Mittwoch, 5. Juni 2013

Caroline Munro






Caroline Munro  geb. am 16. Januar 1949

Sie als “Scream Queen” zu bezeichnen, 
wird ihr eigentlich kaum gerecht,
auch wenn sie ab Anfang der 1970er Jahre
 als Vertragsschauspielerin für die Hammer Studios tätig
war. Sie spielte viele, mehr oder
minder obskure Rollen,
in mehr oder minder obskuren Filmen,
die aber alle auf irgendeine
Weise das Zeug zum Kultfilm gehabt hätten.
Und so schrammte ihre Karriere immer 
wieder haarscharf am ganz grossen Erfolg vorbei.





1971 spielte sie, immerhin an der Seite von Vincent Price
 in “The Abominable Dr. Phibes”
die nicht unbedingt dankbare Rolle 
der verstorbenen Victoria Phibes
1972 folgte die Fortsetzung. “Dr. Phibes Rises Again”





1972 wurde auch der untote Graf
aus Transsylvanien auf sie 
aufmerksam. 
Wie der deutsche Verleihtitel 
"Dracula jagt Mini-Mädchen" andeutet, 
eher ein unglückseliger  Versuch, dem
 Draculamythos neue Impulse zu geben.
 “Dracula A. D. 1972”
Frau Munro's Outfit ist mir aber, wie bei vielen 
ihrer Auftritte, in bester Erinnerung geblieben.





1973 folgte  Sindbads gefährliche Abenteuer 
(The Golden Voyage of Sinbad)  Ein Film, 
der zumindest wegen 
 technisch perfekten Trickszenen 
als Klassiker gelten darf.



 Auf ihre Rolle in dem ebenfalls 1973
entstandenen Film  Captain Kronos - Vampire Hunter 
mit Horst Jansen bin ich an anderer
 Stelle schon näher eingegangen...




... ebenso auf die 1976 entstandeneAmicus 





1977 folgte ihre wohl berühmteste Filmrolle in  
Der Spion, der mich liebte (The Spy Who Loved Me)
an der Seite von Roger Moore, Richard Kiel und
Curt Jürgens, als Helikopterpilotin Naomi.





Unter den weiteren, nennenswerteren Filmen  wären noch 
1978: Star Crash  und
1980: Maniac
 zu nennen.




Eine Rolle, die ihr wohl auf den Leib
 geschneidert gewesen wäre. 



Leider wurde nix draus...




Dienstag, 4. Juni 2013

„A friend not just a knife“




Carl Elsener , der Seniorchef der Firma "Victorinox"
ist am 1. Juni verstorben.
Dank Carl Elsener wurde das Schweizer Armeesackmesser
weltberühmt.





Mit diesem doch schon arg ramponierten
Victorinox-Sackmesser befreite 
der deutsche Rentner Rüdiger Leonardy 
 in letzter Sekunde ein Unfallopfer, das 
kopfüber in den Gurten festhing, aus einem 
brennenden Wagen.
Einmal mehr erwies sich das
Schweizer Sackmesser
als Retter in der Not.


 Die beste Werbung für Armee Sackmesser
sind die Geschichten, die
die Kunden in aller Welt  damit erleben.





 Geschichten und Dankesbriefe,
wie sie Victorinox
in den vergangenen
 Jahrzehnten  zu Hunderten erhalten
und gesammelt  hat.
.
Da berichtet ein Andy Peterson aus Colorado
von seinem Kampf mit einem Puma.
 Herr Fahramud schreibt, wie er sich vor
einem Feuergefecht im Irak
nur retten konnte, weil er sich den
Fluchtweg durch einen Zaun mit
seinem Sackmessser  freischnitt.
Herr Byrne erzählt, wie er einen Jungen,
 der auf einer Landstrasse
angefahren wurde, dank seines Messers
 auf dem Asphalt  operieren konnte.

Victorinox
wurde   für seine aussergewöhnliche Kampagne,
die solche Erlebnisse von Kunden in den Mittelpunkt stellt. 
mit dem silbernen Epica Award ausgezeichnet,







Mittlerweile hatten auch die
US- Sicherheitsbehörden
ein einsehen,
Wer in die USA fliegt, darf ab
dem 25.April 2013 wieder sein
Taschenmesser wieder  mit an Bord nehmen.





Allerdings scheint sich der Wert eines Schweizer Sackmessers
im Lande des Bowie Knife noch nicht
überall herumgesprochen zu haben,
wie diese Meldung aus dem "Blick am Abend"
vom 29.4.2013 zeigt:





Montag, 3. Juni 2013

Mad Doctors





Urvater des archetypischen Mad Doctors 
oder Mad Scientists ist wohl der Baron
Viktor von Frankenstein...






Der erste einer langen Liste berühmt - berüchtigter Akademiker,
die mit ihren oft gottlosen Experimenten Literatur,
Comics und  Film unsicher machen.



Oft gemahnen sie an Goethes Zauberlehrling,
der den Geistern, die er rief, nicht mehr Herr wurde.





Dr. Jekyll. der seinen dunklen 
Doppelgänger heraufbeschwor...



Dr. Caligari mit seinen verwirrenden Experimenten mit




Dr. Moreau mit seinen erschreckenden
Versuchen an Tieren und Menschen...




Dr Rotwang aus Friz Langs “Metropolis”..




...oder der gefürchtete Dr. Mabuse...



Zwar finden sich in der Zunft auch harmlosere Vertreter der
Gattung, wie etwa der liebenswert verschrobene Tüftler
Gyro Gearloose alias Daniel Düsentrieb...




... Professor Tournesol alias Professor Bienlein...






...FredMacMurray als"Absent minded Professor...






... der zauselige Doc Emmet Brown aus
"Back to the Future"...





...oder der schräge Dr. Frank N. Furter aus der 
"Rocky Horror Picture Show"




Meist aber sind es finstere Gestalten, wie Dr. Phibes...





...Dr.Ood...





...Dr. Cycops...






...der Erzschurke Dr. Fu Manchu...





...und sein geistiger Ziehsohn Dr. No...





...oder Dr. Strangelove aus
dem gleichnamigen Stanley Kubrikfilm,
die die Welt in Angst und schrecken versetzen






John Carradine, der mehr als einmal in die Rolle
des wahnsinnigen Wissenschaftlers steigen musste..





 Und immer wieder Vincent Price: Im Rahmen
seines Experimentes, den „Tingler“ in
seinem eigenen Körper heranwachsen zu lassen,
 versetzt sich Dr. Warren Chapin in den ersten
 LSD-Rausch der Film-Geschichte.




Nicht fehlen darf Leo G. Carroll als unglückseliger
Professor Gerald Deemer in "Tarantula"
und wenn ich den Einen oder Andern
vergessen habe, so werde ich das Versäumnis irgendwann ,
zu gegebener Zeit nachholen




Sonntag, 2. Juni 2013

Nikola Tesla - Schutzpatron des Steampunk



Im Umfeld des Steampunkgenres 
entwickelt sich ein Mann immer mehr zur mythischen Gestalt,
ja bereits ist das Subgenre "Teslapunk" nach ihm benannt.




Nikola Tesla  geboren am 10. Juli 1856 in Smiljan an der 
Kroatischen Militärgrenze, Kaisertum Österreich;
 verstorben am 7. Januar 1943 in New York.





In verschiedensten Comics, Spielfilmen 
und TV Sendungen entwickelt Mr. Tesla 
sozusagen eine zweite Existenz.
Hier zusammen mit Howard Phillip Lovecraft als
 ”Paranormal Investigators” dargestellt von  Travis Pitts.





Die immer umfangreichere Liste, die Mr. Tesla's
Doppelgänger in
der Populärkunst spielt, findet sich  unter:





 Ein neueres Beispiel ist etwa der 2006 erschienene Comic
"The Five Fists of Science "geschrieben von 
Matt Fraction/ Zeichner Steven Sanders.




Oder hier dargestellt von James Lopez.




Nicht zuletzt dürfte die Darstellung von
 Nikola Tesla durch David Bowie in dem Film 
"The Prestige", Mr. Tesla's 
Doppelgänger auch einem breiteren Publikum
bekannt gemacht haben...




... oder Jonathon Young in der Rolle von 
Nikola Tesla in der Serie “ Sanctuary”... 




... und nicht zuletzt:
Die "Tesla Gun" aus der Serie "Warehouse 13"

Samstag, 1. Juni 2013