Freitag, 28. Oktober 2011
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Christel Espié Sherlock Holmes

Dr. Watson sieht zwar manchmal arg zerzaust und verwuselt aus
und auch Mr. Holmes hat nicht ganz das gewohnte Aussehen,...

...aber ansonsten ein schön illustriertes Kinderbuch.
"Sherlock Holmes und das gefleckte Band"
mit 18 äusserst stimmungsvollen Bildern
der französischen Illustratorin ...

Christel Espié.

Erschienen im Wollf Kinderbuchverlag.
und auch Mr. Holmes hat nicht ganz das gewohnte Aussehen,...

...aber ansonsten ein schön illustriertes Kinderbuch.
"Sherlock Holmes und das gefleckte Band"
mit 18 äusserst stimmungsvollen Bildern
der französischen Illustratorin ...

Christel Espié.

Erschienen im Wollf Kinderbuchverlag.
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Bruno Weber

Mit Bruno Weber ist am 24.Oktober 2011 eine der
fantasievollsten und eigenständigsten
Künstlerpersönlichkeiten der Schweiz verstorben.
fantasievollsten und eigenständigsten
Künstlerpersönlichkeiten der Schweiz verstorben.

1962 begann der am 10. April 1931 geborene Weber
mit seinem heute 20'000 m² grossen
Skulpturenpark in Spreitenbach und Dietikon.

Immer wieder im
Clinch mit den Gemeindebehörden,...

...liess Weber,
als Kunstmaler, Bildhauer,
Gipser, Maurer, Zimmermann,
Architekt und Erfinder in Personalunion
sein phantastisches
Reich namens "Weinrebenpark" entstehen.

Ein Gesamtkunstwerk ,
das jährlich Tausende von Besuchern anzieht.
Nachdem die Gemeinde Spreitenbach jahrelang mit
allen legalen Mittel versuchte, Weber zu vertreiben,
schlossen zu seinem 80. Geburtstag alle Frieden miteinander
und Weber erhielt den Kulturpreis der Stadt Dietikon.

bruno-weber-skulpturenpark.ch

Angefangen hat Bruno Weber als Maler.
Nach dem Besuch Kunstgewerbeschule Zürich
unter Johannes Itten, folgte eine
Lithografenausbildung bei Orell Fuessli.
Über 25 Jahre lang widmete sich Bruno Weber
der Malerei in der er sich zum phantastischen Realisten
entwickelte.

Zum 80. Geburtstag von Bruno Weber
ist im Hirmer Verlag ein oppulenter
Bildband über Webers Leben und Werk er-
schienen.
Dienstag, 25. Oktober 2011
Bruce Lee Fist of fury

Ueber Bruce Lee zu schreiben, heisst wohl Wasser
in den Rhein schütten, oder Eulen nach Athen tragen.
Trotzdem...
Um seine Wirkung zu verstehen, muss man einen
Blick auf die Filmkämpfe vor seinem Auftreten werfen.

Da gabs John Waynes berüchtigte
Schwinger und ca. eine Million weiterer Westernschlägereien
nach dem ähnlichen Schema...

Eddie Constantines Schlägereien waren zwar
bravourös, aber oft näher beim Slapstick als
bei einem realisitischen Kampfgeschehen.

Mr. Bond und Miss Peel brachten zwar ansatzweise
fernöstliche Kampfkunsttechniken ins Kino
und auf den Bildschirm, aber es waren immer
Schauspieler, die da einen Kampf mimten.

Es gab ein paar Cross Genre Versuche, in denen
etwa ein Samurai im Wilden Westen auftauchte,
wie hier Toshiro Mifune neben Charles Bronson.
Und die paar wenigen Hongkong Eastern, die sich bei
uns ins Kino verirrten zeigten derart "unrealistische"
Kampfszenen, dass man sie einfach nicht ernst nehmen konnte.

Dann kam Bruce Lee.
Der erste Film, den ich gesehen habe, war "Fist of Fury".

Gut, die Kulissen waren unübersehbar aus Pappe,
wie weiland die Ponderosa in Bonanza.
Und die Story war etwas hölzern.
Aber die Kampfdarstellungen waren einfach sensationell,
phänomenal, umwerfend, nie zuvor gesehen.
Auch wenn man sich einredete, dass da und
dort die Kamera etwas schneller lief...

Er wirbelte seine Nunchakus, die mir bislang nur als
Würgeholz ein Begriff waren, so schnell herum,
dass das ungeübte Auge kaum zu folgen vermochte.
Von unglücklichem Nachahmungstrieb beseelt, hab
ich mir im Anschluss mehrere Beulen selbst verpasst
und auch die Herausforderung, Nunchakus zeichnerisch
in den Griff zu kriegen, übersteigt meine Möglichkeiten
bis heute.
Kurz, Lee stellte alles bisher Gesehene auf den Kopf....

PS. Der sauerkrautgelockte Darsteller des russischen Fighters Petrov hiess im übrigen Robert Baker
in den Rhein schütten, oder Eulen nach Athen tragen.
Trotzdem...
Um seine Wirkung zu verstehen, muss man einen
Blick auf die Filmkämpfe vor seinem Auftreten werfen.

Da gabs John Waynes berüchtigte
Schwinger und ca. eine Million weiterer Westernschlägereien
nach dem ähnlichen Schema...

Eddie Constantines Schlägereien waren zwar
bravourös, aber oft näher beim Slapstick als
bei einem realisitischen Kampfgeschehen.

Mr. Bond und Miss Peel brachten zwar ansatzweise
fernöstliche Kampfkunsttechniken ins Kino
und auf den Bildschirm, aber es waren immer
Schauspieler, die da einen Kampf mimten.

Es gab ein paar Cross Genre Versuche, in denen
etwa ein Samurai im Wilden Westen auftauchte,
wie hier Toshiro Mifune neben Charles Bronson.
Und die paar wenigen Hongkong Eastern, die sich bei
uns ins Kino verirrten zeigten derart "unrealistische"
Kampfszenen, dass man sie einfach nicht ernst nehmen konnte.

Dann kam Bruce Lee.
Der erste Film, den ich gesehen habe, war "Fist of Fury".

Gut, die Kulissen waren unübersehbar aus Pappe,
wie weiland die Ponderosa in Bonanza.
Und die Story war etwas hölzern.
Aber die Kampfdarstellungen waren einfach sensationell,
phänomenal, umwerfend, nie zuvor gesehen.
Auch wenn man sich einredete, dass da und
dort die Kamera etwas schneller lief...

Er wirbelte seine Nunchakus, die mir bislang nur als
Würgeholz ein Begriff waren, so schnell herum,
dass das ungeübte Auge kaum zu folgen vermochte.
Von unglücklichem Nachahmungstrieb beseelt, hab
ich mir im Anschluss mehrere Beulen selbst verpasst
und auch die Herausforderung, Nunchakus zeichnerisch
in den Griff zu kriegen, übersteigt meine Möglichkeiten
bis heute.
Kurz, Lee stellte alles bisher Gesehene auf den Kopf....

PS. Der sauerkrautgelockte Darsteller des russischen Fighters Petrov hiess im übrigen Robert Baker
Montag, 24. Oktober 2011
Sonntag, 23. Oktober 2011
Neil Diamond und das Pony Macaroni

Nicht um "Bony Moronie" geht es hier,
sondern um das Pony Macaroni,
mit dem 1962 die kleine Caroline
Kennedy abgebildet war.

Dieses Bild soll Neil Diamond so tief beeindruckt
haben, dass es ihn zu seinem Welthit "Sweet Caroline"
inspirierte.
Allerdings lagen zwischen dem Photo und dem Lied 7 Jahre...

... und es dauerte bis zu Carolines 50. Geburtstag,
bevor der "Jewish Elvis" sich die Sache von der Seele
reden konnte und Caroline gestand, dass sie es gewesen
war, der er seinen vielleicht wichtigsten Song
zu verdanken hatte.
Auch wenn sie bislang nichts von
ihrem Glück geahnt hatte.
sondern um das Pony Macaroni,
mit dem 1962 die kleine Caroline
Kennedy abgebildet war.

Dieses Bild soll Neil Diamond so tief beeindruckt
haben, dass es ihn zu seinem Welthit "Sweet Caroline"
inspirierte.
Allerdings lagen zwischen dem Photo und dem Lied 7 Jahre...

... und es dauerte bis zu Carolines 50. Geburtstag,
bevor der "Jewish Elvis" sich die Sache von der Seele
reden konnte und Caroline gestand, dass sie es gewesen
war, der er seinen vielleicht wichtigsten Song
zu verdanken hatte.
Auch wenn sie bislang nichts von
ihrem Glück geahnt hatte.
Samstag, 22. Oktober 2011
Larry Williams "Bony Moronie"

Auch ihn lernte ich erst verspätet und über den
Umweg der frühen englischen
Beat Musik kennen.
Larry Williams 10. Mai 1935 - 7. Januar 1980
Larry Williams war angeblich ein "schlimmer Finger" der
neben der Musik auch noch als Kleindealer und Zuhälter
tätig gewesen sein soll, was ihn mehrfach in
den Knast brachte.

Jedenfalls fand er aber daneben die Zeit,
einige der berühmtesten
Rock'n Roll Klassiker zu schreiben,
die wie gesagt , vor allem durch Coverversionen
der British Invasion bekannt wurden.
british-invasion

Die frühen Beatles spielten vier seiner Titel ein:
Bad Boy, Dizzy Miss Lizzy, Short Fat Fannie und Slow Down.

"Slow down" wurde von Alvin Lee, Blodwyn Pig,
Episode Six, Gerry & the Pacemakers , The Jam und
von Casey Jones & The Governors gecovert.
Casey Jones spielte auch "Dizzy Miss Lizzy" ein.
Williams bekanntester Titel
dürfte wohl "Bony Moronie" sein,
das zu den 500 Songs gehört, die
den Rock 'n' Roll am meisten geprägt haben
und von dem es eine schier unendliche Liste
von Coverversionen gibt.
Darunter:

John Lennon,
Livin' Blues, Johnny Burnette,...

...The Creation, Bill Haley & his Comets,...

...Dr. Feelgood, Flying Burrito Brothers,
Ronnie Hawkins, John Paul Jones,
The Hush,...

...Johnny Winter,...

...Little Richard, Showaddywaddy,
The Walker Brothers? zumindest verewigten sie
den Song in ihrer Textzeile "Gotta know how to pony
Like Bony Maronie "
The Who, Neil Young, Jumpin' Gene Simmons...

...The Shadows und ungezählte andere mehr.
Williams wurde am 7. Januar 1980 tot neben
seinem Revolver aufgefunden.Die Ermittlungen wurden
rasch eingestellt und obwohl einige Dinge
ungeklärt blieben, wurde allgemein Selbstmord
angenommen.
Umweg der frühen englischen
Beat Musik kennen.
Larry Williams 10. Mai 1935 - 7. Januar 1980
Larry Williams war angeblich ein "schlimmer Finger" der
neben der Musik auch noch als Kleindealer und Zuhälter
tätig gewesen sein soll, was ihn mehrfach in
den Knast brachte.

Jedenfalls fand er aber daneben die Zeit,
einige der berühmtesten
Rock'n Roll Klassiker zu schreiben,
die wie gesagt , vor allem durch Coverversionen
der British Invasion bekannt wurden.
british-invasion

Die frühen Beatles spielten vier seiner Titel ein:
Bad Boy, Dizzy Miss Lizzy, Short Fat Fannie und Slow Down.

"Slow down" wurde von Alvin Lee, Blodwyn Pig,
Episode Six, Gerry & the Pacemakers , The Jam und
von Casey Jones & The Governors gecovert.
Casey Jones spielte auch "Dizzy Miss Lizzy" ein.
Williams bekanntester Titel
dürfte wohl "Bony Moronie" sein,
das zu den 500 Songs gehört, die
den Rock 'n' Roll am meisten geprägt haben
und von dem es eine schier unendliche Liste
von Coverversionen gibt.
Darunter:

John Lennon,
Livin' Blues, Johnny Burnette,...

...The Creation, Bill Haley & his Comets,...

...Dr. Feelgood, Flying Burrito Brothers,
Ronnie Hawkins, John Paul Jones,
The Hush,...

...Johnny Winter,...

...Little Richard, Showaddywaddy,
The Walker Brothers? zumindest verewigten sie
den Song in ihrer Textzeile "Gotta know how to pony
Like Bony Maronie "
The Who, Neil Young, Jumpin' Gene Simmons...

...The Shadows und ungezählte andere mehr.
Williams wurde am 7. Januar 1980 tot neben
seinem Revolver aufgefunden.Die Ermittlungen wurden
rasch eingestellt und obwohl einige Dinge
ungeklärt blieben, wurde allgemein Selbstmord
angenommen.
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