Samstag, 7. Dezember 2019

Freitag, 6. Dezember 2019

Altamont




Das Altamont Free Concert 
  am 6. Dezember 1969
wurde vom Management der Rolling Stones als
ein „Woodstock der Westcoast“, initiiert. 
Es wurde zum „Abgesang einer Epoche“ und
als das  „Ende der Unschuld“bezeichnet.

Obwohl offiziell zum „Katastrophengebiet“ erklärt,
 wuchs in Woodstock für Viele noch
einmal die Hoffnung dass die
 soziale Utopien der 60er Jahre
 realistische Alternativen werden könnten.
Trotz dem Krieg in Vietnam,
Studentenunruhen, Black-Power-Bewegung, 
den Manson Morden...
Woodstock blieb ein Traum.

Altamont wurde der Albtraum
 und zeigte  die hässliche Seite der Sixties.
Das Festival war wieder 
einmal nachlässig organisiert,
es kamen mehr Leute, als erwartet.
Es herrschte von Anfang an
schlechte Stimmung.
„Bad vibes“ .



Direkt vor der viel zu niedrigen
Bühne kam es zu üblen Schlägereien. 
Mick Jagger unterbrach mehrfach,
 um die Lage  zu beruhigen. 




Dann kam der afroamerikanische Zuschauer 
Meredith Hunter  bei einer 
Messerstecherei mit den als
Sicherheitskräften
eingesetzten „Hells Angels“,
 direkt vor der 
Bühne ums Leben.




  Die Rolling Stones
„spielten Under My Thumb“ 
Dumpfe Hilflosigkeit griff  um sich,

Die Stones entschieden sich, weiter zu spielen.
Aus Angst? Aus Feigheit? Um die Zuschauer nicht
noch mehr in Aufruhr zu versetzen?
Mick Jagger musste sich schwere Vorwürfe
gefallen lassen. Die Zeugenaussagen waren 
widersprüchlich. Die "Hells Angels"
machten Notwehr geltend.
Hunter soll unter Einfluss von Drogen
 eine Schusswaffe gezogen haben,
Eine Jury in San Francisco sprach den
 des Mordes angeklagten „Hells  Angel“
 Alan Passaro später frei.

Drei weitere Menschen
 verunglückten  in dem
Chaos von Altamont tödlich.

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Wilhelm Kuhnert - König der Tiermaler




Die Ausstellung "König der Tiere. 
Wilhelm Kuhnert 
und das Bild von Afrika" in 
der Schirn Kunsthalle Frankfurt 
rückte den “Löwen Kuhnert" 
genannten  Maler ...




... Wilhelm Kuhnert
28. September 1865 -  11. Februar 1926 
 wieder in das Bewusstsein einer
breiteren Oeffentlichkeit




Zu Lebzeiten war er  vor 
allem als Illustrator berühmt,
populär und erfolgreich. 
 Einem breiten Publikum bekannt, für
das ”Tierleben der Erde”  (1901) 
von Johann Wilhelm Haacke,...




... seine Entwürfe für Stollwerck 
Sammelbilderserien für 
Sammelalben No. 6. und Nr. 11
und seine prächtigen  Bilder
 für “Brehms Tierleben”.




Im angelsächsischen Raum gilt 
er bis heute, als einer der
besten Tiermalern der Kunstgeschichte.
In seiner Heimat  Deutschland
geriet er weitgehend in Vergessenheit.





Als einer der ersten, euro­päi­schen Künst­ler 
bereiste Kuhnert zwischen 1891 und 1912
das  weit­ge­hend uner­forschte
 Deutsch-Ostafrika.




Zu einer Zeit also,
als Afrika noch als
der "Dunkle Kontinent" galt
und da und dort noch weisse
Flecken auf den Landkarten
 auf unerforschte Gebiete hinwiesen.




Es war die Zeit der Trophäen sammelnden
Grosswildjäger und auch Kuhnert soll
 begeisterter Nimrod gewesen sein.
Seine Bilder prägten
 jedenfalls die Vorstellung  
das sich sein  Zeitgenossen
von Afrika machten, weitgehend mit.








Seine Skizzen verarbeitete er später ...




... in seinem Berliner Atelier zu
grandiosen, monu­men­ta­len 
Gemälden, ...








... mit denen
 er international Erfolge
feiern konnte.
Reisen nach Ägypten
und Indien und...




... in den Norden folgten.




Wilhelm Kuhnert verstarb bei
 einem Erholungsaufenthalt
in Films, Graubünden.




Zur Zeit kann diese
aussergewöhnliche Künstler-
Persönlichkeit durch einige
 Buchveröffentlichungen
wiederentdeckt werden.





Montag, 2. Dezember 2019

Sonntag, 1. Dezember 2019

Das Sandmännchen





„Kommt ein Wölkchen angeflogen, 
schwebt herbei ganz sacht, 
und der Mond am Himmel droben 
hält derweil schon Wacht. 
Abend will es wieder werden,
 alles gehet zur Ruh, 
und die Kinder auf der Erden
 machen bald die Aeuglein zu.
 Doch zuvor von fern und nah ruft’s:
 Das Sandmännchen ist da!

Eigentlich gehört der Sandmann zu  
den Kinderschreckgestalten,
wie man sie noch in
E.T.A. Hoffmanns (1776–1822)
 Schauernovelle Der Sandmann 
dargestellt findet.


 Veit Schmitt

 Hans Christian Andersen 
(1805–1875) machte aus dem
dänischen
 Ole Lukøje („Ole Augenschliesser“)
die heute bekannte Gestalt
 des Sandmanns,
der am Abend den Kindern,  
Sand in die Augen streut
und daraus  Träume entstehen lässt.




Den Schlafsandkörner
 reibt man sich dann am
 Morgen aus den Augenwinkeln.

Am 1. Dezember 1959 startete 
das Westdeutsche Fernsehen
seine Serie “Das Sandmännchen”.

„Nun liebe Kinder, gebt fein acht,
 ich hab’ euch etwas mitgebracht.“ 

In der DDR gab es bereits 
seit neun Tagen eine fast 
gleichnamige Serie  die unser
 “Unser Sandmännchen”
hiess. Dieses bekam man aber
hierzulande nicht zu sehen.
Ich fühlte mich damals schon
zu alt, für die Sandmännchengeschichten.
Aber für etliche Kindergenerationen nach mir
gehörte das Sandmännchen 
wohl zu den ersten und
prägenden Fernseheindrücken.




Dreissig Jahre lang gab es zwei,
 beziehungsweise drei Sandmännchen – 
eines für den Osten (links) und eines
(eigentlich 2) für den Westen.(rechts)

„Auf Wiederseh’n. 
Und schlaft recht schön.“ 



Donnerstag, 28. November 2019

Dienstag, 26. November 2019

HD Läppli verfilmt




Frei nach Jaroslav Hašeks 
bravem Soldaten Schwejk
gestaltete  Alfred Rasser
 seine bekannteste Figur.




Theophil Läppli, aus Buckten,
 Kanton Baselland.




Am 31. Dezember 1945 wurde der 
“HD-Soldat Läppli” im 
Basler Theater Küchlin, 
  zum ersten Mal  und mit 
riesigem Erfolg, aufgeführt.




Rasser erlaubte sich mit 
HD Läppli, verschmitzt Kritik
an der heiligsten 
aller Schweizer Kühe,
der Schweizer Armee, zu üben.




Das wurde  ihm von höherer Seite
mehr als übel genommen,  trug 
ihm aber beim breiten
Volk ungeahnte Popularität ein.




1959 wagte es Rasser, 
den Stoff zu verfilmen. 
Der Film wurde  zu
 einem der grössten Kinoerfolge
der Schweiz.

Nach Rassers Tod trat Sohn
Roland in die Fussstapfen seines Vaters und
spielte die Roll  Läpplis
erfolgreich weiter.



Jetzt ist eine Neuauflage
mit Gilles Tschudi in der Titelrolle
zu sehen.

Sonntag, 24. November 2019

Freitag, 22. November 2019

Alcatraz im Film



Das Gefängnis von
 Alcatraz war auch 
Schauplatz einer
 Reihe von Spielfilmen.

Filme, die sich
 kritisch mit dem 
Strafvollzug 
auseinandersetzten, 
wie 
 Der Gefangene von Alcatraz
 (Birdman of Alcatraz) 1962 
 Burt Lancaster 
stellt das Leben des 
Gewaltverbrechers
 Robert Stroud. 
 in Isolationshaft dar, der
 sich autodidaktisch zum 
anerkannten 
Ornithologen ausbildet.




In die gleiche Kategorie gehört 
"Murder in the First " 1995) 
mit Kevin Bacon.
Der Prozess um einen Dieb, 
der 1938 drei Jahre in der 
 Dunkelzelle landet , was 
 1943 zur Abschaffung
 der Isolierhaft führte.



.
Reine Kulisse für
 das Showdown ist 
der Gefängnisfelsen 
“In Point Blank”  1967),




The Rock – Fels
 der Entscheidung, 
ein Actionfilm 
aus dem Jahr 1996.

In X-Men: Der letzte 
Widerstand ist auf der
 Insel ein fiktives 
Forschungslabor angesiedelt,
 das im Showdown umkämpft wird.




Clint Eastwood widmet sich gleich
 zweimal der Gefängnisinsel. 
In “The Enforcer” (1976) dem
 dritten Teil der Dirty Harry Serie
macht er Terroristen unschädlich, 
die sich in Alcatraz verstecken.




In “Escape From Alcatraz” 1979 spielt
 Eastwood den Ausbrecher  Frank Morris
 dem 1962 der Gefängnisausbruch gelang,
 der aber mit  seinen Komplizen 
wahrscheinlich in der Bucht
 von San Francisco ertrank.




Das Thema wurde 2015 
wieder aufgegriffen.




“Six against the Rock” mit 
David Carradine (1987)
 schildert  wird 
die Gefängnisrevolte von 1946 .




" The Whole Shocking Story"
(1980) war eine TV Produktion 
mit Telly Savalas.




Die Mysteryserie Alcatraz  
greift ein rätselhaftes 
Verschwinden von 
Sträflingen und Wärtern auf,
 die nach 50 Jahren   in der 
Gegenwart wieder auftauchen