Mittwoch, 18. Juli 2018

Gratistram 1969




Im Juli 1969 setzten sich 
Lehrlinge, Schüler und 
Studenten zu einem "Sit In"
 auf die Tramgleise,
 um gegen höhere Preise und für
 ein Gratistram  zu protestieren. 




Sie blieben auch bei einer 
späteren Demo am 18. Juli 
sitzen, obwohl die Polizei 
sie aufforderte, zu gehen. 
Das Resultat war ein Tränengas Einsatz
der Polizei und 71 Festnahmen.




Die „Progressiven Organisationen Basel“
und die altkommunistische PdA
 sammelten danach innert kürzester 
Zeit 6000 Unterschriften für 
eine Initiative zur Einführung 
des Gratistrams. Der Vorstoss 
schien populär. In der darauffolgenden
 Volksabstimmung wurde
das Ansinnen aber
haushoch abgeschmettert.




Trotzdem wurde dem Anliegen
ein gewisser Erfolg zuteil.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich
aus dem damals „revolutionär“
erscheinenden Gedanken,
das heute allseits populäre,
verbilligte U-Abo, das in
der ganzen Region gültig ist.





Montag, 16. Juli 2018

Sonntag, 15. Juli 2018

Franz Josef Tripp





Franz Josef Tripp  (1915-1978) 
war selbst Schriftsteller und
Journalist.
Bekannt wurde er aber vor 
allem als Kinderbuchillustrator.


 Lotte Weitbrecht vomThienemann
 Verlag beauftragte Tripp 1960, 
Michael Ende’s ...



...“Jim Knopf und Lukas 
der Lokomotivführer” 
zu bebildern.




 Das Buch wurde, in 33 
Sprachen übersetzt,
 zum Welterfolg und 
damit wurden auch  Tripps 
 Zeichnungen  weltberühmt.



Es folgte
 “ Jim Knopf und die wilde 13”.




In der TV  Serie der
"Augsburger Puppenkiste"
wie auch in der Verfilmung von ...


...Jim Knopf wirken Tripp's
Bildvorstellungen unübersehbar nach.


Weitere Grosserfolge  erlangten die von
 ihm illustrierten  Bücher 
“Das kleine Gespenst”...







...  und  “ Der Räuber
 Hotzenplotz”, 
von Otfried Preussler.
Seine Illustrationen prägten auch
 das Aussehen der  Gestalten ...




... in den insgesamt
drei Verfilmungen der Abenteuer um
 den Räuber mit den sieben
Messern und der Pfefferpistole.




1974 mit Gerd Fröbe




 1979 Neues vom Räuber Hotzenplotz
mit Peter Kern


2006 mit Armin Rohde

Freitag, 13. Juli 2018

Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete




Kinderbuchautor Otfried
Preussler steckte mit seiner
Arbeit an der sorbischen
Krabat Sage  fest.
Zur Abwechslung beschloss er,
etwa Lustiges zu schreiben und
wählte die Form einer
Kasperlegeschichte.
So entstand der Räuber
Hotzenplotz,
dessen Abenteuer
seitdem drei
Bücher füllten.




Rund 45 Jahre nach
 der Veröffentlichung 
des  letzten Bandes von
 Otfried Preussler (1923-2013)
über den Räuber Hotzenplotz,
 erscheint nun ein neues
Abenteuer, das die Tochter
 des verstorbenen Autors
in dessen Nachlass entdeckt hat.




“Der Räuber Hotzenplotz 
und die Mondrakete”
 soll der neue Band heissen.


Auch ein Illustrator wurde
 gefunden. Thorsten Saleina
heisst der Mann, ...




...  der 
in die Fussstapfen des
 bekannten Illustrators
 Franz Josef Tripp (1915-1978), tritt.




Nachdem  Franz Josef Tripps
 ursprünglich  schwarzweiss
 gezeichnete Illustrationen
schon vor einigen Jahren durch ...



 ... Mathias Weber koloriert wurden,...




 ... sind die Bilder zum neuesten Band
 von Anfang an in Farbe gehalten.



Franz Josef Tripp gehörte zu den
 bekanntesten und prägendsten
Kinderbuchillustratoren seiner Zeit.
Mehr über ihn
im nächstfolgenden Blog.

Donnerstag, 12. Juli 2018

Karl May Sammelbilder . Onno Behrends Tee - 3




Die Textseite und die Bilder
17 - 24 aus der Onno Behrends
Karl May Serie
"Orientbilder".





Auf einer dem Buch 
beigefügten Karte lassen
sich die Wege der Helden
verfolgen.








Mittwoch, 11. Juli 2018

Irrtümer und Fälschungen der Archäologie





"Irrtümer und Fälschungen der Archäologie"
heisst eine Ausstellung des
Landesmuseums Herne,
die einmal mehr zeigt,
dass das Auge des Betrachters
entscheidet, was es sehen will.



So entpuppte sich
die stolze Krone
eines mittelalterlichen
Fürsten
als Beschlag eines
 Holzeimers.




Dienstag, 10. Juli 2018

Verschwundenes Basel - Lukas M.Stoecklin



Lukas M. Stoecklin, früher 
Redaktor der Basler Zeitung und 
 der National Zeitung hat 
zusammen mit Daniel M. Cassady 
 ein wunderschönes,
aber auch traurig stimmendes Buch über
eine “verschwundene Stadt”
herausgebracht. 




Ueber Jahrzehnte hat er den Wandel
der Stadt Basel mit 
seinem Fotoapparat begleitet.

Mit über hundert Fotos zeigt 
  “Verschwundene Basel”
die die zum Teil bestürzende 
 und  rücksichtslose 
Zerstörung des alten Stadtbildes  
innerhalb der letzten 
fünfzig Jahre.



Aeschenvorstadt um 1960

Ganze Strassenzüge,
die gesichts- und geschichtslosen
Neubauten weichen mussten.



Steinenschulhaus /
Theaterstrasse um 1969


Gesprengtes altes Stadttheater 1969


Das "verschwunden" ist 
wortwörtlich zu nehmen.
Das Buch zeigt Plätze, 
die bis zu Unkenntlichkeit 
verändert wurden. 




So etwa das Pärklein an
 der Steinenschanze, 1967 
wo heute der Verkehr tost.



Freie Strasse 1959

Historische Amateuraufnahmen 
von verschwundenen Gebäuden 
und Anlagen, Basel: VB-Verlag, 2017