Donnerstag, 19. Dezember 2019

Russ Meyer - The Immoral Mr. Teas



1959  gilt auch als Geburtsjahr
des Sexploitation-Genres.




Im Dezember 1959,
präsentierte Russ Meyer
(Russell Albion Meyer 
21. 03.1922 - 18. 09. 2004) 
sein heiteres
Machwerk


“The Immoral Mr. Teas / 
Der unmoralische Mr. Teas ”.




Der erste  Film,
der weibliche
Nacktheit ohne den 
Deckmantel des 
im Kino zeigte.




Nach einer Narkose
 beim Zahnarzt ...




... entwickelt 
Mr. Teas die unglaubliche Fähigkeit
des Röntgenblicks 
( es war die Zeit
der “Röntgenbrillen” und der
X Ray Glasses”) ...




... und kann fortan
bekleidete Frauen 
nackt sehen.





Als er seinen Voyeurismus  
bei einer Psychiaterin 
zu kurieren sucht,
erscheint ihm auch diese
 hüllenlos.




Aus heutiger Sicht ein
 eher spiessiges
Episodenfilmchen.
Knapp eine Stunde lang,
ohne Dialoge, nur mit
 einem (ironisierenden)
Erzählsprecher.
Aber offenbar traf Meyer damit
einen Nerv seiner Zeit.




Der Film kostete $ 24.000 und 
spielte $ 1,5 Millionen ein.
 und legte den Grundstein 
für Meyers Karriere als
König der Nudies.



Dienstag, 17. Dezember 2019

Willy Ley - Prophet des Weltraumzeitalters




Das Galaxy Magazine, 
Dezember 1959 
weist nebem der weihnächtlichen
Coverillustration 
von Ed Emshwiller [Emsh] 
auf einen Beitrag von Willy Ley hin.




Der deutschstämmige Willy Ley
 ( 2. Oktober 1906  - 24. Juni 1969 ) 
 war Wissenschaftspublizist und
 Raketenkonstrukteur. 



1926 veröffentlichte er
seinen ersten Roman
"Fahrt ins Weltall".


1928 folgte
die Anthologie
Die Möglichkeit der Weltraumfahrt:
Allgemeinverständliche Beiträge
 zum Raumschiffahrtsproblem.


1929 fungierte Ley neben 
Hermann Oberth und Rudolf Nebel
 als technischer
 Berater für den Fritz Lang Film 
“Frau im Mond”. 





Schon 1930 nahm  Kontakt mit der 


Science-Fiction-Szene  in den USA auf.
Er schrieb in amerikanischen 
Zeitschriften über 
die deutschen Raketenbauer, gleichzeitig 
 versuchte er, die Science-Fiction der USA
in Deutschland bekannt zu machen.. 
Das Reichsministerium für 
Volksaufklärung und Propaganda 
verbot 1934 jegliche  Berichterstattung 
 über „Raketentechnik.




 Ley wanderte  in der Folge 1935  
in die USA aus und
wurde dort wissenschaftlicher
 Redakteur und
 Ingenieur am Washington Institute
 of Technology. 




Er wurde zum unermüdlichen
Propheten
des Weltraumzeitalters.




Hier zusammen mit
Professor
Heinz Haber der die
damals populäre Serie
"Unser Freund das Atom"
in "Micky Maus" schrieb.





1955 trat er zusammen
 mit Werner von Braun
 in dem Walt-Disney-TV-Special ...




... “Man in Space”  auf. Ab 1958 an 
arbeitete er für die NASA  und fungierte
 als technischer Berater bei der 
SF Serie  “Tom Corbett, Space Cadet”.




Daneben wurde er einer der bekanntesten 
Wissenschaftspublizisten in 
Science-Fiction-Magazinen.
und erhielt  zweimal den Hugo Award.




Unter dem Pseudonym Robert Willey
 verfasste er zudem auch selbst SF Romane.




Ley wurde durch einen
 Artikel,  den er 1947 in dem
 amerikanischen Science-Fiction-Magazin 
Astounding Science Fiction 
veröffentlichte, wohl ungewollt, zu einem
 der Initiatoren der Verschwörungstheorien
 um die “Vrilkraft”.




Mit dem Comic
"Captain Gravity and the
Powers of Vril" hielt Willy Ley
auch Einzug in die Welt des Comics.


Sonntag, 15. Dezember 2019

Bucklerschild





Am 7. März 1884 erliess der französische
Beamte Eugène Poubelle ein Dekret, das
die  Hauseigentümer von Paris  dazu
 verpflichtete, drei  verschliessbare Mülltonnen
vor ihrem Haus aufzustellen.


 In die erste kamen Lumpen und Papier,
 die zweite war für  kompostierbare Abfälle,
 Glas, Porzellan und
Austernschalen, gehörten  die dritte Tonne.
1890 wurde die Bezeichnung poubelle,
 als Bezeichnung für den Abfallbehälter ,
 in das französische enzyklopädische
Wörterbuch aufgenommen.



Eugene Poubelle
(15. April 1831-  15. Juli 1907)
gilt damit als Vater der Mülltrennung.


Jason Scott funktioniert
 hier die Deckel der
nach Poubelle benannten 
Mülltonnen zu einem 
 Bucklerschild um,
dessen Name sich 
vom Schildbuckel ableitet.




Der kleine Bucklerschild,
auch  "Boce", ...




... "Halpschilt" oder
 Faustschild genannt,
wurde nur mit 
einer Hand gehalten ...




... und konnte auch als 
Waffe eingesetzt werden.






Der  Bucklerschild war vom
 Hochmittelalter bis 
in die Renaissance 
gebräuchlich.

Samstag, 14. Dezember 2019

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Farah Diba




Nachdem seinen Ehen 
mit  Prinzessin Fawzia
von Aegypten (1939)
und   Soraya Esfandiary  (1951)
kein männlicher Nachkomme als
 Thronfolger beschieden war, ...




... heiratete  der  Schah von Persien 
am 12. Dezember 1959 , Farah Diba.




Die Regenbogenpresse
 überschlug sich.
 Die Ehe mit der z.T
 deutschstämmigen Soraya ...




...  (die „Deutsche auf 
dem Pfauenthron“) 
 hatte  über Jahre hinweg 
für Schlagzeilen
in der deutschen 
Boulevardpresse gesorgt,
die sie zu einer Art 
Märchenprinzessin
 hochstilisiert hatte.
Ihre Scheidung wurde von diesen 
Blättern zum Skandal gemacht.




Bald aber  stürzte man sich mit
neuer  Begeisterung auf die junge
Farah Diba, ...




... die gerade
 einundzwanzig 
Jahre alt war.




Farah Diba sorgte mit ihrer Frisur, 
 (ihr Scheitel ging nur bis zur
 Kopfmitte, dahinter wurden
 die Haare toupiert) ...




... für weltweites
Aufsehen  und machte sie 
zu einer Art Teenager Idol .


Jahrelang war das Paar Teil 
des internationalen Jet Set
und wurde von den 
Regenbogenblättern gehätschelt.




Dieses Bild bekam am 
2. Juni 1967 erste Risse.  
Studenten demonstrierten
gegen den Schahbesuch in Deutschland.
Während dieser Demonstrationen wurde der
Student  Benno Ohnesorg von
 einem Polizisten erschossen.




Am 16. Januar 1979 war die 
Herrschaft des Schah zu Ende.
Schah Mohammad Reza Pahlawi
 bestieg mit Farah Diba  
in Teheran ein Flugzeug und
 verliessen Iran für immer.

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Edith Piaf - Milord




Einer der grössten Hits des Jahres 1959 
wäre eigentlich der 1958 von
 Georges Moustaki geschriebene Titel
“Milord” von Edith Piaf.

Wegen  Erkrankung der Piaf wurde der
 Titel wurde erst am 9. Mai 1959 
mit dem Orchester Robert
 Chauvigny in den USA aufgenommen.
 Am 31. Mai 1959 trat Edith Piaf
 damit in der Ed-Sullivan-Show auf,

 Die Single Milord / Je sais comment  
erschien  in Frankreich erst im November,
in Deutschland  am 11. Dezember 1959 .

Zudem kam der Titel in Deutschland in vier 
verschiedenen Interpretationen auf den Markt.
Die Original Version der Piaf , sowie Cover 
Versionen von ...




 Dalida, ...




... der Dutch Swing College Band ...




...  und Corry Brokken , 
die allesamt erst ab Mitte 1960
in die Hitparade kamen.




 Die italienische Sängerin Milva ...




... und Lale Andersen veröffentlichten jeweils
 im September 1960 weitere Coverversionen . 
Alle Versionen  und die Verkäufe von1959/60 
zusammengerechnet dürfte “Milord”
 einer der erfolgreichsten Titel
gewesen sein.


Dienstag, 10. Dezember 2019