Montag, 19. April 2010

Eugene Smith "Sherlock Holmes"


Ich möchte an dieser Stelle auf einen neuen Holmes Illustrator hinweisen:
Eugene Smith


Wir sehen den grossen Detektiv sinnierend
vor einem Bild der
Reichenbachfälle...



...wo er und sein Gegenspieler,
Professor Moriarty angeblich
ums Leben kamen.


Doch wie wir mittlererweile wissen,
überlebte Mr. Holmes dank einiger Kenntnisse
in Bar(t)itsu, einer von Mr. Barton - Wright
erfundenen Kampfkunst für Gentlemen ...

bartitsu.

...und auch für Ladies.

suffragetten.




Seltenheitswert dürften auch die nachfolgenden Bilder haben, die Mr. Holmes bei der Ausübung seiner Hobbies ...


...der Bienenzucht...


...und dem Geigenspiel zeigen.


Wir verdanken diese Bilder aus "The Sherlock Holmes Handbook:
The Methods and Mysteries
of the World's Greatest Detective,"
der Feder von Mr. Eugene Smith, einem Künstler aus Chicago /Illinois, auf dessen Blog

monstercake.blogspot.

noch weitere Bilder von Mr. Holmes zu finden sind.

Sonntag, 18. April 2010

Captain W.E. Johns " Biggles"



Noch ein Held meiner Kindheit, aus der Zeit, wo unter RAF
noch eindeutig die Royal Air Force verstanden wurde.
Eigentlich soll Biggles bereits 1916 zum Kampfpiloten ausgebildet
worden sein und wenig später auch mit seiner
Arbeit für
den britischen Geheimdienst angefangen haben.



Darauf spielt auch der Film „Der Biggles Effekt“ von 1986 an,
in dem ein Zeitreisender New Yorker
um 1916
mit eben diesem James Bigglesworth
zusammentrifft.




Die frühen Abenteuer wurden wohl aber nicht ins Deutsche übersetzt.
Ich lernte James Bigglesworth,
kurz Biggles und seine Freunde
Algernon Montgomery Lacey, kurz "Algy". Ginger Hebblethwaite
und Lord Bertie Lissie
als Kampfpiloten in ihren Abenteuern,
während und nach
dem Zweiten Weltkrieg kennen,
wo sie dann für die
Scotland Yard Flying Police Squad,
unter Befehl
von Air Commodore Raymond tätig waren.



Die komplette Serie von Captain W.E. Johns umfasst 98 Bücher.
In England sollen sie sich seit Generation
einer ungeheuren Popularität
erfreuen.
Ich kann mich an etwa ein Dutzend erinnern, die damals
im Schweizer Hallwag Verlag
erschienen sind. Als Biggels!!!



Wohl der einfacheren Aussprache wegen.
Wie so viele Fliegerabenteuer, in Comic wie Buchform,
verloren
sie für mich ihren Reiz, als die Technik übermächtig
wurde.
In die neue Zeit wollten diese Fliegerabenteurer mit ihren
Fliegerkappen ebenso wenig mehr passen, wie

Spitfires, Hurricanes und donnernde Motoren.

Recht informativ ist The Biggles Information Web Site:http://www.biggles.info/



Biggles wurde mehrfach auch in Comicform umgesetzt.


Der Comicplus+ Verlag veröffentlichte einige Comicbände
um Biggles, die von Bergése, Oleffe u.a. gezeichnet sind.



Freitag, 16. April 2010

Donnerstag, 15. April 2010

Wanda Jackson: Let's have a party


1960 röhrte Wanda Jackson, the first Lady of Rock’n Roll,
ihr geniales „Let’s have a party“, und trat damit eine neue Lawine los.
Die Partywelle!

Wanda Jackson war die erste weisse Frau, die "wilde" Musik machte.

Wenn Wanda, die aussah wie der Inbegriff des "All American Girls",
loslegte, wackelten die Wände.



Ihr „Fujiyama Mama“ hatte Amerika schon früher verstört.
Ich verstand
zwar nur der Spur nach, was sie meinte,
aber ich ahnte Erschütterndes.



Ihr "Let’s have a party" löste die Partywelle mit aus.


Leslie Gore sang „It’s my
Party“ und alle Welt richtete Partykeller ein,
wo man Knabberzeug verzehrte, Coca Cola trank und mit etwas Glück
knutschen konnte.





Mittwoch, 14. April 2010

Jacques Tourneur "Cat people"


In Jacques Tourneurs
(12. November 1904 † 19. Dezember 1977 )
Film „Cat People“ ist wie in Le Fanu's „Carmilla“, ebenfalls eine
Katze das tierische „Alter ego“.


Hier ist es eine junge Serbin, Irena Dubrovna (Simone Simon)
auf der ein alter Familienfluch lastet.
Ihre Ahnen waren Katzenmenschen. Hexen aus einem kleinen Dorf in Serbien.
Irina ist überzeugt davon, dass sie dieses Erbe in sich trägt.
Verliert sie Kontrolle über ihre Gefühle,
verwandelt sie sich in eine tödliche Bestie.

Dies wirkt sich auch auf ihre Ehe aus. Irena ist
so besessen vom Mythos der Katzenmenschen,
dass Oliver, ihr Mann, sie zu dem Psychiater
Dr. Louis Judd (Tom Conway) schickt.
Währenddessen sucht Oliver Trost bei seiner
Kollegin Alice (Jane Randolph), die in ihn verliebt ist.
Als Irena davon erfährt zerbricht ihre Kontrolle.
Der Fluch der Katzenmenschen
beginnt sich zu erfüllen ...


Der Film spielt in New York,
Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts.
Kein wallender Nebel, kein düsteres
Schloss irgendwo im hintersten Winkel eines
gottverlassenen Landstrichs. Die Schausplätze sind
modern und gehören ganz unzweifelhaft dem
normalen Alltag an. Büros, Museen, der Central Park Zoo.
Gerade aus diesem Gegensatz bezieht der Film
ein Stück weit sein Grauen.
Uralte europäische Mythen stossen mit der naiven
Ueberheblichkeit des „american way of life“ zusammen.
Das Alltägliche verwandelt sich langsam und fast unmerkbar
in eine Alptraumwelt unfassbarer
Bedrohungen. Dazwischen steht der Psychiater,
der dann doch trotz all seiner Skepsis dem animalischen Zauber der
Katzenfrau erliegt. Ein subtiler Horrorfilme, der Platz
für Ahnungen und Befürchtungen lässt, der sein Grauen grossen
Teils in der Imagination des Zuschauers stattfinden lässt.



Wie später auch in „The Night of the Demon“ vermittelt
Tourneur gerade mit der Figur des Psychiaters den Eindruck, dass
der Horror nicht nur in der Einbildung existiert, sondern
so unfassbar ist, dass der rationale Verstand ihn leugnen
muss.

Ein Horror, der nur von demjenigen nicht begriffen
werden kann, der ihn nicht begreifen will.




Ein ungreifbarer, aber spürbarer Horror allerdings,
der nicht verschwindet, wenn man ihn weg zu rationalisieren
versucht.

Dienstag, 13. April 2010

Helmut Wenske in Exodus


Die neue Ausgabe der Zeitschrift “Exodus”
ist dem Künstler Helmut Wenske gewidmet.


Anfang der 70er Jahren setzte Helmut Wenske für die Covergestaltung
der Science Fiction im deutschen Raum neue Masstäbe.


Bilder von ihm wurden als Titelbilder für die
Hardcover -SF Reihe des renommierten Insel Verlages
verwendet...



...und er etablierte sich in kurzer Zeit als als einer der ganz Grossen
im Bereich der fantastischen Kunst.


Seine “psychedelischen” Bilder wurden in Magazinen abgedruckt...


... und zierten
Buchumschläge und Plattencover noch und noch ...



...und dürften Vielen bis heute im
Gedächtnis haften geblieben sein.

Mehr über Helmut Wenske in der aktuellen Ausgabe
von "Exodus"

www.exodusmagazin.de

Montag, 12. April 2010