Montag, 7. März 2011

The Shangri-Las" Leader of the pack"




Es gibt Songs, die gehen einem unter die Haut,
wenn
man sie das erste Mal hört. “Leader of the Pack”
von den Shangri-Las gehört dazu.
Dass es allerdings
soviel dazu zu sagen gibt, wie auf der
Wikiseite,

The_Shangri-Las


erstaunt mich allerdings doch.
Dauerte das
Stück doch keine drei Minuten,
und dann war ALLES gesagt !!!






Ausserdem , die 16 jährige Mary Weiss, die bei ihrem
ersten
Aufenthalt in England, 1964, aus Altersgründen
keine Arbeitserlaubnis erhielt, sah aus,
als
hätte Elvis sein "Devil in Disguise" ihr gewidmet.




"You look like an angel
Walk like an angel
Talk like an angel
But I got wise
You're the devil in disguise"
Kurzum, ich war hingerissen...




Die Gruppe hatte noch ein paar Hits,
verschwand dann aber leider bald wieder von

der Bildfläche, der Song blieb... bis heute.




Die ganser Schwestern sind längst verstorben,
Betty Weiss lebt zurückgezogen und Mary Weiss hat
2007 ein Soloalbum rausgebracht,
mit dem verheissungsvollen Titel "Dangerous Game"

Sonntag, 6. März 2011

Samstag, 5. März 2011

Buntline special



Die TV Serie "The Life and Legend of Wyatt Earp"
mit Hugh O’Brian in der Hauptrolle , schilderte die Abenteuer dieser
amerikanischen Legende als Marshal in den Viehstädten Ellsworth,
in Dodge City und später in Tombstone.




Die Serie griff einige berühmte Elemente aus Wyatt Earps
Biografie auf, strickte aber auch fleissig an der Legende
weiter und viele Handlungsstränge waren frei erfunden
Wyatt_Earp




Markenzeichen Earps in dieser Serie war sein " Buntline-Special"
ein Colt Single Action mit 12 inch langem Lauf.




Der Buntline Special Mythos geht auf eine der vielen legendären
Begebenheiten um Wyatt Earp zurück, über die alle
Zeitungen von Kalifornien bis New York damals berichteten.
Die Jagd nach dem Mörder der Schauspielerin Dora Hunt. Sie
wurde, da sie sich während der Abwesenheit des Ehepaars Kelly
in deren Haus aufhielt, erschossen. Fünf Männer
verfolgten den Killer, der es eigentlich auf James H.“Dog“ Kelly,
den Bürgermeister von Dodge City abgesehen hatte.
Wyatt Earp, Bat Masterson, der junge Bill Tilghman, Charlie Basset
und William Duffy.
Earp erschoss das Pferd des flüchtenden James „Spike“ Kennedy
und Bat Masterson verwundete ihn selbst. Die „Dodge City Times“
bezeichnete das Aufgebot als das „unerschrockenste Aufgebot,
das je den Abzug betätigt hat.“




Der Zeitungsmann und Groschenromanschreiber Ned Buntline
soll daraufhin jedem einen „Buntline Special “ gestiftet
haben.
Earps Legende verschmolz mit dieser Waffe, in deren Griffschalen
der Name „Ned“ eingraviert war.
Ob er sie je benutzte , ist historisch nicht gesichert.

Ned_Buntline




Hugh O’Brian verkörperte Earp für etliche Jahre

Die TV-Serie brachte es zwischen 1955 bis 1961 auf
266 halbstündige Folgen. Die ARD zeigte allerdings in
unregelmäßigen Abständen.
nur 21 Folgen.




In Frank McDonalds 1994 gedrehtem Kinofilm
"Wyatt Earp: Return to Tombstone"
kehrt Hugh O'Brian nach fast vier Jahrzehnten noch einmal
als Wyatt Earp nach Tombstone zurück.




Hugh O’ Brian war unter anderem auch einer der
drei Gegner John Waynes in dessen letztem Film „ The Shootist“


Freitag, 4. März 2011

Wyatt Earp im Film

Wyatt Earp , 1848 – 1929 
ist eine jener Westerngestalten,
deren Nimbus unentwirrbar mit ihren
Groschenheftabenteuern und 
Verfilmungen verknüpft ist.




Wo Legende und historische Wirklichkeit
untrennbar miteinander verschmolzen sind.




Earps Leben und Legende 
wurde dutzendfach verfilmt.
Glorifiziert, kritisiert, entmystifiziert,
 aber selbst Bücher, die
versuchen sich streng nach
 den Quellen zu orientieren ,
wie Loren D. Estlemans Roman, 
 klären letztlich nie ganz, was
denn nun wirklich „Wirklichkeit“ war.

Estlemans postmoderne Perspektive
 dekonstruierte den Mythos,
und erschuf ihn gleichzeitig neu.

Der Mythos war offenbar
 stärker und verleibte
 sich die historische Wirklichkeit ein.




Das historisch bestens dokumentierte,
 etwa eine halbe Minute
dauernde Duell am O.K. Corral
 wurde in mehreren Filmen
immer wieder aufs Neue ausgefochten.




John Fords Klassiker, 
"My Darling Clementine" (1939)
mit Henry Fonda in der 
Hauptrolle, hat Western - wie
Filmgeschichte geschrieben.





In "Wichita" (1955) vom 
französischen Regisseur
Jacques Tourneur verkörperte
 Joel McCrea den legendären
Westernhelden.




1957 kam John Sturges' Leinwandepos
 "Gunfight at the O.K. Corral“
mit Burt Lancaster als Wyatt Earp und Kirk Douglas
als Doc Holliday in die Kinos.




1967 setzte sich John Sturges 
in "Hour of the Gun" (1967,
erneut mit Wyatt Earp, diesmal 
gespielt von James Garner,
auseinander.
Das legendäre Duell am O.K. Corral, 
war nicht Höhepunkt,
sondern Ausgangspunkt der Filmstory .




Frank Perry inszenierte 1970 "Doc", 
seine Variante, in der er
dem Mythos ein "realistisches" 
Bild vom Wilden Westen
entgegenzusetzen suchte.




Blake Edwards brachte 1987 
den späten Earp in seiner mit
Western- und Thrillerelementen
 durchsetzten Komödie
"Sunset"
noch einmal mit James Garner als 
Wyatt Earp auf die Leinwand.
Diesmal in Hollywood mit 
Bruce Willis in der Rolle des
Stummfilmwesternhelden Tom Mix.
Earp wirkt als Berater bei der Verfilmung
seiner Lebensgeschichte.




Tatsächlich waren die 
Westerndarsteller William S. Hart
und Tom Mix Sargträger bei
Earps Beerdigung.





George Pan Cosmatos’ "Tombstone" 
1993 zeichnet einmal mehr
die Zeit Earps in Tombstone 
nach. Kurt Russel spielte Earp.




1994 folgte Kevin Costner in 
Lawrence Kasdans dreistündigem Epos
"Wyatt Earp"

Das TV-Doku-Drama "I Married Wyatt Earp",
 mit Bruce Boxleitner basiert auf den 
auch nicht unumstrittenen
Erinnerungen von Josephine Marcus Earp
(1861 1944), einer ehemaligen Tänzerin 
und Schauspielerin und jahrzehntelangen 
Lebensgefährtin von Wyatt Earp. Ein
weiteres Stück der Legende....




Ausserdem gab es noch eine
 langlebige TV Serie mit Hugh O’Brian.



Donnerstag, 3. März 2011

Buch der Schatten 60


Tunnels, trichterartige Strudel, Spiralformen werden als neurologische Muster
für "Ebenen- und Zustandswechsel" im Trancezustand betrachtet.



So etwa der Wirbelsturm im "Zauberer von Oz"
links im Comic "Lost Girls" von Melinda Gebbie und Alan Moore,
rechts aus dem gleichnamigen Film.

vgl. auch

der-oz-factor





Im Comic werden solche Bildchiffren seit jeher völlig
folgerichtig verwendet.



Ob das dargestellte Erlebnis
nun als "Zeitreise"
oder als "Seelenreise" interpretiert wird.



Jill Purce bietet in ihrem Buch "The mystic spiral"

eine Fülle an Material zu den verschiedensten
bildhaften
Ausformungen in den unterschiedlichsten
Kulturen, die ihrer Meinung nach immer auf die
"Seelenreise" verweisen





Ebenso erkennt man die Spiralform , leicht abgewandelt in
Zeit- und Dimensionstoren, auch als "Stargates" bekannt.






...auch Tunnelformen, die ja immer wieder in Berichten von "Nahtoderlebnissen" auftauchen,...


...oder archischer in Höhlen...

shayawaya.ch

Mittwoch, 2. März 2011

Edgar Wallace


Edgar Wallace - Der Frosch mit der Glatze

Eine der Verballhornungen, mit denen wir uns als Halbwüchsige
über die immer ähnlichen, aber äusserst geheimnisvoll
klingenden und suggestiven Titel der Edgar Wallace Filme
lustig machten.
Da gab es den Mönch mit der Peitsche und den
Frosch mit der Maske, den grünen Bogenschützen,
den roten Kreis, den schwarzen Abt. Den Fluch der gelben Schlange,
das Rätsel der roten Orchidee und das Geheimnis der gelben Narzissen
und schon bald wusste man nicht mehr, welcher Film
denn nun welcher war, und ob man den schon gesehen hatte.
Denn die Edgar Wallace Filme standen jahrelang immer wieder
in schöner Regelmässigkeit auf dem
Doppelprogramm des Kinos *Rio“ in Binningen.


„Es ist unmöglich, von Edgar Wallace nicht gefesselt zu sein“
hiess der geniale Werbespruch, und für ein paar Filme der
Serie, traf das auch durchaus zu.



Ebenso genial wie die Titel, waren die Filmplakate, die ein
düsteres, in dunkle
Geheimnisse und dicke Nebelschwaden
eingehülltes London zeigten.

Auch wenn grosse Teile dieses Londons in deutschen
Landen lagen.
Die Edgar Wallace Filme erschufen einen ureigenen Kosmos,
in dem deutsche Schauspieler so taten als wären
sie Briten, und dies mit einer Hartnäckigkeit,
dass man es am Schluss selber glaubte.




Joachim Fuchsberger und Heinz Drache wechselten sich meist
in der Rolle des Scotland Yard Inspectors ab,
Klaus Kinski übte sich als irrer Bösewicht
und Eddi Arent sorgte für die Lacher.



Dazwischen tauchten eine ganze Reihe illustrer deutscher
Schauspieler auf, wie
etwa Marianne Koch, Elisabeth Flickenschildt, Dieter Borsche,
Siegfried Lowitz und viele, viele andere die damals Rang
und Namen hatten.




Der Spruch der Geisterstimme am Beginn jedes Streifens
"Hallo....hier spricht Edgar Wallace!" – war ein weiteres
Markenzeichen der Filme, die zur längsten und kommerziell
erfolgreichsten Serie des deutschen Kinos wurde.



Die Rialto Film erwarb die Exklusivrechte fast aller
Wallace-Romane, gründete eine deutsche Tochtergesellschaft und
produzierte insgesamt 32 der 38 Wallace-Filme.
Die Romane erschienen bei Goldmann Krimi.




Ab 1966 entstanden die weiteren Verfilmungen der Reihe in Farbe.

Wodurch sie in meinen Augen leider zunehmend an Atmosphäre
verloren, der ganz ureigene Edgar Wallceflair war von
schwarzweiss wabernden Nebelschwaden und düstergrauen
Gemäuern geprägt. Ausserdem wurden die Handlungsabläufe
immer schematischer und voraussehbarer, die Geschichten,
wie die Kleidchen der Darstellerinnen immer durchsichtiger.
Aber auch wenn ich mich im Einzelnen kaum mehr so genau
an einen bestimmten Film erinnern kann, sie haben mir über
manch tristen, verregneten Sonntagnachmittag hinweggeholfen
und sind mittlerweile zu einem einzigen Edgar Wallace Film
in Endlosschlaufe verschmolzen.




Später blödelte Otto erfolgreich mit Filmausschnitten herum.
Irgendwann versuchte man erfolglos, Edgar Wallace fürs
Fernsehen mit neuen Filmen wiederzubeleben und vor
kurzer Zeit hat sich eine läppische Parodie mit dem Titel
„Der Wixxer“ (mit dem ansonsten unbescholtenenen und
hochgeschätzten Bastian Bastewka) an Edgar Wallace Andenken vergriffen.

Die alten Filme werden da und dort wiederholt,
aber irgendwie ist’s nicht mehr wie einst...







Also, wer kriegts auf die Reihe?...
Die toten Augen von London, Der Bucklige von Soho.
Die Tür mit den sieben Schlössern... und? Wer weiss noch mehr??
Der Hexer, richtig... und der Zinker... und die Fälscher von London und die
Bande des Schreckens... und... und... und




Dienstag, 1. März 2011

Herrin des grünen Drachen



Wie der geneigte Leser vielleicht schon bemerkt hat,
handelt es sich bei der Herrin des grünen Drachen
um niemand anders...



...als die mysteriöse Frau mit der schwarzen Maske, die
Jason Scott in Venedig half,
Graf Finzini, den Häschern Dr. von Schrecks...

www.shayawaya.ch



und dem Magier des roten Drachen zu entkommen.
Welch geheimnisvolle Bande mögen sie mit Miss Morgaine verbinden?
Ansonsten möchte ich an dieser Stelle wieder einmal drauf
hinweisen, dass ich mit meinem Personenverzeichnis versucht habe,
denr geschätzten Leserschafteinigermassen einen Ueberblick über die
verwirrende Vielfalt der Personen und der Rolle die sie in
meinem Comic spielen, zu verschaffen.

www.shayawaya.ch/Personenverzeichnis.