Dienstag, 7. Februar 2012

Bicycle





"Lassen Sie mich erzählen, was ich vom Radfahren halte:
Ich denke, es hat für die Emanzipation der Frau mehr
getan als irgend etwas anderes auf dieser Welt...






Ich stehe da und freue mich jedesmal, wenn ich eine
Frau auf einem Fahrrad sehe. Es gibt Frauen ein Gefühl
von Freiheit und Selbstvertrauen."






Dieser Satz stammt nicht etwa von mir, sondern von der
amerikanischen Feministin und Frauenrechtlerin
Susan B. Anthony, veröffentlicht
in einem Interview mit der "New York World" 1896.







Darauf gestossen bin ich, als ich Vorlagen
für die beiden radelnden Damen...





...
auf Seite 126
des "Buch der Schatten" gesucht habe.






Von manchen Leuten, vornehmlich Männern, wurde
das Bicycle lange Zeit als "Instrument of
the Devil" betrachtet.






Trotz aller Widerstände und nach einigen mehr oder
minder missglückten
Versuchen mit waghalsigen
Konstruktionen...




...setzte sich das Damenzweirad gegen Ende
des 19. Jahrhunderts durch...






... und trat seinen Siegeszug an.






...und bald wusste E.W. Barton-Wright
auch über Einsatztechniken des Fahrrads in der
Selbstverteidung zu berichten.

bartitsu.org


Montag, 6. Februar 2012

Sonntag, 5. Februar 2012

Marty Robbins El Paso



"Out in the west Texas town of El Paso,
I fell in love with a Mexican girl..."
"El Paso" die von Marty Robbins (26.9.1925 - 8.12.1982)
geschriebene und aufgenommene Western Ballade,
erschien 1959 auf der LP
“Gunfighter Ballads and Trail Songs”.
Inspiriert von den Geschichten seines Grossvaters
Bob Heckle, einem herumziehenden Wunderdoktor,
wurde die Platte ein Meilenstein der Country-Musik .






Auf seinem Album” The Drifter”1966 erzählt er die
Geschichte des Songs ein
zweites Mal, diesmal aus der
Perspektive des Mädchens Feelena. Mit über acht Minuten
braucht sie dafür
fast doppelt solange.




1976 kam Robbins mit “El Paso City”ein drittes
Mal auf die Stadt und den Song zurück.



Samstag, 4. Februar 2012

Dallas Stoudenmire





Durch den Bau von Eisenbahnstrecken der
Southern Pacific Railroad, Texas Railroad und
Santa Fe Railroad, boomte El Paso und
zog allerlei zwielichtige Gestalten an.
"Hordes of vagabonds, gamblers, burglars,
thieves, and particularly murderers"
trieben sich in den Strassen von El Paso herum,
was der Stadt zweifelhafte Spitznamen wie
„Six Shooter Capital“ oder
“Helltown of Texas”einbrachten.







Dallas Stoudenmire,” the man who tamed El Paso”
war nach heutigen Begriffen
eine ebenso zwielichtige Gestalt, in mehr
Schiessereien verwickelt als
die meisten als die meisten, oft berühmteren
Revolvermänner, wenn auch von Hollywood nicht
so glorifiziert.
Er war Soldat im Bürgerkrieg, Second Sergeant in J. R. Waller's
Company A der Texas Ranger, und umstrittener Marshal von El Paso.
Die Meinungen gehen auseinander ob er El Paso
eher zähmte oder terrorisierte.
Held oder berüchtigter Säufer und Soziopath?
Oder eben ein Produkt seiner Zeit?
Stoudenmire traf in den ersten Apriltagen des
Jahres 1881 in El Paso ein. Am 11.4.1881 wurde er
als Marshal vereidigt. Drei Tage später war er in den
"Four Dead in Five Seconds" Gunfight in
“downtown El Paso”.verwickelt.

Four_Dead_in_Five_Seconds_Gunfight


Am 17. April versuchte City Marshal Bill Johnson
wiederum Stoudenmire zu erschiessen
und lag bald darauf tot auf den Strassen von El Paso.
Die Gründe für diese erbitterten Fehden sind verwirrend und
undurchsichtig.






Stoudenmire heiratete im Februar 1882,
Isabella Sherringtonin Columbus,
dann zog es ihn wieder nach El Paso wo er sich
offenbar mit Allen und Jedem anlegte.
Spezielle Erzfeinde waren die Manning Brothers,
George Felix (Doc), Frank, and James,
Besitzer zweier Saloons.
James Manning hatte Stoudenmires Schwager
Samuel Cummings
erschossen und Stoudenmire schwor Rache.
Die Stadtväter versuchten die Fehde mit einem
im El Paso Herald veröffentlichten
Friedensvertrag zu schlichten.
Im Juli 1882 wurde Stoudenmire zum Deputy
U. S. Marshal ernannt. Durch seine Trunksucht geriet er aber
immer wieder in Schwierigkeiten.
Noch im gleichen Sommer weilte er zur »Kur«
in den Thermalbädern in der Nähe
von Las Vegas, New Mexico.
Mittlerweile zitterten seine Hände so stark, dass Andere die
Hotelanmeldung für ihn unterschreiben mussten.
Doch der Streit mit den Mannings schwelte weiter
und am 18. September
1882, wurde er in alkoholisiertem Zustand in
EI Paso in eine Saloonschlägerei
verwickelt und durch James and Doc Manning erschossen.





Der Colt mit verkürztem Lauf wurde nach
Stoudenmires Tod auf der Strasse aufgelesen.



Freitag, 3. Februar 2012

Remembering Buddy Holly...



Heute vor 53 Jahren verloren Buddy Holly,
Richie Valens und The Big Bopper
bei einem Flugzeugabsturz ihr Leben.

"The Day the Music died"

Donnerstag, 2. Februar 2012

Eines Tages im wilden Westen...






Noch ein paar letzte Beispiele
aus meinem wiederentdeckten Westerncomic.






Wie gesagt, die Story ist mir nicht mehr so
ganz präsent.







Aber eine ordentliche Saloonschlägerei...





...und ein "Schleifen" auf der Main Street
durften jedenfalls nicht fehlen.



Mittwoch, 1. Februar 2012

Russ Manning Tarzan





Von 1965 bis 1969 zeichnete RussManning (1929 -1981)
Gold Key's Tarzan ...





...und adaptierte nach Scripts
von Gaylord Du Bois zehn der ersten
Tarzan Originalromane für das Medium Comic.





Ebenso zeichnete er die ersten elf Hefte von Korak für Gold Key.
1969 bis 1972 arbeitete er am täglichen Tarzan Newspaper Strip
und bis 1979 am Sunday Strip.
Daneben schuf er noch für den europäischen Markt vier
Graphic Novels.
(Tarzan in The Land That Time Forgot and The Pool of Time)





Manning gilt als der Dritte im Bunde
der grossen, klassischen
Tarzanzeichner.
Mannings Tarzan war sauber und
gekonnt gezeichnet,
erreichte aber nie die Wucht
von Hogarth.
Irgendwie war sein Tarzan ein in
den Dschungel verirrter Saubermann.





Wenn er sich aber ins sagenhafte Reich Opar verirrte
oder Tarzan auf aller Gattung Saurier stossen liess,
packten mich auch Mannings Version der Geschichten.
Auf deutsch erschienen die Geschichten beim
Aachener Bildschriften Verlag bsv,
und zeichneten sich durch herrliche
Titelbilder aus.




Aus mir unbekannten Gründen fanden sie aber
nur unregelmässig ihren Weg an Schweizer Kioske.