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Dienstag, 8. Januar 2013

HUGO Award 1


  Der Hugo Award (eigentlich:
Science Fiction Achievement Award)
ist ein seit 1953 verliehener, nach Hugo Gernsback,
benannter Leserpreis.




Hugo Gernsback
16.August 1884 - 19. August 1967
gab neben vielen anderen Tätigleiten ab
1926 die Zeitschrift "Amazing
Stories" heraus und gilt dadurch als
einer der Väter der Science Fiction Literaur.


In der seit 1955 bestehenden Kategorie 
“Best Professional Artist ”teilten sich
insgesamt 20 Preisträger den Ruhm. ( inklusive Co-Winners
Etliche Künstler gewannen den Preis mehrfach.







So etwa Frank Kelly Freas .
 Preisträger 1955, 1956, 1958, 1959,
 1970, 1972, 1973, 1974, 1975 und 1976






Ed Emshwille 1960, 1961, 1962, and 1964,
sowie den  Pro Artist Preis,
zusammen mit Hannes Bok, bevor die eigentliche
 Kategorie geschaffen wurde






Roy Krenkel 1963






John Schoenherr 1965





Frank Frazetta 1966






und Jack Gaughan

1967.1968.1969

Man kann sich natürlich fragen, wie repräsentativ
so ein Preis ist. So vermisse ich etwa
Ed Valigursky oder Chesley Bonestell, die in
 jenen Jahren ausserordentlich aktiv waren
und so manch Anderen mehr.
Aber eben, gewinnen kann immer nur Einer.

Dienstag, 9. August 2016

John Brunner - Telepathist -Beherrscher der Träume





Der britische SF Schriftsteller
John Kilian Houston Brunner
 ( 24. September 1934 - 25. August 1995 )
verfasste neben einer langen 
Reihe von Dutzendware einige
ganz grosse SF Romane.




 Sein 1968 erschienener Roman 
“Morgenwelt” (Stand on Zanzibar) 
wurde 1969 mit dem "Hugo Award "
als bester Science-Fiction-Roman 
ausgezeichnet und gilt 
als Klassiker, ebenso wie 




“Schafe blicken auf” 
(The Sheep Look Up, 1972). 




Durch seinen Roman
 „Der Schockwellenreiter“, 
(The Shockwave Rider; 1975) 
gilt er als der Schöpfer des
 Konzeptes des Computerwurms.


 Brunner wird häufig den 
Cyberpunk-Autoren zugerechnet,
 obwohl der Grossteil seines 
Werkes lange  vor der Phase 
des Cyberpunk erschien.





“Telepathist”(UK) oder ...





... “The Whole Man”(USA) 
entstand aus 
einzelnen Storys, die  
der  Brunner von 
1958 bis 1959 im Magazin
 „Science Fantasy“ 
veröffentlichte und  
markiert den Wendepunkt,...


...


... an dem er sich von 
den konventionellen
Space Operas verabschiedete ...




...und sich dem “Inner Space”
zuwandte.
Der Roman wurde 1965 für 
den "Hugo Award" nominiert.





In deutscher Sprache erschien der Roman
 unter dem Titel "Beherrscher der Träume", 
erstmals 1966 bei Goldmann.
 Übersetzt von Toni Westermayr. 
1978 veröffentlichte Heyne den Roman,
neu übersetzt  von René Mahlow ,
 unter dem Titel "Der ganze Mensch" 
noch einmal.




Nun, man merkt dem 
Buch beim Wiederlesen
das halbe Jahrhundert an, das es 
mittlerweile auf dem Buckel hat.

1966 hat es mich 
allerdings schier umgehauen
und auch heute noch sind
 gewisse Passagen mehr als lesenswert.
Dabei darf nicht vergessen werden,
dass Konzepte wie der "lucid dream"
noch nicht, bzw. kaum mehr
bekannt waren.

Der schwer kranke
Gerald Howson wird von
einer Spezialtruppe der WHO
rekrutiert und ausgebildet, um als 
Psychotherapeut in
einer Telepathentruppe
 der UNO eingesetzt zu werden,
deren Aufgabe es ist,
 als Vermittler in
Krisengebieten zu arbeiten.
 Howson wird zum, Supertelepath
und einer Art “Supervisor” 
für andere Telepathen.
.

Dann wird der berühmte Telepath 
Chung in die Klinik eingeliefert. 
der sich in eine Art selbsterschaffener 
“Traumwelt” verloren hat.
Howsons Aufgabe ist es, sich
mit einer Art “Avatar
in diese virtuelle “Wahnwelt”
einzuschleusen und Chang zurück in 
unsere Wirklichkeit zu holen.
 Es beginnt ein unsichtbarer Kampf zweier
Meister  ihres Fachs,
in einer Welt  jenseits
 dieser Wirklichkeit.



Terra Pabel 1976


Bastei 1986

 Ein Jahr später erschien
auch "Herr der Träume"
(The Dream Master) von
Roger Zelazny, das eine
ähnliche Thematik
behandelt.
Allerdings wurde dieser Roman
erst Mitte der 1970er Jahre
auf deutsch veröffentlicht
und hatte für mich nicht mehr
dieselbe prägende
Wirkung,
wie Brunnens Roman.




In der "wirklichen Welt"
fanden Anfang
der 1970er Jahre innerhalb des
"Stargate Projects"
ähnliche Experimente statt.
1970 startete das Stanford Research Institute
 (SRI) in Menlo Park (Bundesstaat Kalifornien),
unterstützt  von der amerikanischen
 Armee, dier Marine, der NASA und der CIA ,
 Versuche mit einem Team  begabter Medie,
darunter...


 Ingo Swann
(14.Sept. 1933 - 31.Januar 2013 )

Das Remote-Viewing-Projekt sollte
eine „Psi-Lücke“ (Psychic gap) gegenüber
 der Sowjetunion schliessen.




“Remote-Viewing”
umfasste Experimente,
in denen Teilnehmer
versuchten, entfernte
"Ziele" (targets)
wahrzunehmen und
 zu beschreiben.


Montag, 20. Mai 2024

William Gibson - Neuromancer

 

 „Neuromancer“ von
William Ford Gibson 
(17. März 1948 ) erschien 1984.
Das Buch begründete das 
Subgenre des Cyberpunk.
Gibson erschuf oder popularisierte  
Begriffe wie
"Matrix" und „Cyberspace“ und liess
ausgeflippte Hacker gegen künstliche
Intelligenzen kämpfen.
 
 

 
 Der Roman erhielt den 
Philip K. Dick Award,
den Nebula Award und 
den Hugo Award.
Vieles von dem, was Gibson damals
erfand, ist heute so 
selbstverständlich,
dass der Hype um den 
Roman nur verständlich ist,
wenn man einen Blick in die
damalige Zeit wirft.
 
 

1982 war der Computer gerade
zur machine-of-year-1982 erklärt worden
und das Internet steckte noch 
in den Kinderschuhen.



Mittwoch, 9. Januar 2013

HUGO Award 2



Leo und Diane Dillon  gewannen
 den HUGO 1971
mit ihren ornamental verspielten, 
psychedelisch
angehauchten Bildern.






Rick Sternbach  war in den Jahren 1977, 1978
HUGO Preisträger





 Die meisten HUGO's gewann
Michael Whelan 1980, 1981, 1982, 1983, 
1984, 1985, 1986,
 1988, 1989, 1991, 1992, 2000, and 2002.




Jim Burns war 1987, 1995 und 2005
Preisträger.




Don Maitz 1990 1993




Bob Eggleton 1994, 1996, 1997, 1998, 
1999, 2001, 2003, and 2004.





Donato Giancola 2006. 2007 2009






Stephan Martiniere 2008






Shaun Tan 2010 2011




John Picacio 2012

Samstag, 11. Dezember 2010

DUNE -Der Wüstenplanet




Jodorowsky, Giger, Moebius, Dali, Chris Foss, .... sie alle waren im Gespräch, wenn man den Gerüchten Glauben schenken wollte, die sich Mitte der Siebziger um die geplante Verfilmung von Frank Herberts Saga um den Wüstenplaneten Arrakis mit seinen riesigen Sandwürmern, drehten. Dune , wie „Der Wüstenplanet“ im Original heisst, gewann 1965 als erster Roman den Nebula Award und ein Jahr später den Hugo Award, jeweils in der Kategorie Bester Roman Die Dune-Saga rankt sich um den Konflikt zweier Fürstenhäuser, Atreides und Harkonnen, um die Herrschaft über den Wüstenplaneten Arrakis, Dieser ist aufgrund der nur dort zu findenden Droge Spice, von herausragender Bedeutung für die Navigatoren der Raumschiffe. Nur die Droge ermöglicht es, die überlichtschnellen Schiffe hellsichtig sicher durch den Hyperraum steuern.



Der französische Autor/Verleger/Produzent Michel Seydoux hatte die Rechte erworben und erarbeitete mit dem Kult- Regisseur und Autor Alejandro Jodorowsky („El Topo“/„Montana Sacra“) ein detailliertes Storyboard. Doch Hollywood scheute die Investition. Ein Gerücht jagte das andere.




Der Schweizer Künstler H. R. Giger, der später durch „Alien“ bekannt werden sollte, schuf einige Gestaltungsstudien, die dann aber nicht übernommen wurden.








Chris Foss lieferte Raumschiffentwürfe. Dan O'Bannon sollte bei Dune die Spezialeffekte leiten.



Moebius arbeitete an Figurenentwürfen und Storyboards.



Sogar Salvador Dali sollte mitmischen und soll angeblich die fantastische Gage von 100 000 Dollar für einen Kurzauftritt gefordert haben. Von Mick Jagger war die Rede und dass Pink Floyd die Musik machen sollten. Nachdem sich die Geldgeber aus Jodorowskys Projekt zurückzogen, platze der ganze Traum, wie eine Seifenblase. Vielleicht wäre es die ultimative Umsetzung gewesen? Spätere Umsetzungsversuche kamen alle recht kläglich daher, David Lynchs Version gehört noch zum Besseren, trifft aber nie den Flair von Herberts Roman.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dune

Etliche Leute, die an diesem Projekt beteiligt waren landeten danach bei der Produktion von Alien.

Samstag, 5. Januar 2013

Hugo Gernsback




Hugo Gernsback,
16..08.1884 - 19.08.1967,
 der Mann nach dem 
der HUGO Preis benannt wurde...
(HUGO Science Fiction Award)





... war gebürtiger Luxemburger. Er wanderte 1905 
nach Amerika aus und begründete eine
schier unübersehbare Zahl an 
technischen  und populär-
wissenschaftlichen Magazinen.






 Er gründete den Rundfunksender WRNY...



 



...und war später an der Ausstrahlung 
der ersten Fernsehsendungen mitbeteiligt.






Durch das Magazin "Amazing Stories" 
begründete er das Genre der Science Fiction
Literatur mit und wurde so
zum  "The Father of Science Fiction"





Aussserdem war er ein 
unerschrockener Experimentator,
der über 80 Patente erwarb...






...und betätigte  sich auch als Schriftsteller.






In seinem Roman Ralph 124C 41+
nahm er eine Fülle technologischer
Entwicklungen vorweg.





Mit seiner Publikation "Sexology"
( zu deren Leserinnen offenbar auch
Betty Page gehörte) widmete er 
sich der wissenschaftlichen Erforschung
der Sexualität.