Dienstag, 19. April 2011

Albert Hofmann - Burg im Leimental




Plakat von Burkhard Mangold

Die kleine, idyllische Gemeinde Burg,
im Quellgebiet des Birsig gelegen,
„auf der Grenze" zwischen sich überschneidenden
Sprach- und Kulturkreisen,
erlangte in den sechziger Jahren
unerwartete Berühmtheit, als
Albert Hofmann, der Erfinder des LSD,
seinen Wohnsitz dorthin verlegte.




Hofmanns Haus an der Grenze zu Frankreich,
in dem er die letzten Jahrzehnte
seines Lebens verbrachte.




Heute ist wieder "Bicycle Day", der Tag an dem an
Albert Hofmanns ersten Selbstversuch mit LSD
erinnert wird.

lucy-in-sky-with-diamonds


Buch der Schatten 70



Montag, 18. April 2011

Ripcord-Sprung aus den Wolken






Noch eine Fernsehserie aus den früher Sechzigern,
die noch da und dort wegen ihrer wagemutigen Stunts in Erinnerung geblieben sein dürfte. „Sprung aus den Wolken“


Ted McKeever (Larry Pennell) Geboren am 21. 02. 1928... und Jim Buckley (Ken Curtis 2. 07 1916 -29. April 1991) waren die beiden Hauptakteure, die gemeinsam die Fallschirmspringer-Schule "Ripcord" betrieben.



Meist wurden sie in irgendwelche Kriminalfälle oder sonstige waghalsige Unterfangen verwickelt. Man bekam allerhand halsbrecherische Flugakrobatik und jede Menge spektakuläre Fallschirmsprünge zu sehen, die alle echt waren. Jedenfalls wurde das im Intro behauptet.


Larry Pennell fand, wie so manch anderer bekannter US Serienstar, bald darauf den Weg in den deutschen Film, so spielte er etwa 1965 den „General“ in Alfred Vohrers „Old Shurehand" oder eine der vielen James Bond Kopien in "Scharfe Schüsse auf Jamaica"



Ken Curtis begann als singender Cowboy und Leadsänger der „Sons of the Pioneers“ und trat als solcher auch in einigen Western von John Ford, dessen Schwiegersohn er wurde, neben John Wayne auf. Etwa in „Rio Grande“ oder „The Searchers“.


Daneben war er in unzähligen Serien zu sehen, einen festen Platz bekam er in „Gunsmoke“ ( Rauchende Colts) als Deputy Festus Haggen neben Matt Dillon.





Sonntag, 17. April 2011

Nis Jessen Sherlock Holmes



Kein Comic,...




... eher ein opulenter Bildband, dessen Illustrationen
sich vor allem durch historische Detailgenauigkeit auszeichnen.





"A Study in Scarlet"



Reich illustriert von dem dänischen Zeichner Nis Jessen.

Samstag, 16. April 2011

Samuel Colt und die Texas Rangers


Auch am Siegeszug von Samuel Colts Drehtrommelpistole,
hatten die Texas Rangers entscheidenden Anteil.


Die US Armee war skeptisch gegenüber dieser neuen Waffe. Die Republik von Texas war eine der ersten Kunden und liess ihre Texas Rangers mit Colt Paterson-Modellen ausrüsten.




Dank dieser Bewaffnung gingen eine Handvoll Rangers unter Kommando von Captain John Coffee ( Jack ) Hays siegreich aus einem Kampf gegen rund 70 bis 80 Comanche-Indianern hervor.




Die Kunde, dass ein 14 ( bis 18) Mann starker Trupp von Texas Rangers mehr als 70 der bis dato als unbesiegbar geltenden Comanchenkrieger niedergekämpft hatten, verbreitete sich wie ein Lauffeuer.




Sowohl Colts Ruf als auch der Ruf der Ranger war besiegelt.




Texas Ranger Captain Sam Walker, setzte sich mit Colt in Verbindung und unterbreitete ihm mehrere Verbesserungsvorschläge.




Colt baute daraufhin den riesigen, sechsschüssigen 44er Revolver nach den Vorgaben von Walker und stattete die Ranger dann mit je zwei davon aus. Samuel Colts zukünftiger grandioser Erfolg basierte nicht zuletzt auf dem Nimbus den der Colt Whitneyville Walker durch die Texas Ranger erwarb. Gleichzeitig gründet sicher auch die Glorie der Texas Ranger auf ihre beiden Revolvern . Von nun an galten sie als die tödlichste berittene Einheit der Welt. Los Diablos Tejanos nannten sie die Mexikaner. Von der Funktionalität der Waffe überzeugt, wurden die ersten Modelle von der US-Armee geordert. Bereits im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg von 1846 bis 1848 kam das Whitneyville-Walker-Modell von 1847 zum Einsatz, welches 1848 vom verbesserten Dragoner-Modell abgelöst wurde.

Freitag, 15. April 2011

Donnerstag, 14. April 2011

Tales of the Texas Rangers





Die Texas Rangers Das waren Harry Lauter 19.06 1914, - 30 October 1990 als Clay Morgan,
ein alter Haudegen, der schon in manchen kleinen Filmrollen mitgespielt hatte und
Willard Parker
5 02.1912- 4.12. 1996 als Jace Pearson




Der Vorspann war einmalig, ein einsamer Ranger marschierte auf leerer MainStreet und nach und nach traten immer mehr dazu und im Hintergrund sang man ein strammes Lied
"These Are Tales of Texas Rangers "





Ich verstand zwar kein Wort , aber irgendwie kam auch so rüber, was gemeint war.
Einer für Alle, Alle für Einen auf texanisch...

Dann klappte ein Ranger ein dickes Buch auf und aus dem Off erklang eine Stimme und las aus den "Annalen der Texas Rangers".
So jedenfalls hab ich’s etwa in Erinnerung. Ich fands beeindruckend.
Captain Manuel T. "Lone Wolf" Gonzaullas, ein wirklicher, leibhaftiger Ranger,
war als Berater für die Serie tätig.




Manuel T. Gonzaullas, dem man den Beinamen „Lone Wolf“, gegeben hatte, war einer der schillerndsten und berühmtesten Texas Ranger der neueren Zeit. Er wurde in Spanien geboren und wuchs in El Paso, Texas, auf. Zwischen 1920, als er der Truppe beitrat, und 1951, als er als Captain der Company B in den Ruhestand ging, hatte er nachweislich die größte Zahl von Festnahmen aller Texas Ranger überhaupt zu verbuchen und in seinen 31 Dienstjahren 31 Banditen erschossen. Gonzaullas pflegte stets zwei Colt SAA-Revolver oder auch zwei 45er Government- Pistolen in speziell gestalteten Holstern zu tragen. M. T. Gonzaullas trug zudem des öftern eine Western-Lederweste die sich bei genauerem Hinsehen als mehrere Kilo schwer und schusssicher herausstellte.
Ja, so warn's, ja so warn's, die alten Rittersleut'.