Dienstag, 27. Mai 2014

Montag, 26. Mai 2014

Adolph Rickenbacker Guitar




Die Wurzeln des (Mit)Erfinders der E - Gitarre,
Adolph Rickenbacher 1887 - 1976 ...





... reichen zurück in das malerische Baselbieter Dörfchen



Ein berühmter Rickenbacher war der "Zeglinger Peter",
auch "Säupeter" oder "Doktor Peter"
genannt,  ein Wunderheiler und Naturarzt. 





Adolph Rickenbacher wurde am 1. April 1887
in diesem Haus am Gemsberg 7 in Basel geboren.
1891 wanderte die Familie nach den Vereinigten Staaten aus
und  liess sich in Columbus, Ohio, nieder.

Das Glück war der Immigrantenfamilie nicht hold.
Die Mutter starb früh,  der Vater verlor bei
 einem Eisenbahnunfall beide Beine.



 Adolph heiratete und zog  1918 nach Los Angeles. wo er
die "Rickenbacher Manufactoring Company"gründete,
eine Giesserei und Metallpresserei
die u.a. Teile für  "National Steel Guitars"
herstellt, die  als Hawaiigitarre wie auch
 in der Countrymusik verwendung findet.











Der texanische Gitarrist George Beauchamp
( 18. März 1899 - 30. März 1941) versuchte
zu dieser Zeit, einen elektrischen
Tonabnehmer ( Pick - up) zu entwickeln,
um der Gitarre innerhalb eines Orchesters
 mehr Gehör zu verschaffen.





 Damit war der Grundstein für die E-Gitarre
gelegt. Mitte 1931 entstand
in Rickenbachers Werkstatt der Prototyp,
der wegen seiner Form Bratpfanne
 ("Frying Pan") genannt wird.
Das Patent wurde
1937 erteilt.






Edward Vernon "Eddie" Rickenbacker
( 8. Oktober 1890 - 27. Juli 1973 )
wurde bereits in Ohio geboren.
Mit 26 Luftsiegen war er der erfolgreichste
 Jagdflieger der USA im 1. Weltkrieg.
Wohl nicht zuletzt, um von der Popularität
seines Cousins zu profitieren, wandelte Rickenbacher
den Namen seiner Gitarre in "Rickenbacker" ab.









Der Jazzgitarrist Toots Thielemans
war einer der Ersten, der die
 Rickenbacker bekannt machte.
Eine lange Reihe von Rockmusikern,...




Peie Townsend...





... John Fogerty ...





... und nicht zuletzt John Lennon, begeisterten sich
für die Rickenbacker. die allerdings
zeitweilig etwas aus der Mode kam.




John Entwhistle





Lemmy Kilmister

Ab den 1970er Jahren wurden dafür die
 Bassgitarren von Rickenbacker
zunehmend beliebter.

Sonntag, 25. Mai 2014

Swiss Roots






Im Zusammenhang mit Carl Lindebergs “Gold Dollar Album”
habe ich wersucht, ein wenig den Spuren 
schweizerischer Amerika Auswanderer zu folgen.
So etwa General Johann Augustus Sutter,
Begründer von Neu Helvetien und Kaiser von Kalfornien.
Hier porträtiert von Frank Buchser, einem andern, 
zumindest zeitweiligen Amerikaschweizer.
Ein Thema, das mich immer wieder interessiert hat, nicht zuletzt
wegen der Indianermaler...





... wie Karl Bodmer



... oder der Schriftstellerin Mari Sandoz...





Neben historischen Gestalten, wie etwa dem aus
La Chaux de Fonds stammenden Louis Chevrolet,
ist es auch reizvoll, umgekehrt, nach der  helvetischen 
Herkunft jetziger US Bürger zu suchen.
Oft gibt allein schon der Name deutliche Hinweise auf
Schweizer Wurzeln.
So etwa bei





„Ben“ Roethlisberger geboren am  2. März 1982 
Sein Ur-Urgroßvater Karl Röthlisberger war 
1873 von Unterfrittenbach (Gemeinde Lauperswil) 
im Emmental in die USA ausgewandert.





Ebenso haben auch Cindy Lauper,






... Renée Zellweger...





... Michèlle Pfeifer...





...  und Jewel Kilcher zum Teil
schweizerische Wurzeln.





Juli Borissowitsch Briner; besser bekannt als
 Yul Brynner stammte aus
der schweizerischen Gemeinde
 Möriken-Wildegg, Aargau.





Die Vorfahren von Chesley "Sully"Sullenberger,
 dem am 15. Januar 2009 in New York mit einem 
Airbus eine Notwasserung auf dem Hudson gelang
 waren 1737 aus
Wyningen BE eingewandert.




Der nicht zuletzt durch seine verschiedenen Rollen
(Colonel West, Odo, Ezral) im Star Trek
Universum bekannt gewordene
René Auberjonois ist der Enkel des
Lausanner Kunstmalers ...




... René Auberjonois




... und selbst Präsident Obama soll mütterlicherseits
 von einem Hans Gutknecht aus Ried bei Kerzers
im Kanton Bern  abstammen.


"Der Zimmermann Hans Gutknecht heiratete in Ried eine Ausländerin
und wanderte 1715 vom Seeland in deren elsässische Heimat aus.
Sohn Christian, der Tabakproduzent und -händler wurde, verlor
offenbar wegen neuer Steuern seine Existenzgrundlage, ging nach
Rotterdam, lernte dort einen Kapitän kennen und setzte 1749 nach
Nordamerika über. Am 13. September soll er im von Mennoniten
gegründeten Germantown, einem heutigen Stadtteil von Philadelphia,
angekommen sein. Seinen Namen änderte er zunächst in Goodknight
 und später in Goodnight."


Die Liste ist bei weitem nicht vollständig,
und ich werde hin und wieder
 auf das Thema zurückkommen.


Samstag, 24. Mai 2014

Alfred Roloff - Weltdetektiv Sherlock Holmes





Für einige Zeit hatte Sherlock Holmes
auch einen literarischen Doppelgänger.
Im Januar 1907 startete das Berliner Verlagshaus für
 Volksliteratur und Kunst unter dem Titel 
“Detectiv Sherlock Holmes und seine 
weltberühmten Abenteuer”, eine Heftreihe, die
ausser dem Namen des Protagonisten
nur wenig mit Conan Doyles Romanen zu tun hatte.





Der Robert-Lutz-Verlag, der 
die deutschen 
Rechte von Doyles
 Geschichten hatte, klagte ,
und so wurde  der Titel ab Nr. 11 in
“Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs”
 geändert




Das Publikum liess sich davon nicht stören,
ebensowenig, wie von der Tatsache, dass
zumeist nicht Dr. Watson
dem Weltdetektiv zur Seite stand, sondern ein gewisser
Harry Taxon, der später zu
Harry  Dickson wurde, auch als der
"Amerikanische Sherlock Holmes"
bekannt.




Den Heften war ein internationaler
Erfolg beschieden.
Sie wurden in alle möglichen 
Sprachen übersetzt.




Inhaltlich sollen sie eher
actionbetont gewesen sein, wie
an den äusserst reizvollen Titelbildern
abzulesen ist.




Als Gestalter wird Alfred Roloff angegeben.
Wikipedia verschweigt diesen Teil 
von Roloffs  Schaffen zwar
verschämt, oder vornehm- diskret, aber 
arbeitete lange als Illustrator
 im Verlagshaus für Volksliteratur und
 Kunst in Berlin.
und  lieferte  Titelbilder 
für Romanhefte.






Gemeinsam mit seinem Bruder Otto
 illustrierte er auch  Brehms Tierleben,
in einer gleichnamige Heftreihe.



Sein Spezialgebiet 
waren Pferdebilder, die die Tiere 
in dramatischen Situationen 
in freier Wildbahn zeigten und ihm den 
Spitznamen Pferd - Roloff eintrug.




Jedenfalls zeigen die Bilder,
dass es bei den Abenteuern
des Weltdetektivs ohne allzu viel
Federlesen "zur Sache" ging.
Er brachte es bis 1911 auf 230 Romanhefte.




1929 erschienen dann noch einmal
62 Abenteuer.




Harry Dickson, der amerikanische Sherlock
Holmes, erhielt später  eine eigene
Heftreihe, die , zuerst übersetzt und dann
verfasst von Jean Ray, vor allem in Frankreich
ungeheure Popularität
erlangte.




Dabei wurde zeitweilig
auf Roloffs Titelbilder
zurückgegriffen.




Im Gegensatz zu Deutschland,
wird  Roloffs Schaffen
in anderen Ländern bis heute
gebührend gewürdigt.





Roloffs reizvolle Bilder finden sich bis heute immer
wieder auf Anthologien,…





... Nachdrucken oder
literaturgeschichtlichen Büchern...




... über die Detektive der Trivialliteratur.



Freitag, 23. Mai 2014

Patrick James Woodroffe




Gegen Ende der 1970er Jahre war
er ein Senkrechtstarter
in Sachen phantastischer Kunst.





James Patrick Woodroffe, geboren 1940




Seine Bilder schmückten die Titelbilder...




... verschiedener Science Fiction,,,




... und
Fantasyromane ...




... und bald erschien auch seine 
Artbooks "Mythopoeikon"
und "A closer look"




Er gestaltete eine Reihe
 Aufsehen erregender LP Covers...





... und war an der Concept Art ...


... für
"Neverending Story 2" nach Motiven von
Michael Ende beteiligt




Weitere Beispiele seines vielseitigen  Schaffens
finden sich auf seiner Website.