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Dienstag, 2. September 2014

Rogers Rangers



Rogers Rangers




wird als weiteres Vorbild für Coopers Lederstrumpf
auch Robert Rogers genannt.





Robert Rogers  7. November 1731 - 18. Mai 1795 in London
war der Gründer der  nach ihm bezeichneten Rogers’ Rangers,
die während des Franzosen- und Indianerkriegs (1754–1763)
einige Berühmtheit erlangten.




Die ca. 600  grün uniformierten Ranger waren die 
einzige nicht-indianische Streitmacht,
 die mit der Wildnis an der Grenze der 
Neuenglandstaaten vertraut war.




Ihre Gefechtsführung ähnelte mehr
 einer Guerillataktik und widersprach 
der damaligen Auffassung von Kriegführung in
der  typischen linearer Gefechtsordnung 
in geschlossenen Formationen.

Sie wurden zum  Vorbild für die jetzigen Ranger
 und Green Berets der US-Army. 





Die Rogers’ Ranging Rules sind ein Regelwerk der irregulären
 Kriegführung, die nachträglich anhand der Gefechtsreporte 
der His Majesty's Independent Companies of American Rangers 
als Ausbildungs- und Einsatzrichtlinien formuliert wurden







Ihre  Winterkriegführung, wobei die Ranger
 sich auf Schneeschuhen bewegten,...





...waren sowohl
 für die französische wie die britische 
Armee sowie die Indianer ungewöhnlich.





1765 reiste Rogers nach England,
wo er als Held gefeiert wurde.




Als  Kommandant des Forts Michilimackinac
 (Michigan) unternahm Rogers eine umstrittene 
 Suchexpedition nach der Nordwestpassage.

Dies auch der Titel eines aufwändigen Films mit
Spencer Tracy aus dem Jahre 1939.
Der Film erzählt aber nur den ersten Teil 
des gleichnamigen Romans von
Kenneth Roberts. Der zweite Teil wurde aus verschiedenen
Gründen nie gedreht.




1958/59 gabs eine gleichnamige Fernsehserie
mit Buddy Ebsen als Rogers.

Die Suche nach einer alternativen  Nordwestpassage,
 die Rogers über die Flüsse zu finden hoffte, geriet
zum Misserfolg.
 1767 wurde er wegen Hochverrats 
verhaftet, aber im nachfolgenden 
Prozess freigesprochen




 Rogers lebte bis zum Ausbruch des Amerikanischen
 Unabhängigkeitskriegs wieder in
 England.  Dann kehrte er nach 
Amerika zurück und bot seine Dienste 
George Washington an, der ihm
 jedoch nicht vertraute und ihn gefangen setzen liess..
Rogers entkam 
und stellte für die Briten die Queen’s 
Rangers für den Kampf gegen die Amerikaner 
auf, konnte sich aber nicht mehr
 in der früheren Weise auszeichnen. 
 1780 kehrte Rogers endgültig nach England zurück, wo er
 1795 verarmt und verschuldet in London starb.



Alice Manzi's lebensgrosse Skulptur von Robert Rogers
auf Rogers' Island in Fort  Edward New York.


Donnerstag, 11. Juni 2015

Texas Rangers - Film und TV





Walker, Texas Ranger.
 Von 1993 bis 2001 waren
 Ranger Cordell Walker (Chuck Norris)...




... und sein Partner James Trivette
 (Clarence Gilyard Jr.) für
die halbe Welt
in rund 200 Folgen der Inbegriff
 der wackeren Texas Rangers
und machten dem berühmt-
berüchtigten Satz
"One riot, one Ranger" alle Ehre.





der berühmten, texanischen




... hier in einigen Dell educational
Comicseiten kurz umrissen...




... gab immer wieder Stoff für Romane,
Film- und Fernsehverfilmungen ab.




Zane Grey war einer der ersten Schriftsteller,
der die Rangers in mythische Gefilde
entrückte.

Zane Grey's Lone Star Ranger wurde
 1919, 1923, 1930 und 1942
auf die Leinwand gebannt.






Grey's “Last of the Duanes”
erlebte ebenfalls  1919
 1924, 1930 und 1941 eine Verfilmung.







Daneben waren sie Helden ungezählter
Pulpnovels...




... und Comics.






Noch immer sehenswert:
"The Texas Rangers" von King Vidor mit 
Fred MacMurray aus dem Jahre 1936, dem 
100 jährigen Jubiläum des Lone Star Staates.







Der Film wurde 1940 fortgesetzt ...




... und ein farbiges Remake folgte 1949.




Joel McCrea verkörperte den
Ranger Jace Pearson in der
Radio Version von 1950 -52




... später übernahm 
Willard Parker die Rolle
für die TV Serie.




 Willard Parker als Ranger Jace Pearson
     Harry Lauter als Ranger Clayton Morgan
in "Tales of the Texas Rangers"

"Hail the stalwart man of Texas
Jace Pearson is his name
His partner Clay is right beside him
Each day has proved their fame
They're Ranger's sworn to duty
Their work is never through
They fight and fight for justice
To enforce the law for you."




Die Serie spielte abwechselnd 
zur Zeit des alten Westens
und zur damaligen Jetztzeit (1956)
So weit ich mich erinnern mag,
waren im deutschen Fernsehen
nur die Episoden zu sehen,
die in der Vergangenheit spielten.




Texas Ranger Jay Banks (links)
zeigt Robert Culp  “how to thumb that 
hammer”
Banks wurde später  Chief of
 Police in Palestine, Texas.




Robert Culp spielte den Ranger 
Hoby Gilman in der
 Serie“Trackdown”.




Ebenfalls aus den Reihen der
Texas Rangers entstammt
der Pulpheld
"The Lone Ranger".






“Laredo”, zwischen 1965 und 1967
 entstanden war ein Ableger von
Die Leute von der Shiloh Ranch,
(The Virginian)
 In insgesamt 56 Folgen
 zu je 60 Minuten werden die
  Abenteuer dreier  Texas Ranger,
dargestellt von
Neville Brand, William
Smith, Peter Brown,
und Philip Carey erzählt.






Selbstredend  spielte auch der "Duke"
einen Texas Ranger.






Denver Pyle als Ranger Frank Hamer
in “Bonnie and Clyde






Dazwischen spielten die
 Texas Rangers ...



... in so
manchem B - Western eine mehr oder
 weniger entscheidende Rolle.





Eine fast vollständige Liste findet sich
auf der Seite
Texas Ranger Hall of Fame and Museum
Texas Rangers on the Silver Screen






Tommy Lee Jones
 in der Rolle der Texas 
Rangers Augustus McCrae
und Woodrow Call
 in  "Lonesome Dove"1990




James Garner spielte den  Texas Ranger
 Captain Woodrow Call in der TV Miniserie
" The Streets of Laredo " 1998 





Der 2001 entstandene und auf dem Buch
“Taming the Nueces Strip:
The Story of McNelly’s Rangers”
basierende Western, der den Kampf gegen
 die Bande von King Fisher erzählt, vermochte
 leider nur sehr bedingt zu überzeugen.






Eine lange Reihe von Darstellern verkörperten
irgendwann in ihrer Karriere einen Texas Ranger.
So  John Wayne, Clint Eastwood,
 Robert Duvall, Glen Campbell, Tom Mix, Dylan
 McDermott, Willie Nelson, Tex Ritter, Chuck Norris,
Gene Autry, the Our Gang kids, Bill Elliott,
George O'Brien, Roy Rogers, Clayton Moore,
Audie Murphy, Nick Nolte, Tim McCoy,
Tommy Lee Jones, Kelly McGillis, Richard Widmark,
 Sam Jones, William Holden und William Hurt.

Samstag, 13. Januar 2018

Tomahawk






Hierzulande wurden Tomahawks
vor allem durch die
Lederstrumpferzählungen ...





.. von
J.F. Cooper und durch ...




...Karl May's  Tausendsassa
"Old Shatterhand" bekannt,
der in seinem Kampf gegen
Winnetous Vater grossmütig
auf die Waffe verzichtet und 
ganz auf seine Schmetterfaust setzt.




Es gab den Tomahawk schwingenden
Indianer als
Elastolinfigur...




... und in ungezählten Filmen
zu sehen.






Lex Barker schwang
das Kriegsbeil
 in dem Film





Eindrückliche Tomahawk-
kämpfe zeigten
Mel Gibson in
"The Patriot", ...




... und Wes Studi in

Das Wort  "Tomahawk" wurde
 vermutlich im 17. Jahrhundert
aus der heute ausgestorbenen
 Powhatan-Sprache (tamahaac, „Axt“, 
„Kriegsbeil“) ins Englische übernommen. 
Andere vermuten den Ursprung im
 Algonkinausdruck
"utommohiken"


Ursprünglichwohl  eine (Wurf)keule.,
wurde der Tomahawk als Steinbeil, 
Waffe und Werkzeug in einem.
Es gibt eine Vielzahl
unterschiedlicher 
Tomahawkformen.




 Mit Pfeifenkopf  versehen, 
wurde er als Zeremonialinstrument zum
Rauchen verwendet.




Die abgeplattete  Hammerrückseite
machte ihn auch zum Werkzeug.




Eine rückseitig angebrachte Spitze
machte ihn zur beidseitig
 tödlichen  Waffe.




Aber auch weisse  Waldläufer
und nichtindianische Streitkräfte,
wussten den Tomahawk
 zu benutzen.






Bis heute dient der Tomahawk auch als
Nahkampfwaffen bei
verschiedenen "US Special Forces".




In Europa hat sich vor allem
der Wiener Martial Arts Instruktor




Peter Weckauf  um eine Renaissance des
Tomahawkfights verdient gemacht.