Freitag, 13. Juli 2018

Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete




Kinderbuchautor Otfried
Preussler steckte mit seiner
Arbeit an der sorbischen
Krabat Sage  fest.
Zur Abwechslung beschloss er,
etwa Lustiges zu schreiben und
wählte die Form einer
Kasperlegeschichte.
So entstand der Räuber
Hotzenplotz,
dessen Abenteuer
seitdem drei
Bücher füllten.




Rund 45 Jahre nach
 der Veröffentlichung 
des  letzten Bandes von
 Otfried Preussler (1923-2013)
über den Räuber Hotzenplotz,
 erscheint nun ein neues
Abenteuer, das die Tochter
 des verstorbenen Autors
in dessen Nachlass entdeckt hat.




“Der Räuber Hotzenplotz 
und die Mondrakete”
 soll der neue Band heissen.


Auch ein Illustrator wurde
 gefunden. Thorsten Saleina
heisst der Mann, ...




...  der 
in die Fussstapfen des
 bekannten Illustrators
 Franz Josef Tripp (1915-1978), tritt.




Nachdem  Franz Josef Tripps
 ursprünglich  schwarzweiss
 gezeichnete Illustrationen
schon vor einigen Jahren durch ...



 ... Mathias Weber koloriert wurden,...




 ... sind die Bilder zum neuesten Band
 von Anfang an in Farbe gehalten.



Franz Josef Tripp gehörte zu den
 bekanntesten und prägendsten
Kinderbuchillustratoren seiner Zeit.
Mehr über ihn
im nächstfolgenden Blog.

Donnerstag, 12. Juli 2018

Karl May Sammelbilder . Onno Behrends Tee - 3




Die Textseite und die Bilder
17 - 24 aus der Onno Behrends
Karl May Serie
"Orientbilder".





Auf einer dem Buch 
beigefügten Karte lassen
sich die Wege der Helden
verfolgen.








Mittwoch, 11. Juli 2018

Irrtümer und Fälschungen der Archäologie





"Irrtümer und Fälschungen der Archäologie"
heisst eine Ausstellung des
Landesmuseums Herne,
die einmal mehr zeigt,
dass das Auge des Betrachters
entscheidet, was es sehen will.



So entpuppte sich
die stolze Krone
eines mittelalterlichen
Fürsten
als Beschlag eines
 Holzeimers.




Dienstag, 10. Juli 2018

Verschwundenes Basel - Lukas M.Stoecklin



Lukas M. Stoecklin, früher 
Redaktor der Basler Zeitung und 
 der National Zeitung hat 
zusammen mit Daniel M. Cassady 
 ein wunderschönes,
aber auch traurig stimmendes Buch über
eine “verschwundene Stadt”
herausgebracht. 




Ueber Jahrzehnte hat er den Wandel
der Stadt Basel mit 
seinem Fotoapparat begleitet.

Mit über hundert Fotos zeigt 
  “Verschwundene Basel”
die die zum Teil bestürzende 
 und  rücksichtslose 
Zerstörung des alten Stadtbildes  
innerhalb der letzten 
fünfzig Jahre.



Aeschenvorstadt um 1960

Ganze Strassenzüge,
die gesichts- und geschichtslosen
Neubauten weichen mussten.



Steinenschulhaus /
Theaterstrasse um 1969


Gesprengtes altes Stadttheater 1969


Das "verschwunden" ist 
wortwörtlich zu nehmen.
Das Buch zeigt Plätze, 
die bis zu Unkenntlichkeit 
verändert wurden. 




So etwa das Pärklein an
 der Steinenschanze, 1967 
wo heute der Verkehr tost.



Freie Strasse 1959

Historische Amateuraufnahmen 
von verschwundenen Gebäuden 
und Anlagen, Basel: VB-Verlag, 2017

Montag, 9. Juli 2018

Steve Ditko verstorben




Nachdem Comiclegende Steve Ditko
(2. November 1927 - 29. Juni 2018)
 bereits schon am 8. April 2014 
irrtümlich für tot erklärt wurde,
soll der Künstler nun nach Meldungen
 der Polizei  am 29. Juni 
tatsächlich vom Hausmeister in seiner
 New Yorker Wohnung tot aufgefunden
 worden sein




Ditko hatte zusammen mit mit 
dem Stan Lee Anfang der 60er Jahre
 für  Marvel Comics „Spider-Man“ kreirt.




Danach schuf er den "psychedelisch"
angehauchten  „Doctor Strange“, 
verliess dann aber nach einem Streit 
mit Lee 1966 den  Marvel Verlag.

 In den folgenden Jahren zeichnete
 er für andere Verlage, darunter auch 
den Konkurrenten DC Comics.wo er 
The Question, Hawk, Blue Beetle und Dove 
entwickelte.




Ab 1979 arbeitete Ditko 
wieder für Marvel. 
1990 zeichnete er für die
 Superheldin „Squirrel Girl“
verantwortlich.

Sonntag, 8. Juli 2018

Self Defense




Wieder haben sich ein paar Trouvaillen
alter Darstellungen zum Thema
 “Selbstverteidigung” angesammelt.

Disney widmete der “Art of
Self Defense” 1941
einen Zeichentrickfilm mit Goofy.





Aus der Frühzeit
des Jiu Jitsu
in den USA stammt
diese Karikatur von 1904.




Lange Zeit
fristete das Wissen um
die fernöstlichen
Kampfkünste im Westen
ein eher dubioses Dasein
von Romanheften, ...




... wo in reisserischer Aufmachung
über die geheimen Wunderkräfte der 
verschiedenen Stile geworben wurde.






der in Deutschland die
Bekanntschaft mit
Karate machte, ...


... war 
einer der Ersten,
der den Kampfkünsten
nach dem Zweiten
Weltkrieg,  zu einer
grösseren Popularität
verhalf.




In Deutschland war es
Judo Danträger
 Joachim Fuchsberger
in vielen




Der erste , ganz grosse
Popularitätsschub
für "Martial Arts"
kam mit derWelle der
 Agentenfilme der 60er Jahre.
Einige der Darsteller
taten nicht nur so, als ob,
sondern hatten
tatsächlich Kenntnisse
der Kampfkünste.




Sean Connery, der den
Agenten 007
verkörperte, war tatsächlich
Träger des Schwarzen Gürtels
im Kiokushin Karate und Schüler
von Masutatsu Oyama..




James Coburn alias Derek Flint
war Schüler von Bruce Lee.




gehörten zu den  Ersten,
in denen eine Berühmtheit 
aus Film und Fernsehen
für das Ansehen
der Kampfkünste warb.




Peter Sellers, alias Inspecteur
Clouseau war Judoka und
1962 Präsident der
London Judo Society.





Diese Vorbilder
machten bald Schule.
Hier ein Paar Berühmtheiten
jener Zeit, die sich
in diversen Kampfsportarten übten.
Wer Alle erkennt,
hat 10 Punkte.





Was eher nach einer 
Art Hippie Ballet aussieht
stammt aus dem 1983 erschienen Buch
Hands Off!: A Unique New System 
of Self Defence Against Assault 
for the Women of Today
von Stevie Nicks. (Fleetwood Mac)





Auch Sun Page 3 Ikone
 Samantha Fox übte sich  
im Kampf gegen 
zudringliche Verehrer.




Hingegen dürfte
 Willie Nelsons
5 Dan in 
Gong Kwon Yu Sul
weniger
bekannt sein.




William Shatners
"Kirk Fu" ...




... ist nicht nur eine
Erfindung
der Drehbuchautoren.




Angeblich hatte er eine 
Nahkampfausbildung
nach dem Applegate System,
trainierte
Kenpo Karate, Boxen 
Judo und Fechten.