Freitag, 16. November 2012

Blue Jean Baby

 


"Well bluejean baby when I bop with you
Well my heart starts hoppin' like a kangaroo
My feet do things they never done before
Well bluejean baby, give me more more more..."

Nun, um die verwirrende  Wirkung der irrlichternden
Blue Jean Babys zu verstehen, muss man sich
vergegenwärtigen, dass, zumindest
in schweizerischen Landen, zu
jener  Zeit, viele Schulen es Mädchen nicht erlaubten,
mit Hosen zum Unterricht zu kommen...





...und Blue Jeans waren doppelt verpönt.





Die beiden Hauptmarken
waren zu jener Zeit wohl 
"Lee"...




...und Levi's"...



...gefolgt von "Wrangler",
und alle warben mit dem Western Image...







...wie man hier etwa an der Mannschaft
der "Broken Wheel Ranch",
der Heimat von "Fury"
sehen kann.




Dank Film und Fernsehen. und von der 
Werbung geschickt ausgenutzt, 
verknüpfte sich die Jeans sowohl
mit dem Motiv des Cowboys,
das Blue Jean Baby mit dem Cowgirl,...



...und die Jeans wurden zum
Markenzeichen des "Young Rebels"
und des  Outlaws der Landstrasse.




 Ein Image, dem sich
die Knabenseele nur
schwer entziehen konnte...




Allerdings  entpuppte sich die Mär,
(zumindest in meinem Fall)
dass man Jeans zwei Nummern zu gross kaufen...




... und dann damit 
in die Badewanne sitzen müsse, damit die
Hose optimal sitzt, als Irrglaube.
Sie waren nämlich schon damals  bereits “sanforized”






Donnerstag, 15. November 2012

Blue Jeans Songs



Die unterschiedlichsten Interpreten besangen
im Laufe der Jahrzehnte die Blue Jeans.
Wie immer, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
David Dundas Jingle für die Jeansmarke "Brutus"
entwickelte sich unerwarteterwise zu
einem Welthit.
"When I wake up. In the morning light. I pull on my jeans.
 And I feel all right. I pull my blue jeans on. "





"Baby's Got Her Blue Jeans On" 
war ein Nr. 1 Hit von Mel McDaniel.






Die Version von Sammy Kershaw war
 weniger Glück beschieden,





 Dr. Hook besang 
eine sprechende Jeans...






 “Still looking for that blue jean, baby queen
Prettiest girl I ever seen ”
sang David Essex  auf “Rock on”






"Red Blue Jeans and a pony tail "
 Gene Vincent & The Blue Caps





Auch Danny Wolfe besang ein 
"Pretty Blue Jean Baby"






Von " Blue Jeans and a Boy’s Shirt"
wusste Glen Glenn zu singen.






Nebst all den Blue Jean Babys gabs
 auch noch einen "Blue Jean Boy".
Gesungen von Conny in dem Film
"Der lachende Vagabund"





 Neil Diamonds
"Forever in blue jeans"




Und aus neuerer Zeit
Lana Del Rey
und ...

Peter Kraus (72) hat am 27.01. sein neues Album
 veröffentlicht. "Für immer in Jeans"

Mittwoch, 14. November 2012

Blue Jeans



"Bluejean baby, with your big blue eyes
Don't want you looking at other guys
Got to make you give me, one more chance
I can't keep still, so baby let's dance ..."
Gene Vincent/ Bluejean Bop





Die Jeanshose wurde nach dem Zweiten Weltkrieg
zum Inbegriff eines neuen Lebensgefühls.




 Marlon Brando und James Dean propagierten die Hose
in ihren Filmen...




...und verknüpften so den Cowboy Mythos
und das Outlaw Image
mit dem  Rock'n Roll...


 


Mehrere Titel wurden der Nietenhose  gewidmet...





...und die "Swinging Blue Jeans" benannten sich gar nach ihr.





Erfunden wurde die Jeanshose von Levi Strauss.
26. Februar 1829 - 26. September 1902
Im oberfränkischen Buttenheim bei Bamberg geboren,
wanderteer 1847 nach Amerika aus,
wo es ihn nach Kalifornien verschlug.
Dort geriet er mitten in den Goldrausch
 und er fand bald heraus, dass die Goldgräber
strapazierfähige Hosen benötigten.



Seine ersten Hosen liess er aus Segeltuch anfertigen.
Bald stieg Strauss auf
"Denim" um, einen mit Indigo blau gefärbten  Baumwollstoff,
benannt nach der französischen HafenstadtNimes.

(Serge de Nimes)







Im Dezember 1870 begann der aus Riga
 stammende Schneider Jacob Davis,
die Hosen mit Nieten zu verstärken, nachdem
der Minenarbeiter  "Alkali Ike",
ihm fortwährend in den Ohren lag, dass seine Taschen durch
 die Goldnuggets dauernd kaputt gehen würden.
Die Idee der "Nietenhose"
wurde am  20. Mai 1873 patentiert. (US-Patent-Nr. 139121).









 ...und von da an setzte die Hose
ihren Siegeszug unbeirrt fort, im
Western, wie in der Rockmusik...
und im "richtigen Leben"
















Dienstag, 13. November 2012

GABA



„Ob’s windet, regnet oder schneit, 
Wybert schützt vor Heiserkeit“

"Der Zahnpflege-Produzent Gaba («Elmex»)",
so liest man,
" baut in Therwil und im
 deutschen Lörrach 240 Stellen ab.
Acht Jahre nach Übernahme durch den 
US-Konzern Colgate-Palmolive 
verlagert Gaba die Produktion nach Osteuropa."


Zwar hat die heutige Firma  Gaba 
längst nichts mehr mit den legendären "Dääfeli"
in der ebenso legendären runden Blechschachtel zu tun.
In Gestalterkreisen gilt das Gabaplakat 
von Niklaus Stöcklin von 1927
 bis heute als genialer Meilenstein
in der Geschichte der Plakatkunst.








Begonnen hatte alles in der
 “Goldenen Apotheke Basel” 
woraus sich die Abkürzung GABA ableitet.




1846 wurde während einer  einer schweren Grippewelle in Basel 
 die Herstellung der Wybert-Tabletten nach einem
 Rezept von Dr. Emanuel Wybert aufgenommen.
Ab 1917 wurde die damalige GABA AG  von 
Dr. Hermann Geiger gegründet, mit dem Zweck, 
Wybert-Pastillen, bzw Gaba Tabletten
herzustellen und zu vertreiben.







Später verlegte sich Gaba,  mit Marken wie "Aronal" oder
"Elmex", zunehmend auf Mund-
und Zahnhygiene
Die berühmten Hustenpastillen, in der Schweiz
 „Gaba-Dääfeli“ oder „Gaba-Zeltli“ 
genannt, wurden nach 90 Jahren wieder zu Wybert-Pastillen 
und aus der Produktpalette von Gaba ausgeschieden.


Montag, 12. November 2012

Sonntag, 11. November 2012

Faune und Zentauren



Es macht den Anschein,...




...dass Böcklins Faune und Zentauren nicht unerheblichen 
Einfluss auf den amerikanischen Fantasykünstler 




Auch wenn dessen Zentauren nicht mehr das antike
Griechenland, sondern  die weiten Ebenen des 
Mondes, so wie ihn E.R. Burroughs schilderte,
durchstreifte...




... und auf diesem Wege haben
 Böcklins Zentauren,
direkt oder indirekt,
wohl noch so manchen 
Fantasykünstler beeinflusst.

Samstag, 10. November 2012

Arnold Böcklin



Arnold Böcklin




16. Oktober 1827 in Basel -16. Januar 1901 




Die Krönung der sonntäglichen  Besuche
im Basler Kunstmuseum waren für mich immer die
Bilder von Arnold Böcklin.





Seine Zentauren, Najaden, Faune und Nixen zogen
mich jedes mal in ihren Bann
Arnold Böcklin war  Maler, Zeichner, Graphiker
und Bildhauer und gilt als einer der bedeutendsten
 Künstler des 19. Jahrhunderts.
Er wird u.A. dem Symbolismus zugerechnet,
gilt als Uebervater des Jugendstils und Vorläufer
des Surrealismus und der phantastischen Kunt überhaupt.

Zu seiner Zeit war Böcklin eine Berühmtheit ersten Ranges,
So soll 1897, anlässlich seines 70. Geburtstages, 
ein Telegramm aus Amerika  das  mit
 „Boecklin Europe“ adressiert war, 
dem Maler ohne Probleme zugestellt worden sein.





So findet er sich  unter den vier berühmten "Baslern",
die zumindest auf dem
Bild von Johannes Grützge,
einträchtig vereint sind.

A. Böcklin, J. J. Bachofen, J. Burckhardt und
F. Nietzsche auf der Mittleren Rheinbrücke in Basel,









Reproduktionen seines "Heiligen Hains"...





...oder der
"Toteninsel" von der er fünf Versionen schuf, 
hingen in so mancher Bürgerstube.
Für den heutigen Zeitgeschmack wirkt Vieles
in Böcklins Werk  allegorisch "überfrachtet".





Eine ganze Reihe von Bildern sind
aber unbestrittene Meisterwerke geblieben,...




... die nichts von ihrer urtümlichen Kraft...




...und der Lust am Fabulieren verloren haben.