Donnerstag, 20. Juni 2013
Mittwoch, 19. Juni 2013
New Art of Self Defense
Hier ein paar weitere, seltene
Bildbeispiele von Gentlemen, die sich um
1900 in den Kampfkünsten üben...
... und die mir als Inspiration für meinen Comic dienten.
Nebst dem sportlichen Wettkampf...
... dienten diese Uebungen auch der
Selbstverteidigung...
So etwa Mr. Barton Wrights neue Kunst
der Selbstverteidigung "Bartitsu"...
...oder Maître Renauds
"Défense dans la Rue"
“Defense dans la Rue” geht auf
verschiedene Autoren zurück:
Emile Andre war Fechtlehrer, Jiu-Jitsuka
und Savate-Trainer und
brachte 1902 sein Buch
"L’art de se defende dans la rue"
(Die Kunst der Verteidigung auf der Strasse) heraus.
Es handelt sich um ein aus mehreren
anderen Kampfsportarten zusammensetztes
Werk zur Selbstverteidigung, das über 25 Jahre
lang immer wieder aufgelegt wurde.
“Defense dans la Rue” geht auf
verschiedene Autoren zurück:
Emile Andre war Fechtlehrer, Jiu-Jitsuka
und Savate-Trainer und
brachte 1902 sein Buch
"L’art de se defende dans la rue"
(Die Kunst der Verteidigung auf der Strasse) heraus.
Es handelt sich um ein aus mehreren
anderen Kampfsportarten zusammensetztes
Werk zur Selbstverteidigung, das über 25 Jahre
lang immer wieder aufgelegt wurde.
Jean Joseph Renaud veröffentlichte 1912
"Defense dans la Rue" , in dem
er Methoden vorstellte,
mit denen sich der "ehrbare Bürger"dem
Übel der Strassenbanden,
wie etwa den Pariser "Apaches" zu erwehren vermochte.
Renaud hatte als Degenfechter bei den Olympischen
Spielen 1900 und 1908 teilgenommen,
war ausserdem Boxer und Savatekämpfer
und Canniste. ( Stockkämpfer)
Georges Dubois war Fechtlehrer und ging in seinem Buch
"Comment se Défendre", explizit auf
Selbstverteidigung für Frauen ein.
Allesamt Systeme, die dazu dienten, sich in den dunkeln
Strassen von Paris oder
London...
...gegen allerlei lichtscheues Gesindel
aller Art zur Wehr setzen zu können.
Dienstag, 18. Juni 2013
Montag, 17. Juni 2013
Der blaurote Methusalem 4
Die letzte Serie, die Carl Lindeberg zu
der Karl May Geschichte
um den blauroten Methusalem, schuf.
Der blaurote Methusalem, Fritz Degenfeld,
sein persönlicher Assistent Gottfried von Bouillon,
und der riesige Neufundländer, der dem Methusalem sein zwei
Liter fassendes Bierglas um die halbe Welt schleppt,
schlagen sich mit Dschunkenpiraten herum...
... mit bestechlichen Beamten und Dieben von
Götzenbildern.
Karl May zeichnet ein farbenprächtiges Bild vom China
um 1880, und Lindebergs Bilder
stehen ihm in keiner Weise nach.
Als der Haffmans Verlag vor Jahren versuchte,
die historisch-kritische Ausgabe für die
Karl-May-Gedächtnis-Stiftung herauszugeben,
- ein Vorhaben das bereits unter dem Verlag
Greno scheiterte, weil er pleite ging - gab er
dem Maler/Zeichner Michael Sowa den
Auftrag, Deckelbilder für die Karl May Bände
zu entwerfen. Leider ging auch Haffman pleite.
Sowa's blauroten Methusalem
möchte ich aber meiner Leserschaft nicht vorenthalten.
Sonntag, 16. Juni 2013
Der blaurote Methusalem 3
Es war eine andere Zeit, damals in den fünfziger Jahren.
Dies muss man sich vor Augen halten,
wenn man verstehen will, warum die
Leidenschaft für die Sammelbildchen,
bei so manch älterem Knaben ungebrochen anhält.
Dieses Inserat, das zwar für die Sammelbilder der
Schokoladenfirmen Nestlé, Peter, Cailler, Kohler ,
kurz NPCK, wirbt,vermag vielleicht einen Eindruck zu vermitteln,
was das Knabenherz damals höher schlagen liess.
Es gab zwar schon das Fernsehen,
aber kaum jemand besass einen Apparat ...
... und der Geografieunterricht in der Schule
beschränkte sich auf den eigenen Kanton.
Dagegen erzählten die Sammelbilder
in prächtigsten Farben von fernen Ländern...
... dass man, trotz reger Tauscherei,
kaum je eine vollständige Serie
zusammenbekam, regte zumindest in
meinem Fall, die Fantasie erst recht an...
... und bewegte mich dazu, die "Leerstellen"
mit eigenen Zeichnungen
auszufüllen.
Samstag, 15. Juni 2013
Freitag, 14. Juni 2013
Old Shatterhand - Kara Ben Nemsi
Wer kennt ihn nicht?
Winnetous Blutsbruder “Sharlih”, auch”Old Shatterhand”,
die Schmetterhand genannt.
Von den Utahs Pokai-mu (die tötende Hand) ,
von den Sioux Vauva-shala,
von den Apatschen Selki-lata,...
Die Shoshonen nennen ihn Nonpay-klama,
die Komantschen Nina Nonton,
die Yumas in Nordmexiko Tave-schala
und die Upsarokas Nonpeh-tahan.
Einer der grössten Westmänner
aller Zeiten, und nicht nur das.
Zwischen Bagdad und Stambul kennt
man ihn als Kara Ben Nemsi,
den Sohn der Deutschen.
Old Shatterhands Rappe hiess Hatatitla (Blitz)
Kara Ben Nemsi’s Pferd Rih
und daneben besass er zwei legendäre Gewehre:
den Henrystutzen (mit dem er 25 Schuss abfeuern konnte,
ohne nachzuladen) und den „Bärentöter“,
eine sehr schwere Büchse,
die sogar einen Bären mit einem Schuss
auf große Entfernung töten konnte.
Seine Fähigkeiten sind schier unglaublich. Er spricht
Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Griechisch, Lateinisch, Hebräisch,
Rumänisch, Arabisch (6 Dialekte),Persisch, Kurdisch (2 Dialekte),
Chinesisch (2 Dialekte), Malayisch, Namaqua, einige Sunda-Idiome, Suaheli,
Hindostanisch, Türkisch und die Indianersprachen der Sioux, Apachen,
Komantschen, Snakes, Utahs, Kiowas, Ketschumanz, 3 südamerikanische
Dialekte und Lappländisch.
Ferner besitzt er umfassende Kenntnisse in folgenden Wissensgebieten:
Mathematik, Physik, Astronomie, Meteorologie, Chemie, Botanik, Zoologie,
Anatomie, Medizin, Mechanik, Literatur, Poesie/Lyrik, Musik, Geschichte,
Völkerkunde, Geografie sowie Theologie aller Weltreligionen
(er kennt die Bibel und den Koran auswendig). Er ist ein trainierter Läufer,
Ringer und Schwimmer.
Hier, im Arbeitszimmer seiner Villa Shatterhand
in Radebeul, umgeben von Jagdtrophäen
und Reiseerinnerungen aus aller Welt,
schrieb er seine unglaublichen Abenteuer nieder, die
bis zum heutigen Tag Millionen von Lesern in ihren Bann ziehen.
In späteren Jahren wurden seine Erlebnisse sogar verfilmt,
und der Schauspieler Lex Barker verkörperte unseren Tausendsassa
in fast einem Dutzend Filmen,
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