Dienstag, 20. November 2018

Wilder Westen Arizona - Tombstone Territory




 Dank “youTube” habe
 ich meine Erinnerung 
an eine der wohl ersten TV  
Western Serien, die ich in
meinem Leben zu sehen bekam,
wieder auffrischen können.
“Wilder Westen Arizona” hiess sie
 im deutschen Fernsehen,




“Tombstone Territory ”im Original .



Pat Conway  spielte den Sheriff  
von Tombstone, Clay Hollister.
Offenbar eine an Wyatt Earp 
angelehnte Figur) 
Sein Freund  Harris Claibourne
 ( Richard Eastham) Betreiber 
des “Tombstone Epitaph”,
wirkte als Erzähler.
In den USA wurden 91 Folgen
ausgestrahlt.
Jede Episode dauerte 25 Minuten.




1959 hatten noch nicht sehr viele Leute
 in meinem Bekanntenkreis einen
Fernsehapparat und es war immer eine
Herausforderung, jemanden zu finden,
 bei dem man einen Film mitsehen durfte.
Von den 12 zwischen 1959 und 1961
in unregelmässigen Abständen 
 ausgestrahlten Folgen, habe ich wohl 
nur etwa ein Drittel gesehen, denn die 
Erinnerung an die Serie ist doch recht 
verblasst.
Nur soviel weiss ich noch:
Es wurde geritten und geschossen
und es war unheimlich spannend.



Und Westerngrössen, wie 
Lee van Cleef, John Doucette
oder Leonard Nimoy, der 
spätere Mr. Spock, die da 
nebst vielen Anderen,
zu sehen waren, 
wurden mir erst später
zum Begriff.

Sonntag, 18. November 2018

Karl May Sammelbilder - Onno Behrends Tee 11



Mit den Bildern 81 - 88 sind wir bei 
“Durch das Land der Skipetaren ”
angelangt. Die Serie wurde
 auch von Carl Lindeberg 
dargestellt .


Bei Bild 1 
(Der Heilige ist ein Schwindler), ...





...wie bei Bild 83 
(Die Hütte des Mubarak in Flammen)
findet sich eine ähnliche Motivauswahl.






Freitag, 16. November 2018

Victorian Undead - Meiringen



Eine bemerkenswerte 
Darstellung
der Vorfälle
findet sich in 
Voume 4
von Ian Edginton und
Davide Fabbri.





Mittwoch, 14. November 2018

Sherlock Holmes - Meiringen




Für alle, die Mr. Holmes
"letztes Problem" nicht mehr
 ganz in Erinnerung haben,
hier die wichtigsten Punkte aus
Dr. Watsons Bericht.

Ein etwas aufgebrachter Holmes
sucht Watson auf und berichtet
 ihm von den Geschehnissen
der letzten Tagend seiner
 Begegnung mit Moriarty.


"Mein lieber Watson, 
Moriarty ist nicht der Mann, 
der Gras unter seinen 
Füssen wachsen läßt. 
Gegen Mittag ging ich 
in Geschäften nach der 
Oxfordstrasse. 




An einer 
Straßenkreuzung kam 
plötzlich ein zweispänniger
 Korbwagen in 
rasender Eile um die
 eine Ecke und war mir
 mit Blitzschnelle
 dicht auf dem Leib; 
durch einen Sprung 
auf den Fssssteig
 konnte ich mich gerade 
noch mit knapper
 Not retten, der Wagen
 aber war in einem
 Augenblick um die 
nächste Ecke gesaust 
und verschwunden. 


Ich hielt mich von da
 an auf dem Fusssteig,
 allein ein paar Strassenlängen 
weiter fiel dicht vor meinen
 Füssen ...


... ein Ziegel vom 
Dach eines Hauses herunter
 und zerschellte auf dem Pflaster.
 Ich rief die Polizei und liess
eine Besichtigung der 
Oertlichkeit vornehmen.
 Es sollten Ausbesserungen 
auf dem Dache 
stattfinden, und zu 
diesem Zwecke waren
 Schieferplatten 
und Ziegelsteine dort 
aufgeschichtet. Man 
wollte mir einreden,
 einen von diesen habe 
der Wind herunter geweht. 
Natürlich wußte ich es 
besser, aber beweisen
 konnte ich nichts." 

"Daraufhin nahm ich einen Wagen und
 fuhr zu meinem Bruder in Pall Mall, 
wo ich den Tag vollends verbrachte. 
Auf meinem Wege von dort zu dir hat
 mich nun vorhin ein Strolch mit einem
 Knüttel angefallen."




" Ich habe ihn zwar
 niedergeschlagen und der Polizei in
 sicheren Gewahrsam übergeben,...




... aber ich kann dir mit
 grösster Bestimmtheit
 voraussagen, daß man
 niemals auch nur die geringste
 Spur einer Verbindung 
zwischen dem sauberen 
Herrn, an dessen 
Vorderzähnen ich 
mir die Knöchel 
blutig geschlagen habe,
 und dem obskuren
 Mathematikus entdecken 
wird, der jedenfalls
 ein paar Stunden
 weit davon ruhig seine Aufgaben 
an der schwarzen
 Tafel ausrechnet"

"Ich kann also offenbar
 nichts Vernünftigeres
 tun, als für die paar 
Tage zu verreisen, bis 
die Polizei vollends
 freie Hand hat. Es wäre 
mir deshalb äusserst
 angenehm, wenn du 
mich nach dem Kontinent
 begleiten könntest."



Am nächsten Tag 
trifft Watson einen
verkleideten Holmes,
der mit neuen 
Schreckensnachrichten
aufzuwarten hat.

"Man hat heute nacht Feuer
 an meine Wohnung
 gelegt; es hat übrigens
 nicht viel Schaden 
angerichtet."


»Es bedarf noch immer 
der grössten Vorsicht,«
 flüsterte er dagegen. 
"Ich habe Grund 
anzunehmen, dass sie 
uns scharf auf den 
Fersen sind.
 Ha, da ist Moriarty selber!"


 Ich blickte zurück und
 sah noch, wie ein 
hochgewachsener Mann
 wütend durch das 
Gedränge stürmte und 
mit der Hand winkte, 
als wollte er den 
Zug anhalten lassen.




Auf abenteuerlichen Wegen 
reisen die Beiden
 nun nach dem Festland 
und erreichen
nach einer siebentägigen 
Wanderung durch
das Rhonetal den Gemmipass.




"So erinnere ich mich, dass,
während wir auf unserem Wege
über den Gemmipass am Ufer
des düsteren Daubensees
hinschritten, ein grosses Felsstück,
 das sich von dem Abhang
 abgelöst hatte, mit lautem Krachen
 herab- und dröhnend
hinter uns in den See stürzte.
 In einem Augenblick war
Holmes den Abhang hinaufgestürmt,
 wo er auf einer luftigen
Felszacke stehend, den Hals
nach allen Seiten reckte.
Vergebens versicherte ihm unser
 Führer, dass Felsstürze
zur Frühlingszeit in dieser
Gegend etwas ganz Gewöhnliches
seien. Er sagte nichts, aber er
lächelte mir zu, als wollte er
mir damit andeuten, etwas dergleichen
 habe er längst erwartet."




Holmes Verhalten weist 
darauf hin, dass er glaubt
dass Moriarty ihn bereits
erwartet und der Steinschlag
ein Angriff auf sein Leben ist.
Doch woher sollte Moriarty wissen,
wohin Holmes will.
Wie soll er schneller, als dieser dort sein?




"Am 3. Mai erreichten
wir das Dorf Meiringen,
wo wir im Englischen
Hof abstiegen. Der Wirt,
 Peter Steiler der Ältere,
 war ein verständiger
Mann, der auch vortrefflich
englisch sprach."




"Auf seinen Rat brachen wir 
am 4. zusammen auf,
um über die Höhen nach
 dem Weiler Rosenlaui
 zu gehen, wo wir übernachten 
wollten. Er hatte 
uns übrigens strengstens 
eingeschärft, hierbei den
 erforderlichen kleinen Umweg 
nicht zu scheuen, 
um die auf halber Höhe liegenden
 Reichenbachfälle zu besichtigen."




"In dem Augenblicke, wo wir
 uns an dieser Stelle wieder
 zurückwandten, erblickten
wir einen jungen Burschen 
aus der Gegend, der mit einem Brief
in der Hand dahergerannt kam.
 Dieser trug den Stempel des
 Gasthofes, den wir soeben
 verlassen hatten, und war
vom Wirt an mich gerichtet. 
Es schien wenige Minuten nach
 unserem Weggang eine
 Engländerin im letzten Stadium der
 Schwindsucht dort eingetroffen
 zu sein. Dieselbe hatte den
 Winter in Davos zugebracht 
und war nun, auf dem Wege
 nach Luzern, wo sie mit 
Bekannten zusammentreffen
wollte, plötzlich von
 einem Blutsturz befallen worden.
Sie habe zwar aller 
Wahrscheinlichkeit nach nur
noch wenige Stunden zu 
leben, aber es würde ihr
doch ein großer Trost sein, 
wenn sie einen englischen
Arzt bei sich sehen könnte, 
ich möchte doch
zurückkommen u.s.w."




Hier nun, so nimmt Watson an,
muss es zum Kampf
 zwischen Holmes
und Moriarty gekommen sein.
Als er zurückkehrt findet
 er jedoch nur noch
Holmes Alpenstock und einen
Abschiedsbrief.




Da lehnte Holmes' Alpenstock
noch an demselben Felsen,
 wo ich ihn verlassen hatte.
Aber von ihm selbst nirgends
eine Spur. Mein Rufen blieb
vergeblich; nur von den Felswänden
ringsum tönte mir in hundertfältigem
 Widerhall der Klang meiner
 eigenen Stimme zurück.
Vom oberen Rande des letzteren
schimmerte mir etwas Helles entgegen;
 ich griff danach und fand, daß es
die silberne Zigarettendose war, die
 Holmes stets bei sich trug. Als
 ich dieselbe aufhob, flatterten einige
 Papierblättchen zu Boden. Es zeigte
sich, dass es drei von Holmes
beschriebene für mich bestimmte
Blätter aus seinem Notizbuch waren.

Montag, 12. November 2018

Sonntag, 11. November 2018

November 1918




Der November 1918 war ein 
schicksalsschwerer Monat.
Das “alte Europa” zerbrach
endgültig.




Am 9. November 1918 wurde
 die Abdankung von Kaiser Wilhelm II 
verkündet.




Der oesterreichische Kaiser Karl I. 
wurde am 11. November 1918
gedrängt, auf jeden Anteil an den
 Staatsgeschäften zu verzichten.



Am  11. November 1918 
wurde der Waffenstillstand von  
 Compiègne  geschlossen und beendete
 die Kampfhandlungen 
im Ersten Weltkrieg.

Doch die Erleichterung 
über den “Frieden” 
wurde durch 
massive politische und
soziale Konflikte 
und Versorgungsengpässe
 der Bevölkerung getrübt.




  Die Lebensbedingungen 
der breiten Masse nahmen auch 
in der vom Krieg verschont
gebliebenen Schweiz  katastrophale
Ausmasse an.
Das führte  vom 12. bis 
zum 14. November 1918 
zum  landesweiten 
Generalstreik , an dem sich 
 250'000 Arbeiter und 
Gewerkschafter beteiligten.



Dazu wütete die  sogenannte
 Spanische Grippe, die  
in der Schweiz zwischen Juli 1918 und 
Juni 1919  24'449 Todesopfer forderte 
Die grösste demografische  Katastrophe
im 20. Jahrhundert. 

Samstag, 10. November 2018

Claude Cueni - Warten auf Hergé




Schon vor seinem 
offizellen Erscheinen
schlug der neueste
 Roman  von  Claude Cueni
 einige Wellen.




“Warten auf Hergé” ist ein 
“parodierender Roman” um den
Vater von ”Tim und Struppi”
 ( Tintin), in dem sich die
Comicfiguren auf die 
Suche nach ihrem
Schöpfer machen.




Claude Cueni hat 
eine Art Biografie eigener Art
 über Hergé geschrieben, die
 mit über 150 Fussnoten
 und Quellenangaben ,
 eine Menge bestürzender 
Details über 
Georges Remi enthüllt.




Jacques Tardi im Cartoonmuseum Basel.



 vom 10.11.2018  bis zum 
 24.3.2019 eine Retrospektive
die dem unglaublich
 umfangreichen 
Werk des französischen
Zeichners Jacques Tardi
gewidmet ist.
Tardi’s vielschichtiges  Werk 
lässt sich in verschiedene
 Schwerpunkte gliedern.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit 
seien hier etwa genannt:




Historische Themen, wie
 Le Cri du Peuple um die 
Geschichte der Pariser 
Kommune.



Soldat Varlot, Grabenkrieg, 
Elender Krieg und 
Der letzte Ansturm 
thematisieren den 
 Ersten Weltkrieg.




In neueren Werken setzt sich
Tardi mit
dem Zweiten Weltkrieg 
auseinander.




 sind in einem fantastisch- okkulten
 Paris der Belle Époque 
angesiedelt.




Ebenso in einem fantastischen
19. Jahrhundert
angesiedelt, ...




Der Dämon im Eis





 Klassische Série noire 
Krimis im Paris der
 20er, 40er und 50er Jahre, wie die
 Adaptionen von Léo-Malet,




Didier Daeninckx
Geo-Charles Veran
wie auch zeitgenössische “Policiers” 
wie die nach Geschichten von
 Jean-Patrick Manchette





Die meisten Werke
sind in deutscher
Uebersetzung
in der Edition Moderne erhältlich.