Sonntag, 31. Januar 2010

Pernell Roberts


Pernell Roberts 18.05. 1928 – 24.01. 2010




Wie seine Frau mitteilte , verstarb am 24.01.10 Pernell Roberts, der Darsteller von Adam Cartwright, dem Aeltesten der drei Söhne von Ben Cartwright in der Serie „Bonanza“. Dank endloser Wiederholungen, zuletzt im Privatfernsehen, vielleicht auch noch späteren Generationen ein Begriff. Mit Pernell Roberts hat der letzte Schauspieler der Originalbesetzung der Ponderosa Ranch diese Welt verlassen. Pernell Roberts spielte von 1959 –1965 die Rolle Adams, die zu der bekanntesten seines Lebens wurde. Zu einer Zeit, als „Bonanza“ noch eine Westernserie genannt werden konnte. 1965 verließ er „Bonanza“ nach der sechsten Staffel, weil er den Produzenten vorwarf, immer banaleres und niveauloseres Fernsehen zu produzieren und er nicht auf die Rolle des ewigen Cowboys reduziert werden wollte.



Ein Fernsehbruder, der gutmütige, dicke und bärenstarke. „Hoss“ (Dan Blocker) verstarb bereits 1973, weshalb die Serie dann eingestellt wurde. Pa Ben Cartwright (Lorne Greene), verstarb 1987 Und der jüngste Cartwright Spross, Little Joe (Michael Landon) 1991 Pernell Roberts konnte lange Zeit nicht mehr an die Erfolge seiner Ponderosazeit anknüpfen. Hin und wieder sah man ihn als „Gueststar“ in einer Serie.




In den USA bescherte ihm die Hauptrolle in der
Krankenhausserie
«Trapper John, M.D.» 1981 eine „Emmy“-Nominierung.




Weltweit ins kollektive Gedächtnis eingeprägt dürfte sich wohl die Erkennungsmelodie von Bonanza und die Eingangssequenz, bei der durch das immer grösser werdende Loch der brennenden Landkarte von Virginia City die vier Cartwrigths in vollem Gallopp herandonnerten.

Samstag, 30. Januar 2010

Zorro


Eine andere, eher positiv besetzte Variante des
„Doppelgängers“ findet sich bei so manchem Superhelden,
die meist des Nachts in die Haut oder das Gewand ihres dunklen
Alter Egos schlüpfen, das zumeist mit mehr oder minder starken
Superkräften ausgestattet ist.

Out of the night,
when the full moon is bright,
comes the horseman known as Zorro.



This bold renegade
carves a Z with his blade,
a Z that stands for Zorro.



Zorro, Zorro, the fox so cunning and free,
Zorro, Zorro, who makes the sign of the Z.
Zorro, Zorro, Zorro, Zorro, Zorro.



http://de.wikipedia.org/wiki/Zorro
Zorro war ein Kind der Pulps.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pulp-Magazin



Johnston McCulleys maskierter Rächer trat 1919 in
„The Curse of Capistrano“ im Magazin
All-Story Weekly in unsere Welt.
Zorro war einer der ersten Superhelden,
auch wenn seine Attribute sich
noch eher bescheiden ausnehmen.
Immerhin, er hatte eine geheime Doppelidentität,
unerlässlich für einen Superhelden.
Ausserdem führte Zorro den besten Degen weit und breit.
Sein schwarzer Mantel machte ihn, zumindest des Nachts fast unsichtbar.
Er hatte ein Zauberpferd,- Tornado, eine verborgene Geheimhöhle
und die geheime Liebe einer stolzen Senorita.
Was will ein Mann mehr ?!


Zorro führte ein dunkles Doppelleben.
Tagsüber ein unscheinbarer Landedelmann schlüpfte
Don Diego de la Vega nachts in
die Haut und die Rolle seines doppelgängerischen Alter Ego
und verwandelte sich im schwarzen Umhang und Augenbinde zum
Rächer des Volkes. Ein Robin Hood im spanischen Californien
des frühen 19. Jahrhunderts. Als „Markenzeichen“
hinterliess stets ein mit der Degenspitze geritztes „Z“
The sign of Zorro! auf der Haut oder den Kleidern seiner
Gegner.
Zorro beeinflusste eine ganze Reihe anderer
Pulp- und Comicgestalten. The Phantom, The Lone Ranger,
Batman, the Green Arrow, Doc Savage.







Viele Schauspieler verwandelten sich im Laufe der Zeit
in den dunklen maskierten Rächer.
Hinter Zorros Maske steckten u.v.A.
Douglas Fairbanks, Tyrone Powers, Duncan Regehr, Alain Delon,
George Hamilton, Anthony Hopkins und Antonio Banderas.


Guy Williams mit Johnston McCulley.
dem Vater von "Zorro"

Besonders bekannt wurde Zorro auch durch die
gleichnamige Disney Fernsehserie mit Guy Williams,
die auch in unseren Breitengraden lief.



Allerdings waren mir die Geschichten oft etwas zu formelhaft
und der dümmlich dicke Sergeant Garcia eher eine
mitleiderregende Witzfigur, denn ein wirklicher Gegener..
Alex Toth gestaltete die Comicreihe.

Nach dem Film mit Antonio Banderas
versuchte Isabella Allende mit ihrem Roman
Zorro neues Leben einzuhauchen.



Donnerstag, 28. Januar 2010

Dr. Jekyll & Mr.Hyde



Der Doppelgänger ist ein
 Wesen mit vielen Facetten.

Freud spricht vom Alter ego als
 dem „verdrängten Anteil im Ich“.
C. G. Jung redet vom 
„Schatten“ als dem „dunklen
Doppelgänger“.
Ins Unbewusste verdrängt 
entwickeln die negierten Züge
der eigenen Persönlichkeit
 eine eigene Dynamik.
die sich oft in (Alb-)Träumen 
Ausdruck zu verschaffen sucht.



Man denke etwa an Stevensons 
Dr. Jekyll und Mr. Hyde,
wo sich Mr. Hyde in Dr. Jekylls
 Körper wie ein Parasit
unwiderruflich einnistet und 
zunehmend an Kraft gewinnt.

Stevensons Roman weist wohl 
auf die Folgen der durch die
viktorianischen Konventionen 
erzwungene Verdrängung und
Abspaltung nicht 
gesellschaftskonformer Wünsche hin.




Es scheint mir aber, als ob 
die Energie unverarbeiteteter
Konflikte sich in unserem 
Energiesystem abkapseln würde.
Ein Eigenleben entwickelt und 
fortan den Energiefluss stört,
Energie bindet und zu einem 
eigenständigen, kleinen
Lebewesen, ähnlich wie der 
mittelalterlichen Homunculus wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Homunculus




„Zum ersten Mal erblickte ich die 
Erscheinung von Edward Hyde (...)
Die böse Seite meines 
Wesens, auf die ich nun all
meine Lebenskraft übertragen hatte, 
war weniger robust und auch
weniger entwickelt, als 
die gute Seite.(...) daher kam
es meiner Ansicht nach, dass
 Edward Hyde soviel schmaler,
schmächtiger und jünger
 war als Henry Jekyll“.

Bekanntlich gewinnt Hyde
 aber rasch an Kraft hinzu.



Während anfänglich die von 
Jekyll selbst erfundene Droge
zur Transmutation notwendig 
ist, kommt es später vor, dass
Jekyll sich während des 
Schlafes in Hyde verwandelt,
ohne dass er vorher den Trank
 zu sich genommen hat.




Was daran erinnert, dass der 
Doppelgänger auch als „astraler Zweitkörper“
verstanden wird,
Oder als bioplasmatischer Körper/Fluidalkörper/
Ätherkörper. eine energetische Erscheinungsform 
des Menschen, die Krankheiten
 wahrnimmt, bevor sie
sich physisch manifestieren.

Im Sinne einer Symbol/Symptom-
transformation werden
die abgespaltenen Konflikte
 zu regelrechten „Energievampiren.

Ob dieser „evil twin“ , dieser 
„daimon“ durch Störungen
in der Balance der Neurotransmitter
 hervorgerufen wird, oder
eben umgekehrt, diese Störungen
 selber hervorruft, wäre eine weitere Frage.

Allerdings darf nicht vergessen werden, dass der
„daimon“ oder „Genius“ ursprünglich 
eine Art persönliche Schutzgeist
war.
http://de.wikipedia.org/wiki/Genius

Ursprünglich waren die Genien 
Ahnengeister, die über ihre
Nachkommen wachten. Aus diesen
 entwickelten sich persönliche
Schutzgeister, von denen man sich 
Hilfe und Inspiration in schwierigen
Lebenssituationen erhoffte.




Ein Aspekt, auf den wohl 
Hermann Hesses "Demian "
anspielt.


Hammer Films deuten mit 
ihrem Dr. Jekyll & Sister Hyde
1971 noch viel kompliziertere 
Verwicklungen an.
Ein Doppelgänger mit 
gegengeschlechtlichen Zügen...
ach herrje!!!???

Dienstag, 26. Januar 2010

Doppelgänger


Mit der Gestalt des Doppelgängers verbinden sich
Ängste und Urängste, die herkömmlichen wissenschaftlichen
Erklärungsmustern und scheinrationalen Lösungen
nicht unbedingt zugänglich sind.




Keith Thompson schreibt in Engel und andere Außerirdische -
UFO-Phänomene in neuer Deutung:
«Unsere Vorfahren wußten, wie wichtig es war, mit seinem
eigenen Doppelgänger, seiner Doppelgängerin, dem Dämon (auf Lateinisch 'genius'
genannt).
http://de.wikipedia.org/wiki/Genius
'Schutzengel' in der christlichen Religion; 'reflex man' in Schottland;
'vardogr' in Norwegen in engem Zwiegespräch zu leben.
Es bedeutete, daß man sich bemühte, den 'Dämon' zu entwickeln,
damit dieses Geistwesen einem während des
gesamten vergänglichen Lebens und hinein ins nächste
Menschenleben half.
Menschen, die sich nicht um ihr persönliches
Anderes kümmerten, wurden zu bösen, bedrohlichen Wesen,
genannt 'larvae', die gern nachts über verängstigt in ihren
Betten Liegenden schwebten und Menschen in den Wahnsinn trieben.



Dies errinnert nicht nur an den Vampir, sondern auch
an Schweizer Sagen um das "Toggeli" das zu nachtschlafener Zeit
seine Opfer aufsucht, ihnen auf die Brust sitzt und damit den Atem raubt.
In der Innerschweiz machen heute noch
haarsträubende Toggeli-Geschichten die Runde.
Toggeli, - auch Trud, Alb (daher Alb- oder Alptraum), Stendal, Waalrüter,
Cauchemar, Cincuit, Le Rudge-Pula, Marui, Painajainen,
Marantule, Schreksele, Pandafeche, Shismora,
Schrätteli, Calcatràpole, Engue, Quäldrytterinde,
Nachtmännli.



Kurt Lussi hat in seinem zur Zeit
leider vergriffenen Buch
"Im Reich der Geister und tanzenden Hexen"
ein eigenes Kapital über das Toggeli mit einem
vergleichenden Exkurs über den Vampirismus in Serbien.

Sonntag, 24. Januar 2010

Don Siegel /Invasion of the body snatchers


"Die Dämonischen"
oder „Die Körperfresser kommen“
Das Motiv wurdemehrfach verfilmt.

wikipedia.org.



Die „Urfassung“ von Don Siegel ist einer meiner Lieblingsfilme.
Es heisst, dass der Film „Rorschachhandlungen“
beeinhalte, in die man eigene Überzeugungen
 hineinprojiziert... Nun denn...







Immer wieder wurde dieser Film 
als Parabel auf die Gefährdung
der „Freien Welt“ durch den Kommunismus
interpretiert, wie auch auf den 
paranoiden Antikommunismus
der McCarthy-Ära. Sicherlich 
kann man diese etwas platte
Auffassung vertreten, sie scheint 
mir aber eher „übergestülpt“.






Meines Erachtens zeigt der
 Film eine Ueberlagerung des
alten Doppelgängermotivs, 
wobei die Gefahr offenbar von
„nichtirdischen Wesenheiten“
 ausgeht. Riesige Schoten, die als
Samen aus dem Weltall kamen, 
und in denen Personen durch
Doppelgänger ersetzt oder zu 
Solchen „umgewandelt“ werden.





Die Bedrohung durch die Gestalt eines wie auch immer
gearteten Doppelgängers, der die Kontrolle über einen Menschen
„übernimmt“, ersetzt oder willenlos macht, ist seit der Romantik
ein beliebtes Motiv in der Phantastischen Literatur,
im Science-Fiction- und Horrorgenre.





Z. B.: Adalbert Chamisso "Peter Schlemihl";





Edgar Allan Poe“ William Wilson“,





Robert Louis Stevenson "Dr. Jekyll and
Mr. Hyde".




Oscar Wilde "Das Bildnis des Dorian Gray";
George du Maurier "Peter Ibbetson".
Der Begriff „Doppelgänger“ soll 
von Jean Paul geprägt worden sein,
durch dessen ganzes Lebenswerk
 sich das Motiv zieht,
da er Kind eine übersinnliche Erscheinung hatte,
bei der er sich als Lichtgestalt gespiegelt sah.
Vergleichbare Motive
finden sich auch bei Heinrich Heine E.T.A. Hofmann
und Clemens Brentano in Achim 
von Arnims Isabella von Aegypten ,
Dostojewskijs Dvojnik {Der Doppelgänger, 
und Maupassants Le Horla ).

Eine Fundgrube zum Thema bietet:

"Das Motiv des Doppelgängers als 
Spaltungsphantasie in der Literatur und im
deutschen Stummfilm"
von Gerald Bär.
Bär weist darauf hin, wie das Medium 
Film ein "neues Paradigma des
Phantastischen und damit des Doppelgängers" schafft.





Die „Dämonischen“ nimmt direkten Bezug auf diese Tradition.

Eine ähnliche Situation wie in "Die Dämonischen" finden sich
etwa in Robert A. Heinleins Puppet Masters
(dt. Die Marionettenspieler, früher auch 
Weltraummollusken erobern die Erde)
von 1951.





Ein anderes ähnlich paranoides 
Motiv findet sich in Philip K. Dicks
Kurzgeschichte The Father Thing 
(dt. Das Vater-Ding) von 1954, wo eine Kreatur
unbekannter Herkunft im Garten 
einer Durchschnittsfamilie 
Doppelgänger, die ein Larvenstadium 
durchlaufen, züchtet.

Der Begriff 'Larve' wird in der
 Zoologie erst seit dem Ende
des 18. Jh.s als Bezeichnung 
für ein Entwicklungsstadium
mancher Insekten zwischen Ei
 und Verpuppung verwendet.
Das wirkliche Erscheinungsbild 
des voll entwickelten Insekts
ist gleichsam hinter einer Maske verhüllt.






Heute kennt man den Begriff 
vor allem von Fasnachtsbräuchen





Früher verstand man unter „Larva “
soviel wie Totengeister , Gespenster....

Aber das ist wieder eine andere Geschichte.





Freitag, 22. Januar 2010

Donnerstag, 21. Januar 2010

The prisoner (Nummer 6)


Die Serie suggerierte eine nahtlose Fortsetzung von John Drake.
Ein britischer Geheimagent , gespielt von Patrick McGoohan, führt ein Streitgespräch mit
seinem Vorgesetzten und kündigt .
Er fährt in seinem Lotus Caterham mit dem mysteriösen Kennzeichen „KAR 120C“,
zurück zu seiner Wohnung und beginnt seine Sachen zu packen.



Währenddessen fährt ein Rolls Royce vor und ein surreal anmutender
Totengräber in Frack und Zylinder steigt aus,
leitet Betäubungsgas durch das Schlüsselloch in die Wohnung
des Agenten und der namenlose Protagonist bricht ohnmächtig
zusammen.
Später erwacht er, vermeintlich noch immer im gleichen Raum,
doch er befindet sich nicht mehr in London,
sondern an einem ihm unbekannten Ort, in einem Dorf - The Village.
Ein Alptraum beginnt!


Das surreal aussehende, aber real existierende Dorf , das als Kulisse
für “The Village”diente,
ist Portmeirion und liegt trotz seines mediterranen
Aussehens im walisischen Gwynedd.

Dort versuchen dunkle Mächte hinter die Beweggründe
für seinen Rückzug vom Dienst zu kommen:

Wo bin ich?
Sie sind da.
Was wollen sie?
Informationen.
Auf wessen Seite sind Sie?
Wir sind auf der richtigen Seite. Wir wollen Informationen, Informationen.
Ich sage nichts.
So oder so, sie werden sprechen.
Wer sind sie?
Die neue Nummer Zwei.
Wer ist Nummer Eins?
Sie sind Nummer Sechs.
Ich bin keine Nummer, ich bin ein freier Mensch!
Ha, ha, ha...!
Ja, damit hatte "Nummer 6" zumindest mich im Sack!


Die Serie spielte
höchst trickreich mit Paranoia, Klaustrophobie,
Desinformation und Realitätsverlust.

Wer regiert den kafkaesken "Ort", wer hat "Nummer 6" entführt
- die eigene Seite, die "Anderen"???
Dabei wurden alle Register
gezogen: Täuschung , falsche Liebhaberin, Drogen,
Hypnose, Amnesie, Gehirnwäsche, Konfrontation mit einem Doppelgänger,
bis hin zu einem Körpertausch!
Niemand weiß, wer die Gefangenen
sind und wer die Wärter.
"The Village" ist ein total überwachter Ort, der einen abgeschlossenen Kosmos
aus reiner Paranoia darstellt.

Jeder Fluchtversuch wird von geheimnisvollen, schwebenden
Plastikballons unterbunden.




Haufenweise unaufgelöste Rätsel, verschlüsselte Allegorien,
verwirrenden Symbolismus, verstörende
surreale Einsprengsel.

Im Mittelpunkt soll die Frage nach
dem Stellenwert des Individuums gefangen im
„goldenen Käfig“ einer Informationsgesellschaft
gestanden haben.
Vielen Zuschauern war das damals zu "Starker Tobak",
da man nicht mehr wusste, wer denn nun die "Guten" und wer die"Bösen" waren.

Ich finde, die17-teilige englische Serie von 1967 (deutsch 1969).gehörte zum
Besten, was das Fernsehen jemals hervorgebracht hat.
Mittlererweile besteht ein regelrechter Kult darum.


Dienstag, 19. Januar 2010

"Danger Man" John Drake


Ein Vorläufer von James Bond war „Danger Man John Drake“
der so um 1960 im Vorabendprogramm der ARD zu sehen war.
„Jedes Land hat seinen Geheimdienst,
Amerika den CIA, England den Secret Service,
Frankreich das Deuxieme bureau...
so ähnlich hiess es im Vorspann.

"My name is Drake, John Drake" (Mein Name ist Drake, John Drake),
stellte sich der legendäre Geheimagent dann vor. Ob
Drake nun diesen Satz von James Bond abgeschaut hat,
oder umgekehrt, entzieht sich meiner Kenntnis.




Drakes Einsatzgebiet war die ganze Welt.
Ueberall dort. wo es brenzlig war.
Er agierte rund um den Globus, in
Weltstädten wie Rom und Paris, in Afrika,
der arabischen Wüste ebenso wie am Fusse des Himalaya.



Wenn auch noch in
schwarzweiss, so waren das doch farbenprächtige Kulissen.
Ferne, unbekannte Welten, voll lauernder Gefahren,
exotische Landschaften,in einer Zeit, wo der Durchschnittsbürger
höchstens bis an die Adria kam.



Der kürzlich verstorbene, britische Schauspieler
Patrick McGoohan machte seinen Job gut, zur wirklichen Kultfigur wurde
er allerdings erst durch die Serie "The Prisoner" (Nummer 6)
http://de.wikipedia.org/wiki/Patrick_McGoohan