der bekanntesten SF
Illustratoren seiner Zeit und gewann
den Hugo Award in den Jahren
1955, 1956, 1958, 1959,
1970, 1972, 1973, 1974,
1975 und 1976.
Ausserdem schuf er eine lange
Reihe von MAD Titelbildern.
Phantastische Bilder zwischen Traum und Wirklichkeit
Beim Sammeln alter Märchen stiessen
Jacob und Wilhelm Grimm auf Schauergeschichten,
um den Alchemisten, Theologen und Arzt
Johann Konrad Dippel von Frankenstein.
(10. August 1673 auf Burg Frankenstein-25. April 1734)
Der Pfarrer von Nieder-Beerbach beschuldigte angeblich
Dippel derLeichenräuberei und Grabschändung.
Dippel soll aus Leichenteilen und dem
Blut von Jungfrauen vermittels “geheimer Künste”
einen künstlichen Menschen erschaffen haben.
Jacob Grimm soll 1813 diese Schauergeschichte
der englischen Übersetzerin der Märchen,
Mary Jane Clairmont, mitgeteilt haben.
Diese wiederum war die Stiefmutter von
Mary Wollestonecraft -Shelley, die wiederum
1814 bei einer Rheinfahrt angeblich
auch die Burg Frankenstein besuchte.
Zwei Jahre später schrieb Mary Shelley
ihr weltberühmtes Buch
“Frankenstein, der neue Prometheus”.
"Se non è vero, è ben trovato"
wie das italienische Sprichwort meint.
Eine schöne Geschichte, die von Radu Floresco in den
1970er Jahren in Umlauf gebracht wurde,
deren Wahrheitsgehalt allerdings dürftig ist.
Denn der Geschichtsverein Eberstadt/Frankenstein
zerpflückt die Legende in seinem Artikel
"Sechs Irrtümer zum Frankenstein" gnadenlos.
Wie meinte doch John Ford :
"When the legend becomes fact,
print the legend".
Die 1930er Jahre zeichneten
sich durch eine
Reihe aussergewöhnlicher
Gruselfilme aus.
Allen voran Carl Laemmle
junior gab so manchem
Schreckgespenst der alten
Welt ein neues Gesicht
und eine neue
Heimat. Laemmles
Universal produzierte
„Dracula“ nach Bram Stoker
und Frankenstein
nach Mary Shelley.
Auch 1932 erschien eine
Reihe von Horrorfilmen,
von denen etliche bis
zum heutigen Tag
als Klassiker gelten.
Auf Tod Brownings
"Freaks" habe ich schon
hingewiesen.
Vampyr (1932)
Der deutsch-französische
Horrorfilm galt lange als einer
der schwächeren Filmen
des dänischen Filmregisseurs
Carl Theodor Dreyer,
Heute wird er als einer
der besten Horrorfilme
aller Zeiten betrachtet.
Island of Lost Souls (1932)
Charles Laughton als
"mad scientist" nach H.G.Wells.
führt auf einer abgelegenen Insel
in der Südsee schreckliche genetische
Experimente durch,
The Most Dangerous Game (1932)
nach der Kurzgeschichte
von Richard Connell
Der Grosswildjäger
Graf Zaroff provoziert
auf einer einsamen
Insel Schiffbrüche
und macht danach Hatz
auf die Überlebenden.
The Old Dark House (1932)
Fünf Reisende suchen
vor einem Sturm
in einem gespenstischen
Anwesen Schutz.
The Mummy (1932)
Einer meiner Lieblingsfilme
mit einem genialen Boris Karloff.
The Mask of Fu Manchu (1932)
nach Sax Rohmer.
Wackere Engländer suchen das Grab von
Dschingis Khan auf das es der finstere
Dr.Fu Manchu abgesehen hat.
Boris Karloff verbrachte in jener Zeit
unzählige Stunden beim Maskenbildner.
Zombie (1932)
Bela Lugosi, diesmal
als Voodoozauberer
im ersten Zombiefilm.
Weiter wären noch zu erwähnen
"The Murders in the Rue Morgue"
Bela Lugosi als Dr. Mirakle ,
frei nach E.A. Poe.
Auch Bela Lugosi war
schier allgegenwärtig.
Chandu the Magician 1932
Lugosi als Bösewicht Roxor
Doktor X (1932)
ein weiterer "Mad Doctor".