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Samstag, 20. Juli 2024

Die Octopus Verschwörung 195 - 196

 

 Dr. von Schreck spielt hier
auf das sagenumwobene Wirken
des Alchemisten ...
 
 


Johann Konrad Dippel von Frankenstein.
(10. August 1673 auf
Burg Frankenstein-25. April 1734)....
 
 

 und auf die geheimnisvollen Vrilkräfte ...
 

 
im Zusammenhang mit der Erschaffung
eines Homunculus an.

Donnerstag, 10. März 2022

Phantastischer Deutscher Stummfilm



 
Der US amerikanische Horrorfilmboom 
der 1930er Jahre ist kaum denkbar,
ohne die Vorläufer des deutschen, phantastischen
Stummfilms, die rund zwei Jahrzehnte zuvor
mit Hanns Heinz Ewers "Der Student von Prag"
ihren Anfang nahmen.




Innerhalb eines Jahrzehnts 
entstand eine Reihe
von prägenden Filmen, die fast alle Motive
des Horrorgenres umfassten.




Künstliche Menschen
Homunculus (1916)




Golem (1920)
bis hin zu Robotern
  Metropolis (1926)  

Hypnose und Bewusstseinskontrolle
Das Cabinet des Dr. Caligari (1920) 
Fritz Lang Dr. Mabuse, der Spieler (1922)




 Vampyrismus
Friedrich Wilhelm Murnaus Nosferatu (1921).
Nosferatu war eine nicht genehmigte
Umsetzung von Bram Stokers
Vampirklassiker  Dracula.
Stokers Witwe klagte und nach 
einem verlorenen Urheberstreit
sollte der Film vernichtet werden.
Er überlebte aber in verschiedenen Schnittfassungen.
Nosferatu wurde 1979 von Werner Herzog
neu verfilmt.




Der Darsteller Max Schreck,
der in Herzogs Verfilmung
durch Klaus Kinski ersetzt
wurde, erhielt im Jahr 2000 eine
besondere Würdigung






 




Mittwoch, 14. Februar 2018

Buch der Schatten 228/229




Auch Dr. Jekylls Geschichte
und die seines dämonischen Doppelgängers
Mr. Hyde, ist in unserer Parallelwelt ein
wenig anders verlaufen, als
wir sie aus Robert Louis Stevenson
 Geschichte kennen.
Ob Mr. Hyde eine Art Alien
oder ein selbstgeschaffener
Homunculus ist, bleibt,
zumindest vorläufig, noch  offen.

„Zum ersten Mal erblickte
ich die Erscheinung
von Edward Hyde (...)
Die böse Seite meines
Wesens, auf die ich
 nun all meine Lebenskraft
 übertragen hatte,
war weniger robust
 und auch weniger
entwickelt, als die
gute Seite.(...) daher kam es
meiner Ansicht nach,
 dass Edward Hyde
 soviel schmaler,
schmächtiger und jünger
war als Henry Jekyll. (...)

Montag, 13. Februar 2017

Homunculus




Otto Rippert schuf um 1916
einen  6 teiligen Film 
"Homunculus"



Professor Ortmann träumt von
der Erschaffung eines 
Sein Schüler Dr. Hansen kommt ihm
aber zuvor.
Doch das rundum perfekte
Kunstwesen hat
einen Makel.
Es kann nicht lieben.




Es war wohl der erste filmische
Versuch um einen künstlich
 erschaffenen Menschen
und der damit verbundenen Probleme.




Eine lange Reihe weiterer Filme
mit ähnlicher Thematik
sollten folgen.



"Alraune"








oder
 "Frankenstein"







In den heutzutage nur noch schwerlich 
nachvollziehbaren
Vorstellungen der Alchemisten
 war der  Homunculus (lat."Menschlein,
 schwaches Erdenkind" )
ein  in der Retorte geschaffener,
 künstlicher  Mensch ,
dessen Wandlung im Gefäss geschieht. .

Es ist der Versuch,
 ein wunderbares Wesen mit
 gottähnlichen Qualitäten
 zu erzeugen, welches als "deus terrestris",
 als Erdgott, zur Erde 
gehörender Gott, auch irdischer
 Gott bezeichnet wurde. 

Rudolf Steiner hat nachdrücklich
betont, dass die Erzeugung des
Homunculus keineswegs als materielle
Urzeugung missverstanden werden darf:
"Denen, die während des
Mittelalters von dem Homunculus
sprachen, war er nichts anderes als eine
bestimmte Form des astralischen Leibes." 




In Goethes Faust II erzeugt
Wagner  mit Mephistos Hilfe 
in einer Retorte den Homunculus, 
das künstliche Menschlein ohne Seele, nach 
 Paracelsus  Anleitung.




Eine gewisse Ähnlichkeit mit
den Hybrid Babys,
wie man sie aus
der
Ufologie kennt.




 Das Problem besteht 
darin, diesen zu beseelen 
und dadurch erst zum
 richtigen Menschen zu machen. 

Der Homunculus ist eng verwandt
mit dem Doppelgänger.

"In diesem durchsichtigen Gefäss
 schafft man gleichsam sich selber,
 der Doppelgänger im Glashaus 
ist wie ein Zweiter,
 der auch da ist und der Zubereitung harrt.”
{Jung, Seminare Kinderträume S. 307)

Das Gefäss musste  gut verschlossen sein,
 damit sich das, was darin ist, nicht verflüchtigt.



"Vas sit bene clausum,
 ut qui est intus, non evolet" "

Was den Homunculus in gewisser
Weise zu einem entfernten Verwandten
macht.




Oft nimmt der Homunculus
dämonische
Gestalt an, wie etwa ...




...  in Ray Harryhausens
Sindbadfilmen.





Ausserdem gibt es noch
den Homunkulus
in den Neurowissenschaften.
Im Gehirn wird sowohl 
sensorisch als auch motorisch
 jeder Teil des Körpers an
 genau definierten Stellen 
repräsentiert. 
 Die Grösse seiner jeweiligen
 Körperteile spiegelt deren
 motorischen Möglichkeiten, bzw. ihre
 Sensibilität wieder. Dadurch wirkt
 der Homuculus seltsam verzerrt.

Sonntag, 12. Februar 2017

Buch der Schatten S.109/110




Im Kontext alchemistischer
Theorien  bezeichnet der
 Homunculus, (lat. ‚Menschlein‘)
einen künstlich  in der Retorte
 geschaffenen Menschen,
der oft als dämonischer
Helfer magischer Praktiken
auftritt.




Ob es sich bei dem
assistierenden "Mad Doctor"
um den berühmt -berüchtigten
Erzschurken Dr. Mabuse,
den Mann mit den
1000 Gesichtern handelt,
der zwanzig Jahre später,...




... Deutschland in Angst und
 Schrecken versetzen würde,
ist an dieser Stelle noch
ungewiss.




Samstag, 1. März 2014

Buch der Schatten 143




Was mag das für ein Wesen sein, das da
bei dem magischen Duell aus dem Körper
des dunklen Meisters herausgeschleudert wird?
Ein “Dämon”?
etwa der berühmt - berüchtigte "Kakodaimon”
dem alle bösen Taten eines Menschen zugeschrieben werden?

Ein “extraterrestrischer Parasit”?

Ein Energievampir?


Fragen über Fragen!!!


Donnerstag, 11. Oktober 2012

Golem





Während man vor dem Computerzeitalter
seine Informationen mühsam aus Büchern zusammensuchen musste,
ist heutzutage alles Wissenswerte wohlfeil auf wikipedia greifbar.
So auch im Fall des "Golem", dem aus Lehm geschaffenen
Wesen des Rabbi Löw.

http://de.wikipedia.org/wiki/Golem





Der Golem, in drei Stummfilmen von Paul Wegener dargestellt...





...gehört im weitesten Sinn zu den künstlich geschaffenen Menschen,
stellt aber auch eine Variante des Zombiethemas dar.
Ein Wesen, das dem Willen eines andern unterworfen ist.




Eine Golemvariante aus den modernen Trivialmythen
des Marvelkosmos: The Thing, mit bürgerlichem Namen
Benjamin „Ben" Jacob Grimm, besitzt einen versteinerten
Körper mit übermenschlicher Stärke und ist nahezu unverwundbar.



Zur Gattung künstlich geschaffener Menschen gehört auch die Alraune,






Die Brüder Grimm beschreiben die Entstehung der
Alraune (nach Grimmelshausen):
„Wenn (...) ein unschuldiger Mensch(...) und der ein reiner
Jüngling ist, gehängt wird und das Sperma lässt, so wächst an dem
Ort der Alraun oder das Galgenmännlein.“
In Hanns Heinz Ewers Roman wird daraus eine
dämonisierte künstliche Befruchtung...

http://rooschristoph.blogspot.com/2011/02/hanns-heinz-ewers.html


In Anlehnung an alte magische Manuskripte entschließt sich der
Protagonist Frank Braun zu einem waghalsigen Experiment:
Durch künstliche Befruchtung erzeugt er eine Alraune,
einen fleischgewordenen weiblichen Dämon...



... der Homunculus,...

(männlich, lateinisch „Menschlein“) bezeichnet im
spätmittelalterlichen Kontext alchemistischer Theorien
einen künstlich geschaffenen Menschen.
Der Homunculus der Alchemie hatte wohl viel mit
der Erschaffung des "zweiten" des "subtilen" Leibes"zu tun.
Doch der Zeitgeist geht andere Wege und so wird Motiv des
Homunculus in der Literatur zunehmend aufgegriffen um
die Ambivalenz der Möglichkeiten der Naturwissenschaft
und der modernen Technik zu illustrieren...







Dies zeigt Mary Wolleystonecraft Shelley erstmals
in ihrem Roman um Frankensteins Geschöpf...






...Ein anderes beispiel ist das "Sennentuntschi" der Schweizer Volkssage,
wo Sennen auf einer einsamen Alp eine weibliche Puppe erschaffen
und sich an ihr vergehen. Die Puppe wird allmählich
lebendig und rächt sich an den Sennen.





Der "künstliche Mensch" hat immer
auch mit künstlichem Bewusstsein,
oder Bewusstseinsübertragung auf, bzw. in einen
andern Körper zu tun.



Jean Léonard Gerôme/Pygmaleon und Galatea

Die Psychologie bezeichnet
diese "Belebung"
eines Geschöpfs „Pygmalion-Effekt“




...auch bei Pinocchio geht es
um die Belebung einer Puppe,
Der Name Pinocchio ist von ‚pinolo' abgeleitet.
 tatsächlich ist er ja aus dem Holz einer
vom Blitz gefällten Kiefer geschnitzt.
(Zumindest in der Darstellung von Walt Disney)
Die Verkleinerungsform ist ‚pignolo',
die Pineole bzw. der Piniensame.
Pignolo' heisst zwar auch Peinlich,
Kleinigkeitskrämer und Umstandskrämer,
aber hier geht es wohl eher um die
Verwandtschaft mit dem Pinienzapfen und
dem Pinealorgan bzw. der Epiphyse und
um Erlebnisse im Wach/Schlaf-Grenzzustand .
In der Zirbeldrüse wird von den Pinealozyten
das Hormon Melatonin produziert. Die
Hormonproduktion findet überwiegend nachts statt.
Über das Melatonin werden der
Schlaf-Wach-Rhythmus und andere zeitabhängige
Rhythmen des Körpers gesteuert.
Tatsächlich erscheint in der Nacht eine blaue Fee
die ihn zumindest in eine lebende Holzpuppe verwandelt..
 In der hinduistischen Mystik wird
die Zirbeldrüse dem 6. Chakra
(Ajna-Chakra, dem dritten Auge) zugeordnet,
das mit (übersinnlicher) Wahrnehmung, Intuition
und Erkenntnis in Verbindung gebracht
wird., aber auch mit Vorstellungskraft, bildhaftem
Denken, etwas visualisieren können...






...der Roboter ...

1921 prägtes Karel Čapekin seinem Theaterstück
 R.U.R. (Rossum's Universal Robots),
den Begriff Roboter, abgeleitet vom slawischen
Wort rabota, das Arbeit bedeutet.
Was vor wenigen Jahren noch als Science Fiction galt,
scheint allmählich in dieser unser aller Wirklichkeit
 Gestalt anzunehmen. Humanoide Roboter
sollen in wenigen Jahren Marktreife erlangen.




...oder der Android, der Cyborg, ...der Klon...


Tron" ( 1982) "Westworld" ( 1973)
"Terminator 2 - Tag der Abrechnung"


Träumen Androiden von elektrischen Schafen?
(Do Androids Dream of Electric Sheep?)
fragte Philip K. Dick im Jahr 1968,
Thema seines Romans sind die verschwimmende
Grenze zwischen
Menschen und Androiden...
wie auch der "Avatar" die künstliche Person
 bzw.der grafischer Stellvertreter
oder Doppelgänger
einer echten Person in der virtuellen Welt,
etwa einem Computerspiel,
diese Grenzen verfliessen lässt.