Mittwoch, 8. August 2018

Panzer 68




Auch das gehört zum Jubeljahr 1968.

 1968 beauftragte das  damalige EMD, 
(Eidgenössisches Militärdepartement)
die  Eidgenössische Konstruktionswerkstätte Thun
170 Panzer zu entwickeln und 
zu produzieren . 
Es sollte ein Paradebeispiel helvetischer 
Präzisisionsarbeit werden.
Aber wie schon bei dem Versuch, ein 
eigenes Kampfflugzeug zu entwickeln,
wurde daraus ein Desaster. 
Millionen wurden in den Sand gesetzt bis
 Divisionär Robert Haener, 
Waffenchef der Mechanisierten und 
Leichten Truppen der Schweizer 
Armee, im Sommer 1979 , 
endlich eingestand, dass der 
Panzer 68 nicht kriegstauglich sei.
So konnte es geschehen, dass 
beim Gebrauch des Funkgeräts 
sich der Geschützturm  zu drehen begann
und das Einschalten der Heizung 
zündete gelegentlich die Kanone.
Ein veritabler Skandal.
Sogar das benachbarte Ausland 
hielt mit Spott nicht zurück.
Es wurde für viel Geld 
nachgerüstet und verbessert,
aber der Panzer konnte nur für 
Uebungszwecke eingesetzt werden.

Dienstag, 7. August 2018

Dalida - Am Tag als der Regen kam...




Wohl aufgrund der seit 
Wochen anhaltenden Bruthitze
ist mir Dalida‘s Hit von 1959
wieder in den Sinn gekommen.

Lang ersehnt, heiss erfleht
Auf die glühenden Felder
Auf die durstigen Wälder

Es war die deutsche Cover Version des
von Gilbert Bécaud  komponierten Chansons
Le jour où la pluie viendra 

Es wurde ihr grösster Hit in Deutschland
und  der Song wurde für 
zwei Filme verwendet.
und zwar für
und
 Am Tag, als der Regen kam

Montag, 6. August 2018

Lunch atop a Skyscraper





Lunch atop a Skyscraper

Der Fotograf Charles C. Ebbets 
(andere nennen  Lewis Hine,
William Leftwich oder Thomas Kelley.)
 schoss wahrscheinlich  
am 29. September 1932 
in New York dieses Bild, 
das um die Welt ging.
Dieses im wahrsten Sinne des 
Wortes schwindelerregenden Bild
zeigt einige der “Himmelsläufer” “Skywalker”
 von Manhattan, wie die Stahlbaumonteure
der Wolkenkratzer genannt werden,
bei der Mittagspause. 
Aufgenommen vom 69. Stock
  des RCA Gebäudes.

Heute nimmt man an, dass das Foto für eine
Publicitykampagne des   Rockefeller Centers
gestellt wurde.




 Offenbar waren 
mehrere Fotografen zu diesem 
Zeitpunkt damit beschäftigt,
Aufnahmen des spektakulären 
Baus zu machen, weshalb 
die Zuordnung der Bilder
unterschiedlich ist.





In jüngerer Zeit wurden 
auch einige der Identitäten der
Arbeiter festgestellt, die offenbar
 aus aller Herren Länder stammten.
Es gab unter den Stahlmonturen Männer 
aus Irland, Skandinavien, Italien,
 Deutschland.




Einen Hauptanteil der “Skywalker” 
stellten aber   Angehörige des 
Stammes der Mohawk.
Die Mohawk Iron Workers sind  Legende.

1882 baute dieEisenbahngesellschaft
 Canadian Pacific Railroad 
 eine Brücke über den St. Lorenz Strom.
Als die ersten Brückenbögen standen, 
kletterten  ein paar Mohawks 
aus dem nahegelegenen Reservat  
Kahnawake unbekümmert  darauf herum,
was die Eisenbahnbauer auf die
 Idee brachte, diese für diese
gwefährlichen Arbeiten anzustellen.
Fünf Generationen Mohawks 
aus den Reservaten Kahnawake,
 Oka, Kanesatake und Akwesasne.
arbeiteten seither 
 als Stahlbaumonteure,




Umstritten ist die Ansicht,
dass die
 Mohawks auf Grund einer
genetischen
Disposition kein 
Schwindelgefühl kennen.

Sie können aber damit wie 
 auch mit der Höhenangst 
offenbar  besser umgehen.



Samstag, 4. August 2018

Buck Eierteigwaren - Neue Karl May Bilder




Ein weiterer Karl May 
Sammelbilder - Anhang 
zu Buck „Neue Karl May Bilder“




Vertrieb: Buck Eierteigwaren, 
Mengen-Ennetach (1961)




Beworbenes Produkt: Nudeln
Bilderanzahl: 40
Bildformat: 10,7 x 7,8 cm 
bzw. 9,8 x 7,3 cm 
Albumformat: unbekannt
Künstler: unbekannt
Werbeauftritt: einheitlich




Anmerkung: Die zweiformatigen 
Bilder (4 Serien 10,7 x 7,8 cm und
 4 Serien 9,8 x 7,3 cm zu je 5 Bildern) 
mit angehängtem Textteil sind
 den Serien von Champignon und Rau 
nachempfunden (der Textteil ist identisch).





Alexander Brandt schreibt dazu:
Die genaue Durchsicht der Artikel 
aus der Zeitschrift „Neue Blätter 
für Bildersammler“ hat mich dazu
 veranlasst, diese Sammelbilder 
einer genaueren Betrachtung zu 
unterziehen. Ich habe das Ausgabejahr
 – wie im Katalog Köberich - auf 
1961 festgesetzt. 
Dies dürfte aber nicht
 stimmen, wenn man sich die Motive
 genauer ansieht. 
Winnetou wird hier 
eindeutig im Kostüm von Pierre Brice, 
dem bekannten Winnetoudarsteller 
aus den Karl May-Filmen , gezeichnet.
 Auch das Outfit von Old Shatterhand
 – und sogar das Gesicht auf 
einem Bild ist dem von Lex Barker 
(Old Shatterhand in den Karl May-Filmen) 
sehr ähnlich. Da der erste Film
 (Der Schatz im Silbersee) im Dezember 
1962 erschien, muss man das 
Ausgabejahr der Sammelbilder 
ebenfalls auf 1962 bzw. 1963 festlegen.




Bei einigen Motiven
scheint der unbekannte Künstler
sich an die Vorbilder
Carl Lindeberg angelehnt zu haben.
(Buck links, Lindeberg rechts)




Donnerstag, 2. August 2018

Dino - Grün 80





Grün 80 war der Name der berühmten 
2. Schweizerischen Ausstellung 
für Garten- und Landschaftsbau 1980 
vor den Toren Basels.


Selbst die Queen
von England
war zu Gast.

Eines der Wahrzeichen war der „Dino“
ein gigantischer Beton-Saurier,
 der bis Anfang 2005 erhalten blieb. 

Ursprünglich nur für die Dauer der Grün-80 
Ausstellung vorgesehen, wurde er ein 
Vierteljahrhundert lang
zum  Wahrzeichen und
war beliebten Treffpunkt
für Jugendliche. 2005 wurde er
wegen Einsturzgefahr abgerissen.




Im Jahr 2005 fand auch weitere 
Saurierausstellung statt.
Vandalen stiessen mehrere Modelle
um, zwei Dinosaurier wurden
verschleppt. Insgesamt richteten
dieTäter einen Sachschaden
von gegen 250'000 Franken an.

Von der aus rund  einem Dutzend 
lebensgrosser und realistischer
Plastiksaurier  der Firma "wolterdesign"
bestehende Ausstellung
blieb  der  45 Meter lange 
Seismosaurus bis heute stehen.




Bekannt wurde auch das Saurierplakat
 von Guiseppe Reichmuth, das nach 
Angaben des Künstlers aber erst nach
 Ende der Ausstellung fertig wurde.



Das Poster hat neuerdings 
eine Würdigung erfahren.

Mittwoch, 1. August 2018

1. August




Wieder wurde zum diesjährigen
Nationalfeiertag die weltweit
grösste Schweizer Fahne am Säntis entrollt.

Der diesjährige 1. August dürfte in die
Geschichte eingehen, weil der anhaltenden 
Hitzewelle und Dürre wegen, vielerorts
auf Höhenfeuer und das Abbrennen von
Feuerwerk verzichtet werden muss.


Das Pro Patria Abzeichen stellt einen 
verwelkten Löwenzahn dar und sammelt 
zur Förderung neue Kulturräume.


Pro Patria - Burgen und Schlösser der Schweiz 2018




Die von Angelo Boog gestaltete 
„Pro Patria“ Briefmarkenserie
„Burgen und Schlösser der Schweiz“
begann  2016 mit der Burg Zug 
und dem Schloss Neu-Bechburg. 
2017 wurde sie mit dem 
Castello Visconteo und dem 
Schloss Oberhofen fortgesetzt. 
2018 erscheinen nun die beiden
 letzten Sujets dieser Reihe.

Das Wasserschloss Hagenwil in der
 Nähe des thurgauischen Amriswil...



... und Schloss Romont
 im Kanton Freibug.
Der Zuschlag auf den Briefmarken
 wird zur Förderung kultureller und 
sozialer ­Projekte in der
 ganzen Schweiz verwendet.