Dienstag, 25. April 2017

Binningen Ostplateau




Bei dieser Ansichtskarte  von ca 1898, fällt
auf, dass bei der röm. kath. Heilig Kreuz Kirche
noch der Turm fehlt.




Später wurde der Kirchturm 
ein Wahrzeichen des
Binninger Ostplateaus.




Der Margarethenhügel , ein
Ausläufer des Bruderholzplateaus,
mit der Margarethenkirche ,...








... dem wiederbelebten Rebberg,...




... der Sternwarte...




... dem alten Friedhof...





... und dem legenden-
umwobenen, 1903
eröffneten "Sunnebädli"...







...bilden sozusagen den Eingang 
zum Binninger Ostplateau.
Wie die Sage wissen will,
soll einst ein Bauernknecht  beim
Kirschenpflücken, beim Versuch
ins Frauenbad zu spähen,
von der Leiter gefallen sein.  




Danach wird die katholische Kirche
zum markantesten Punkt.




Während die katholischen Gottesdienste
bis in die 1890 Jahre
im Tanzsaal des Gasthofs
zum Wilden Mann stattfanden, ...




... wurde der Kirchenarchitekt
August Hardeggerum 1895
mit dem Bau einer Kirche beauftragt.
Der Turmbau wurde 1908 abgeschlossen.




Durch ihre erhöhte Lage
dominiert die Kirche weithin
sichtbar  das Landschaftsbild...








... bis dann das
schon wieder
vom Abbruch bedrohte
Bruderholzspital
die Grenze zu
Bottmingen markiert.



Montag, 24. April 2017

Mit Karl May auf Reisen und Abenteuern





Die Hafermehle
“Gusto & Griesolwerke,” 
Villmergen (1952)
bewarb ihre Haferflocken mit dem
 120 Bilder umfassenden Album
"Mit Karl May auf Reisen und Abenteuern"
Die Bilder waen 10,3 x 7 cm gross, die 
Zeichner  Karl Lindeberg und Andere.




Das Album ist sehr selten und
 konnte nur  im Katalog Köberich,
 und in den Sammlungen
Mathis, Christ und Brandt
nachgewiesen werden, und ist  seit 
über 30 Jahren auf keinem
Sammlermarkt mehr aufgetaucht.




Ein interessantes Detail ist der
 Werbehinweis auf Hugo Kobel, ...




... einen der ganz grossen
Schweizer Velorennfahrer.




Hugo Koblet
 ( 21. März 1925  -  6. November 1964 )
war  in den 1950er Jahren
 neben Ferdy Kübler der
bekannteste Velorennfahrer der
Schweiz
1950 wurde er international
bekannt, als er
 als erster Nicht-Italiener den
 33. Giro d’Italia gewann.




 Kurz darauf folgte sein erster
 Gesamtsieg der Tour de Suisse.

1951 bezwang Koblet den italienischen
 Radrennfahrer Fausto Coppi
im Grand Prix des Nations
Das 
Erscheinungsdatum
des Albums, das andernorts 
mit 1948 angegeben wird, wurde 
deshalb auf 1952 festgesetzt.




Sonntag, 23. April 2017

Labyrinth und Ariadnefaden.



Das labyrinthische Muster
in dem sich Karim Bey auf
seiner Flucht in die Schattenwelten 
zurecht zu finden versucht,
wird im weiteren Verlauf
unserer Geschichte  noch
mehrfach eine Rolle spielen.



 Anhand des Wegmusters 
unterschiedet man grob
zwei Arten  von Labyrinthen.


  Das   Labyrinth im ursprünglichen
 Sinn ist ein in verschlungener,
 verzweigungsfreier Weg, der
zwangsläufig zum Ziel, dem 
Mittelpunkt führt.




   Ein  Labyrinth im weiteren
und auch umgangssprachlichen  Sinn,
ist ein weitverzweigtes  System mit 
Sackgassen oder geschlossenen
 Schleifen. 




Diese Art  Labyrinth 
wird auch Irrgarten genannt.




Szene aus  dem Film
"Labyrinth" von Jim Henson.



Prinzessin Ariadne, Tochter des
 Königs Minos schenkte Theseus. 
einene Fadenspule, mit deren Hilfe
 er  den Weg durch das Labyrinth, 
markieren konnte.




 Nachdem Theseus den Minotauros 
getötet hatte, konnte er entlang des Fadens 
das Labyrinth wieder verlassen.
 Der Hinweis für den Gebrauch des Fadens 
stammte von  Dädalus,
 dem Erbauer des Labyrinths. 

Sinnbildlich  wird nebst dem 
Ariadnefaden auch der “rote Faden”
aus Goethes Wahlverwandtschaften  verwendet,
der sich auf den Kennfaden der 
britischen Marine bezieht:
 „Sämtliche Tauwerke der königlichen 
Flotte sind dergestalt gesponnen, 
dass ein roter Faden durch das Ganze
 durchgeht, den man nicht herauswinden
 kann, ohne alles aufzulösen, und woran 
auch die kleinsten Stücke kenntlich sind,
 dass sie der Krone gehören. Ebenso zieht 
sich durch Ottiliens Tagebuch ein Faden …“.

Samstag, 22. April 2017

Freitag, 21. April 2017

H.G.Wells Comics




"First Men in the Moon"
Cover und Inhalt werden
Jack Kirby? und Al Williamson
zugeschrieben.

Vorneweg:
Diese Liste erhebt
keinen Anspruch 
auf Vollständigkeit.




Wells Romane wurden vielfach
in Comicform adaptiert.
"First Men on the Moon"
erschien bei "Classics Illustrated"
auch noch mit
einem andern Titelbild.




Die  von
Fred Fredericks gezeichnete
Version von "Gold Key"
orientierte sich
an Ray Harryhausens Film




Marvel Classic Nr. 31




Plattencover von Wally Wood,
der eine Reihe von Plattenumschlägen
zu Wells Romanen. schuf



Cover: Gerald McCann
Art: Tony Tallarico

Vor allem bekannt dürften
die Ausgaben von 
"Classics Illustrated "
geworden sein.
“Classics Illustrated” war der
löbliche Versuch des
russischstämmigen
Verlegers Albert Lewis Kanter
 (1897–1973) Werke der klassischen
Weltliteratur in
Comicform einem
jugendlichenPublikum
 zugänglich zu machen.

Zuerst unter dem Titel
 “Classic Comics”
 dann ab März 1947 mit Band 35 als
“Classics Illustrated” und neu
 mit einem gemalten Titelbild.
Unter dem Namen
“Illustrierte Klassiker ”
erschien die Heftreihe
mit dem Untertitel
“Die spannendsten Geschichten
der Weltliteratur ”zwischen
 1952 und 1972 bei verschiedenen
deutschen Verlagen.

Mir hatten es vor allem
 die Umschlagbilder
 angetan, die jeweils, kaum
Briefmarkengross,
als Backlist abgedruckt
waren und eine ungeheure
Suggestionskraft auf mich ausübten.
Leider ist es mir bislang
 nur in wenigen Fällen
 gelungen, die Künstler
 ausfindig zu machen
die für diese Ikonen der
Kleinkunst verantwortlich waren.






 Gezeichner 1955
von Lou Cameron




Bereits 1946 hatte
E.P. Jacobs die
Geschichte für "Tintin"
umgesetzt.




Allerdings als illustrierte
Geschichte.



Auch "Marvel" widmete
der Story 1976 eine
Comicbearbeitung.
Zeichner waren
Gil Kane und Dave Cockrum.




Eine franco-belgische
 Version von 2007




Wohl diejenige Geschichte von
Wells, die am einfachsten
in eine visuelle Form
umgesetzt werden kann.

Während "The Invisible Man"
Zeichner wie Filmemacher
vor einige Probleme stellte.




1959 zeichnete Geoffrey Biggs
den "Invisible Man"




Wally Wood




Von Pete Morisi stammt diese
Ausgabe für
"Superior Stories"






Marvel brachte innert vier
Jahren (1973 / 1977) gleich
zwei Versionen.
An der ersten zeichneten
 Dan Adkins
und Val Mayerik.




Die zweite Version wurde
von Dino Castrillo
und Rudy Messina gezeichnet.
Darüber hinaus entwickelte
"The Invisible Man"
wie auch in Film und TV
ein Eigenleben.




So in "A Case of Blind Fear"...







... oder in
" The League of
Extraordinary Gentlemen"
wo auch "War of the Worlds"...




zitiert werden.




Marvel veröffentlichte
"The Island of Dr. Moreau"
in der Nachfolge des
gleichnamigen Films
von 1977



 Auch diese Geschichte
entwickelte  dann im Comic
ein Eigenleben.




H.G.Wells Roman
 "Die Zeitmaschine"
gilt als der Archetyp
auch wenn es schon früher
Geschichten mit
verwandten Motive gab.

das klassische Cover
für "Classics Illustrated.
Eher ungewöhnlich, denn Wilson
arbeitete sonst hauptsächlich
für "Gold Key"
bzw "Dell"...




... wo man sich allerdings
für ein Titelbild mit Fotos
aus George Pals 
gleichnamigem
Film  von 1960 entschloss.




Auch auf Wilson Cover zeigt
der Zeitreisende eindeutig Züge
des Schauspielers Rod Taylor.




Der Film hat also auch 
hier seine Spuren
hinterlassen.




Der Comic selbst wurde
bei "Classics Illustrated"
von  Lorenz Graham adaptiert 
und von Lou Cameron
gezeichnet




Bei Dell schwang Alex Toth
meisterlich den Pinsel.
Die Story hält sich 
eng an den Film.



Eine dritte Adaption
folgte bei "Marvel".
Das Cover stammt von
Gil Kane und Dan Adkins.


Die Geschichte wurde 
von Alex Nino
gezeichnet.