Montag, 27. Januar 2014

Zdenek Burian - Der Blaurote Methusalem Teil 2


Weitere Illustrationen von Zdenek Burian 
zu dem Karl May Roman
"Der Blaurote Methusalem"





Eine kurze Inhaltsangabe aus
dem Karl May Wiki:
"Der "ewige Verbindungsstudent" Fritz Degenfeld
("Methusalem" ist sein Rufname,
 das 'blaurot' bezieht sich auf die Farbe seiner Nase)
unternimmt mit dem jungen
Richard Stein eine abenteuerliche Reise nach
und durch China, um dessen kranken
 Onkel und die verschollene Familie des nach
Deutschland emigrierten chinesischen
 Teehändlers Ye-Kin-Li samt Familienschatz zu suchen.






 Begleitet werden sie von
 Degenfelds Faktotum Gottfried von Bouillon
und einem riesigen Neufundländer,
 der immer Degenfelds Bierglas in der Schnauze trägt.






 Auf der Reise schließen
sich ihnen in Hongkong auch der dicke Holländer
Mijnheer Willem van Aardappelenbosch
 und der Kapitän Heimdall Turnerstick an, ...






... der behauptet,
er könne perfekt chinesisch
 sprechen, indem er an alle Worte einfach die Endungen
-eng, -ing, -ong, -ung anhängt
 und sich wundert, dass er nicht verstanden wird."







Meiner Meinung nach ein zu wenig bekannter
Roman Karl May's, der zu seinen besten Büchern gehört.
May's farbenprächtige Abenteuer 
im Reich der Mitte finden in Zdenek Burian...




... wie etwa schon bei "Winnetou" 
einmal mehr einen kongenialen 
Illustratoren.




Burians Bilder sind  auch noch nach einem dreiviertel Jahrhundert
von erstaunlicher Suggestionskraft...



... und einer nur selten erreichten künstlerischen Brillanz.



Sonntag, 26. Januar 2014

Zdenek Burian - Der Blaurote Methusalem



Zdenek Burian und kein Ende!
Jedesmal, wenn ich wieder etwas Neues
von ihm entdecke, bin ich erschlagen
von seiner immensen Schaffenskraft...





 ... seiner überschäumenden Imagination und seiner unerhörten
technischen Versiertheit.




Um 1939 illustrierte Burian
den Karl May Roman "Der blaurote Methusalem"
Ueber Inhalt und Hintergründe des Buches...




...habe ich schon im Zusammenhang mit Carl Lindebergs 
Karl May Sammelbild- AlbenVersion geschrieben.




Auch Burian versetzt Karl May's Helden in
ein buntschillerndes, fantastisches China...




Wem es Spass macht, hat nun die Gelegenheit, zwei
gänzlich unterschiedliche Versionen
von May's Roman zu vergleichen.





Für Burian Fans:
Der Verlag Matthes und Seitz hat 
ein schönes Buch mit Burians prähistorischen 
Bildern herausgebracht, das ich
 jedem Burian wärmstens empfehlen möchte.





Judith Schalansky (Hg.)
Die verlorenen Welten des Zdeněk Burian
Mit ca. 280 farbigen Bildern
Mit einem Essay von Clemens J. Setz

Auf einen ähnlichen Prachtsband mit seinen
Buchillustrationen warte ich leider immer noch vergebens.


Samstag, 25. Januar 2014

Freitag, 24. Januar 2014

Wolfen



Es gibt Filme, die gut altern, ja mit dem
Alter besser zu werden scheinen,
andere weniger.
Der vielfach als „ausserordentlich“ und „genial“
 gelobte „Wolfen“ gehört zur zweiten Klasse.


„Wolfen“ entstand nach einem Roman von
Whitley Strieber, der einige Jahre später auch die
 Vorlage für den extravagant geschmäcklerisch
 chicen Vampirfilm





„The Hunger“
( Kuss des Todes/Begierde) mit Catherine Deneuve,
 Susan Sarandon und David Bowie liefern sollte,
 um dann mit seinem autobiografischen
 Buch“ Communion“ ( Die Besucher) ...




... die UFO Gemeinde
 in hellen Aufruhr und heftigste Debatten stürzen sollte.

Eigentlich kein so richtiger Werwolffilm,...oder doch?






Ermittlungen in einem Mordfall führen die Polizei
in ein verfallenes Viertel in der Bronx, wo anscheinend
ein Werwolfsrudel haust, das irgendwie mit einer Gruppe
von Indianern zusammenhängt, die sich durch spirituelle
Riten in Tiergestalt verwandeln können.
(Skinwalker?)
Kein vordergründiger Horror-.
Indianische Mythologie,
Werwölfe und ökologische Botschaft, vor dem
 Hintergrund eines modernen, ja leicht futuristischen Sets.
Eine vielversprechende Kombination die in den
Achzigern neu und innovativ war,
heute leider ziemlich abgegriffen wirkt.
Vielleicht zu viel des Guten?





Auch die Kamerafahrten mit Thermalkamera und
Steadycam die die Dinge aus der Sicht der Wölfe
vermitteln sollten, waren damals neu und ungewohnt,
heute wirken sie technisch überholt, ja verstaubt.
"Wolfen" erschien im Juli 1981 zwischen
"The Howling" und "An American Werewolf in London"
und trotz meiner oben angebrachten Mäkeleien
 ist es immer noch ein sehenswerter Film.




In einer kleinen Nebenrolle:
Tom Waits als betrunkener Barbesitzer.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Willi Kohlhoff



Willi Kohlhoff  7. April 1906 - 9. Juni 1988, 
deutscher Illustrator, Comiczeichner und -autor,
war “vor meiner Zeit”.





.
 Er beendete seine Karriere als Comiczeichner bereits
1955, als er Tatortzeichner 
bei der Berliner Polizei wurde.

Jedenfalls hab ich nichts von seinen
Arbeiten mitbekommen und
entdeckte ihn erst Jahre später.
Er bearbeitete  James Fenimore
 Coopers Wildtöter als Comic, ...





... schuf die Comicreihe Robinson
 und den  Texasreiter Hot Jerry ...




...Serien die dann von
weitergeführt wurden.

Nicht nur "Sigurd"
auch "Robinson", zumindest der von Willi Kohlhof,
wurde 2013 sechzig Jahre alt.
Die "Sprechblase" hat dieses Jubiläum mit einer 
Sondernummer der kleinen Sprechblase gewürdigt.






Mittwoch, 22. Januar 2014

Wildtöter 4



In ernstem Gespräch


Mingos haben den Vater der Mädchen,
Tom Hutter nebst Hurry Harry und Chingachgooks
Verlobte Wah-ta-wah gefangen genommen.





Eine übereilte Tat.

Hetty, die geistesschwach
 ist, verlässt mit dem Boot nachts die Arche...







Wohin


Hetty trifft auf die entführten Braut
 Chingachgooks, Wah-ta-wah.




Heimliches Gespräch


Wah-ta-wah bringt Hetty zu ihrem Vater...






Vater und Tochter




Liebet eure Feinde

Hetty versucht durch einige Bibelworte 
 die Freiheit der Gefangenen zu erwirken.
Die Mingos lassen Hetty gewähren, weil Schwachsinnige 
für die Roten als vom grossen Manitou berührt gelten.




Eine weitere Umsetzung 
des Wildtöters schuf um 1955
der Zeichner Willi Kolhoff.





12 Nummern erschienen im Jupiter Verlag
und waren Beilagen für Heinerle Wundertüten.




18 Nummern um 1957 im Gerstmayer Verlag

Dienstag, 21. Januar 2014

True Crime



"True Crime" ist der Titel eines 
Buches, das als Sonderausgabe
im Taschen Verlag neu aufgelegt 
worden ist.




Auf über 300 Seiten bringen Eric Godtland
und Dian Hansen eine Fülle prachtvollster
 Bilder...




... aus der Welt der Sünde und des Verbrechens.




1924 legte der Verleger Bernarr MacFadden
mit dem Heft  "True Detective Mysteries"
die perfekte Mischung von „sex and crime“
vor und schuf damit ein neues Genre.
Wahre Kriminalfälle, Geschichten um Gangster,
Mord und Totschlag, Drogen und
Skandale, reisserisch aufgemacht,
gemischt mit einer gehörigen Portion Sex.





Gemalt von Meistern der Pulpillustration
wie George Gross. Vor allem für den Liebhaber
dieser Art Kunst ist das Buch eine
wahre Fundgrube.





Eine ganze Reihe ähnlicher
Publikationen schoss bald wie Pilze aus
dem Boden.
und zum Teil namhafte Autoren
arbeiten daran mit.





In den 1950er Jahren begann 
der Niedergang.
Die wunderschönen, gemalten Cover wurden
durch billigere  Fotos ersetzt.
1955 starb McFadden.
Trotz sinkender Auflagen hielt sich 
True Crime bis 1995.