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Montag, 25. Dezember 2023

Winter - Theodor Strübin

 

 Zum Weihnachtsfeiertag eine
fast märchenhaft
anmutende Winteraufnahme
von Theodor Strübin (ca 1941)

Donnerstag, 22. Dezember 2022

Weihnachtsstimmung 1952 - Theodor Strübin

 
 
Vor 70 Jahren nahm der Liestaler
dieses Bild in der Steinenvorstadt auf.
Im Vordergrund das
längst verschwundene Kino "Rex".
 

Sonntag, 26. Juni 2022

Theodor Strübin- Fotograf

 


Der aus Liestal stammende
Theodor Strübin
 ( 07.04.1908 – 12.09.1988 )
war ein ungeheuer vielseitiger
Mensch.
 

 

Er war Lehrer, Berufsberater,
Volkskundler, Archäologe, Offizier,
Lyriker und Fotograf. 
 
 

 
Theodor Strübins grosse Lei­denschaft
war zeitlebens die Fotografie.
Er experimentierte schon 1938
mit Farb-Diafilmen und hinterliess
dem Kantonsmuseum
Baselland rund 25 000
Aufnahmen.
 
 

 
Nach Strübins Tod geriet sein
ganzer fotografi­scher Nachlass,
vorerst in Ver­gessenheit und
schlummerte lange Zeit  in einem
Lagerraum der Kantonsarchäologie
Baselland.
 
 

 
Erst 1995 begann die systematische
Aufarbeitung dieses Nachlasses
und der dokumentarische
und künstlerische
Wert dieser Zeitbilder
wurde ersichtlich.
 
 

 
Diese Sammlung zu sichten und
zu archivieren
kam einer Herkulesarbeit gleich.
 
 


Die  Menge der Bilder war schier
unüber­schaubar.
 
 

 
Die Zeit drängte, die Dias begannen zu
verblassen oder wiesen bereits rote oder
bläuliche Farbstichen auf.
bemerkbar. 



 Ein  unermesslicher Bilderschatz, ...
 
 


 
 ... der die
Baselbieter Arbeits- und Lebenswelt
um die Mitte des vorigen
Jahrhunderts dokumentiert

 




Montag, 10. April 2017

Hösch tu! - Basler Höschsprache




Hösch tu!  soll sich von 
hörst du! ableiten.
Hösch! oder hösch du! oder Hösch tü!
 ist eine stereotype Anrede und wird
 oft jedem Satz
vor- oder nachgestellt. 
 ("Hösch, Digge, mach
 keini Lämpe, hösch!")


Die Rheingasse zehrt noch bis
 heute  ein wenig von dem 
Ruch des Verbotenen, der
sie einst umgab,...




... obwohl sich 
das Milieu längst  in andere 
Winkel  der minderen
 Stadt verzogen hat. 




Die alte Höschsprache
 erinnert noch
an die Zeit, als man dort
 "uff d'Wälle" ging,
" E Wälle mache, rysse,
 baue, schmättere "
was eine Sumpftour in
mehreren "Spunten" meinte.




Dort wo die "Schnalle", die
 "Drotwaaramsle" und die 
"Waggeldante" (leichte Mädchen),
 für ihren  "Megg" oder
 "Stenz" (Zuhälter) auf die
 Gasse gingen und
 so manchen “Dilldapp ”  
( Dummkopf )  in ihren
Duubeschlaag (Taubenschlag,
Zimmer mit freiem Zugang )
zu locken suchten, um ein
"Höpperli" zu machen.

Wo man, wenn man nicht aufpasste,
“ins Gläppergässli laufen ” konnte.




Niklaus Stoecklin / Rheingasse


Das ging von "aim der Gummi ryybe "-
jemandem  die Meinung sagen  bis zu
"aim e Hampfle Finger ins Gsicht wäärfe"  -
jemanden ohrfeigen  oder
 eim eini bache (herunterhauen).
"öbberem aini zinggiere " -
jemandem einen Schlag
auf die Nase (Zinken) versetzen,
so dass dieser "s Füür im Elsass sieht"
- Funken vor den Augen sehen .


"Wotsch Ranzeschnitte, hösch?""
"Uff e Sagg gä"
"Pass uf, i schloh di
pfundwys us de Hose! "
"Mach mi nit müed, suscht
schwätzisch underem Tisch füre!"
" Mach der Kopf zue, suscht muesch
„Hörnli eifach"" löse! "
(Gemeint ist das Billett
nach dem Friedhof „Hörnli").




Die „Höschsprache“
(Auch Ruechesprooch,
 Stenzesprooch, Rhygassprooch,
 Rhyhafesprooch, Gnullerisprooch.)
war eine ordinäre Dialektvariante
des Kleinbasler Industrieproletariats
die von etwa 1930 bis Ende
der 1950er Jahre gebräuchlich  war.
 Rheinhafen und Chemische Fabriken
 hatten eine buntgemischte
 Bevölkerung angezogen, so dass
 Horburgdütsch (nach
dem Horburgquartier)
 als Beispiel für "schlechtes"
 Baseldeutsch galt.

Ein derbes, grobianisches "Kleinbasler
Spezialidiom" das Anleihen auch
 beim Rotwelsch und der
 Gaunersprache machte.

 Arbeit -  krüpple, buckle, krampfe, büeze.  -
 ist Sache des Höschbruders nicht.
wie folgende  Strophe
der Kleinbasler "Hymne"
"Z Basel uff dr Brugg"zeigt:

"Und am Mäntig macht me Blaue,
und am Zyschtig schlooft me us,
und am Mittwuch gort eim
 gopfridstutz no s'Pulver us.
und am Donnschtig suecht me Arbet,
und am Frytig foht me a,
und am Samschtig sott me
ums veregge Vorschuss ha!"

Nur zu oft stöhnt er:
"es stinkt mer, es raucht mer "
- ich habe es satt.





Der Baselbieter Eduard Strübin
hat 1944 eine höchst lesenswerte Studie
“Strömungen in einer Stadtmundart ”
über  die Höschsprache geschrieben.

Hier ein paar Beispiele


Dr' Schö - ich (von frz. Je)
auch dr' Schöggeli
(wobei ich mir bei
der Schreibweise nicht
sicher bin.

Kopf : Grind, Büüle, Bire, Kürze,
Dänggbibeli,

Glatze - Fliegeschlyyffi,
 Duurwälle mit Pause

Brille: Nasevelo,

Mund/Maul:Schnuure

Er het e Schnuure  wiene Beckerhutte,
wiene vertrampts Fufzgerli,
 wiene Arbeerikörbli,

Aesszimmer . Gebiss
Menüräche -Schnauz

 Lälli Zunge

Hand/Finger:
Toope, Klööpe,

Bauch: Ranze

Postur:
 e Poschtur wie ne Kleiderkaschte,
 wie ne Glämmerlisack,
 e Nussgipfelfigur,
 e Schiessbudefigur,

Schuhgrösse:
 die negschti Nummere
isch e Kindersärgli,
 Gygekäschde.

Füsse - Schwaisspropäller.

Frauen wurden als  Schpätzli, Mysli, 
Miggeli, Kätzli, d’Gritte, bezeichnet,
weniger schmeichelhaft als
Lisi,  Gäggsnase,  Riibyse,
Kuehfiidle oder gar als "Schlitzgyge".

Zimmerlindeaschpirantin
galt für die Braut/ Verlobte,
Zimmerlinde war die Ehefrau,
das Fangyyse - der Ehering

Die Kneipe hiess Beiz, Schpunte,
Knille, Zapfsäule und
Saftlande und 
 Servierbolze, Servierschnauz,
galten für die  Serviertochter,

ain im Gool haa
e Kischte iifange,
e Balaari -  Rausch,
betrunken sein.

Schnägg war der Ausdruck
sowohl für den Fümflyyber,
(5 Franken) wie
auch für die weiblichen Schamlippen.

Höpperli  galt für den
- Geschlechtsakt ,
wie auch für ein
Bein stellen.
"Är het em e Höpperli gstellt."

Aehnliche Doppeldeutigkeiten
galten auch für das
Schwööbli - ein
 Brötchen, das in der Mitte
eine Furche hat
(auch Fuudiweggli)

Rauchen  heisst "flemme";
"e Frosch" ist eine Zigarette,




Ausdrücke wie "Dasch dr Hammer"
was als Ausdruck der Empörung, wie
der Bewunderung gebraucht werden
konnte, wurden später von den
Halbstarken übernommen ...




... und fanden Eingang in den Schulhof
und somit in die Alltagssprache.

Ebenso "Seich" Seich verzelle, verzapfe,
 schwätze, läse, spiele, abloh,
der ganz Seich gheit obenabe —
 kurz, alles kann Seich (Urin) sein,

 ynepfäffere, ynebängle, ynejage,
ynejänze, ynejätte. -  etwas hineinschlagen
 oder hineinjagen.

anerapse,  anewamse, tue-n-is ein vorjäte,
konnte fürs Musikspielen wie für
"etwas herstellen" gebraucht werden.
aneklöpfe, anejäte .

Beschimpfungen und Beleidigungen:
Hesch Würm?
Hesch en Egge ab,
e Sprung in dr Schüssle,
 e Kopfschuss,
isch der der Käs weich worde?
Wenn me di aluegt, ich
eim 's Labe ve leidet.
 Gimmer dy Gsicht, so kani heim
 goh d'Kinder verschrecke!
Du hesch jo der Hafering no am
Füdle (zu einem Jungen).
"Du bisch jo mit em Milchbüechli
 (Konsibüechli) in d'Schuel".




 Konfirmantenharley"
für das "Velosolex"oder Moped.
Auch "Hämoroiideschauggle".

"Harley tramp mein Sohn"
für des Fahrrad.

Wenn das Langzeitgedächtnis erstmal in
Gang gesetzt ist, kommen einem noch
viele Ausdrücke der Gassensprache in den
Sinn, in denen  wohl die
 „Höschsprache“ weiterlebte.
Einiges davon ging in den alltäglichen
Sprachgebrauch über, anderes
 geriet in Vergessenheit.

Läck du mir am Tschööpli,
Kasch mr am Ranze hange, 
bloos mr in d‘Schueh
Kaasch mer in d Kappe schysse!
 - Du kannst mich gern haben! 

Läck Jimmy,  war eher bewundernd gemeint.

S isch zem Hoorööl säiche,
 S isch zem Ryysneegel schysse.
 -   Es ist zum Davonlaufen.

 stratze , stibitze, filze, klaue,
für stehlen

"gsibti Luft ootme "-
"in dr Kischte hocke - im Gefängnis sitzen,
auch - "handgschmiideti
Vorhänge ha".

e Lappe war eine Hunderternote

"Waggis" und "Schampedys"
galt  für Elsässer (Jean Baptiste)

Syydiaan - gefitzter, zweifelhafter
 Kerl; frz. citoyen

Viele Ausdrücke stammen  aus der
Erinnerung, wobei ich ausführlich aus
Eduard Strübin
"Strömungen in einer Stadtmundart" 1944
(Leider nur als pdf abrufbar)
und der
SCHATZDRÙGGE von Werni Lukas
zitiert habe, auf die ich ausdrücklich
aufmerksam machen möchte.





Die Fotografien von Lukas Stoecklin
zeigen das Kleinbasler Vergnügungsviertel
zwischen Rheingasse, Webergasse,
bis hin zum Claraplatz mit dem Clara Varieté
um Mitte der 1960er Jahre...





...und vermitteln einen Eindruck,
wie es damals zwischen dem ...




...  Kino Odeon und dem Clarakino aussah.



Claraplatz um 1953



Ein Hörbeispiel für die
"Höschsprache" liefert Ruedi Walter
mit
"S' isch Polizeischtund, Hösch! "

Montag, 3. Juli 2017

Z Basel uff dr Brugg




Im Gegensatz zu der "offiziellen"
Hymne, "Z' Basel am mim Rhy"
stammt dieses "Lumpeliedli"
wohl aus dem minderen Basel
und ist ein Kind der "Höschsprache"
(Auch Ruechesprooch,
 Stenzesprooch, 
Rhygassprooch,
 Rhyhafesprooch,
 Chnullerisprooch.)





Eine Dialektvariante
des Kleinbasler Industrieproletariats
die gegen Mitte des letzten Jahrhunderts
geläufig war,
 mit einem befremdlichen,
aber nicht wegzuleugnendem
 Hang zum Vulgären. 

Als Kinder grölten wir das Liedchen
jedenfalls mit Inbrunst,
 sehr zum Missfallen
der Lehrerschaft.




"Z Basel uff dr Brugg
mit em Nastuch im Gnigg (Gnugg)
und de ellelange umeglitzte Hose,
do seit dr eint zum andre
hösch gimer au e Schick
sunscht muess dr eini hintenabe bloose."

Refrain:
"Ja aber das ist die Garde, die das
 Basler Trottoir ziert, ja aber das ist die
Garde, die das Basler Trottoir
 ziert, jo und verschmiert.
Jollala, jollala, jollala, jollala und
 d'Zürcher goht's e Schissdrägg a.
Jollala, jollala ä Schissdrägg goht'se a!"


Während der Refrain gesungen wurde,
wurden die Strophen in einer
Art rhythmisiertem Sprechgesang vorgetragen,
- eine frühen Form des Rap?




"Und am Mäntig macht me Blaue,
und am Zyschtig schlooft me us,
und am Mittwuch gort eim
 gopfridstutz no s'Pulver us.
und am Donnschtig suecht me Arbet,
und am Frytig foht me a,
und am Samschtig sott me 
ums veregge Vorschuss ha! "

Refrain


Mittlerweile gibt es zu dieser Strophe
 eine Version die von den Fans
 des FC Basels gesungen wird.

Und am Mändig kasch kuum warte,
Und am Zyschdig dänggsch scho draa,
Und am Mittwuch muesch se hoole
Wotsch am Samschdig d Byljee haa,
Und am Donnschdig schtygt denn s Fieber,
Und am Frytig flippsch fascht uss,
Denn am Samschdig schpiilt
 dr FCB vor vollem Huus.

Im Original  geht es so weiter :

Und dr Seppli vo Mulhouse
isch uff Basel abe cho,
go d'BVB cho bschaue
do isch är mit em Grind 
zwüsche d'Puffer ne cho
und die Puffer, die hän' kracht
und dr Seppli dä het glacht!

Refrain


Gartenbad Eglisee


Und wotsch denn öbbis gseh,
so gosch ins Eglisee,
e Rissverschluss hebt alles zämme
und wotsch denn no e Gnuss
 so ziesch am Rissverschluss
und die Gritte muess sich
 gopfergässe schämme!


Das Ziehen am Reissverschluss 
des Badekleides
oder am Verschluss des Bikinis
war eine üble, aber bei der 
männlichen Jugend
beliebte Unsitte
in jener dunklen Zeit.

Refrain

Laut Eduard Strübin
"Strömungen in einer
 Stadtmundart "(1944)
wurde das "Lied des
 Basler Eckenstehers"
erstmals als Soldatenlied gedruckt .
Er nennt auch folgende, mir bislang
unbekannte Variante.

Und am Mändig macht me Blaue, 
Und am Zischtig rueht men us, 
Und am Mittwuch tuets eim stinke, 
Denn der Pulver, dä isch us,
Und am Donschtig suecht men Arbet,
Und am Fritig foht men a,
Denn am Samschtig mues men 
unbedingt no Vorschuss ha.

Und gehn sie Sonntags aus,
Aber das ist ein Schmaus,
Steifer Kragen, hoher Koks, 
das ist was Nobles, 
Schwere goldne Ring am Finger
Und die Glacehandschuh an,
So ziehn sie am Spalenberg zur Parade.



Rudolf Maeglin Neue Gasfabrik 1931


Und sind sie stier
Und händs kei Gäld im Sack,
So gehn sie in d'Gasi go schufle; (Gaswerk!)
 Und hän sie drei Tag gschafft,
Hän sie zwanzig Stei im Sack;
Das nennt man die Basler Sackträgerschaft1).

Donnerstag, 8. Februar 2018

Mundart 3





Eine Kiste ist laut Wikipedia
 ein "offener oder auch
 geschlossener Behälter
 zur Beförderung und
 Lagerung von Gegenständen.
Sie besteht aus Metall,
Kunststoff oder Holz".
Im Dialekt hat das Wort aber noch
 eine ganze Reihe
anderer Bedeutungen.


Eduard Strübin zählt 1944 
 folgende 10 Bedeutungen für 
das Wort “Kiste“auf, wie sie in
 Basel verwendet wurden.
Manche Redewendungen sind
nicht typisch baslerisch,
sondern kommen auch in
 anderen Mundarten vor,
wie etwa ein Blick in das alternative
Wörterbuch zeigt.
Es zeigt aber die reiche Vielfalt,
die die oft als minderwertig
eingestufte Mundart gegenüber
 der Standardsprache
"Hochdeutsch" haben kann.

„Kischte“ kann heissen:

 1. Kiste, im obigen Sinn eines Behälters.



2. Bett,




3. Rausch,




 4. Gefängnis,
5. militärischer Arrest,




6. Torgehäuse beim Fussballspiel,
 7. Treffer beim Fussballspiel 
(ein weiterer Fussballerausdruck ist 
„uf d Kischte biko “für besiegt werden),





 8. Auto.




9. Flugzeug,




10. Das (weibliche) Hinterteil
 ( E Kischte wiene Konsumross)




Später kam noch die Bedeutung 
für eine „Million“ dazu.




Auch für den TV Apparat ist
das Wort gebräuchlich und
auch ein Sachverhalt
kann damit umschrieben werden.
"E schwierige Kischte"
"E Kischte uffmache"

Zusammen in "d‘Kischte go"
 meint den Beischlaf,





„in d‘Kischte  (Sarg) gumpe“
 steht für „sterben “



 Die Beziehungskiste war  dann ein
 Kind der 68er.



Montag, 1. November 2010

Durlips



Der Brauch irischer 
Einwanderer in Amerika, 
an Halloween einen 
Kürbis auszuhöhlen,
schwappt seit einigen 
Jahren nach Europa zurück.
Von Halloween wusste ich in
 meiner Kindheit noch nichts.

Auch kann ich mich nicht erinnern, 
dass damals, in den 
Fünfzigern des vorigen
Jahrhunderts allüberall solche Massen 
von Kürbissen angepflanzt 
wurden, wie heutzutage.
Wir höhlten Durlipse aus 
und machten Räbliechtli.


Durlips, ist ( oder war) in der 
Nordwestschweiz die 
Mundartbezeichnung « Runkelrübe»,
(Runggle) oder auch 
für die Zuckerrübe.
Das Wort soll sich vom englischen
 “turnips” ableiten und war im
übertragenen Sinn auch für Kopf gebräuchlich
“es goot nid alles nach dim Durlips”
“ e rächte Durlips ”meinte einen Dummkopf.




Durlipsernte, ca. Mitte des letzten Jahrhunderts
Fotografie von Theodor Strübin.

Die Rübenlaterne ist
heute oft dem Kürbislicht gewichen.
Zum einen, weil Rüben 
kaum mehr angebaut werden,
zum andern wohl, weil Kürbisse 
sich viel leichter aushöhlen lassen.