Mittwoch, 7. November 2012

Ed Emshwiller



Edmund Alexander Emshwiller 
16. Februar 1925 – 27. Juli 1990
Auch er eine prägende und stilweisende
Figur in der Science Fiction  Illustration.




1949 bis 1959 studierte er an der 
Ecole des Beaux-Arts, Paris. 





Dann begann er bald mit Titelbildern 
für die verschiedensten SF Magazine.




Als Titelbildgestalter  gewann er  fünf mal 
den HUGO Award als bester
SF-Künstler.
 1953 (wo er den Preis mit Hannes Bok teilte), und
 1960, 1961, 1962 and 1964. 




Seine Titelbilder prägten
die SF Art über Jahrzehnte mit,... 





...machten ihn international bekannt








...und beeinflussten direkt 
oder indirekt so manchen jüngeren Künstler.






Daneben gehörte Emshwiller zu den Leitfiguren
des experimentellen Kinos.





Er beschäftigte sich mit grafischem 
und fotografischem Kino, 
Expanded Cinema,...






Und in späteren Jahren...




...mit dem Einsatz von
Elektronik und Computertechnik und nahm an der
documenta 6 und der documenta 8  teil.

1979 produzierte er zusammen mit
Alvy Ray Smith “Sunstone”,
ein grundlegendes und bahnbrechendes
 “3-D computer-generated ”Video
am New York Institute of Technology.


Dienstag, 6. November 2012

Montag, 5. November 2012

Frank Kelly Freas




Sein Name wurde, soviel ich weiss, 
hierzulande nie so richtig bekannt, in den
USA gehörte er zu den ganz Grossen
der Science Fiction Illustration....





..aber etliche seiner Bilder haben sich
doch unauslöschlich ins kollektive Gedächtnis
eingebrannt.
 So etwa Alfred E. Neumann, die Titelfigur von MAD,
die  er mitentwickelte und von 1955 bis
1962 zeichnete.
Zeitgleich soll er an die 500 katholische
 Heilige porträtiert haben.






 Frank Kelly Freas
27. August 1922 - 2. Januar 2005



Einige der nachfolgenden Bilder sollten doch 
zumindest dem Science Fiction Fan ein Aha-
Erlebnis auslösen, wie dieser Roboter
 für Tom Godwins The Gulf Between (1953) der später von 
Queen als Album Cover verwendet wurde.






Seine Karriere begann mit dem Bild...






"The Piper" für "Weird Tales...





Es folgten Hunderte von weiteren Illustrationen...





Für Astounding zeichnete 
er von den 1950er Jahren ...




...bis in die neunziger Jahre.




Für das MAD-Magazin die Titelbilder von 1955 bis 1962.







Daneben entstanden schier
 unzählige Buch- und Comiccover. 
Insgesamt gewann Frank Kelly Freas 
elf mal den HUGO Award




Sonntag, 4. November 2012

Formel 1



 
Nein, 1983 gabs noch kein Internet,
(interconnected network)
zumindest kein öffentlich zugängliches.
Und die wenigsten Leute hatten einen
 Homecomputer zu Hause.
Folglich kein you tube und solche
Sachen  und überhaupt noch fast gar nix.
Der letzte Schrei damals waren mehr
 oder minder aufwändig
produzierte Videoclips zu Songs.
Und damit füllte man erfolgreich
über Jahre ganze Fernsehsendungen.
Und die Sendung die all dies rund
280 mal auf den heimischen
Bildschirm brachte hiess
 “Formel 1”


Markenzeichen war ein pinkfarbener Studebaker
Champion Custom aus dem Jahr 1950
und der Zeichentrickhund Teasy mit
Sonnenbrille
Und die Moderatoren hiessen:



Peter Illmann, (67 Sendungen),
April 1983 - Dezember 1984
Ingolf Lück, (40 Sendungen),
Januar 1985 - Dezember 1985

 


Stefanie Tücking, (80 Sendungen),
Januar 1986 - Dezember 1987



Kai Böcking, (120 Sendungen),
Januar 1988 - Dezember 1990

Wer hätte es noch gewusst?

Samstag, 3. November 2012

Reet Petite




29 Jahre, einen Monat und 11 Tage
brauchte der Song, vom Zeitpunkt seiner
Erstveröfentlichung bis
zum Platz Nr. 1 in der englischen Hitparade.
Geschrieben vom späteren Motown Gründer Berry Gordy und
einem gewissen Tyran Carlo, ( hinter dem sich ein Cousin
von Jackie Wilson versteckte) gilt der Song als
Rock'n Roll Klassiker.




Angelehnt war der Titel an einen
Musikfilm von Louis Jordan.






Es war Jackie Wilsons, (9. Juni 1934 -21. Januar 1984)
erste Soloaufnahme und kletterte damals
auf Platz 62 bei Billboard, in England sogar auf Platz 6.






Fast 30 Jahre später gab es eine
Wiederveröffentlichung, begleitet von
einem Knetmännchenfilm, besser
gesagt einem Animationsmusikvideo.
Damals, noch vor MTV, eine ganz neue Sache
und so erreichte der Titel doch noch
den Spitzenplatz in England.

Ja, und in diesem Zusammenhang fällt mir auf, dass
auch die achtziger Jahre so langsam von den Nebeln
der Zeit umwabert werden...


...wie hiess doch noch die äusserst beliebte
Sendung im deutschen Fernsehen,
die fast nur aus Videoclips
bestand?




Richtig: "Formel 1"

und wer jetzt auch noch die Namen aller Moderatoren weiss,
dürfte auch schon die ersten grauen Haare  haben.

Freitag, 2. November 2012

Alfred E.Neumanns Halloween



Und hier noch ein schönes Bild zu
Halloween von Frank Kelly Freas

Donnerstag, 1. November 2012

Freddie Krüger A nightmare on Elm Street





Freddie Krüger One, two, Freddy’s coming for you
Three, four, better lock your door
Five, six,
grab your crucifix
Seven, eight,
gonna stay up late
Nine, ten, never sleep again!






A Nightmare on Elm Street, ursprünglich nicht als Serie geplant, entwickelte sich zu einer populären Horrorfilm-Reihe, die inzwischen acht(?) Kinofilme umfasst. Ausgangspunkt der Reihe war der 1984 erschienene Horrorfilm von Wes Craven mit Robert Englund in der Rolle des Serienmörder Freddy Krueger. Lange nicht alle folgenden Filme konnten den Massstab halten, den Wes Craven setzte, einige fielen qualitativ sogar ziemlich heftig ab.





Aber auch dort gibt es hin und wieder Traumsequenzen, die, so man sich dafür interessiert, alleine die Sache sehenswert machen. Stirbt im Film ein Teenager im Traum , stirbt er auch in der physischen Realität. Deshalb versuchen die Helden, um jeden Preis "wach" zu bleiben, gleiten aber immer wieder ohne Vorwarnung in Kruegers Albtraumwelt. Oft schlafen die Protagonisten ein, ohne es zu merken. Es geht dabei um das alte Missverständnis, dass "wachsein" mit dem"Wachzustand des physischen Körpers" identisch sein muss, und den daraus entstehenden Komplikationen.





Ebenso wird das Motiv des "falschen Erwachens" mehrfach durchgespielt. "Beim sogenannten falschen Erwachen nimmt der Träumer an, dass er aus seinem Traum in den Wachzustand erwacht sei, während dieser Vorgang jedoch nur innerhalb des Traumes stattgefunden hat. Berichte über falsches Erwachen scheint es überwiegend bei Klarträumern zu geben. Dieses Phänomen kann den Träumer verwirren.(...) es kann auch vorkommen, dass falsches Erwachen zeitlich mehrmals dicht hintereinander auftritt."
http://de.wikipedia.org/wiki/Klartraum



Die Idee zu dem Film kam Wes Craven angeblich 1978 beim
Lesen eines Artikels über einen jugendlichen Immigranten
aus Taiwan, der von heftigen Albträumen geplagt wurde
und später im Schlaf starb..
Kurz darauf erschienen zwei ähnliche Zeitungsmeldungen.


Freddy Krueger war der Name eines Jungen, der Wes im
Kindesalter tyrannisiert hatte. Die Namensgebung war Spass
und späte Rache zugleich.
Der Originaltitel bezieht sich
auf die Elm Street in Dallas, in der John F. Kennedy
1963 erschossen wurde.
Als Craven die Idee dem Produzenten
Robert Shaye vorstellte, war dieser sofort begeistert.
Da er selber als Kind unter Albträumen litt, finanzierte er den Film.
Manche Traumsequenzen aus den Filmen,
wie zum Beispiel das Einsinken in die Treppenstufen,
soll Robert Shaye bereits aus eigenen Träumen gekannt haben.