Freitag, 5. September 2014

Hypnotists



Wieder ein paar prachtvolle Bildchen aus meiner
Sammlung über die Kunst der Hypnose.

Bei  Bridey Murphy, mit deren
Geschichte oben geworben wird,
handelte es sich um eine Rückführung
mittels Hypnose in ein früheres Leben.
Der Fall  erregte in den fünfziger Jahren
grosses Aufsehen.

Ganz offensichtlich geht es bei dem obigen Traktat
aber um das altbekannte Klischee vom infamen
Hypnotiseur und seinen hilflosen Opfern.




Ein Paradebeispiel:
Die Schlange Kaa
aus Walt Disneys Film
"Das Dschungelbuch"…




… und der ihr wehrlos ausgelieferte Mowgli.






 mit der Hypnose habe ich bereits
 andernorts hingewiesen.







Hypnotisierpistolen kamen aber auch in
anderen Comics zum Einsatz...




…während Robert Crumbs Acid Head
sich auf bewährte suggestive
 Handbewegungen und den
durchdringenden Blick verlässt…




… ebenso wie dieser furchteinflössend dreiblickende Herr.
Immer wieder belebte die Hypnose 




Zwei weitere Bösewichte aus
der Frühzeit
der Comics, beim schmieden
diabolischer Pläne…






Immer wieder sind es auch
Fakire,...




… die ihr Unwesen treiben. Sei es in Tintin…




…oder hier bei Hypnota, Gegenspielerin
von "Wonder Woman" ...




… ein weiblicher Fakir gar, die
ihr Geschlecht hinter einem
maskulinen Kostüm verbarg.

Eine  durch und durch abgefeimte Schurkin,
wie sie nur William Marston erfinden konnte.





Ansonsten sprechen die 
Beispiele für sich selber...




... und man kann nur hoffen,
dass der rettende Held noch rechtzeitig
zur Stelle sein wird, um das Schlimmste zu verhüten.



Donnerstag, 4. September 2014

Helmut Wenske - Album Cover Art



Zumindest im deutschen Sprachraum
war Helmut Wenske Anfangs der 1970er Jahren
der unbestrittene Meister, 
was gemalte Albencover betraf.




Helmut Wenke, geboren 1940 
begann nach Experimenten
mit bewusstseinserweiternden Drogen
 autodidaktisch mit der Malerei.




Seine Werke wurden bald in Magazinen, ...





... als Poster, als Buchumschläge...





...und als Schallplattencover veröffentlicht.




Seine "surreal-psychedelischen" Bilder
hielten internationalen Vergleichen durchaus stand.




Vor allem die Gruppe "Nektar
verwendete für mehrere ihrer LP's 
Werke von Wenke.




Wenske selbst fühlte sich nach einiger Zeit
von  dieser Vermarktung  seiner
Werke"prostituiert" und lehnte weitere
Aufträge ab.




In den 1980er Jahren verlor Wenske ganz das Interesse
an der Malerei und organisierte stattdessen
Rock'n Roll Konzerte.




Seine Cover geniessen aber heute noch Kultstatus.






PS. Eine andere Seite von Wenskes
Schaffenfindet sich in der unter dem
 Namen Chris Hyde veröffentlichten
"Biografie"





"Rock'n Roll Tripper"

über Wenske’s  Jugendjahre im
Hanau der Nachkriegszeit und
dem Einzug des allgemein  als
 Hottentottenmusik bezeichneten
Rock’n Roll.

Mittwoch, 3. September 2014

Buch der Schatten 158



Mit dem Einsperren von Mr. Butchers Geist in
eine Flasche verwendet Maman Louelle
eine alte Praktik des Voodoo,
offenbar aber in anderer Absicht,
als aus ihm einen Zombie zu machen.

Dienstag, 2. September 2014

Rogers Rangers



Rogers Rangers




wird als weiteres Vorbild für Coopers Lederstrumpf
auch Robert Rogers genannt.





Robert Rogers  7. November 1731 - 18. Mai 1795 in London
war der Gründer der  nach ihm bezeichneten Rogers’ Rangers,
die während des Franzosen- und Indianerkriegs (1754–1763)
einige Berühmtheit erlangten.




Die ca. 600  grün uniformierten Ranger waren die 
einzige nicht-indianische Streitmacht,
 die mit der Wildnis an der Grenze der 
Neuenglandstaaten vertraut war.




Ihre Gefechtsführung ähnelte mehr
 einer Guerillataktik und widersprach 
der damaligen Auffassung von Kriegführung in
der  typischen linearer Gefechtsordnung 
in geschlossenen Formationen.

Sie wurden zum  Vorbild für die jetzigen Ranger
 und Green Berets der US-Army. 





Die Rogers’ Ranging Rules sind ein Regelwerk der irregulären
 Kriegführung, die nachträglich anhand der Gefechtsreporte 
der His Majesty's Independent Companies of American Rangers 
als Ausbildungs- und Einsatzrichtlinien formuliert wurden







Ihre  Winterkriegführung, wobei die Ranger
 sich auf Schneeschuhen bewegten,...





...waren sowohl
 für die französische wie die britische 
Armee sowie die Indianer ungewöhnlich.





1765 reiste Rogers nach England,
wo er als Held gefeiert wurde.




Als  Kommandant des Forts Michilimackinac
 (Michigan) unternahm Rogers eine umstrittene 
 Suchexpedition nach der Nordwestpassage.

Dies auch der Titel eines aufwändigen Films mit
Spencer Tracy aus dem Jahre 1939.
Der Film erzählt aber nur den ersten Teil 
des gleichnamigen Romans von
Kenneth Roberts. Der zweite Teil wurde aus verschiedenen
Gründen nie gedreht.




1958/59 gabs eine gleichnamige Fernsehserie
mit Buddy Ebsen als Rogers.

Die Suche nach einer alternativen  Nordwestpassage,
 die Rogers über die Flüsse zu finden hoffte, geriet
zum Misserfolg.
 1767 wurde er wegen Hochverrats 
verhaftet, aber im nachfolgenden 
Prozess freigesprochen




 Rogers lebte bis zum Ausbruch des Amerikanischen
 Unabhängigkeitskriegs wieder in
 England.  Dann kehrte er nach 
Amerika zurück und bot seine Dienste 
George Washington an, der ihm
 jedoch nicht vertraute und ihn gefangen setzen liess..
Rogers entkam 
und stellte für die Briten die Queen’s 
Rangers für den Kampf gegen die Amerikaner 
auf, konnte sich aber nicht mehr
 in der früheren Weise auszeichnen. 
 1780 kehrte Rogers endgültig nach England zurück, wo er
 1795 verarmt und verschuldet in London starb.



Alice Manzi's lebensgrosse Skulptur von Robert Rogers
auf Rogers' Island in Fort  Edward New York.


Montag, 1. September 2014

Adventure 2



Eine Reihe "Adventure " Titelbilder mit
 beeindruckenden Tierbildern.