Montag, 18. November 2019

Karl May Quartett - Carl Lindeberg Teil 3




Der dritte Teil aus 
dem "Karl May Quartett"
von Carl Lindeberg.
1930 erschienen im Verlag 
Joseph Schmidt Main ( JSM)














Samstag, 16. November 2019

Freitag, 15. November 2019

Colt New Army & Navy M1889





Der Colt New Army & Navy
M1889, Kaliber 38,
war der erste  
“double action” Revolver
mit einem ausschwenkbaren Zylinder,
was das Nachladen erheblich erleichterte.
 Die Zylinderdrehung funktionierte 
gegen den Uhrzeigersinn.
Die Durchschlagskraft erwies
 sich als zu schwach, was zu
einer Reihe verbesserter
 Modelle führte,...




... die im Spanisch- Amerikanischen Krieg,
im Philippinisch - Amerikanischen Krieg
bis zum 1. Weltkrieg zum Einsatz kamen.

(1892, 1894, 1895, 1896,
 1901,1903,1905 ) 




Bei der Eroberung
 des Wilden Westens
spielte die Waffe kaum
 mehr eine Rolle.
Sie soll aber  bei der
beim “Boxer Austand” und später 
in der mexikanischen Revolution
zum Einsatz gekommen sein.
Auch im Film ist die Waffe
nur selten zu sehen.




Dr. Bill Canavan (Gary Cooper) 
in "The Real Glory". (1939)

Beim US-Militär wurde sie 
durch den  Colt M 1909 Revolver ...




... und dem automatischen 
45 ACP Colt M1911 abgelöst.
Im zivilen Bereich wurde sie durch
den verbesserten Colt Official 
Police 38 Special ersetzt.

Mittwoch, 13. November 2019

Montag, 11. November 2019

Joseph "Joe" Balmer - Schweizer Indianerforscher





Joseph Balmer in Indianerkleidung. 
Aufnahme von René Gröbli, datiert 1962 
 erschienen in der Publikation 
"The Indian Hobbyist 
Movement in Europe" 
von Colin F. Taylor ca. 1980er Jahre.

Joseph Balmer
(26. Dezember 2014 -04. Juni 2006)
war ein Schweizer Indianerforscher,
 der heute weitgehend
in Vergessenheit geraten ist.

Vor einiger Zeit
 stiess Daniel Guggisberg
 im Archiv der Bibliothek 
der University of Oklahoma in 
Norman OK, USA - im literarischen 
Nachlass des Historikers und
 Schriftstellers Stanley Vestal
 (1877-1957,  eigentlich 
Walter Stanley Campbell) 
 auf einen Teil einer 
 Korrespondenz mit einem Schweizer
namens Joseph Balmer.

Der Briefwechsel erstreckte sich 
 von  1934 bis 1955, 
also  über mehr als 20 Jahre.
Guggisberg machte sich daran,
 mehr über diesen 
Schweizer herauszufinden.
und hat die Ergebnisse
auf Wikipedia veröffentlicht.

Die Spurensuche erwies sich
 als ein kleines Abenteuer.
In detektivischer Kleinarbeit  
gelang es Guggisberg, 
den Sohn von Joseph Balmer
ausfindig zu machen und 
erhielt so eine Reihe
 von Informationen
aus erster Hand.

Balmer scheint ein
Mann gewesen zu sein, 
der lieber im Hintergrund  tätig war.

Von Beruf Kaufmann, galt  Balmers 
Hauptinteresse der Indianistik .




Von ihm selbst stammen
in deutscher Sprache
 das „Kalumet Sonderheft Nr.1“
(1967/159 Seiten).
sowie viele andere Beiträge in
den regulären "Kalumet"
Ausgaben, sowie in
den Broschüren
 Dakota Scout“.
Sein Rat und sein Wissen ist 
 in eine lange Reihe anderer
 auch fremdsprachiger
Publikationen, eingeflossen. 

Balmer  war u.a. Mitglied der
Im Nachruf auf Balmer
 zitiert der Präsident 
Joseph G. Rosa, Balmer
 folgendermassen:

“Ich begann dem amerikanischen 
Innenministerium zu schreiben
und diese schickten mir eine Liste
 mit allen Indianerreservationen
 und den Namen der Verwalter
 (superindendents). 
Zu meiner Überraschung 
entdeckte ich, dass zwei der
 Reservatsverwalter
 den Namen Balmer trugen. 
Ich hatte herauszufinden, ob 
es Verwandte sein könnten, 
jedoch  liessen  sie mich wissen,
 dass ihre Familien aus
 Italien stammten und sich 
ursprünglich Balmerino nannten”. 

Er erwähnte, dass diese Familien 
während der Zeit der Kreuzzüge
 nach England ausgewandert 
seien und das “ino” am  Ende des 
Namens  fortan wegliessen.

Trotzdem hielt Balmers Interesse
 an den Prairie Indianern 
an und er fand sich bald einmal
 im Kontakt mit einigen der 
angesehensten Historikern
 und Autoren jener Zeit.




Rapid City Daily Journal
12. Okt. 1955
Der Verfasser,  Eddie Herman war
 ein „Halb - Sioux" , lebte in der
Pine Ridge Reservation und
war der Lokalhistoriker 
der dort ansässigen Oglala.

 “Durch mein Interesse und meine
 Kenntnisse” erinnert sich Balmer,
 “wurden ich und meine Familie in
 die Familie von Red Cloud adoptiert, 
und mein Sioux Name
 war Wambli Ista, 
was Adlerauge bedeutet. 
Ich hatte auch Verbindungen
zu Leuten die
 in verschiedenen Indianer
 Museen arbeiteten.”

Balmer brachte sich selber
 die Lakota Sprache bei,
die Sprache der Stämme der Sioux die
in Nebraska, Nord- und Süd Dakota
und Wyoming lebten.

Balmers  Korrespondenz 
mit Gleichgesinnten in
aller Welt soll  an die  
800 Briefe jährlich umfasst haben.
Leider ist ihr Verbleib ungeklärt.





Balmer war auch mit dem bekannten 
 Schweizer Indianerschriftsteller 
Ernie Hearting  und dessen Familie
 bekannt.
Hearting bedankt sich
in "Moxtaveto"
ausdrücklich für Balmer Mithilfe.





Balmers Grab
auf dem Friedhof Küsnacht.

Samstag, 9. November 2019

Mauerfall Berlin




Nach mehr als 28 Jahre fiel
 am  9. November 1989, 
  die am 13. August 1961 
errichtete Berliner Mauer,
auch „Antifaschistischer 
Schutzwall“
genannt.
Es war das Schlüsselereignis,
das den "Kalten Krieg"
beendete.
Leider haben sich 
nicht alle Hoffnungen,
die man damals hegte,
erfüllt.

Freitag, 8. November 2019

Octopus Verschwörung s.01 / 02




Bereits früher wurde
Sir Arthur Conan Doyle,
der Autor
von Sherlock Holmes
auf geheimnisvoll-
okkulte Weise in unsere
Geschichte hineingezogen.


Ist der Holmes Biograph
Dr. Watson etwa Doyle's  Alter Ego
in der Parallelwelt, in der
unsere Geschichte spielt?



Rätsel über Rätsel !

Donnerstag, 7. November 2019

Paul is dead




Im Life-Magazin
 vom 7. November 1969 äusserte 
Paul McCartney sich 
  in dem Artikel 
 “The case of the missing 
Beatle – Paul is still with us”
zu   den  anhaltenden Gerüchten
 um seinen angeblichen Tod.
“Paul is dead ” ist eine hartnäckige 
 Verschwörungstheorie, nach
 der Paul McCartney 
 1966 durch einen 
Doppelgänger ersetzt wurde.




Geheimnissvolle Hinweise 
und  verschlüsselte
Botschaften in Songs
 und auf den Plattencover,
gaben und geben dieser Theorie
 bis heute immer wieder
Auftrieb.

Montag, 4. November 2019

Wellen machen - Reisig bündeln



Albert Anker


Während man heute 
viel von  Energiesparen spricht, 
wurde dies vor  einem halben 
Jahrhundert, oft der 
Not gehorchend,  gelebt, ohne 
viele Worte darüber zu verlieren. 




"Holz gibt mehrfach warm"
hiess es. Beim Fällen, beim Sägen, 
beim Spalten, beim Bündeln und
 dann erst noch beim Heizen.




 Bis in die  60er- und  70er-Jahre 
des letzten Jahrhunderts 
 hatten noch viele Häuser
 keine  Zentralheizung.
Das für das  Kochen, 
 Backen , Waschen und 
Heizen unabdingbare
 Brennholz wurde bewusst
 und sparsam eingesetzt.




Nichts wurde weggeworfen,
 alles wurde verwendet.




Auf dem Land war der 
Kachelofen (Kunscht)
verbreitet, der mit
“Wellen” (Wädeli, Staude,
 Burdeli, Bürdeli
 oder Büscheli,) beheizt wurde.




Eine fast ausgestorbenene
 Tätigkeit, die früher
zum Alltag gehörte und meist von 
älteren Männern ausgeübt wurde.
war das Wellen machen.




Darunter verstand man 
Büschel aus Reisigholz, 
die  mit dem Gertel
auf die gewünschte 
Länge zugeschnitten 
wurde und auf dem auf dem
Wellenbock gebündelt wurden.
Nach drei Jahren Lagerung
 loderten diese Wellen wie Zunder und
heizten rasch und zuverlässig auf.

Samstag, 2. November 2019