Mittwoch, 12. August 2020

Erich Schütz - Artist 2




Kennt man erst einmal den
Namen, so lassen sich
doch etliche Bilder
aus dem weitverstreuten
Werk von Erich Schütz finden.




So etwa diese
Illustrationen
zu Gedichten von J.W. Goethe.










Märchenpostkarten ...




Ein teilweise von ihm
illustriertes 
Märchenbuch ...




... und immer wieder, märchenhafte, 
 mehr oder
weniger erotische,  Motive...









In seinen besten Werken braucht
Schütz den Vergleich mit 
Meistern der Illustrationskunst,
 wie Rackham oder Dulac, 
nicht zu scheuen.





Wie zu lesen ist, versucht die Kunstgeschichtlerin
Dr. Petra Luger, nähere, biografische
Daten zu Erich Schütz zu finden.
Leider bislang ohne Erfolg.







Die vollständigen Illustrationen zu 
Eduard Mörike's
"Die Geschichte von der schönen Lau"
finden sich hier.



Montag, 10. August 2020

Erich Schütz - Artist




Das Bild habe ich schon lange gespeichert, 
wusste aber den Namen des Künstlers nicht.




Das Motiv muss Anklang gefunden haben,
 existiert es doch in zwei Fassungen.
Beim Künstler handelt es sich um
Erich Schütz, am 22. 3. 1886 geboren.





Wieder einmal ist kaum etwas über
 den Lebensweg des Künstlers 
in Erfahrung zu bringen, der
am 17.5.1937, gerade erst 51 Jahre alt, 
in Wien an einer Herzattacke verstarb.




Erich Schütz war auf allen Gebieten der 
Illustrationskunst tätig.
Als Titelbildgestalter für Zeitschriften, wie
"Mocca" , "Faun" und "Muskete".






Er arbeitete als Buchillustrator,
Postkarten- und Schulwandbildgestalter,
war aber auch in der Reklame tätig.





Herausstechend sind seine 
erotisch angehauchten
Bilder von Fabelwesen




Samstag, 8. August 2020

Originale des Rauzeichners . (Der Löwe der Blutrache)



Diese Serie Originale des Rauzeichners 
(RS C47 - Der Löwe der Blutrache)
verdanke ich Herrn Alexander Brandt.





Donnerstag, 6. August 2020

All Negro Comics




Heute würde der Titel 
wohl zu Konflikten 
mit der Rassismusstrafnorm
 führen.
Damals war das Projekt ein 
Versuch  der Emanzipation.
All-Negro Comics, 1947, 
war das erste  amerikanische 
Comic-Heft, das  ausschliesslich 
von afroamerikanischen 
Schriftstellern und Künstlern
 geschrieben 
und gezeichnet wurde.




Herausgeber war 
Orrin Cromwell Evans
(1902–1971)
der hier seine Ziele proklamiert.




Die Helden hiessen "Ace Harlem" 
ein hartgesottener Privatdetektiv.




"Lion Man and Bubba"
 eine Art Tarzan Variante.




Daneben gab es eine Reihe
von kurzen Funny Stories.




Das Heft hatte 48 Seiten und es blieb,
aus mir nicht bekannten Gründen,
 bei einer einzigen Ausgabe.




Montag, 3. August 2020

Samstag, 1. August 2020

1. August 2020





Im Corona-Jahr 2020 sind Veranstaltungen
mit mehr als 1000 Personen untersagt.
Auch die diesjährige Bundesfeier
 ist vielerorts abgesagt oder findet
 nur in kleinem Rahmen statt.




Drehen wir das Rad der 
Zeit um 100 Jahre zurück.
Die soziale Notlage der Bevölkerung
 nach dem Ersten Weltkrieg hatte
1918 zum Generalstreik geführt,
der durch den Einsatz der Armee
 niedergeschlagen wurde.




Noch immer wütete  die
"Spanische Grippe", die in zwei bis
drei Wellen über das Land gefegt
 war und 25'000 Tote gefordert hatte.




Die frühen 1920er Jahre standen
 unter dem Zeichen des
 schwierigen wirtschaftlichen
Wiederaufbaus.

In diesem Umfeld erschienen diese fünf
Bundesfeier - Postkarten
"Zugunsten der Förderung
körperlicher und wirtschaftlicher 
Erziehung."




G.Jeanneret   Le Labour




J.Affeltranger  Die Ernte




H.B. Wieland  Holzfäller




C. Liener  Käser




W. Hartung  Turner

Freitag, 31. Juli 2020

Barbareskenkorsaren Teil 2




An Bord der Korsarenschiffe befanden
sich vielfach auch europäische Seeleute,
die nach ihrer Gefangennahme zum Dienst
 gepresst wurden.




 Nicht nur als Rudersklaven.
Ihre Kenntnisse als Steuermänner,
Schiffszimmerer, Kanoniere trugen
 zum Erfolg der Barbareskenpiraten bei.
Etliche schlossen sich auch dem Feind an.




Jan Janszoon als Murat Reis bekannt,  war
 ein Barbareskenpirat niederländischer Herkunft.




 Der berühmteste Schiffstyp der Barbaresken,
die Schebecke soll von  dem flämischen Renegaten
 Simon Danser eingeführt worden sein.






Eine Sonderstellung nimmt
Sayyida al Hurra ( Lalla Aicha bint Ali ibn 
Rashid al-Alami, Hakimat Titwan 1485 – 1561)
ein, die als Verbündete von Barbarossa
( Oruç Reis 1474–1518) das westliche Mittelmeer
kontrollierte.




Die anhaltenden Konflikte  
europäischen Seemächten und den 
Barbaresken Korsaren führten 
mehrfach zum Beschuss von 
Algier, Tunis und Tripolis durch
 europäische Kriegsflotten, 
und  der erzwungenen Freilassung 
europäischer Sklaven und Geiseln.
Die europäischen Mächte  waren sich aber
 in ihrem Kampf gegen die Piraten uneins,
da sie in ihnen auch indirekte Verbündete
gegen ihre Konkurrenten sahen.




Auch die noch jungen USA führten zwei Kriege
1801–1805 und 1815 mit den Barbaresken.
Im Jahr 1800 verschlangen Tribute und Lösegelder
an die Tripolitaner und Marokkaner
 20 Prozent des  US Etats. Das bewog die USA,
gegen die Barbaresken in den Krieg zu ziehen.
Dabei lief die USS „Philadelphia“
vor Tripolis auf Grund und konnte nicht
wieder flott gemacht werden.
Kapitän und Mannschaft wurden versklavt.
Das Schiff drohte zur Beute  der
Korsaren zu werden.




 Lieutenant Stephen Decatur Jr.  drang am
 16. Februar 1804 bis zur auf Grund
 gelaufenen „Philadelphia“ vor
und setzte das Schiff in Flammen, damit
 es nicht den Korsaren in die Hände fiel.




 Im April 1805 stürmte  eine rund 50 Mann starke
 Truppe der neugegründeten
 US Marines unterstützt durch
griechische und berberische Söldner
das tripolitanische Derna und zwang
 Pascha Yusuf Karamanli zum Friedensschluss.




Es folgte noch ein zweiter Barbareskenkrieges
 (1807-1813), um die Piraterie
 im Mittelmeer endgültig zu beenden.

Entführungen und Geiselnahmen
hielten sich  aber bis ins
frühe 20. Jahrhundert.




So wird  Ahmed ben Mohammed el-Raisuli,
der im Film "The Wind and the Lion"
von Sean Connery verkörpert
wurde, da und dort als letzter Pirat 
der Barbarenküste
bezeichnet.