Mittwoch, 27. Mai 2015

Julie Driscoll and the Trinity



Zwei, drei Jahre war sie eine
 Ikone des “Swinging London
Julie Driscoll, geboren am  8. Juni 1947 





Ob mit Afrolook oder Kurzhaarschnitt...




Sie begann als Barsängerin und jobte 
als Sekretärin für den
Musikproduzenten Giorgio Gomelski.
Dabei lernte sie  Brian Auger  von der 
Gruppe Steampacket kennen und
 wurde  Leadsängerin in dessen neuer Band 
„Brian Auger and the Trinity“. 
Brian Auger war einer der damals  führenden
 britischen Jazz- und Rockorganisten




Mit „Trinity“ hatte Julie Driscoll zwischen
 1966 und 1969 mehrere Hits
 This Wheel’s on Fire, 
Road To Cairo, 
Let the Sunshine in, 
Season of the Witch, 
Indian Rope Man




 1969 folgte das herausragende
 Doppelalbum „Streetnoise“ 
(Cover: Ralph Steadman)





1969 verließ J. Driscoll „Trinity“, heiratete den
Pianisten Keith Tippett  und wechselte zum Jazz. 

Dienstag, 26. Mai 2015

Gary McCarthy - Der Der Derby Mann



Anfang der 1980er Jahre,
brachte der Heyne Verlag
 in seiner immer noch
schmerzlich vermissten
Western Reihe einige Titel
der Serie "Der Derby Mann"
von Gary McCarthy.




Der Held, Darby Buckingham,
war ein Western Autor,
der an Ort und Stelle für
seine Romane recherchierte.
Ein Koloss von einem Mann,
Ex Zirkuskraftmensch und
Bareknucklefighter, der zum
Training Schreibtische stemmte
und äusserlich an den
Schauspieler William  Conrad 
aus der Serie "Cannon"angelehnt war.



Gary McCarthy
über den ich leider auch nicht allzu 
viel in Erfahrung bringen konnte.

In besseren Zeiten wäre der Derbyman,
 so genannt wegen seines Derbyhuts, 
mit Garantie zum Helden einer Western TV 
Serie geworden, ...



(und ich hätte mir William Conrad gut in
der Rolle vorstellen können...)
wozu er alle Voraussetzungen 
mitbringen würde aber eben, leider...




Offenbar wurde die Serie in englisch noch 
fortgesetzt und McCarthy scheint noch eine
 ganze Reihe anderer Romane verfasst zu haben.
Aber, eben leider... siehe oben.
Seit Heyne seine Westernreihe eingestellt hat,
gibt es keine mit liebevoller sorgfalt gepflegte 
Westernreihe mehr in deutscher Sprache.




Montag, 25. Mai 2015

H.P. Lovecraft . Influences




Ein Bild das nicht fehlen darf:
H.P. L von Virgil Finlay


H.P. Lovecraft
verstarb
 am 15. März 1937.
Dennoch erfreut sich der
Grossmeister des Weird  Horrors
ungebrochenen Popularität.




Als der exzentrische Einsiedler
an Magenkrebs starb, war er
nur dem beschränkten Leserkreis
von Pulp-Magazinen wie
“Weird Tales“bekannt.

Nach seinem Tod sorgten Freunde
wie August Derleth
 mit dem eigens gegründeten
Verlag Arkham House dafür,
dass sein Werk nicht in Vergessenheit
 geriet. Dann jedoch begann sich sein Einfluss
direkt und indirekt auf allerlei verschlungenen
und geheimnisvollen Wegen
ins Bewusstsein der Menschheit einzuschleichen.

Heute gilt er als der weltweit 
einflussreichste Autor  
der phantastischen Literatur des
 20. Jahrhunderts.


Roger Corman war einer der ersten,
der Lovecraft verfilmte,





Es folgte etwa "The Dunwich Horror"
von Daniel Haller, produziert von Roger Corman.

In Europa blieb H.P. L lange Zeit unbekannt.





Erst Ende der 1960er Jahre
 erschien die erste Übersetzung
von H.P. Lovecrafts Geschichten 
in deutscher Sprache.

H. P. Lovecraft hat seitdem
weltweit seine 
Spuren überdeutlich auch im
Medium Comic hinterlassen.




Eine der ersten, mir bekannten Adaptionen,
stammte von Bernie Wrightson
Eerie 62/ Januar 1975




Auch Richard Corben
setzte sich schon früh verschiedentlich mit
Lovecrafts Werk auseinander.





Sicherlich gab es bei EC
 Comics bereits frühere
Adaptionsversuche, die mir aber
damals nicht bekannt waren.

In Frankreich hatte H.P. L  hingegen schon
in den späten sechziger Jahren
Kultstatus erreicht. 




Die grossen Comic-Künstler 
jener Jahre, wie Druillet, ...




... Caza...




,,, und Moebius...




...setzten sich mit ihm auseinander.




Am 1. September 1978 brachte das französische 
Métal Hurlant Nr.33 eine Spezialausgabe 
zu H.P. Lovecraft.
Das Cover stammte von H.R.Giger,
der seine Verbundenheit zu Lovecraft 
in seinem Bildband "Necronomicon"
dokumentiert hatte.






Im Jahr darauf  im Oktober 1979,
erschien die nicht ganz
identische Lovevraft Ausgabe
 von "Heavy Metal"

Seitdem haben sich unzählige Künstler 
direkt oder indirekt von Lovecrafts Geschichten
inspirieren lassen und versucht,
Lovecrafts Visionen in
in Bilder umzusetzen.



 Bill Sienkiewicz





Lovecrafts Einfluss findet sich etwa in

Sam Raimi’s  Horrorkomödien  "The Evil Dead "...





...ebenso wie in der
John Carpenter's "Apocalypse Trilogy"
(The Thing, Prince of Darkness und
 In the Mouth of Madness)




Mike Mignola konfrontierte gar Batman in
“The Doom That Came to Gotham ”
mit Lovecraft'schen Bedrohungen ...





... und auch in "Hellboy"...




... brechen Lovecrafts
Schattendimensionen unübersehbar
immer wieder in die diesseitige Welt ein.




Dino Battaglia




Erik Krieg







Auch Alan Moore entrichtete seinen Tribut.





Die Flut der Publikationen
 um H.P. L.ist
schier unüberschaubar geworden...







... und treibt z.T. seltsame Blüten....








Lovecraft wurde gar zusammen mit...




...Nikola Tesla ...




...zum Held en eines eigenen Comics.

Lovecrafts Einfluss findet sich
in Romanen, im Film, in der Musik,
 und in Computerspielen
und ich will gar nicht versuchen,
einen vollständigen Ueberblick zu geben.




Bemerkenswert erscheint mir aber
nach wie vor,
wie die abstrusen (Alp)träume
eines versponnenen  Einzelgängers
innerhalb weniger Jahrzehnte
die Welt eroberten.

Sonntag, 24. Mai 2015

Buch der Schatten 5/10



... einmal mehr,
ganz offenbar der grosse "Cthulhu"
der hier vor Miss Morgaines
Augen evoziert wird.
Angeblich durch einen Fluch in
 der versunkenen Stadt R’lyeh
im Pazifischen Ozean in
 todesähnlichen Schlaf gebannt.
Bereit, wieder auf zu erstehen,
 wenn die Sterne die
in der richtigen Konstellation stehen, um erneut
 Herrschaft über die Erde auszuüben.




Sein Körper ist , einer
(angeblichen) Skizze von
H.P. Lovecragt zufolge,
entfernt humanoid,, Sein Kopf
 ähnelt dem eines Kraken,
 das Gesicht ist ein einziges
 Gewirr von Tentakeln.

Samstag, 23. Mai 2015

Heinz Erhardt



Heinz Erhardt 
20. Februar 1909 - 5. Juni 1979




Heinz Erhardt bleibt mir  als
grosser und immer noch
unterschätzter Komiker,
wie auch als "Filmstar"unvergesslich
in Erinnerung. Seine auf Wortspiele und
verdrehten Redewendungen
aufbauenden Gedichte
waren oft subtiler, als es auf
den ersten Blick erschien.
Allerdings war es sein Vortragsstil,
der sie erst unvergleichlich machte.
Sein  "Noch ein Gedicht"
wurde zu einem geflügelten Wort...










Heinz Erhard spielte in etlichen
Filmen,
meist den gutmütigen,...





... aber von den Segnungen
des deutschen Wirtschaftswunders etwas 
überforderten  Familienvater.






Allzu oft wurde er meiner Meinung
 nach in zweitklassigen
Produktionen "verbraten",
allerdings
 gibt es auch kleine Perlen, 
wie etwa "Natürlich  die Autofahrer"
Hier mit der
ebenso unterschätzten Trude Herr 
bei den Fahrstunden.




Eine Rolle, die ihm sogar in Göttingen
ein Denkmal einbrachte.







Er spielte neben Freddy Quinn
in "Freddy und der Millionär"...




... und hatte oft genug seine liebe Mühe
mit der "Jugend von heute".
Allen widrigen Umständen zum Trotz
durfte man aber  immer beruhigt sein.




Denn: "Willi wird das 
Kind schon schaukeln"




Auch in Karl May Verfilmungen 
durfte Erhard nicht fehlen.
 Als Kantor Hampel in
"Der Oelprinz" 1965



... und als Professor Morgenstern
in "Das Vermächtnis des Inka" 1965



Ausführliches über
den Jahrhundertkomiker
ist auf
der Offiziellen
Heinz Erhardt Homepage 
zu erfahren.