Montag, 20. Dezember 2010

Sonntag, 19. Dezember 2010

Dragonquest 3


Noch weiss ich nicht, wie die Geschichte im Einzelnen zusammenhängt...



...vielleicht ergeben sich mit der Zeit noch weitere Bilder...



...ansonsten überlasse ich es vorläufig der Phantasie des Lesers,
sich eine passende Story auszumalen.

Samstag, 18. Dezember 2010

Dragonquest 2


Für dieses Bild habe ich einen alten Hintergrund
aus Shayawaya Nr. 1 nochmals überarbeitet.



Freitag, 17. Dezember 2010

Dragonquest



Die Geschichte eines kleinen Drachen, der
den Heimweg ins Land der Drachen sucht...



Begleitet von einem alten Zauberer und einer Gruppe von
Zwergen, Wichteln und Trollen, macht er sich auf die Suche...




Die Bilder entstanden unabhängig voneinander und
fügten sich erst im Laufe der Zeit zu einer Art
Geschichte zusammen...



Donnerstag, 16. Dezember 2010

Globi



Globi war eine monatlich erscheinende Vorkriegs-
 Kinderzeitung , der Globus Warenhauskette mit 
18 Seiten Umfang, die von 1935 bis in die siebziger
 Jahre hinein erschien. Globi war zu Beginn die 
billigste Kinderzeitung in der 
Schweiz (12 Hefte 1,50 Fr.) 
galt als “erzieherisch wertvoll” und hatte 
1940 eine Auflage von 15.000 Stück .






Jährlich erschienen dann noch die beliebten 
" Globi- Bücher ". Globus feierte 1932 sein
 25-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurde 
 vom Globus-Werbechef J. K. Schiele die 
Globi-Figur als Festonkel für die Jubiläumsaktivitäten
 für Kinder entwickelt. Globi startete sofort nach
 seinen ersten Auftritten eine beispiellose Karriere.



Der Zeichner Robert Lips gab ihm die 
unverwechselbare Gestalt, und 
Alfred Bruggmann erfand die Verse dazu.




Am 21. September 1944 wurde Globi aus der 
Reklameabteilung und eine eigene 
Verlagsfirma , die Globi Verlag AG gegründet.




In den Fünfzigern kam man um Globi irgendwie 
nicht herum, ganz hingerissen war ich nie von 
ihm, aber etliche Zeichnungen von Lips sind doch 
bis heute im Gedächtnis haften geblieben. Ende der 
siebziger Jahren geriet auch Globi ins Kreuzfeuer der 
Kritik. Rassistisch und sexistisch, sei auch er, hiess es.
 Der Schlingel! Seit dann ist Globi politisch korrekt.
 Durch und durch ein Vorbildcharakter, der sich für 
Umwelt- und Tierschutz und überhaupt alles Gute 
 interessiert. Ueber diese späteren Bände weiss ich 
wenig zu sagen, vielleicht lern ich sie jetzt als Opa 
nun kennen. Jedenfalls beschäftigt der 
Globi Verlag heute 3-4 Grafiker und 
ca. 12 - 15 Illustratorinnen und Illustratoren .


Mittwoch, 15. Dezember 2010

The fearless vampire killers


Nachdem Hammer Films schon etliche Hektoliter Filmblut vergossen hatte, kam Polanskis „The Fearless Vampire Killers“ 1967 in die Kinos.



Meines Erachtens bis heute einer der besten Vampirfilme aller Zeiten, von Vielen fälschlicherweise als reine Parodie missverstanden.



Polanskis Komik ist hinterhältig und vielschichtig . Sorgfältig in der Ausstattung und stimmungsvoll im Dekor, liebevoll in der Zeichnung der Charaktere. Der Humor ist mehr als doppelbödig. Was da auf den ersten Blick im Gewand einer Komödie daherkommt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als makabrer aber gelungener Versuch, mit dem Entsetzen Scherz zu treiben.






Polanski zollt seinen Vorgängern da und dort Tribut, zitiert augenzwinkernd, filmische Vorbilder und vampirische Klischees. Spielt, jongliert gekonnt damit. Scherze für „eingeweihte Vampirologen“, die allerdings nicht zuletzt den Witz dieses Films mitausmachen.




Die Kulissen schaffen ein Transsylvanien, wie es. obwohl tief verschneit, Stokers Phantasien wohl am nächsten kommt. Ein Märchenland, irgendwo weit hinter den sieben Bergen.




Professor Abronsius (Jack Mc Gowran) stellt eine kauzig –versponnene Variante des Vampirjägers und Forschers dar, nahe an der Grenze zur Karikatur.






Ferdie Mayne liefert einen durchaus respektablen Grafen Krolock.





Also rundherum ein gelungener Film, wenn nicht.... In den USA soll viel daran herumgeschnippelt worden sein, was den Film offenbar ziemlich versaute. Das Poster dazu stammte von Frank Frazetta.




In der deutschen Synchronisation wurde auch so manches verwischt, etwa die Hinweise auf den zum Vampir gewordenen jüdischen Wirt Shagal , bei dem das Kreuz als Abwehr ,aus leicht einsehbaren Gründen, nichts nützt.



und auch sonst wurden etliche Szenen ihres eigentlichen Sinns beraubt.




Dienstag, 14. Dezember 2010

Multiple Persönlichkeit?


Aehnliche Probleme wie bei "Dr. Jekyll und Mr.Hyde"
dürften auch in Bram Stokers Roman „Dracula“
konstelliert sein, finden aber eine andere Darstellungsform.





Stokers „Dracula“ besteht formal aus einer
Folge von verschiedenen Tagebucheintragungen,
Mitschriften von Grammophonaufnahmen,
Briefen und Zeitungsartikeln was dem Buch ein
dokumentarisches und pseudoreales Gepräge verleiht.
Der Tagebuchcharakter bewirkt beim Leser eine
direkte Unmittelbarkeit, er erlebt die Geschichte jeweils mehr oder
weniger direkt aus der Sicht des oder der Betroffenen.




Die Erzählform erinnert, ohne nun gleich in
pathologisierende Kategorien verfallen zu wollen, an eine
Dissoziative Identitätsstörung ( bei der sich mehrere
Teilpersonen aus einer Person herausbilden, (multiple
Persönlichkeiten) wobei auch der Begriff
des Doppelgängers fallen kann.

Es stellt sich die Frage, ob Stoker, bewusst
oder unbewusst, als künstlerisches Ausdrucksmittel
die Rolle der „Kontrollperson“ über die in
verschiedene Personen aufgesplitterten Protagonisten
gewählt hat, um dem Wesen des „Dämons"
in all seinen Aspekten gerecht zu werden?
Dass das Wesen und die Wirkung des Dämons Dracula ,
der ja selbst kein Spiegelbild hat, erst erkennbar
wird, durch die Personen,
in denen er sich spiegelt????

Die Märchenforscherin Agnes Kovacs weist darauf hin,
dass diese Erzählweise eben etwa typisch sei für die ungarischen
Schamanen....Greift Stoker, bewusst
oder unbewusst auf eine Darstellungsform zurück, die
aus heimatlichen Gefilden seines Grafen stammt?
Schamanistisches im ungarischen Volksmärchen / Ágnes Kovács
erschienen in Schamanentum und Zaubermärchen.

www.maerchen-emg.de



Bram Stoker war bis zu seinem achten Lebensjahr krank und
konnte allein weder gehen noch stehen. Sicherlich
spielt diese traumatische Erfahrung mit in seinen Roman hinein.
Nicht nur seine Krankheit, auch seine Genesung war ein „Wunder“ für seine Ärzte.
Das Thema der "Wiederauferstehung von den Toten", war
von großer Bedeutung für ihn und wurde ein zentrales
Motiv in Dracula.

Der ungarische Schamane, der "Taltos" , erlangt sein
"tudomany" (sein okkultes Wissen) nach einem einige
Tage anhaltenden Scheintod!!!

mek.niif.hu



Das Wort "Taltos" für den ungarischen Schamanen
stammt etymologisch aus dem türkischen "tal-, talt-",
was die Bedeutung von "in Ohnmacht fallen",
"die Besinnung verlieren", "eintauchen" hat.

wikipedia.org/wiki/Tengrismus



Draculas Schlaf im Sarg?
Ein weiteres Indiz für die Vermischung
von nicht mehr verstandenen schamanistischen
Vorstellungen im Vampirglauben???