Freitag, 31. März 2017

California Sun - The Rivieras




"California Sun"  wurde Henry Glover 
und Morris Levy  geschrieben,...




... 1961 erstmals  von Joe Jones  eingespielt.
und erreichte Platz 89 in den Charts.
Annette Funicello und auch die Crickets
versuchten sich 1963 /64 an dem Titel. 
Zum Grosserfolg wurde er allerdings erst
im Rahmen des "Surf Rocks", 
einem Sound der um 1964
mit Jan and Dean, The Chantays, 
The Surfaris , Dick Dale und den 
Beach Boys, die Hitparaden stürmte.




1964 kam die Version
von "California Sun" der  "Rivieras "
heraus, ...




... die den Song 
zum letzten richtigen 
US - amerikanischen
 Rock'n Roll Hit  vor der




Obwohl der Titel auf eine kalifornische
Hymne schliessen lässt und allgemein 
unter dem Label "Surf Rock"
eingereiht ist, stammte die Band 
nicht aus dem Kalifornien, sondern
aus South Bend, Indiana 
und benannte sich nach
dem "Buick Riviera",
der auch die Cover diverser LP's zierte.

Der Song kam am 25. Januar,
1964 in die Charts, erreichte Platz 5
und verblieb dort  für 10 Wochen.
Es blieb der einzige Grosserfolg
der Rivieras- ein "One Hit Wonder".
Die Band rennte sich, nach etlichen Wechseln
im Jahre 1966.





In Deutschland wurde der 
Song ein  Hit für Benny Quick.




Später versuchten sich u.A."The Byrds", 
die "Bobby Fuller Four"."Tommy James
and the Shondells " "The Dictators" und 
die "Ramones" daran  und 1987 fand er Verwendung
 im Film "Good Morning, Vietnam".




Weitere Surf Bands, die nicht
aus Kalifornien stammten, waren
"The Trashmen", die aus Minnesota stammten
mit Hits wie "Surfing Bird".
"Surfing Bird" erlebte
verschiedene Cover Versionen, und wurde
 in dem Soundtrack des
Films "Full Metal Jacket",
in der TV Serie "Family Guy"
und auch in Computerspielen
verwendet....




... oder die aus Colorado kommenden
"The Astronauts"mit "Baja","Firewater"
 oder "Hot-Doggin".

Die meisten Surf Bands verschwanden Mitte
der sechziger Jahre mehr oder weniger
von der Bildfläche. Unterschwellig blieb ihr
Einfluss aber bestehen.


Donnerstag, 30. März 2017

Dinky Toys - Corgi Toys - Matchbox




Ein anderer Bubentraum der
 1950/60er Jahre,  - waren die Modellautos.
“Dinky Toys” waren in meiner
 Erinnerung die Ersten.






Bereits  1934  stellte die
  durch ihre Metallbaukästen
bekannt gewordene Firma 
"Meccano Ltd of Liverpool"...





...  ihre
neuen Modellminiaturen
 unter dem Markenzeichen
 „Meccano Dinky Toys“ vor.

Automodelle im Zinkgussverfahren 
hergestellt im Verhältnis
 1:43 zur Originalgrösse.




Die Modellautos waren
verhältnismässig teuer
und man kannte sie eigentlich fast 
nur aus den Schaufensterauslagen
der Spielzeugläden, wo man sich
sehnsüchtig die Nase an den Scheiben
platt drückte.




Es war die Zeit, als der Fortschrittsglaube
noch ungebrochen war und Autos
der Inbegriff einer besseren Zukunft waren.




Man sammelte Autobildchen,
(auch in der  Micky Maus Beilage
gab es solche Bilder
zum ausschneiden) und unterhielt
sich fachmännisch über 
Höchstgeschwindigkeit,
 Pferdestärken  und Hubraum.




1956 folgte Corgi Toys, 
als Konkurrent zu Kinky Toys.
Ebenfalls  im Maßstab 1:43. stachen 
 die Corgi Toys durch 
ihre bewegliche Fahrzeugtüren,
 Reflexscheinwerfer
 und allerlei Schnickschnackr hervor.

Alle Fahrzeuge bestanden 
aus lackiertem Zinkdruckguss  mit eingefügten 
Kunststoffteilen. 





Besondere Erfolge erzielte
 Corgi Toys mit Modellen bekannter
Autos aus Film und Fernsehen.




James Bonds 
Aston Martin




Miss Peels Lotus Elan und Mr. Steeds Bentley
aus "The Avengers"..




Der Oldsmobile Super aus
"The Man from U.N.C.L.E".




Flemings " Chitty Chitty Bang Bang"




oder Kojaks "Buick Regal"
und v.A. mehr..






2016 feierte die Firma ihr 
sechzigjähriges Jubiläum.






Die dritte Firma im Bunde
war "Matchbox" ab 1953 durch
 das britische Unternehmen
 Lesney Products & Co.
 Ltd. produziert.




Der Name leitete sich
von Streichholzschachteln ab, an die
 Schachteln der Automodelle erinnern.




Angeblich, weil in britischen Schulen
nur Spielzeuge mitgebracht werden
 dürfen, die nicht grösser
als ein Zündholzschachtel sind.





Alle drei Firmen erlebten
Triumphe und Krisen,
existieren aber heute noch,
wenn auch mit anderen Besitzern.
Die Automodelle aller
drei Marken sind beliebte
Sammelobjekte geworden.






Mittwoch, 29. März 2017

Kongo - Yawara - Kubotan




hiess die Waffe “Kongo”.
auf diesen Namen kam, 
hab ich nicht genau  
herausfinden können. 
Möglicherweise bezieht er
sich auf den Kongo Sho, eine dem 
Vajra. Zepter, nachempfundene 
Schlagwaffe, die angeblich von
verschiedenen  buddhistischen 
Sekten benutzt wurde. 




Bekannter ist sie unter
 dem japanischen Namen 
“Yawara” auch "Passak"
oder "Dulo Dulo"
(Philippinen)



Ein  kurzer Stock, 
 der als Schlag- Hebel -und
 Druckwaffe genutzt werden kann.




Ziele sind das Schultergelenk,
 Ellenbogen, 
Rippen, bestimmte 
Nervenpunkte 
sowie Handgelenke.





In den 1940er Jahren begann 
 Frank A. Matsuyama 
 amerikanische Polizeikräfte im
 Gebrauch des Yawara zu schulen.








Der von  Söke Takayuki Kubota 
in den späten 1960er 
Jahren aus dem Yawara entwickelte
 Kubotan,...




...   macht den Schlüsselbund
zur Waffe.

Dienstag, 28. März 2017

Montag, 27. März 2017

Revell Artist - Jack Leynnwood



Ein anderer prägender  Illustrator
 für Revell Modellbausätze war
nebst Brian Knight,
Jack Leynnwood.
(1921 - 1999)




James Gurney nennt ihn
 “ the Rembrandt of Revell 
plastic model boxes”. 






Etwa um 1965 soll er seine Arbeit
 für Revell begonnen haben.





Ende der 1950er Jahre explodierte
 der Modellbaumarkt
förmlich.






 Allüberall bastelten
 emsige Knaben  und auch
 ältere Semester begeistert
an den Plastikmodellbausätzen, 
bauten Schiffe, Autos und 
und Flugzeuge auf Teufel komm raus.




Das Sortiment wuchs schnell an.
Massgeblichen Anteil am Erfolg hatten 
 wohl auch die sensationellen,
Deckelbilder der
 Bausatzverpackungen.
Lange Zeit anonym, oder (zumindest
hierzulande) kaum bekannt,
finden sich mittlerweile
 doch einige Namen.

Andrew Scott Eidson
Richard Kishady
John Steel
George Akimoto
oder
Chuck Coppock.

Ganz massgeblich
beteiligt war 
 Jack Leynnwood,
 der für Revell  für
Jahre eine 
 Schlüsselrolle 
für die Illustrationen hatte. 

Die biografischen Angaben,
die zu finden sind,
 sind spärlich
 und die Bildzuweisungen
nicht immer ganz sicher.

Sicher aber ist, dass Leynnwood
einer der prägendsten Künstler für Revell
in jenen Jahren war.




 Irgendwann begann Revell dann damit,
 für die Deckelbilder Fotos zu verwenden.
Leynnwood  musste sich andere Auftrageber 
suchen und fand sie etwa 
 Mini-Craft, Glencoe Models,
 Aero Publishers, Plane and Pilot Magazine, 
Northrop, United Technologies, 
Schaefer Aircraft, the Garrett Corporation,



 Hughes Aircraft, Rutan Aircraft,

Daneben schuf er  eine
 Reihe Filmposter 


‘Jaws II’, 


"Airport 77"