Samstag, 5. August 2023

The Great Train Robbery 1903

 

 In der Nacht des 6. Oktober 1866 überfielen
John und Simeon Reno und Frank Sparks
einen Zug der
der Ohio & Mississippi Railroad
nahe dem Depot Seymour. Sie erbeuteten
etwa 12'000 Dollar.
Es war der erste Zugüberfall nach dem
Bürgerkrieg. Ihr Beispiel machte Schule.
Bis ins frühe 20. Jahrhundert
folgte eine lange Reihe von
Outlaws ihrem Beispiel.
Darunter
Sam Bass,
Brack Cornett,
Eugene Bunch,
die DeAutremont Brothers,
Jesse James,
die Dalton Brothers,
die Sontag Brothers
die Farrington Brothers,
die Bande um Black Jack Ketchum
und Butch Cassidy und Sundance Kid.
Das Thema war in aller Munde.



The Great Train Robbery war 
dann 1903  auch der Titel
eines der ersten Western 
der von Edwin S. Porter
für die Edison Manufacturing 
Company gedreht wurde.
Es war aber weder der erste 
Western, noch der erste Film, der
eine Geschichte erzählte.
Trotzdem ist seine Bedeutung für
das Genre unbestritten.
Viele Westernklischees  finden
 indem Film  ihren Ursprung.
In 14 Szenen wird in dem 
12 Minuten langen Film
der Ueberfall auf einen Zug 
und die Verfolgung
der Räuber dargestellt.
 
 

 
 Die berühmteste Szene  ist die Schlussszene
in der  Justus D. Barnes, seine
 Waffe direkt auf die Kamera bzw.
die Zuschauer  richtet und abfeuert. 

 

 
Ein anderer Darsteller, Max Aronson,  
wurde wenige Jahre später mit der von 
ihm verkörperten Figur Broncho Billy
der ersten Star des Westerngenres.