Wir wünschen ein gutes Neujahr!
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Freitag, 1. Januar 2021
Donnerstag, 31. Dezember 2020
Silvester 1960 - Willy Millowitsch
Noch gab es kein “Dinner for One” das
ab 1961 fortan Jahr für Jahr auf den
Jahreswechsel einstimmen sollte.
Sylvester 1960 war Willy Millowitsch.
An diesem Abend brannte das Deutsche
Fernsehen (es gab nur die ARD)
“ein Feuerwerk ausgelassener Heiterkeit“ab,
”um das alte Jahr zu verabschieden
und das Neue zu begrüssen”.
Aus dem Millowitsch-Theater
in Köln wurde
“Der Liebesonkel” übertragen.
Und weil Willy Millowitsch
garantierte Heiterkeit bedeutete,
zog das Schweizer Fernsehen
DRS gleich mit.
Von da an, war Millowitsch in irgendeiner
Form für Jahre, fester Bestandteil
des Silvesterprogramms
Das neue Medium Fernsehen hatte
das Millowitsch Theater und seinen Besitzer
Willy Millowitsch
(8. Januar 1909 - 20. September 1999 )
mit der ersten Live-Übertragung
eines Theaterstücks am
19. Oktober 1953, weit über die
Grenzen Kölns bekannt gemacht.
Der Mann mit dem Walrossschnauz
wurde fortan zum Strassenfeger.
1960 erreichte seine Popularität
einen weiteren Höhepunkt.
In diesem Jahr hatte er hatte
er zwei grosse Filmerfolge
“Der wahre Jakob” und
“Willy, der Privatdetektiv”
Im November 1960 landete er mit
dem Karnevals- und Stimmungslied
”Schnaps, das war sein letztes Wort “
einen Riesenhit.
Bei Millowitsch blieb ”kein Auge trocken.
Da verschütteten die Damen
vor dem Fernseher vor lachen
den Champagner und die Herren klopften
sich prustend auf die Schenkel,
während die Kritiker herablassend
die Nase rümpften.
Er wurde zum Inbegriff
der "rheinischen Frohnatur".
1961 gewann er den Bravo Otto in Gold
1962 den Bravo Otto in Silber
und wahrte seine
Popularität bis an sein Lebensende.
Dienstag, 1. Januar 2019
Neujahrsvorsätze
Gute Vorsätze fürs neue Jahr sind
Ziele oder Versprechen, die
sich Menschen am Ende des Jahres
selbst geben, um im kommenden Jahr
zu einem irgendwie besseren Menschen
zu werden.
Meist wird Lastern wie Tabak
und Alkohol abgeschworen. Man will
gesünder Essen, Gewicht abnehmen,
mehr Sport treiben
... löbliche Vorsätze, die
einzuhalten aber meistens
schwer fällt. Zu gross der
Unterschied zwischen
Alltagsrealität und
verschwurbelten Ich - Idealen.
Nachdem man sich ein
paar Tage vergeblich
selbst gegeisselt hat,
geht man meist wieder
schnurstracks zur
Tagesordnung über.
In den Micky Maus Januarheften
von 1954,
1956 und 1957
ging es jeweils um „Gute Vorsätze“.
zum neuen Jahr.
Dass Donalds gute
Vorsätze jeweils kläglich
Schiffbruch erleiden, wurde
fast zum “running gag”...
... und zeigte mir in
jungen Jahren, dass der
Grundsatz “Allzuviel ist ungesund”,
sich auch beim
“Gutseinwollen" bewahrheitet.
Montag, 31. Dezember 2018
Das fliegende Kanu - La Chasse galerie
Man kennt den fliegenden Hexenbesen,
Faustens Mantel- und Leiterflug, den
fliegenden Schlitten von Santa Claus,
fliegende Betten, Koffer und
manch anderes seltsames
Unbekannt war mir bislang das fliegende Kanu
... ein Fluggerät aus der Gegend
von Quebec, das Motive
der "Wilden Jagd" angeblich mit Legenden
der amerikanischen Ureinwohner
verschmilzt.
Ein Pakt mit dem Teufel
soll es einer Gruppe
von Holzfällern erlauben,
ihre über 300 Meilen entfernten
Liebsten in der Silvesternacht zu
besuchen und rechtzeitig zum
Der abenteuerliche Flug wird in
verschiedenen Variationen erzählt.
Manchmal zeigt sich der Teufel grosszügig,
ein andermal steuern die
Holzfäller das Kanu in einen Baum.
Auch eine Variante, in der
auf einem Schwein durch die
Die populärste Version stammt
von Honoré Beaugrand
(1848–1906) und wurde im August 1892
im Century Magazine veröffentlicht.
Sonntag, 1. Januar 2017
Profane Tales ...
Und auch im neuen Jahr
geht es, um mit Robert Crumb
zu sprechen, weiter mit
"Profane Tales of that
old mystic Madcap"
old mystic Madcap"
Freitag, 1. Januar 2016
Happy New Year
Nachdem ich meinen
Neujahrswunsch für
das letzte Jahr ...
... wohl
zu wörtlich genommen...
... und
mit einem
verknacksten Arm und
einem gebrochenen Fuss
bezahlt habe...
... beschränke ich
mich dieses Jahr lieber
auf klassische Motive.
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Waldemar Fink - Nächtliche Heimkehr
Der Maler Waldemar Fink schuf zu dem Motiv
der “Nächtlichen Heimkehr” ...
... verschiedene Variationen.
Donnerstag, 1. Januar 2015
Mittwoch, 31. Dezember 2014
"Dinner for One" - Freddie Frinton
"Dinner for One"gilt als der
deutsche TV Silversterklassiker schlechthin.
Der Sketch hat Kultstatus
deutsche TV Silversterklassiker schlechthin.
Der Sketch hat Kultstatus
und ist traditioneller Bestandteil
der Silvesterfeier in rund
zwanzig Ländern geworden.
zwanzig Ländern geworden.
Wie jedes Jahr läüft der Sketch
auch diesen Silvester
über alle Dritten Programme der ARD .
auch diesen Silvester
über alle Dritten Programme der ARD .
“Dinner for One”
oder der 90. Geburtstag
mit dem englischen Komiker
Freddie Frinton
(17. Januar 1909 -16. Oktober 1968)
und seiner
(17. Januar 1909 -16. Oktober 1968)
und seiner
Partnerin May Warden
ist eine Fernsehproduktion des
NDR aus dem Jahr 1963,
die bereits 1988 im
Guinness-Buch der Rekorde
als „weltweit am häufigsten
wiederholte Fernsehproduktion"
aufgeführt wurde
Miss Sophie feiert
mit ihren vier engsten, aber
längst verstorbenen Freunden
Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy
und Mr. Winterbottom ihren 90. Geburtstag.
Butler James schlüpft jeweils in die Rolle
der Gäste.
Es gibt wohl nur sehr
wenige Menschen im deutschsprachigen
Raum, denen dieser Sketch
nicht bekannt ist.
Wann genau ich ihn zum ersten
Mal gesehen habe, weiss ich
nicht mehr.
Erstmals gezeigt wurde der Sketch
am 9. Dezember 1961 in der Livesendung
" Lassen Sie sich unterhalten".
Davon gibt es keine Aufzeichnung.
Am 8. März 1963 wurde der Sketch in
"Guten Abend, Peter Frankenfeld " gezeigt,
(ebenfalls eine
Livesendung)
und am 8. Juli 1963 endlich in
Hamburg vor Publikum
wiederholt und aufgezeichnet.
Das Schweizer Fernsehen drehte
bereits im März 1963 eine eigene
Fassung des Sketches, die sich von der
deutschen Fassung in etlichen
Punkten unterscheidet.
Vor allem fällt auf, dass
der Bezug zu Silvester
der Bezug zu Silvester
in beiden Fällen
noch nicht geschaffen war.
Das kam erst später,
nämlich ab dem 31.12.1972
nachdem der Film als Pausenfüller
jeweils grossen
Erfolg beim Publikum gehabt hatte.
nämlich ab dem 31.12.1972
nachdem der Film als Pausenfüller
jeweils grossen
Erfolg beim Publikum gehabt hatte.
Heutigentags muss man
besorgt feststellen, dass
sich eine lange Liste
von unglaublichen
politischen Unkorrektheiten erstellen liesse,
die in diesem kurzen Filmchen vorkommen.
Der als erheiternd dargestellte
und unverhohlen propagierte Missbrauch
von Suchtmitteln.
(Sherry, Weisswein, Champagner und Portwein,
was angeblich die Ausstrahlung in Schweden doch
über sechs Jahre verzögerte.
Im wirklichen Leben soll Freddie Frinton
allerdings strikter Abstinenzlergewesen sein.)
Diskriminerende Spitzen
was angeblich die Ausstrahlung in Schweden doch
über sechs Jahre verzögerte.
Im wirklichen Leben soll Freddie Frinton
allerdings strikter Abstinenzlergewesen sein.)
Diskriminerende Spitzen
(zumindest in der NDR Fassung) gegen
den offenbar deutschstämmigen
Admiral von Schneider
( Hackenzusammenschlagen, Must I?) , ...
( Hackenzusammenschlagen, Must I?) , ...
... Eine die Würde des Tieres beleidigende
Darstellung einer bedrohten
Tierart...
... in Form eines
wahrscheinlich illegal eingeführten
Fells ...
(ursprünglich hatte der NDR ein
Eisbärenfell vorgesehen, was die Sache aber
auch nicht besser gemacht hätte.
Frinton bestand aber auf seinem Tigerfell)
(ursprünglich hatte der NDR ein
Eisbärenfell vorgesehen, was die Sache aber
auch nicht besser gemacht hätte.
Frinton bestand aber auf seinem Tigerfell)
... und nicht zuletzt die männerverachtende,
sexuelle Nötigung eines in
einem Abhängigkeitsverhältnis stehenden
Untergebenen...
„The same procedure as last year, Miss Sophie?“;
„The same procedure as every year, James“
„Well, I’ll do my very best“
Das nur einige Punkte, die zu erwähnen wären.
Ei der Daus. Darüber konnte und durfte man früher
noch bedenkenlos Witze machen und ungeniert lachen.
Aber Heute?
Gottlob und Dank scheinen
die beflissenen Verfechter
der "Political Correctness"
sich zu gut dafür zu sein,
sich solche Programme aus den
Niederungen der seichten Unterhaltung
überhaupt zu Gemüte zu führen.
Und so begeistern Freddie Frinton und May Warden
nach wie vor Jahr für Jahr
Millionen von TV-Zuschauern.

Unterdessen wurde der
Sketch mehrfach parodiert,
so von Otto Waalkes,
mutierte zu einer türkischen Variante
„Döner for One“, ...

Da drängt sich doch gleich
die beunruhigende Frage auf:
Darf so etwas noch gezeigt werden?
Und das zu einer Sendezeit, wo
unschuldige Kinder
vor dem Bildschirm sitzen?
Gottlob und Dank scheinen
die beflissenen Verfechter
der "Political Correctness"
sich zu gut dafür zu sein,
sich solche Programme aus den
Niederungen der seichten Unterhaltung
überhaupt zu Gemüte zu führen.
Und so begeistern Freddie Frinton und May Warden
nach wie vor Jahr für Jahr
Millionen von TV-Zuschauern.

Unterdessen wurde der
Sketch mehrfach parodiert,
so von Otto Waalkes,
mutierte zu einer türkischen Variante
„Döner for One“, ...

... und auch Bernd, das Brot
versuchte sich als Butler James.
Auf “YouTube” gibt es unzählige
Clips, in denen der neunzigste Geburtstag
nachgespielt wird,
mit Darstellern aller Altersklassen.
Es gibt den Sketch mit Lego-Figuren nachgestellt,
computeranimiert und gar eine Parodie ...
... mit Frau Merkel und Präsident Sarkozy
in den entsprechenden Rollen.
Freddie Frinton bekam den Riesenerfolg
allerdings nicht mehr mit. Er starb 1968.
Mittwoch, 1. Januar 2014
Dienstag, 31. Dezember 2013
Rückblick 2013 - 2
Es ist eine lange Liste von Menschen,
die uns im Jahre 2013 für immer
verlassen haben.
Menschen, die mir irgendwann,
aus irgendeinem Grund
einmal wichtig waren...
So etwa Little Tony, der gerade als italienischer Elvis
gehandelt wurde, als ich das allererste Mal
nach Italien in die Ferien durfte,
und er aus jeder Musikbox dröhnte.
Mouseketeer Annette Funicello,
die irgendwie eine wacklige Brücke von
Micky Maus zum Rock'n Roll baute...
Mr. Pumpernickel Chris Howland,
Paul Kuhn, der Mann am Klavier,
Eddi Arent...
und Vivi Bach, die irgendwie
das deutsche Showbusiness
der frühen sechziger Jahre mit verkörperten.
Jack Vance der unvergleichliche Science Fiction Welten schuf
Trudi Gerster, die Schweizer Märchenkönigin.
Carl Elsener, der Herr des Schweizer Sackmessers.
und Richie Havens, zwei Woodstockveteranen.
Ray Manzarek. Keyboarder der Doors.
Steve Forrest, langjähriger Fernsehserienheld.
Larry Pennell, Held aus "Sprung aus den Wolken"
Michael Ansara, bekannt als Indianer und Klingone.
Dieter Hildebrand, der grosse Kabarettist.
Ronald Biggs, der legendäre Posträuber,
damals eine erste ganz grosse Rolle
für Horst Tappert in "Die Gentlemen bitten zur Kasse"
Peter O'Toole, unvergessen als "Lawrence of Arabia".
Gone but unforgotten!

Kurz vor Weihnachten verstarb Michael Kalaschnikow,
der Vater eines der berühmtesten
Gewehre des 20. Jahrhunderts.
Wenn man (wie ich ) zur Zeit des Kalten Krieges aufgewachsen ist,
als der„BöFei“ (Böse Feind - in diesem Fall “der Russe”)
sozusagen jeden Tag vor der Türe stehen konnte,
versteht man, warum ich ihn hier erwähne.
Die Antwort der Schweiz auf die Kalaschnikow, war das Stgw 57,
immerhin weltweit das wohl schwerste Sturmgewehr.

Auch "Bear Man" Angy Burri, der
Indianer aus Luzern, ist in die
ewigen Jagdgründe gegangen,

Kurz vor Weihnachten verstarb Michael Kalaschnikow,
der Vater eines der berühmtesten
Gewehre des 20. Jahrhunderts.
Wenn man (wie ich ) zur Zeit des Kalten Krieges aufgewachsen ist,
als der„BöFei“ (Böse Feind - in diesem Fall “der Russe”)
sozusagen jeden Tag vor der Türe stehen konnte,
versteht man, warum ich ihn hier erwähne.
Die Antwort der Schweiz auf die Kalaschnikow, war das Stgw 57,
immerhin weltweit das wohl schwerste Sturmgewehr.

Auch "Bear Man" Angy Burri, der
Indianer aus Luzern, ist in die
ewigen Jagdgründe gegangen,
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