Freitag, 22. Februar 2019

Donnerstag, 21. Februar 2019

Louis Armstrong - King of Jazz





Am 21 Februar 1949 wurde
 Louis Armstrong vom “Time Magazine”
zum König des Jazz gekrönt.
Es war das allererste Mal überhaupt,
 dass ein Jazzmusiker
dias Titelbild der Zeitschrift
zierte.



Das Bild stammt von 
Boris Artzybasheff.

Mittwoch, 20. Februar 2019

Shadow of the Vampire




Shadow of the Vampire 
von E. Elias Merhige 
aus dem Jahre 2000
ist eine weitere Hommage an 
Friedrich Wilhelm Murnaus Werk
 Nosferatu – Eine 
Symphonie des Grauens. 

Der Film spielt mit 
einer Art “Droste Effekt”.
Er beschreibt  die Dreharbeiten  zu 
Murnau’s klassischem Vampirfilm,
wobei die Prämisse  auf der
 Idee  beruht, dass 
Max Schreck, der 
Darsteller des Grafen 
Orlok  tatsächlich ein Vampir ist.




John Malkovich spielt den
 von seinem Vorhaben
 besessenen Regisseur F.W. Murnau.




Willem Dafoe stellt  
grandios Max Schreck dar.




Der Film ist eine Mischung
 eines (fiktiven) “Making
 of”eines Vampirfilms, 
einer schwarzen Komödie 
und eines Vampirfilms, 
 was seine Stärke und 
Schwäche zugleich ist.




 Realität und Fiktion 
verschwimmen zunehmend,
 ohne aber, dass der Regisseur diese 
Gratwanderung  sicher zu bestehen 
vermag und unschlüssig
 hin und her schwankt,
 auf welchen Handlungsstrang er
nun sein Hauptgewicht legen will. 

Für Genreliebhaber trotzdem ein “Muss”.




 Für filmhistorisch Interessierte
 mag darüber hinaus 
der Einblick "Behind the Scenes"
einer Stummfilmproduktion , ebenso wie der
 Vergleich mit Murnaus Original, reizvoll sein.

Montag, 18. Februar 2019

Nosferatu – Phantom der Nacht




Seit Hammer Film 
dem Grafen Dracula 
mit Christopher Lee in der Titelrolle 
neues, untotes Leben eingehaucht
hatte, waren rund zwanzig Jahre
 vergangen ...



....und auch seit Polanskis 
genialer Parodie “Tanz der Vampire
war über ein Jahrzehnt verstrichen.




 So setzte man einige Hoffnung auf 
Nosferatu – Phantom der Nacht 
von  Werner Herzog der 1979 
in die Kinos kam. Ein Remake 
des Vampirklassikers von
Friedrich Wilhelm 
Murnau
„Nosferatu – Eine 
Symphonie des Grauens“  
Wohlmeinend wird der Film als
 eine Hommage  gefeiert.
Kritischere Stimmen reden von
 einer uninspirierten Kopie des 
Stummfilms - einfach 
mit Ton und in Farbe .
Mein Eindruck war  und ist zwiespältig. 
Tatsächlich zitierte Herzog sein 
Vorbild in Bezug auf die Geschichte
 oft so stark, dass man von 
einer (gewollten) Nachahmung reden
 könnte. Viele Kameraeinstellungen 
sind direkt von Murnau übernommen.




Das Aussehen des Vampirs ist 
eindeutig an Max Schreck angelehnt.




Der Bösewicht vom 
Dienst, Klaus Kinski,
 stellte den Vampir dar. 
Erstaunlicherweise vermochte
 er mich aber, 
trotz eigentlich guter Leistung,
 nicht zu überzeugen.
Er blieb Klaus Kinski mit 
Mäusezähnen, spitzen 
Ohren und  wirkte oft
eher unfreiwillig komisch.
als angsteinflössend - bedrohlich, oder 
unter der Bürde 
seiner Unsterblichkeit,
tragisch leidend. 
Isabelle Adjani gab eine 
wunderschöne  Lucy Harker
Bruno Ganz spielte
 Jonathan Harker und 
der Illustrator Roland Topor
stellte den Makler  Renfield dar.




Soweit so gut,  aber die
 Geschichte vermochte 
trotz einiger wunderschöner
 atmosphärisch
 dichter Bilder und ein 
paar grossartigen Szenen,
wie der Ratteninvasion,
insgesamt nicht zu packen. 




Manchmal 
wirkt er zu gekünstelt, 
manchmal hölzern,
gestelzt, manchmal 
zu “theaterhaft”



Samstag, 16. Februar 2019

Old Shatterhand Quartett - Teil 2



Der zweite Teil des
 "Old Shatterhand Quartetts",
erschienen 1950
bei Franz Schmidt (Nr 501 -13)
und herausgegeben
von Harry Wolf. 

Die Bilder wurden mir
freundlicherweise 
 von Willi Diwo
zur Verfügung gestellt.












Donnerstag, 14. Februar 2019

Petite Fleur - Chris Barber





Am 13. Februar 1959 
kam ein Instrumental 
in die britischen Pop-Charts und
 drang bis  bis auf Rang drei vor.




“Petite Fleur” komponiert vom 
amerikanischen Jazzmusiker
 Sidney Bechet, in der Version von
 Chris Barber’s Jazz Band .
Bis heute einer der meistverkauften
Instrumentaltitel überhaupt.




Die späten 50er Jahre waren 
musikalisch mitgeprägt 
vom Trad Jazz, ...




... einer
vornehmlich  in Europa 
vorkommende Variante des 
Dixieland Jazz.
Chris Barber gehörte zu den 
Hauptvertretern 
dieses Musikstils,
der von England aus auf 
ganz Europa übergriff.




Der wegen rassistischen 
Anfeindungen nach Frankreich
emigrierte Bechet hatte den 
Titel 1952 erstmals 
aufgenommen.





Chris Barber nahm den  
Instrumentaltitel mehrfach 
auf, erstmals am 3. September 1955.
Weitere Fassungen folgten,
 jeweils mit dem Klarinettisten  
Monty Sunshines ,
stiessen aber allesamt nicht
 auf überwätigende Resonanz.
Erst einer Wiederveröffentlichung
 im Januar 1959 war der 
Durchbruch vergönnt. In den USA 
 erreichte die Aufnahme  Platz 
fünf derHitparade,
in Deutschland Platz zwei
 und entwickelte sich 
weltweit zum Millionenseller. 
Ueber 30 Versionen des Titels 
wurden aufgenommen.




Eine der bekanntesten dürfte
die des Klarinettisten
Acker Bilk sein. der ein Jahr später mit
 “ Stranger on the Shore ” ähnliche Triumphe feierte.

Dienstag, 12. Februar 2019

Topograohie des Unbewussten



Was Professor Ambrosius hier
 zu erklären versucht, ...


... bezeichnet 
der Psychiater Stanislav Grof, 
in seinem Buch „Topographie 
als „transpersonale Erfahrungen“.




Stanislav Grof 
(geboren am  1. Juli 1931 in Prag) 

Grof unterteilt die transpersonalen
 Erfahrungen  in zwei Gruppen:
„ Die erste umfasst eine Erweiterung
 des Gewahrseins innerhalb
 des Rahmens der „objektiven Realität“. 
Diese teilt er in mehrere 
Untergruppen ein: als erstes 
die Erfahrungen, die mit einer 
zeitlichen Bewusstseinserweiterung
 einhergehen wie 
embryonale und fötale 
Erinnerungen, kollektive und 
rassenspezifische Erfahrungen, 
das Erleben einer früheren 
Inkarnation, Präkognition, Hellsehen, 
Hellhören und Zeitreisen.
 Zu den Erfahrungen der räumlichen 
Bewusstseinserweiterung 
gehören die Ich-Transzendenz in 
zwischenmenschlichen Beziehungen,
 die Identifikation mit anderen Personen,
 mit Gruppen, mit Tieren,
 Pflanzen und anorganischer Materie, 
ausserkörperliche Reisen 
und planetarisches oder 
kosmisches Bewusstsein. Bei der
 räumlichen Verengung des 
Bewusstseins treten zum Beispiel 
Organ-, Gewebe- und Zellbewusstsein
 auf. Zur zweiten Gruppe
 gehören Erfahrungen, die über
 den Rahmen der als objektiv
 betrachteten Realität hinausgehen. 
Dazu zählt Grof spiritistische
 und mediale Erfahrungen, die 
Begegnung mit übermenschlichen
 geistigen Wesenheiten, unbekannten
 Lebensformen und mit 
Gottheiten sowie archetypische
 und mythologische Erfahrungen.“

Grofs Kategorisierungen sind 
wissenschaftlich umstritten.
Je nach wetanschaulicher Ausrichtung
 werden diese Erlebnisse
als „symbolisch“ oder
 „pathologisch" zu erklären versucht.


Sonntag, 10. Februar 2019

Moritz Kennel Website




Als ich vor Jahren
meinen Blog
über den Grafiker
verfasste, stand mir
 kaum Material
zur Verfügung.




Viele der von ihm illustrierten
Bücher waren vergriffen.




Lediglich seine 
Umschlagsillustrationen
waren noch in
Bibliotheken zu finden.




In der Zwischenzeit hat
sich die Situation gebessert.
Pierangelo Boog veröffentlichte 
auf seiner Website eine Reihe von
Werken aus der 





veröffentlicht,
auf die ich ausdrücklich
hinweisen möchte.





Sie zeigt eine Fülle
von mir bislang unbekannten 
 Bildern  Kennels
und enthält
 auch eine
ausführliche Biografie
des Künstlers .




 Bislang der wohl umfassendste
Überblick über Moritz Kennels
Schaffen, 




Ausserdem ist Moritz Kennel 
seit Kurzem
auch auf Wikipedia
zu finden.