Montag, 6. Dezember 2010

Nikolaus



Nur noch drei Wochen bis Weihnachten....



Sie finden an unserem Stand eine reiche Auswahl an
Karten, Poster und Puzzles von Christoph Roos...



... und Keramik von Veronika Roos



25. November bis 23. Dezember 2010
Barfüsserplatz, Theaterplatz
Täglich geöffnet von 11.00 bis 20.00



Sonntag, 5. Dezember 2010

Leslie Nielsen



Leslie William Nielsen, 11. Februar 1926 - 28. November 2010




Der am 28. November verstorbene Leslie Nielsen hat mich über ein halbes Jahrhundert in Kino und Fernsehen begleitet. Er war hierzulande schon lange Jahre bekannt aus unzähligen Nebenrollen in US-Western und Krimiserien.





In den USA spielte er in der SF Serie Forbidden Planet den Commander John J. Adams.





Im Western "The Sheepman" ( In Colorado ist der Teufel los) war er 1958 an der Seite von Glenn Ford und Shirley MacLaine zu sehen.




In dem Katastrophenfilm *The Poseidon Adventure "(1972) war er in der Rolle des Kapitäns zu sehen.




Weltbekannt wurde er aber erst, als das Regie- Triumvirat Zucker-Abrahams-Zucker ihn für ihre Klamaukfilme entdeckte. Durch die Rolle als Dr. Rumack in der Katastrophenfilmpersiflage "Airplane"...



... und die des Lt. Frank Drebbin in "The Naked Gun", die auf seiner früheren TV Serie "Police Squad "basierte. Die Begegnung mit Jim Abrahams und den Zucker-Brüdern brachte für den schon fast sechzigjährigen Leslie Nielsen endlich den Durchbruch und der trottelige Lt.Frank Drebbin wurde die Rolle seines Lebens. In der Folge war er auf Klamaukfilme abonniert, die leider nicht alle den Witz und die Qualität der ersten Erfolge halten konnten.





Allerdings gab es Ausnahmen. So war Mel Brooks "Dracula: Dead and loving it"ein kleiner Klassiker

Ingrid Pitt



Ingrid Pitt, die Königin der Hammer Horrorfilme, verstarb
am 23. November im Alter von 73 Jahren überraschend in London.




Ingrid Pitt (Ingoushka Petrov ) wurde am 21. 11. 1937
als als Tochter eines deutschen Vaters und einer jüdischen
Mutter in Polen geboren, überlebte Krieg und
Konzentrationslager und zog nach ihrer Flucht aus der DDR als Frau eines
amerikanischen Soldaten nach Kalifornien.
Nach ihrer Scheidung kehrte sie nach Europa zurück
und spielte in einer Reihe verschiedenster
Filme.




Nach einer kleinen Rolle in "Dr. Shivago"
spielte sie an der Seite von Richard Burton und Clint Eastwood in
"Where Eagles Dare"



Unvergesslich wurde sie aber durch ihre Rollen in
The Vampire Lovers - 1970
und Countess Dracula - 1971

die-karnstein-trilogie.



Samstag, 4. Dezember 2010

St.Barbara



Heute ist St. Barbara, der Tag der Schutzheiligen der Artilleristen.




In Basel versammeln sich geladene Gäste aus Nah und Fern zum Barbara-Salut,
einem 23-schüssiges Salutschiessen mit einer
7,5 cm Feldkanone zu Ehren der Schutzpatronin .



Die hl. Barbara gilt auch als Schutzpatronin der Mineure, Bergleute,
Geologen, Mathematiker, Glöckner, Glockengießer, Schmiede,
Maurer, Steinmetze, Zimmerleute, Dachdecker, Elektriker, Architekten,
Pioniere, Pyrotechniker, Feuerwehrleute, Totengräber,
Hutmacher, der Mädchen und der Gefangenen.
Sie zählt zu den Vierzehn Nothelfern und wird gegen Gewitter,
Feuergefahr, Fieber, Pest und plötzlichen Tod angerufen.




Vermutlich gehen die Ursprünge der hl. Barbara von Nikomedien, die der
kirchlichen Legende nach von ihrem Vater in einem Turm eingesperrt und später enthauptet wurde, weil Christin war, auf vorchristliche Wurzeln zurück.
Einst wurden die hl. Barbara, Margarethe und Katharina an einen gemeinsamen Tag gefeiert
was auf die Trinität der drei Beten verweist, die in der Tradition der drei
heiligen Jungfrauen - Margaretha mit dem Wurm,
Barbara mit dem Turm und Katharina mit dem Rad
in vielen Varianten fortleben

Beten_(Mythologie)



Spuren davon finden sich im Margarethenkirchli in Binningen
und anderen alten Drei-Frauen-Kultorten auf den Hügeln rund um Basel wie
St. Margarethen in Binningen, St. Chrischona in Bettingen und St. Ottilia in Tüllingen,
deren überlieferte Geschichte eine Fortsetzung in Echsel auf dem
Dinkelberg und in ähnlicher Form auch in Wentzwiller im Sundgau findet.

mythische-orte.

Am Barbaratag holt man sich Kirschzweige ins Haus, die dann
zu Weihnacht, die auch "Mutternacht des neuen Lebens" genannt wird,
zu blühen beginnen.
Vielerorts sah man im Barbarazweig eine Art " Lebensrute".
Daher schlug man mit den blühenden Zweigen die Kinder, um die Lebenskraft
der sich verjüngenden Natur auf sie zu übertragen. Dieser Brauch des "Kinderfitzelns"
überdauerte Jahrhunderte und wird heute noch am
6.Dezember zum Nikolaustag oder am 28. Dezember,
dem Tag der unschuldigen Kinder gepflegt.


Freitag, 3. Dezember 2010

Hexenflug



Aus der Antike stammt die Vorstellung der sogenannten „Strigen“, dämonischen Wesen die sich in eulenartige Tiere verwandelten.




Diese Vorstellung vermischte sich mit dem der "wilden Jagd" wo eine Schar Frauen, auf nächtlichen Flügen den Göttinnen Perchta oder Holda folgten. Mehr dazu:

www.shayawaya.ch/ElfenFeen



Donnerstag, 2. Dezember 2010

Hexenbesen


Im Volksglauben reiten die Hexen
auf dem Besen des Nachts durch
die Lüfte.


Mit Hilfe einer Salbe, mit der sie sich und ihr "Fluggerät", den Besen,
eine Heugabel, Backschaufel oder einfach einen Stock einrieben,
konnten die Hexen, - so glaubte man,- fliegen.




So schreibt Simplicius etwa anno 1669:
„ … denn sie hatten sich erst angezogen und anstatt des Lichts eine
schweflichte blaue Flamm auf der Bank stehen, bei welcher sie Stecken,
Besen, Gabeln, Stühl und Bänk schmierten und nacheinander
damit zum Fenster hinaus flogen.”
Gelegentlich heisst es auch, sie würden von Dämonen
in Tiergestalt durch die Luft getragen.




Der Hexenflug dürfte in engem Zusammenhang mit der
Fähigkeit stehen, im ausserkörperlichen Zustand fliegen zu können.
Ueber die "Wirklichkeit" des Hexenfluges hat sich
Hans Peter Duerr in den späten siebziger Jahren
den Kopf zerbrochen und heftige Diskussionen ausgelöst...



Immer noch lesenswert:
"Können Hexen fliegen?"
www.oobe.ch/duerr