Montag, 21. Oktober 2019

Samstag, 19. Oktober 2019

Frank Frazetta - Buck Rogers




Frank Frazetta schuf um 1954 / 55
 eine Reihe
von Buck Rogers Titelbildern.






Leider "ersaufen" die
meisterhaften
Zeichnungen unter der 
üppigen Kolorierung.






Später brachte
Russ Cochran
die Cover als Portfolio 
heraus.



Freitag, 18. Oktober 2019

Buck Rogers





Buck Rogers, wie ihn
Frank Frazetta sah.



In der Science-Fiction-Erzählung 
(Armageddon 2419 A.D.) tauchte er
unter dem Namen Anthony „Buck“ Rogers
 im August 1928 erstmals im US-Magazin 
Amazing Stories auf. 
Entgegen der viel verbeiteten Meinung
bezieht sich das Titelbild nicht auf ihn.




Durch radioaktives
Gas  500 Jahre in Tiefschlaf versetzt,
wacht er in einem von asiatischen Schurken
besetzten Amerika wieder auf.
Erfinder war Philip Francis Nowlan 
(13. November 1888  -  1. Februar 1940 )
der dann auch den bald folgenden Comic Strip
 verfasste, der ab dem  7. Januar 1929 
als Tagesstrip erschien und 
  weltweit als  erster Science-Fiction-Comic gilt.
Zeichner war bis 1947  
Richard 'Dick' Calkins .



Die Comics waren,
verglichen etwa
"Flash Gordon",
eher ungelenk gezeichnet.





Aber der "Buck Rogers"
Kosmos
übte eine unwiderstehliche
Anziehungskraft aus.







Die Spielzeugindustrie
half dabei tüchtig mit,...




... und Desintegrator- und
Atomic Pistolen liefen
zeitweilig
dem beliebten
Spielzeugcolt
beinahe den Rang ab.







Es entstand eine Filmserie
mit Butter Crabbe, der gleichzeitig
auch den "Flash Gordon"
und zeitweilig "Tarzan"
 gab. Filme, die 
die Gattung
der abenteuerlichen
 Science Fiction bis
hin zu "Star Wars" beeinflussten.



Und für die Cover
späterer
Comichefte zeichnete
kein geringerer als
 Frank Frazetta
verantwortlich.

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Dienstag, 15. Oktober 2019

Blick Teil 2



Peter Uebersax und die legendäre
Sexberaterin Marta Emmenegger.

 Mit der erfolgreichen (zweiten)
Aera  Uebersax 1980 bis 1986),
mit Auflagenhöhen von 400’000,
( die aber auch dem Blick Bingo  
zu verdanken waren),  erreichte der
 Blick in den achziger Jahren
seine grösste Popularität.
 Peter Uebersax war alles andere, 
als unumstritten.
Seine Kampagnen gegen 
tamilische Asylbewerber, 
gegen die SRG 
und deren Soap “Motel” 
(mit Jörg Schneider)
 und Anderes brachten 
hochverdienten  Heiner Gautschy 
in einem Interview so in Rage, ...




... dass er sich völlig im Ton vergriff
und seinen Posten beim Schweizer
 Fernsehen räumen musste.

In den Jahren danach kam der
 Blick vom “rechten Weg” ab.

Nicht mehr die Sorgen des
 “kleinen Mannes” interessierten.
Der Blick war kein 
Sprachrohr mehr, das den
 Problemen und Nöten seiner Leser
eine Stimme gab.
Der Trashfaktor wurde
 heruntergefahren.




Der Blick schrieb sich 
 die Erziehung seiner Leser 
zu besseren Menschen auf die Fahnen.

Er positionierte sich einseitig 
gegen Blocher und die SVP, 
 missionierte EU- freundlich, der 
Tonfall ähnelte mehr und mehr
einem  “Wort zum Sonntag”.
Schlussendlich  führte man 
gar ein ein regelrechtes 
"Feuilleton" ein.

Die angeblich überalterte Leserschaft 
goutierte den Sinneswandel nicht,
neue Leser wurden damit aber wohl
auch nicht gewonnen.

Das Ziel, den Blick
offenbar zum Leibblatt
für vegane  Hipster  aus 
der Grossstadt zu machen,
wurde nicht erreicht.

Das Karussel der Chefredaktoren
drehte sich.

Zudem geriet der Blick immer wieder 
 wegen schlecht recherchierten,
oder frei erfundenen Angaben und gezielt
manipulierten Bildern in die Kritik. 



Angebliche Blutlache von Luxor.
( rot eingefärbt)




Der Fall Thomas Borer endete
mit einer Entschuldigung
Ringier und einem Vergleich.




Nicht überall kam die
Einmischung in den
türkischen Wahlkampf gut an.

Hin und wieder gelingt
es dem Blick heute wieder,
Aufsehen zu erregen.

Aber der Blick ist nicht 
mehr, was er einmal war.

Die Krise der Printmedien hat auch 
vor dem Blick nicht halt gemacht.
Der Spagat zwischen 
Political Correctness und
Boulevardjournalismus will
immer weniger gelingen.

Trotz allem, in den nunmehr 
sechzig Jahren seines Bestehens,
hat der Blick die
Schweiz massgeblich  mitgeprägt.
Im Guten, wie im Schlechten.


Montag, 14. Oktober 2019

Errol Flynn




Errol Leslie Thomson Flynn 
20. Juni 1909 -14. Oktober 1959 
stammte aus  Tasmanien, 
was ihm, zusammen mit
seinem ungezügelten und
 abenteuerlichen Lebenswandel,
 den Spitznamen
“Tasmanian Devil” eintrug.
In jungen Jahren versuchte er 
sich auf einer Tabakplantage,
 als Goldsucher, 
Kupferschürfer und Wilderer.
Flynn war begeisterter Segler. 
Sein unsteter Lebenswandel trug
 ihm angeblich mehrere Haftstrafen ein 
und er war in etliche 
Skandale verwickelt.




Ueber England kam
 er schliesslich nach Hollywood.




In den 1930er Jahren wurde er 
so etwas wie der Nachfolger von
 Douglas Fairbanks,und “König der.
 Swashbuckler”

In Rollen wie   Captain Blood (1935),
und anderen Abenteuerfilmen spielte
 er sich in die vorderste Reihe
der damaligen Hollywoodstars.
Seine ganz grosse Zeit erlebte Flynn 
in den dreissiger und vierziger Jahren.
Bedingt durch die Unterbrüche 
des Zweiten Weltkriegs
waren aber seine Filme in 
Europa bis in die fünfziger 
Jahre im Kino und dann noch
jahrelang im Fernsehen zu sehen.




The Charge of the Light Brigade (1936)




The Prince And The Pauper 1937








The Private Lives of Elizabeth 
and Essex (1939)



The Sea Hawk (1940)

Er drehte auch eine 
Reihe von Western




Virginia City 1940



 Dodge City (1939), 


Santa Fe Trail (1940), 


and San Antonio (1945). 
und
1942 den Boxerfilm ...


... Gentleman Jim. über den 
Werdegang des Boxers James J. Corbett 

Während des Zweiten Weltkriegs
 wurden Flynn Sympathien
für das Naziregime nachgesagt. Er soll
sogar ein Spion Hitlers gewesen sein.
Andere behaupten das völlige Gegenteil.
Der Schauspieler, der
wegen seines Herzfehlers
nicht zur Armee eingezogen wurde,
 bot demnach dem britischen  Geheimdienst
 seine Dienste als Spion an.

Flynn galt als kettenrauchender,
stark trinkender Frauenheld. 
Er war dreimal verheiratet und es 
wurde ihm eine Reihe von Affären 
und Verhältnissen nachgesagt.




The Adventures Of Don Juan (1948)




Kim (1950)




Flynns Lebenswandel zeichnete
 ihn früh. Tuberkulose,
 Malaria und ein Herzinfarkt,
 vor allem aber
seine Trunksucht  zehrten
 an seiner Gesundheit
und nach dem Krieg wirkte er in
 seinen Rollen als draufgängerischer
 Abenteurer zunehmend 
 unglaubwürdiger.




1952 konnte Flynn mit “Against All Flags
 seinen letzten bedeutenderen Abenteuerfilm
 drehen, mit Maureen O’Hara und 
Anthony Quinn als Partner.

Ein geplanter “Wilhelm Tell” Film
 scheiterte an Finanzierungsproblemen .
Steuerschulden zwangen Flynn schliesslich
zur Flucht aus den USA.
In den  letzten Lebensjahre
machte er fast nur noch durch
Skandale und Eskapaden
Schlagzeilen.




Bei Dreharbeiten zu seinem letzten Film
freundete er sich
mit Fidel Castro an.
  Errol Flynn  verstarb
kurze Zeit später,  fünfzigjährig,
am 14.10.1959
an einem Herzinfarkt.