Posts für Suchanfrage tom mix werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage tom mix werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Samstag, 16. Januar 2010

Tom Mix



Thomas Hezikiah Mix;
6. Januar 1880 Pennsylvania;
 † 12.Oktober 1940





Auch bei Tom Mix dem 
„König der Cowboys“ 
vermischen
sich Leben und Legende.
 Er war einer der 
bekanntesten
 Cowboy Stars
der Stummfilm- und der 
frühen Tonfilmzeit.




Im April 1898 trat er als 
Thomas E. Mix
 in die US-Armee
ein und nahm angeblich als 
einer von Teddy Roosevelts
sagenhaften „Rough Riders"
http://de.wikipedia.org/wiki/Rough_Riders
am Spanisch-Amerikanischen
Krieg teil. Die Rekrutierung 
 dieses Regiments wurde durch
Roosevelt, dem späteren Cowboy
 Präsidenten, persönlich durchgeführt.
Viele der Rekruten kannte
 Roosevelt noch aus
seiner Zeit in den „Badlands“
 des Dakota-Gebiets und als
Polizeichef von New York. 
Einer der Rekruten, der abgelehnt
wurde, war der spätere 
„Tarzanerfinder“ Edgar 
Rice Burroughs.
Der höchst umstrittene Einsatz
 der Rough Riders auf Kuba
wurde später unter anderem 
von Buffalo Bill in seiner
Wildwest-Show „Buffalo Bill's Wild 
West and Congress of Rough
Riders of the World“
 dramatisiert und glorifiziert.
Roosevelt wurde nicht zuletzt Dank 
der damit erlangten Popularität
Präsident der Vereinigten Staaten.


Teddys Angriff auf San Juan Hill
von Frederic Remington


Nach diversen Jobs, etwa als Barkeeper und
Hilfsmarshall tourte Tom Mix von 1906 bis 1909
als Cowboy in Wild-West-Shows
der Miller Brothers durch die Vereinigten Staaten.
Die 101 Ranch der Miller Brothers
 war der Ursprungsort für viele
bekannte Größen der Western-Show-Geschichte,
Sie „belieferte“ z.B. Buffalo Bills Wild West Show
und Pawnee Bills Wild West Show.
 Will Rogers, Tom Mix, Gene Autry
und viele Andere verdienten sich dort ihre Sporen.
http://en.wikipedia.org/wiki/Miller_Brothers_101_Ranch


 
Der Apachenhäuptling Geronimo 
zu Besuch auf der Miller 101 Ranch


1909 gewann Mix die nationalen
 Reit- und Rodeomeisterschaften,
wurde Stuntman und Berater
 in Western-Produktionen. Und
avancierte dann mit seinem Pferd 
„Tony the Wonderhorse“
zum „König der Cowboys“.


 
In seinen Filme verband er die
Romantik des Cowboy-mit Abenteuern in
fremden Ländern, der Welt des 
 Zirkus und der Rodeo-Shows.
Er war zeitweise der 
erfolgreichste, populärste und
glamouröseste Westernheld, 
wurde zum Vorbild
aller nachfolgenden Western-Ikonen, die auf
der Leinwand Furore machten.
Die Gagen,, die er während jener 
Jahre verdiente, waren enorm,
erreichten zeitweise
 schwindelerregende Höhen.



Dies steigerte er noch 
während seiner Filmkarriere,
als er zwischen 1929 und 1931 beim
"Sells-Floto"-Zirkus seine
 Künste zeigte und dafür
mit 20.000 Dollar pro Woche 
entlohnt wurde. Das meiste Geld verlor
Tom Mix jedoch dann 
nicht nur durch seinen
luxuriösen Lebenswandel sondern
 durch die Wirtschaftskrise
die am 24. Oktober 1929 mit 
dem "Schwarzen Donnerstag"
begann und die 
1930er Jahre dominierte.

In den Zeiten des Tonfilms 
wechselte Mix zu "Universal",
konnte aber nicht mehr an seine 
früheren Erfolge anknüpfen.
Insgesamt soll er an mehr als 
300 Filmproduktionen beteiligt
gewesen sein, von denen jedoch 
nur 9 Tonfilme waren. Mitte
der 30er Jahre zog sich Tom Mix 
vom Filmgeschäft zurück,
kaufte den "Sam B. Dill"-Zirkus 
und tourte zwischen 1936 und
1938 mit seinem eigenen Unternehmen 
durch die USA und Europa.




Tom Mix erlag am 12. November 
1940 in Florence (Arizona) im
Alter von 59 Jahren den 
schweren Verletzungen nach einem
tragischen Autounfall.
Noch Jahrzehnte nach seinem Tod
 lebte der legendäre Western-Held
der Stummfilm-Ära in Comic-Heften 
und Groschenromanen
weiter, ebenso wie in dem 
"Tom-Mix-Museum" in seinem
Geburtsort Mix Run.




Zu literarischen Ehren
 kam Tom Mix im
„Flussweltzyklus“, vier Science-Fiction
-Romanen von Philip José Farmer.




Bruce Willis spielte 1988
 Tom Mix in Blake Edwards' Film
Sunset – Dämmerung in Hollywood.
 wo er zusammen mit dem
alternden Wyatt Earp 
einen Mordfall löst.

Im Film „Tombstone“ von 
George Pan Cosmatos wird
behauptet, das Tom Mix einer der
 Sargträger von Wyatt Earp war und
dabei weinte.


Freitag, 4. März 2011

Wyatt Earp im Film

Wyatt Earp , 1848 – 1929 
ist eine jener Westerngestalten,
deren Nimbus unentwirrbar mit ihren
Groschenheftabenteuern und 
Verfilmungen verknüpft ist.




Wo Legende und historische Wirklichkeit
untrennbar miteinander verschmolzen sind.




Earps Leben und Legende 
wurde dutzendfach verfilmt.
Glorifiziert, kritisiert, entmystifiziert,
 aber selbst Bücher, die
versuchen sich streng nach
 den Quellen zu orientieren ,
wie Loren D. Estlemans Roman, 
 klären letztlich nie ganz, was
denn nun wirklich „Wirklichkeit“ war.

Estlemans postmoderne Perspektive
 dekonstruierte den Mythos,
und erschuf ihn gleichzeitig neu.

Der Mythos war offenbar
 stärker und verleibte
 sich die historische Wirklichkeit ein.




Das historisch bestens dokumentierte,
 etwa eine halbe Minute
dauernde Duell am O.K. Corral
 wurde in mehreren Filmen
immer wieder aufs Neue ausgefochten.




John Fords Klassiker, 
"My Darling Clementine" (1939)
mit Henry Fonda in der 
Hauptrolle, hat Western - wie
Filmgeschichte geschrieben.





In "Wichita" (1955) vom 
französischen Regisseur
Jacques Tourneur verkörperte
 Joel McCrea den legendären
Westernhelden.




1957 kam John Sturges' Leinwandepos
 "Gunfight at the O.K. Corral“
mit Burt Lancaster als Wyatt Earp und Kirk Douglas
als Doc Holliday in die Kinos.




1967 setzte sich John Sturges 
in "Hour of the Gun" (1967,
erneut mit Wyatt Earp, diesmal 
gespielt von James Garner,
auseinander.
Das legendäre Duell am O.K. Corral, 
war nicht Höhepunkt,
sondern Ausgangspunkt der Filmstory .




Frank Perry inszenierte 1970 "Doc", 
seine Variante, in der er
dem Mythos ein "realistisches" 
Bild vom Wilden Westen
entgegenzusetzen suchte.




Blake Edwards brachte 1987 
den späten Earp in seiner mit
Western- und Thrillerelementen
 durchsetzten Komödie
"Sunset"
noch einmal mit James Garner als 
Wyatt Earp auf die Leinwand.
Diesmal in Hollywood mit 
Bruce Willis in der Rolle des
Stummfilmwesternhelden Tom Mix.
Earp wirkt als Berater bei der Verfilmung
seiner Lebensgeschichte.




Tatsächlich waren die 
Westerndarsteller William S. Hart
und Tom Mix Sargträger bei
Earps Beerdigung.





George Pan Cosmatos’ "Tombstone" 
1993 zeichnet einmal mehr
die Zeit Earps in Tombstone 
nach. Kurt Russel spielte Earp.




1994 folgte Kevin Costner in 
Lawrence Kasdans dreistündigem Epos
"Wyatt Earp"

Das TV-Doku-Drama "I Married Wyatt Earp",
 mit Bruce Boxleitner basiert auf den 
auch nicht unumstrittenen
Erinnerungen von Josephine Marcus Earp
(1861 1944), einer ehemaligen Tänzerin 
und Schauspielerin und jahrzehntelangen 
Lebensgefährtin von Wyatt Earp. Ein
weiteres Stück der Legende....




Ausserdem gab es noch eine
 langlebige TV Serie mit Hugh O’Brian.



Sonntag, 3. Juni 2012

Yakima Canutt



Yakima Canutt (eigentlich Enos Edward Canutt)
29. November 1896 - 24. Mai 1986






Mehrfacher World All-Around Rodeo Champion ,
Stuntman
und Second-Unit-Regisseur,
war DER Pionier auf dem Gebiet der Film- Stunts
und Actionkoordination.






Noch als Rodeostar traf Canutt auf Tom Mix...

tom-mix

... und begann durch dessen Vermittlung als Schauspielerdouble
in Hollywood
und spielte selbst in Dutzenden von B-Western.





Berühmt wurde Canutt aber vor
allem durch
seine waghalsigen Stunts.







1939 führte Canutt für den John-Ford-Western...




"Stagecoach" einige seiner berühmtesten Stunts aus.




Als Stuntman doubelte er Hollywoodgrössen wie
Errol Flynn, Tyrone Power,
Clark Gable, Henry Fonda,
Roy Rogers,
Randolph Scott and Tex Ritter,
und nicht zuletzt John Wayne.







Danach war Canutt in einer langen Reihe von
Filmen, meist ungenannt,
zuständig für Stunts undActionkoordination.Die Arbeit des Stuntkoordinators war Hollywood
selten wichtig genug um im Vor- oder Nachspann
aufgeführt zu werden.


Und so werden auch ganz unterschiedliche Listen von
Filmen genannt, an denen er mitearbeitet hat.






1959 inszenierte er im Film "Ben Hur"
das spektakuläre
Wagenrennen.





Danach folgten u.a. Swiss Family Robinson (1960) El Cid (1961) The Fall of the Roman Empire (1964)Cat Ballou (1965) Khartoum (1966) Where Eagles Dare (1968) A Man Called Horse (1970) andere Quellen
nennen etwa auch
Spartacus oder Rio Bravo





1967 erhielt er einen Ehrenoscar für seine
Leistungen als Stuntman Und irgendwann gab
es dann auch mal einen Stern
auf dem "Walk of Fame"

Montag, 8. Oktober 2012

Frederic Sackrider Remington






Frederic Sackrider Remington
4. Oktober 1861 - 26. Dezember 1909






Er gehört wohl zu den bekanntesten Malern des "Wilden Westens,"
den er zumindest teilweise noch aus eigener Anschaung kannte.
Gerade noch rechtzeitig,
bevor der alte Westen ganz unterging.





Seine Bilder haben wohl die Vorstellung , die man
sich über den alten Westen macht, entscheidend
mitgeprägt. Er popularisierte den Mythos und die Legenden
durch seine Bilder die in vielen Magazinen abgedruckt
wurden und hatte einen nicht zu
unterschätzenden Einfluss auf das neue Medium Film.
Vor allem John Ford griff für seine Kavalleriewestern
immer wieder auf Remingons Bilder zurück.






Remington selbst wird als schwergewichtiger Bonvivant geschildert,
der neben der Malerei auch als Skulpteur und Autor tätig war.







1898 war Remington für William Randolph Hearst's Presse
Kriegskorrespondent und Zeichner des
Spanisch-Amerikanischen Krieges,...





...wo er
u.a. den umstrittenen Angriffs Theodore Roosevelt
auf den San-Juan-Berg darstellte,
an dem auch der junge Tom Mix teilnahm.

http://rooschristoph.blogspot.com/2010/01/tom-mix.html


Remington starb an Komplikationen nach einer Blinddarm-Operation.






Auch ein Lucky Luke Band ist Remington gewidmet.



Sonntag, 8. März 2015

I married Wyatt Earp - Josephine Sarah Marcus



 Wir bewegen uns auf
 unsicherem Grund.
Dieses Foto wurde,
offenbar irrtümlich,
  lange Zeit als
Porträt von 
Josephine Sarah Marcus,
der langjährigen Lebenspartnerin
der Westernlegende Wyatt Earp
ausgegeben.




Auch dieses Bild  von ihr ist mit einem
Fragezeichen versehen und gab Anlass zu
eingehenden Untersuchungen.




Josephine Sarah Marcus(e)
 ( 1861- 1944 ) genannt Sadie oder Josie,
war 46 Jahre lang  die 
Lebensgefährtin  Wyatt Earps.




Sie war Schauspielerin, Tänzerin 
und möglicherweise auch
Prostituierte, deutsch-jüdischer Herkunft.
Und als die Frau einer
Westernlegende konnte 
nicht verhindert werden,
dass auch ihr Leben von 
Legenden umrankt wurde.




 1967 wurde  das Buch
 “I Married Wyatt Earp: 
The Recollections of Josephine
 Sarah Marcus Earp” bei  University 
of Arizona Press 
veröffentlicht .
Eine Memoire, die detail- und faktengetreu 
 ihre wirkliche Lebensgeschichte 
zu beschreiben schien.

Wie sie von zuhause weglief, schlimme
 Jahre in Arizona durchlebte,
in Tombstone erst mit dem korrupten 
Cochise County  Sheriff Johnny Behan
zusammen war, um sich dann, kurz vor 
dem Duell am OK - Corral  für 
Wyatt Earp zu entscheiden,
der damals noch mit Mattie 
Blaylock zusammen war.

Das Buch stammte von 
Mabel Earp Cason 
und Vinola Earp Ackerman,
 zwei Cousinen Earps,
basierte auf Josephines
 “eigenen Worten”
und wurde von 
Glen Boyer herausgegeben.




Es galt fortan als eine Art Standardwerk 
und diente auch so
manchem Filmemacher
als Fundgrube.

Marc Harmon als Sheriff
Behan und Joanna Going
als  Josephine Sarah Marcus  ...




...in "Wyatt Earp" 1994
Regie und Titelrolle hatte
 Kevin Kostner inne.




Dana Delany in
"Tombstone" 1993




Marie Osmond und Bruce Boxleitner 1983




 1994 wurde das Buch als
 ”Fälschung” angegriffen.
Offenbar war der Herausgeber für die
 Erbsenzähler der Geschichtsforschung
mit “facts and fiction” etwas
 allzu kreativ umgegangen.
So zeigte die vollbusige Schöne,
"Kaloma"die das Titelblatt zierte,
 angeblich gar nicht Josephine Marcus,
sondern stammt von einer
Kunstpostkarte,
die das Copyright von 1914 trug.
Doch auch hierüber streiten sich
die (selbsternannten)
Experten.

Vielleicht war aber auch schon die Vorlage 
zum Buch eher “geschönt”.  Josephine Earp
 hatte sich bereits zu Lebzeiten 
mit Stuart Lake, Wyatt Earps umstrittenem
Biografen  angelegt und 
diesen der Lügen bezichtigt,

 So wird vermutet, dass 
"she scripted a history of make 
believe to hide a number of things of
 which she was not terribly proud."
Nun, seitdem herrscht ein 
Grabenkrieg der Forscher um die
“wirkliche” Josephine Sarah Earp.




Wie dem auch sei,
jedenfalls waren Josie und Wyatt fast 
ein halbes Jahrhundert, 
offenbar glücklich, zusammen.
Sie betrieben Saloons, investierten 
 in Minen in Colorado und Idaho.

Wyatt spekulierte mit 
Grundstücken, schrieb  mit Hilfe 
des Ghostwriters John H. Flood seine
ersten  Memoiren.

Er veranstaltete  Boxkämpfe.



So den Kampf zwischen
Tom Sharkey 
und Bob Fitzsimmons, am 
3. Dezember 1896 ...




... wo er als umstrittener 
Ringrichter amtierte.

Im Herbst 1897 wurden Wyatt
 und Josie vom Goldrausch 
in Alaska erfasst und zogen
 nach Nome, wo  sie
 mehrere Saloons und
 Glückspielhäuser betrieben
und angeblich Jack London trafen.




 1902 vor Wyatts Saloon in Tonopah, Nevada
(wahrscheinlich) links im Bild.

Schließlich zogen sie
 nach Hollywood, wo Wyatt 
die Bekanntschaft einiger
berühmter Schauspieler.
So lernte er ( auch das umstritten)
 auch  den jungen
John Wayne kennen.

Am 13. Januar 1929 starb Wyatt Earp
 im Alter von 80 Jahren .
Josephine war vor Trauer unfähig,
 an der Beisetzung teilzunehmen.



William S. Hart und Tom Mix waren Sargträger
bei seinem Begräbnis.




W. J. Hunsaker (Earp’s Attorney in 
Tombstone ), George Parsons 
(Mitglied des Tombstone “Committee of Vigilance”), 
John Clum (Bürgermeister von  Tombstone
und Herausgeber des “Tombstone Epitaph”), 
William S. Hart, Wilson Mizner 
(Ein Freund Earp’s aus der Zeit des Klondike
 Goldrauschs) und Tom Mix.




Als Josephine  1944 starb, wurde ihre Asche
 neben ihrem Lebensgefährten beigesetzt.
Der Originalgrabstein wurde im Jahre 1957
gestohlen und durch einen neuen ersetzt.
Alte und neue Grabstätte der Earps
auf dem jüdischen Friedhof 
Little Hills of Eternity Cemetery, in Colma, 
Kalifornien.