Samstag, 20. Oktober 2012

1966



1966 brachte eine schier endlos lange Liste von Hits,
viele bis heute unvergessen.




Nancy Sinatra brachte "This Boots are made
for walkin",...




...trieb sich mit Peter Fonda in wilden
Motorradfilmen von Roger Corman
herum
und machte gleichzeitig...





... zusammen mit Lee Hazlewood
eine Reihe fulminanter Hits...






...während der Herr Papa mit Al Martino um die Wette sang.
Beide hatten 1966 ganz grosse Erfolge.

Percy Sledge brachte zum ersten Mal seinen
Jahrhundertschmusesong...






Simon & Garfunkel starteten ihre Karriere mit
" The Sound Of Silence"





Und bei den Walker Brothers sah es duster aus...
"The Sun Ain't Gonna Shine Anymore"





Chris Andrews,
ein etwas pummeliger,
junger Mann aus England brachte: " Yesterday Man"
und "To Whom It Concerns"

  




Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich,
die vor allem
mit ihren (zwei)farbigen Hosen
aufsehen erregten hatten gleich mehrere titel in den Charts.






Ebenso die
The Beach Boys: "Sloop John B"
"Barbara Ann"
"Good Vibrations"





The Mamas and the Papas mit " Monday Monday"






The New Vaudeville Band mit "Winchester Cathedral"
und aus Spanien...





Los Bravos mit "Black Is Black"

Das war natürlich noch längst nicht alles....







Die grossen Zwei, die Beatles und die Stones
waren mehrfach vertreten, wenn das Schwergewicht
auch bereits schon auf den LP's lag.

Die Beatles waren mit 1966 "Paperback Writer" und
"Yellow Submarine"/"Eleanor Rigby"
"We Can Work It Out"
"Nowhere Man" und "Day Tripper"
in den Hitparaden, während ihre älteren Sachen
als Ep's und Compilation LP's allgegenwärtig waren.






Die Stones brachten "Get off of my Cloud,"
"Paint it black" und,
"19th Nervous Breakdown"
und auch sie brachten ihr erstes Compilation Album
heraus.








Donnerstag, 18. Oktober 2012

Mittwoch, 17. Oktober 2012

James McCallion



Noch ein Gesicht, das einem aus vielen Filmen und zahllosen
 Fernsehserien der 1960er bis 80er
Jahre im Gedächtnis haften geblieben ist, 
zu dem einem zwar noch die
eine oder andere Rolle
einfällt, aber man sich kaum an den
Namen des Schauspielers erinnern kann.




James McCallion
 1918–1991






Unter Robert Aldrich war James McCallion 1954 
 “Lil’ Will” einer der vielen Schurken,
die zusammen mit Gary Cooper und 
Burt Lancaster nach Vera Cruz ritten.
In der Folge hatte er zahlreiche
Gastauftritte in vielen TV Westernserien.




Ebenfalls unter Aldrich's Regie, spielte
 er in " Das Rattennest" (Kiss me Deadly) mit,
Kleine und kleinste Rollen oft, 
so auch in Alfred Hitchcocks
Der unsichtbare Dritte.
(North by Northwest)
neben Gary Grant, Eva Marie Saint und James Mason...




1960-62 spielte er den hinkenden Jockey
Mi Taylor, neben Lori Martin in der
 Serie "Vilma und King" ( National Velvet)
1968 neben Clint Eastwood in 
Don Siegels City Western "Coogan's Bluff"





Dienstag, 16. Oktober 2012

Caza




Caza geb. am 14. November 1941
in Paris als Philippe Cazaumayou, ist
ein weiterer französischer Zeichner,
der Anfangs der 1970er Jahre
das Medium der Comics revolutionierte.






Caza begann um 1970 mit Comics ( Kris Cool)
die stark von Jean -Claude Forest (Barbarella)
Guy Peellaert (Jodelle und Pravda) beeinflusst waren.





Es folgten Science Fiction Storys für Métal Hurlant zuerst
in Schwarzweiß (Sanguine, L'Oiseau-Poussière),
dann auch farbig (Arkhê, Axolotls).






Zeitgleich entstanden Geschichten für "Pilote", wie die
"Scènes de la vie de banlieue "




Chroniken die mit schwarzem Humor und mit phantastischer
Überspitzung das Leben in den Vorstädten der modernen Welt
auf die Schippe nahmen.





Dann widmete er sich ganz der Science Fiction.






In Pilote erscheint "L'Âge d'Ombre",
Für Les Humanoïdes Associés zeichnet er "Laïlah",
arbeitet an
Zeichentrickfilmen wie "Gandahar"oder dem Film
"Wie Wang-Fo gerettet wurde"sowie an Computerspielen .
Es folgt der zehnbändige Comic-Zyklus
"Le Monde d'Arkadi"und weitere SF-Comics




Montag, 15. Oktober 2012

Heiner Gautschy



“Hallo Beromünster, 
Hier spricht Heiner Gautschy in New York”,
Ein Satz, der jedem Radiohörer meines Alters
 noch unvergessen  im Ohr hängen geblieben ist.
Dazu sphärisches Rauschen, oder was immer 
es war, ein Geräusch, das einem
jedenfalls klar machte, dass der Sprecher irgendwo
jenseits des Atlantiks “life” vom Geschehen berichtete.
Nicht zu vergessen, da gabs noch keine 
Telekommunikationssatelliten und der
Heisse Draht (engl.: hotline) bzw das Rote Telefon,
 die erste direkte Fernschreiberverbindung
zwischen Washington und Moskau, wurde 
erst nach der Kubakrise im 30.August 1963
eröffnet.
Das “Echo derZeit”war damals eine der wichtigsten 
Nachrichtensendungen und Gautschys
Berichte von 1949 bis 1967 prägten  das 
Amerikabild meiner  Generation.
1952 leitete Gautschy den Basler Fernsehversuch 
während der Mustermesse,
die ersten Sendungen des gerade 
entstehenden Schweizer Fernsehens.
1967 wurde Gautschy schliesslich
zum Schweizer Fernsehen gerufen, 
wo er mit Anderen
 das neue Wochenmagazin "Rundschau" sowie 
die Gesprächssendungen
"Link" und "Unter uns gesagt" einführte.
1984 endete seine Fernsehkarriere, nachdem 
er während der Live-Sendung von
 "Unter uns gesagt zu Besuch 
bei Peter Uebersax*, dem damaligen
Blick-Chefredaktor, die Fassung verloren hatte.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Kubakrise



Eines der traumatisierndsten
Ereignisse für Menschen meiner Generation jährt
sich dieses Jahr zum fünfzigsten Mal.
Die Kubakrise, die am 14. Oktober 1962 begann.
Das Kräftemessen zwischen der 
Sowjetunion und den USA
um auf Kuba stationierte,
russische Raketen dauerte 
13 Tage in denen die Welt sich 
Tag für Tag am Rande eines nuklearen Dritten
Weltkriegs wähnte.






Nun wird die Krise, anlässlich ihres Jahrestages,
in allen Medien aufbereitet, weshalb ich 
hier nicht näher darauf eingehen will.
Wahrscheinlich weiss man heute mehr
über die Krise und ihre Hintergründe als damals...
Damals war es vor allem dumpfe Angst
und lähmende Ungewissheit, die einem
 über zwei Wochen gefangen hielten.





Samstag, 13. Oktober 2012

Tore zur Anderswelt






Was heute mit Dimensions- Zeit-oder Sternentoren
zu umschreiben und darzustellen versucht wird,
kennt man, in leicht veränderter Art aus zahlreichen Sagen.




Manchmal ist die Höhle selbst schon die "andere Welt".
Der Schoss der Erdgöttin, ihr Reich zu
betreten, bedeutet Einweihung
in ihre Mysterien.




So etwa in der Sage von Tannhäuser im Venusberg.
Der Venusberg, von Minnesängern wie vom Volk besungen,
gilt als Ort der Sinneslust und des Liebeszaubers,
Allerdings war dort auch die schwarze Kunst zu erlernen.
Die Feenpaläste im Innern der Berge warren voler Kristalle,
Gold und Silber. Ort endloser verzückter Tänze, sinnlicher Wonnen.
Ein irdisches Paradies, entrückt und doch von dieser Welt.






Ali Babas Höhle, bzw.
die deutsche Variante "Simeliberg"wird
"nur" als Schatzhöhle dargestellt.






Es besteht aber
die Gefahr, darin stecken zu bleiben,
wenn man das Zauberwort "Sesam öffne dich" vergisst.

Märchen und Sagen berichten vielfach von einer
Entrückung oder Entführung in die Anderswelt,
ins Feenreich.





Hier etwa durch den Tanz im Feenreigen,
was entfernt an tanzende Derwische erinnert,...





...die sich, um sich in Trance zu versetzen,
um die eigene Achse wirbeln.


entfuhrt-entruckt




Jill Purce führt eine lange Reihe von Beispielen auf,
in denen die Spiralform im Zusammenhang mit
tranceartigen Zuständen dargestellt werden.





Auch spielen Höhlen, Feenhügel, Feen- und
Hexenkreise, Teiche, Seen und Brunnen die Rolle
von “Dimensionstoren, von Toren in die Anderwelt,
oft verbunden mit dem Motiv der mit Zeitverschiebung.





Die Betroffenen geraten meist eher zufällig, an Orte,
die sich jenseits von Zeit und Raum zu befinden scheinen,
in einer Welt im Nirgendwo.

zeitreisen