Mittwoch, 20. März 2019

Grant Wood - American Gothic





1930 malte  Grant Wood 
(1891–1942) ...




... in altmeisterlicher Manier
das Bild  American Gothic. 
Sein wohl bekanntestes
 Werk das im 
Art Institute of Chicago
ausgestellt ist.




Als Modelle dienten ihm seine Schwester
Nan Wood Graham und der Zahnarzt
 Dr. Byron McKeeby.
Allerdings posierten sie in 
getrennten Sitzungen.




Als Hintergrund verwendete
 er das Dibble House
in Iowa.




Das Bild weckte offenbar
 ambivalente Gefühle
und  rief mannigfaltige
 Reaktionen hervor.










Einige sahen darin eine 
Glorifizierung, andere eine
Verunglimpfung des
 ländlichen Amerika.









Wieder  Andere wollten das
Bild als Satire auf 
das Kleinstadtleben
oder als Loblied auf 
den amerikanischen
 Pioniergeist während
 der Weltwirtschaftskrise 
verstanden wissen. 






Jedenfalls fesselte das Bild die
ganze Nation und erlangte
ikonische Bedeutung.
 Immer und immer wieder
wurde es von vielen 
Künstlern und Cartoonisten 
in abgewandelter Form
 und neuem Kontext
zitiert, parodiert und 
neu interpretiert.







Durch die Verwendung  in Werbung,  
Fernsehshows und Filmen erlangte 
das Bild weit über die USA hinaus
einen unglaublichen Bekanntheitsgrad.




Montag, 18. März 2019

Peter Kraus wird 80




Eben erst, so kommt
es mir vor, hab ich 
75. Geburtstag gratuliert.

Die Zeit zerrinnt...
Jetzt feiert er
seinen achtzigsten
Geburtstag !




Fit wie eh und je.




Am Samstag dem 26.10.2019
tritt er  auf seiner
grossen Jubiläumstour in Zürich auf.





Buch der Schatten 332 /333



Samstag, 16. März 2019

Fabio Lanzoni - Cover Hero




Der am  15. März 1959
  geborene  Fabio Lanzoni ...




... schrieb auf seine Weise ein
Kapitelchen  Pulpgeschichte.




Wobei die Bezeichnung 
Pulp nur  noch sinngemäss
 auf die Romane zutrifft, 
deren Titelbilder
 er mit seinem 
Konterfei zierte.




In den 1980er und
 1990er Jahren 
schmückte er,  
 als Pirat, Wikinger ...




... oder Edelmann
verkleidet, ...




... zahlreiche historisch 
angehauchte 
 Liebesschmonzetten. 




Sein Erfolg war so gross, 
dass die Bücher angeblich nur
 wegen seinem Bild auf 
dem Cover gekauft wurden.
Von diesen Erfolgen beflügelt, 
begann er selbst zu schreiben.




In Zusammenarbeit mit 
Eugena Riley verfasste er 
die  historischen Romanzen : 
Pirate , 
Rogue , 
Comanche,



 Viking 
und Champion . 
 In Zusammenarbeit 
mit Wendy Corsi Staub 
entstanden : Dangerous ,
Wild und Mysterious.



Daneben stand er für
Werbespots, Games  und 
auch in mehreren
Spielfilmen
vor der Kamera.



Donnerstag, 14. März 2019

Tommy Roe - "Dizzy"




1969 meldete sich ein 
Sänger in den Hitparaden 
zurück, der eigentlich aus einer
andern Zeit zu stammen schien.
Obwohl Tommy Roe
 (*9. Mai 1942) erst 27 Jahre alt 
war verortete man ihn 
in die frühen 60er Jahre




Und zwischen 1962 und 1969 
lagen musikalisch Welten.




Damals hatte er weltweit  mit “Sheila”
 einen  Riesenhit,  einem Song im 
 Lubbock-Sound, der stark an 
Buddy Holly's  “Peggy Sue” angelehnt war.




Der Song wurde weltweit von 
vielen Interpreten gecovert.




In Frankreich  wählte die 
Sängerin Annie Chancel  den
 Titel ihres ersten Erfolgs gleich
 auch noch als Pseudonym und
wurde zu einer der  bekanntesten 
Interpretinnen des “Yé-Yé”.

In den Zwischenjahren  tauchte Roe 
 da und dort in den Hitparaden auf, aber 
erst mit “Dizzy” gelang ihm 
wieder ein ganz grosser Wurf.

“Dizzy, Im so dizzy my head is spinning
Like a whirlpool it never ends
And it's You girl makin it spin
You're making me dizzy”


Auch “Dizzy” wurde immer 
und immer wieder 
gecovert. Nicht zuletzt 
von “Bob the Builder”

Dienstag, 12. März 2019

Old Shatterhand Quartett -Teil 3




Das "Old Shatterhand Quartett"
erschien 1950
bei Franz Schmidt (Nr 501 -13)
und wurde von Harry Wolf 
herausgegeben.

Die Bilder wurden mir
freundlicherweise 
 von Willi Diwo
zur Verfügung gestellt.














Sonntag, 10. März 2019

Tibetaufstand 1959




Seit der Invasion 1950  stand Tibet 
de facto unter chinesischer Herrschaft.
Maos gerade gegründete Volksrepublik
 nannte den Einmarsch "friedliche Befreiung"
 und "Wiedervereinigung mit dem Mutterland".
Mehrmals reiste der Dalai Lama  nach Peking, 
um mit Mao persönlich über die
 Zukunft Tibets zu verhandeln.
Vergeblich.

Der Tibetaufstand, der am 10. März 1959 
in Lhasa, der Hauptstadt von Tibet, 
ausbrach, richtete sich gegen die
 kommunistische Regierung der Volksrepublik 
China, die, wie befürchtet wurde, die 
 buddhistische Kultur Tibets zerstören wollte.
Klöster wurden enteignet, 
Landreformen, Korrekturen und 
Umerziehungsmassnahmen
gewaltsam durchgesetzt,
Der Dalai Lama floh am 
17. März 1959 aus Lhasa und
erreichte am 30. März 1959  Indien.
Zehntausende Tibeter flohen vor 
den Vergeltungsmassnahmen
der chinesischen Truppen.




Das Schicksal der tibetischen Flüchtlinge
 in Indien und Nepal löste
 in der Schweizer Öffentlichkeit
 grosse Anteilnahme aus. 
1961 war die Schweiz das erste europäische
 Land, das tibetische Flüchtlinge aufnahm.
Auf Privatinitiative kamen rund 200
 tibetische Pflegekinder in die Schweiz.
 Sie wurden etwa im Kinderdorf 
Pestalozzi in Trogen sowie in
 Rikon  untergebracht,
Allerdings war nur ein Teil 
dieser Kinder wirklich Waisen. Viele waren
willkürlich von ihren Eltern getrennt 
worden, wie der Filmemacher Ueli Meier 
in seiner Filmrecherche  




"Tibi und seine Mütter" datstellt.




1963 bewilligte der Bundesrat die Aufnahme 
von maximal 1'000 Tibetern in der Schweiz. 

Heute leben an die 4000 
Exil Tibeter in der Schweiz.




Ueber das wirkliche Tibet
wusste man damals wenig.
Um Tibet rankten sich im Westen
 viele wundersame Legenden.
Ein sagenumwobene Reich
 auf dem Dach der Welt.




Es wurde mit den geheimnisvollen
 Orten Shangri La,
Shambala und Agarthi in
Verbindung gebracht,
Hort eines geheimen, magisches Wissens.
Eine Projektionsfläche westlicher
esoterischer  Wunschvorstellungen
 und Sehnsüchte
nach östlicher Weisheit.






Der geheimnisvolle Schneemensch Yeti
 war ebenso in aller Munde, wie die UFO‘s.





Es gab wenige Tatsachenberichte, und vielfach
 wurden Dinge für bare Münze genommen, die
der überbordenden  Phantasie ihrer
 Autoren entsrungen waren, wie etwa
die später als „Fälschungen“
entlarvten Romane des angeblichen
Mönches Lobsang Rampa.
 Meinem damaligen Alter entsprechend
 verschlang ich das am 25. November 1959
erstmals erschienene Buch




Tim in Tibet.
Und auch manch anderer
Pulp- oder Comicheld
 hatte sich seine Sporen
im Himalaya abverdient.
So „The Shadow
„The Green Lama“
und „Dr. Strange