Donnerstag, 26. Mai 2016

More Sherlock Holmes...






Und hier aus der Abteilung "Holmesiana"...




...ein paar weitere Beispiele
neuerer Illustrationskunst ...




Meist in klassisch realistischem Stil,
Altmeister Sidney Paget die 
Referenz erweisend.





Hier eine prachtvolle
Holmes Illustration 
von John Schoenherr.




Mike Weaver




Holmes mit seiner Geige...




Der Meisterdetektiv in klassischer Pose
beim Nachdenken.




Robin Jaques




Noly Panaligan





Und auch Christel Espié ...





... hat eine
weitere Holmes Geschichte 
wieder sehr 
stimmungsvoll illustriert.




Mittwoch, 25. Mai 2016

Mario Bava




Was „Hammer Films“ und in 
geringerem Masse „Amicus“ für
den britischen Horror, 
was AIO und
Roger Corman
für den US Horror
der frühen 1960er Jahre waren,...




... war Mario Bava
(31. Juli 1914 - 25. April 1980 (
 für  Italien.
Auch seine Filme habe
 ich meist erst als 
Zweitaufführungen in
den Doppelprogrammen
der als "Revolverküchen" verschrienen
Kinos gesehen und sein Name
wurde erst später zum Begriff.

 Man achtete damals eher auf 
das Thema des Films oder allenfalls die
auf Hauptdarsteller und erst in späteren 
Jahren auf den Namen des Regisseurs.
Die italienischen Regisseure
verwendeten zudem , wie später
auch im Spaghettiwestern
 oft "international"
 klingende, englische Pseudonyme.
Zudem wurden die Filme,
 je nach Verleih unter
unterschiedlichen Titeln
herausgebracht.

Nun, Bava war "Trash" vom Feinsten
und mit der Zeit gewann man ein Gespür für
die Hand des Meisters.



„I Vampiri“ 1956
war der erste italienische Horrorfilm
nach dem Krieg. Bava wird z.T. als Regisseur
und/oder als Kameramann aufgeführt.




 Heute als Klassiker des gotischen
Horrorfilms eingestuft, galt er damals als
„primitiv gebastelter Gruselfilm“, als
 „widerwärtiges Produkt
 krankhafter Phantasie“ 




„La Maschera del Demoni“ 1960
(Evil Sunday, Die Stunde, wenn Dracula kommt)
knüpfte erfolgreich an die
englischen Draculaerfolge an,
auch wenn der transsylvanische Graf nur
im deutschen Filmtitel vorkommt.
Da er in einigen Ländern verboten oder
stark geschnitten wurde, entstand ein
 düsterer Nimbus um den
Film, der heute als
bester italienischer
Horrorfilm aller Zeiten gefeiert wird.

Die US-amerikanischen Produzenten
 Samuel Z. Arkoff und 
James H. Nicholson von
 sicherten sie sich  die
 amerikanischen Verleihrechte
und so wurde der Film international 
bekannt ...




... und machte
Barbara Steele zu einer 
Ikone des Horrorfilms .





Ercole al centro della Terra (1961)





Ein Sandalenfilm mit
übersinnlichen Elementen
in dem u.a Christopher Lee zu sehen ist.



Bava war fast in allen Genres
zuhause.
Gli invasori (1961) war
ein Wikingerfilm.




Viele Filme jener Zeit
waren "internationale Co-Produktionen"
und man versuchte aus jedem
 beteiligten Land möglichst
einen oder mehrere national
 bekannte Stars darin unterzubringen
Seltsamste Konstellationen fanden da 
zusammen, wie etwa Cameron Mitchell
 und die Kessler Zwillinge.
 in „Erik, the Conquerer“




John Saxon und Leticia Roman in




La ragazza che sapeva troppo (1963)
„The Girl Who Knew Too Much “
(The Evil Eye)
ein Vorläufer seiner späteren "Giallofilme".




I tre volti della paura (1963)
Michèle Mercier, die in Frankreich
als "Angelique" Triumphe feierte...




... neben Boris Karloff,





La frusta e il corpo (1963)
 mit Daliah Lavi, Christopher Lee und
dem späteren "Kommissar X" Darsteller 
Tony Kendall.




Sei donne per l'assassino (1964)
Wiederummit Cameron Mitchell.
ein früher "Giallofilm"




Terrore nello spazio (1965)
ein Science Fiction Klassiker... 




... aus dessen Ähnlichkeit mit "Alien"
man nochmals Kapital
 zu schlagen suchte.

Zwischendurch versuchte er sich,
mit weniger Erfolg,
im Genre "Spaghettiwestern.




I coltelli del vendicatore (1966)




Diabolik (1968)
ein trauriges Meisterstück
um den Helden der gleichnamigen
Fumetti
mit Marisa Mell.




Dann wandte er sich zunehmend
dem Genre „Giallo“


( nach einer Krimireihe
 mit  gelben Umschlägen 
vom  Verlag Mondadori so benannt) zu.
Ein typisch italienisches Subgenre
um Serienmörder,
eine Art Vorläufer
des Slasherfilms.


Dienstag, 24. Mai 2016

Dämon der Wüste 89




In unserer Geschichte
ist die Bezeichnung
 "Assassinen" lediglich
Ausdruck für
eine gedungene
Mörderbande, so wie
 die Bezeichnung
 in vielen west- und
südeuropäischen Sprachen
 für Mörder und  Meuchelmörder
 gebräuchlich ist..

Das Wort geht auf die Sekte 
der Assassinen zurück.
Ein gegen Ende des
11. Jahrhunderts von
den Ismailiten abgespaltener 
islamischer Geheimbund,
der zur Zeit der Kreuzzüge berühmt
 und berüchtigt wurde und
bis zu seiner Vernichtung 
durch die Mongolen 1256 
durch gezielte Morde grossen
 politischen Einfluss gewann.

Der Name  der “Assasinen”
soll sich  von dem ihnen 
zugeschriebenen
 Haschischgenuss ableiten.

Marco Polo beschrieb
die Assassinen als 
Haschisch konsumierende Sekte,
die  orgiastische Feste feierte
und Dolch- und Giftmorde
 an hochgestellten 
Persönlichkeiten verübte. 
Ihr Anführer wurde als
 "Der Alte vom Berge"
 (lat.: Vetulus de Montanis) 
berühmt,  ihr berühmter Stammsitz
 war die Burg Alamut.
Allerdings wurden dabei
der  syrische Assasinenführer 
 Raschid al-Dinmund  und der
 Perser Hasan-i Sabbah
durch die Chronisten der
 Kreuzfahrer miteinander vermengt.

 In der Videospielreihe
Assassin’s Creed werden 
sie  als Geheimbund dargestellt, der
 bereits vor der Zeit der Kreuzzüge 
existierte und bis in
 die Gegenwart aktiv ist.

Montag, 23. Mai 2016

Spaghetti




Kann es eine bessere 
Werbung geben?



Allerdings, hat  das 
italienische Nationalgericht
überhaupt Reklame nötig?




Nach dem Zweiten Weltkrieg 
eroberten die Spaghetti die Welt ...




... und wurden zum 
Synonym für Italien,...




... was auch zu der
 unschönen Bezeichnung ...




... "Spaghettifresser" führte.




Nicht überall wusste man Genaueres
über das italienische Nudelgericht.





Noch 1957 narrte die BBC
das englische Publikum am 1. April
mit einem Bericht über
die Spaghettiernte
im Ticino.





Spaghetti hatten ihre Tücken.







Charlie Chaplin und ...




... Buster Keaton hatten 
schon früh ...




... auf die Schwierigkeiten
 beim Verzehr hingewiesen.




Schwierigkeiten, denen man allerdings
mit lustigen Wettessen und
ähnlichen Spässen zu Leibe rückte...




... und bald wurde auch die
 erste "Miss Spaghetti"
gewählt.




Und man stellte fest, dass sich
Spaghetti auch für erotische
Annäherungsversuche
hervorragend eigenen.




Und später wurde die italienische Spielart
des Westernsfilm
als "Spaghettiwestern" zum Begriff.






Und nicht nur Sophia Loren
wusste überzeugende Argumente
 zugunsten des Spaghettigenusses
vorzubringen.





Bud Spencer begründete gar seine
Lebensphilosophie
auf die Spaghetti.



"Mangio ergo sum"