Montag, 24. März 2014

Carl Lindeberg - Der Schut




Claus Bergens Illustration zu "Der Schut" 1908 ...




... die als Vorlage für das heue noch gültige Deckelbild diente.




“Der Schut ”ist der sechste und letzte Band 
der sechsbändigen Ausgabe des Orientzyklus.




Die Kurzfassung nach dem Karl May Wiki:




Nach Abenteuern in der Teufelsschlucht und 
bei der Juwelenhöhle treffen Kara Ben Nemsi 
und seine Begleiter erst wieder den bereits 
bekannten Sir David Lindsay und danach endlich 
auf das Oberhaupt der Verbrecher, den „Schut“. ...





Manche gefährliche Situation wird heraufbeschworen, 
ehe die Jagd, die in der tunesischen Wüste begann, 
in Albanien zu Ende geht. Ergänzt wurde die Buchausgabe
 von May noch um ein Zusatzkapitel, das den Tod 
des Rappen Rih schildert. 





1908 erschien eine von Claus Bergen illustrierte Ausgabe.




Der 1964 unter der Regie von Robert Siodmak entstandene Film
„Der Schut“ war der erste Karl-May-Film
der im Orient spielte und der einzige der Orientfilme, zu
dem Martin Böttcher die Musik komponierte-

Sonntag, 23. März 2014

Mickey Mouse - Thru the Mirror



Auf einem Disney App auf dem I Pad
 meiner Enkel habe ich 
einen alten Bekannten wiederentdeckt.

Den 1936 entstandenen
 Disney Kurzfilm"Thru the Mirror".

Micky Maus schläft bei der Lektüre
von Lewis Carrolls
"Alice hinter den Spiegeln" ein...




... und sein Traum-
oder Astralkörper löst sich vom
schlafenden, physischen Körper ab...




... und geht durch den Spiegel...






... in eine Alternativwelt.

Was das Durchdringen können von Glas u.A. im
"ausserkörperlichen" Zustand betrifft, habe ich
 ich einige Beispiele auf einem
früheren Blog zusammengetragen





Hier soll es vor allem um den
 spontanen Ablösungsvorgang
des "Astralleibes" gehen, den diese
 Filmszene 
treffend und unspektakulär illustriert. 

Werner Zurfluh beschreibt seine
 eigenen, ersten  diesbezüglichen
Erfahrungen folgendermassen:

"In der Pubertätszeit machte ich spontan die
 ersten außerkörperlichen Erfahrungen. 
Es war mir zu Beginn unmöglich, während 
dieses ungewöhnlichen Zustandes -
 vom Ich-Bewußtsein (der Bewußtheit) und 
dem Gefühl der Ich-Identität aus
 gesehen - den geringsten Unterschied
 zum Wachbewußtsein festzustellen. 
Sogar die Körperempfindungen waren wie
 gewohnt. Zuerst glaubte ich, 
mitten in der Nacht aufgestanden zu sein, 
wobei ich mich aber überhaupt
 nicht müde fühlte, sondern eher 
ausgeruht und erfrischt."
Dass die Angelegenheit dann doch erheblich komplexer
und komplizierter sein kann,
beschrieb er dann ausführlich in den ersten Kapiteln





Die wohl bekannteste Darstellung 
einer Ablösung des Astralkörpers
 stammt von Sylvan Muldoon.
Allerdings scheint der Ablösungsvorgang
von Mensch zu Mensch durchaus unterschiedlich 
erlebt zu werden.
Nachfolgend eine Schilderung von Dr. Ernst Waelti.


Es geschieht morgens um sechs Uhr. 
Ich liege wach im Bett. Ein Austritt 
leitet sich mit einem kurzen Ziehen der 
Bauchmuskulatur ein. Der Vorgang
 ist erträglich und nicht schmerzhaft. 
Gleichzeitig ertönt in meinem Kopf
 ein donnerndes Rauschen und eine lähmende 
Starre befällt meine Glieder. 
Die Verbindung zu meinen fünf Sinnen
 wird unterbrochen. In waagrechter 
Lage werde ich in meinem Feinkörper
 hochgehoben und dann gedreht, so 
dass ich aufrecht dastehe. In dieser 
senkrechten Haltung werde ich vorwärts
 gestossen, ohne irgendein Glied rühren zu können.
 Die Bewegung erfolgt so, 
als würde ich wie eine steife Puppe vom 
Astralband vorwärtsgestossen. 
Mit heftiger Willensanstrengung versuche
 ich, meinen unbeweglichen, 
hellgrauen, undurchsichtigen Feinkörper 
zu bewegen. Es gelingt, ein viel 
feinerer, glasklarer, kaum wahrnehmbarer
 Körper löst sich aus dem grauen, 
den ich hinter mir lasse. Ein Gefühl 
grenzenloser Freiheit durchströmt mich! 

"Ausserkörperliche Erfahrung:

Samstag, 22. März 2014

Trains in Art







Versucht man sich einen Ueberblick zu schaffen,
welche Rolle die Eisenbahn in
 der Kunst des 19. Jahrhunderts
gespielt hat, ist das Resultat eher ernüchternd.

Carl Spitzweg lässt zwar früh einen Gnom
erstaunt auf das weit entfernte
Dampfross blicken...




Eduard Manet betitete dieses Bild zwar mit "Eisenbahn",
aber zu sehen ist nur ein wenig Dampf
 und ein paar Zentimeter schienen.




William Turner nahm sich des Themas an...




 ... ebenso Camille Pissaro, aber irgendwie
 scheint die Auseinandersetzung mit
der Technik und den Erzeugnissen der
Industrialisierung  kein vordringliches 
Anliegen der damaligen modernen
Kunst gewesen zu sein. 




Am intensivsten hat sich...




Claude Monet mit dem Motiv Eisenbahn
 auseinandergesetzt ...



Allerdings erlangten diese Bilder bislang nicht
den Bekanntheitsgrad seiner Seerosen.


Künstler, die sich wie der Deutsche
Hermann Pleuer 1863 - 1911...




...  dem Thema Eisenbahn verschrieben hatten,
wurden etwas abfällig in die Rubrik 
"Genremalerei" abgeschoben




Juan Arturo Andrade Mendoza

Die Auseinandersetzung mit dem Motiv
Eisenbahn, fand vielfach in den "Niederungen"
der Gebrauchskunst statt, wobei auch dort vielfach
eher das Reiseziel, als die Darstellung
des Fortbewegungsmittels im Vordergrund stand.





Emil Cardiaux


Walther Koch


Emil Schlatter


Allerdings entstanden nach der Jahrhundertwende
viele, künstlerisch hochstehende Plakate,
die sowohl die Eisenbahn, wie den Scheinenstrang 
in den Vordergrund stellten.



Freitag, 21. März 2014

Robert A. Maguire






Robert A. Maguire
3. August  1921 -
26. Februar 2005 



... schuf ähnlich wie Robert McGinnis...


eine lange Reihe 





... mit hinreissend gefährlichen
 "femmes fatales"







... die international bekannt wurden.




Er verwendete oft fotografisches Referenzmaterial ...




... wobei die gemalten Bilder dann die
Fotovorlage punkto dramatischer Suggestionskraft
bei weitem übertrafen



War männliches Beigemüse unumgänglich,
legte er sich höchstpersönlich und
 mit Herzblut selber ins Zeug.




Er zeichnete für eine ganze Serie von
Hank Janson Cover verantwortlich ...





... und lieferte auch sonst eine
schier unüberschaubare Menge
an prächtigen Titelbildern.





Später wandte er sich Romantic Thrillern zu,
was mich rein thematisch weniger anspricht.


Donnerstag, 20. März 2014

Happy Birthday Peter Kraus




Zuerst fiel er mir als Jonny in
der Verfilmung von Erich Kästners
“Ds fliegende Klassenzimmer” auf.
Das war 1954.




Zwei Jahre später machte er sich
daran, Deutschlands Teenager Idol zu werden.
(Etwas, das es vorher noch gar nicht gab.)



Wurde,  zu Recht oder Unrecht,
als "deutscher Elvis" bezeichnet ...



... und prägte zusammen
 mit Conny Froboess
 die fünfziger Jahre mit,
 wie nur wenige Andere.

Peter Siegfried Krausenecker besser bekannt als 
Peter Kraus  am 18. März 1939 geboren, ist 
nun also sagenhafte 75 Jahre alt.
Happy Birthday!


Die Platte, mit der bewiesen werden sollte, dass
Peter Kraus auch "richtig" singen konnte
und die 1961 sein grösster Verkaufserfolg wurde. 

Schwarze Rose, Rosemarie,
keine Rose blüht so wie sie.
Wo der Missourie rauscht,
singt die Prärie
Rosmarie.