Donnerstag, 12. April 2018
Dienstag, 10. April 2018
Ultraterrestrials - John A. Keel.
Nebst seinen berühmten Titelbildern zu
Büchern von Robert E. Howard und
Edgar Rice Burroughs illustrierte
Frank Frazetta auch die Titelbilder
etlicher Bücher
des oft vorschnell
als “Sensationsschriftsteller”
abgestempelten John A. Keel.
John Alva Keel (Kiehle )
25. März 1930 - 3. Juli 2009
war schon früh von unerklärlichen und
übersinnlichen Phänomenen fasziniert.
Nach einer wechselvolen Karriere als
Journalist und Auslandkorrespondent
veröffentlichte er sein erstes Buch
“Jadoo”, in dem er u. A.
über den tibetischen
Yeti und den indischen Seiltrick
berichtete.
Beeinflusst von Charles Fort,
( 1874 - 1932 )
einem auf paranormale Phänomene
spezialisierten Schriftsteller,
begann Keel über
“Fliegende Untertassen”
zu schreiben, popularisierte
den Begriff ...
... “Men in Black”
und verknüpfte die UFOs mit
Geistern und Dämonen, ...
... die er als
"Ultraterrestrials" bezeichnete.
Lebensformen,
die in der Lage waren,
jede gewünschte
Form anzunehmen.
Gewisse Ähnlichkeiten
mit den Erklärungsansätzen
von Jacques Vallée
sind dabei nicht von
der Hand zu weisen.
Keels fantastische Spekulationen
fielen in den 1970er Jahren
auf fruchtbaren Boden und
half sogar, Urbane Legenden und
einen modernen Mythos
zu etablieren.
Sein Buch
“The Mothman Prophecies”
aus dem Jahr 1975 rief ein
breites Echo hervor ...
... und wurde 2002 mit
Richard Gere verfilmt.
Keels unorthodoxe Ansichten,
sein "Querdenken" gelten
innerhalb und ausserhalb des
UFO- und Fortean- Genres
als einflussreich und
einfallsreich und
einfallsreich und
haben auch das
Science Fiction Genre
Science Fiction Genre
beeinflusst .
Samstag, 7. April 2018
Dr. John Seward - Dracula
Donald Pleasance (l) als Dr. Seward
Die Figur von Dr. John "Jack" Seward, ist
eine kleine Hommage an Bram Stoker 's
Roman Dracula. (1897)
Dort ist Seward der Leiter einer
Irrenanstalt nicht weit von Graf
Draculas erstem englischen
Unterschlupf, Carfax.
Er ist der behandelnde Arzt
von R.M. Renfield, der
zu Dracula's Komplizen wird.
Einige Kapitel des
Romans bestehen aus
Romans bestehen aus
Transkriptionen von Seward's
phonographischen Aufnahmen.
Herbert Buston 1933
Als Schüler von Abraham Van Helsing
er über einige okkulte Kenntnisse.
Die Filmadaptionen zeichnen
die Figur von Dr. Seward
in ganz unterschiedlicher Weise.
Gustav Botz (als Dr. Sievers in Nosferatu 1922 )
Charles Lloyd Pack 1958
Paul Muller 1970
Richard Burns 1977
Richard E. Grant 1992
Harvey Korman 1995
Tom Burke 2006
Freitag, 6. April 2018
Mittwoch, 4. April 2018
Die 1960er Jahre
Der grosse gesellschaftliche
Umbruch in der zweiten Hälfte
des letzten Jahrhunderts, wird meines
Erachtens etwas einseitig,
ja fälschlicherweise
auf das Jahr 1968 festgemacht.
Die Mythen um 1968 und
das Schlagwort 68er Bewegung
lassen gerne vergessen, dass diesem
Umbruch eine lange
Reihe vorbereitender
Ereignissen vorausging.
Politisch mag das Jahr 68
der Markierungspunkt
sein, in dem diese
Ereignisse kulminierten.
Aber die 60er Jahre brachten
vorher schon kulturell
und künstlerisch enorm viel Neues
und neben der politischen
Protestbewegung
gab es eine lange Reihe alternativer
Lebensstile - und entwürfe,
die zu Unrecht etwas in
Vergessenheit geraten sind.
Die sechziger Jahre begannen nach
meinem Empfinden eigentlich 1963
mit dem Durchbruch der Beatles und der
Ermordung Präsident Kennedys.
1964 war der Wendepunkt.
Ein neues Lebensgefühl
hielt Einzug,
das sich von dem der 50er Jahre
völlig unterschied und die Erstarrung
des Kalten Krieges
erstmals aufbrach.
Die Pille brachte eine vorher nie
gekannte, sexuelle Freiheit.
Nicht mehr die
USA sondern England
gab dabei den Ton an.
Der Stellenwert der (Beat) Musik
kann dabei nicht hoch genug
eingeschätzt werden.
Die Beatlesfrisur mit den
(zuerst zaghaft) länger
werdenden Haare bei
männlichen Jugendlichen
und eine androgyne Frauenmode
waren umstrittener
Ausdruck dieses Bruchs.
Die Eskalation des Vietnamkrieges
1965 führte zu ersten Protestwellen.
Ebenso die aufflammenden Rassenunruhen
in den USA.
("I can't get no ) Satisfaction
Darüber, inwieweit
bewusstseinserweiternde Drogen
an diesem neuen Weltbild
mitbeteiligt waren, lässt
John Lennon bezeichnete
das Album “Rubber Soul”
als „pot album“ (pot = Cannabis)
das darauf folgende “ Revolver”
als „acid album“,
Ich werde in einigen folgenden Posts
versuchen, auf einige
in Vergessenheit geratene
Trends, Bewegungen
und Entwicklungen
hin zu weisen.
Nicht zuletzt auf die Hippies,
die das Jahr 1967
(Psychedelic Revolution )
prägten.
Dienstag, 3. April 2018
Hasenbrunnen Basel
Dort wo der Hasenberg in
die Holbeinstrasse mündet,
steht seit 1866
der Hasenbrunnen.
Seit meinen Kindertagen erscheint
er zu Ostern wie durch Zauberhand
immer festlich geschmückt.
Als Schöpfer der Figur wird
Louis (Ludwig) Burkhard
vermutet. Ein kunstbegeisterter
Spross aus reichem Hause, dem
ein elterliches Machtwort
eine künstlerische Laufbahn
verwehrt hatte.
Zwar versuchte der in den 1960er Jahren
entstandene Neubau, dem Hasen
mit einem Fresko die
Referenz zu erweisen, trotzdem konnte
nicht verhindert werden, dass der Brunnen
irgendwie "erdrückt" wurde.
Neueren Datums ist der wasserspeiende
Hase von Thomas Schütte
im Garten der Fundation Beyeler.
Er scheint allerdings eher der
berüchtigten Kategorie der
Werhasen anzugehören.
Neueren Datums ist der wasserspeiende
Hase von Thomas Schütte
im Garten der Fundation Beyeler.
Er scheint allerdings eher der
berüchtigten Kategorie der
Werhasen anzugehören.
Sonntag, 1. April 2018
Fritz Baumgarten - Ostern
Nicht nur zu der Adventszeit,
auch zu Ostern
hat Fritz Baumgarten
eine Reihe von Wichtelbildern
gezeichnet, ...
... die als Grusspostkarten
und in Kinderbüchern
weite Verbreitung und grosse
Popularität erlangten.
Als ich vor Jahren meinen ersten Blog
über Fritz Baumgarten veröffentlichte,
schien er fast in Vergessenheit geraten zu sein.
Dies scheint sich geändert zu haben,
wie ein Blick auf seinen
Wikipediaeintrag zeigt.
Offenbar stand die damalige, offizielle
Kindergartenpädagogik seinem
Werk eher kritisch bis ablehnend
gegenüber.
Seine Bilder wurden als
"purer Kitsch"
von den einschlägigen
Fachpublikationen
zur Kinder und Jugendbuch-
illustration
fast vollständig ignoriert.
"Die verwirrende Gegenstandsfülle
und eine der Naturwahrheit und
phantasievollen Naturbelebung,
im Sinne kindlichen Schauens, widersprechende
Behandlung der Umwelt müssen wir vom
Erzieherstandpunkt aus ablehnen".
Nun hat Baumgarten sicherlich
vielfach Zugeständnisse
an Verlegerwünsche und
vermeintlichen Publikumsgeschmack
machen müssen, die nicht über
alle Zweifel erhaben sind.
Aber sein eigentliches Zielpublikum,
die Kinder spricht er, entgegen
der Expertenmeinung
für "kindliches Schauen", offenbar
bis zum jetzigen Tag noch an.
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