Montag, 18. Juni 2018

Karl May Sammelbilder - Onno Behrends Tee 1




Eigentlich war ich der Meinung,
meine Blogserie zu Carl Lindeberg
und anderen Zeichnern von 
Karl May Sammelbildern
endgültig abgeschlossen zu haben.




Nun hat mich Dr. Ernst Wälti
auf ein weiteres Album 
und einen weiteren Künstler
aufmerksam gemacht.




Die  Firma "Onno Behrends Tee"
brachte um 1952  auch eine Reihe 
von Sammelbildern
zu Karl May Abenteuern heraus.
Obwohl vor einigen Jahren eine
Ausstellung über die Sammelbilder stattfand,
war offenbar über den aus
Bremen stammenden Künstler
Hans Tete Boje Ahrens nur wenig
in Erfahrung zu bringen.




Die Oldenburger Wissenschaftler 
Prof. Dr. Klaus Klattenhoff und 
Prof. Dr. Friedrich Wißmann,
 die  Uni-Bibliothekare
 Christian Kühn und Klaus Ritter 
 bildeten um 2009
eine Arbeitsgruppe,
 die in Zusammenarbeit mit 
dem Teemuseum in Norden und 
dem Ostfriesischen 
Landesmuseum in Emden
 Informationen über den Illustrator
 und Maler Boye Ahrens 
sowie über den Autor und 
Texter Hans-Georg 
Kortmann suchte.
Leider ohne grosses Echo.

Gedruckt wurde bei
Carl Ed. Schneemann KG, Bremen.




Es bleibt mir also nur,
die Bilder für sich sprechen zu lassen.




Dr.Wälti, dem ich die Bildbeispiele 
verdanke, schreibt dazu:

“Bie  Bilder sind 7,5 cm x  5,3 cm gross . 
Was auf der Rückseite der Bilder steht,
 weiss ich nicht, da sie alle im Album 
eingeklebt sind. Die Bilder behandeln 
den Stoff  der ersten 6 Bände von
 Karl May.”











Sonntag, 17. Juni 2018

Fussball Weltmeisterschaft 1958



Vor 60 Jahren, vom 8. bis 
29. Juni 1958 fand in Schweden
die sechste Fussballwelt-
meisterschaft statt. 


Es war die erste WM, die am 
Fernsehen übertragen wurde.




Brasilien wurde Weltmeister.




Torschützenkönig war der 
Franzose Just Fontaine mit 13 Toren.




Der Deutsche  Helmut Rahn und Pelé 
teilten sich mit je 6 Toren den Folgeplatz.




Unbestrittener Star der WM
 war aber der damals 17 jährige
Pelé, (Edson Arantes do Nascimento) .
Der am 23. Oktober 1940 
geborene Pelé ...




...  in Brasilien als O Rei do Futebol 
 oder einfach als O Rei bekannt.
gilt vielen  bis heute  als
„bester Fussballspieler aller Zeiten“.


Samstag, 16. Juni 2018

Walti Anselmo - Schweizer Rocklegende




Der Jahrestag des Monsterkonzerts
 im Zürcher Hallenstadion hat mich
 auch an einen Schweizer Musiker
erinnert, der in den sechziger und
 siebziger Jahren  immer wieder von
 sich  reden machte und dann plötzlich
von der Bildfläche verschwand.




Als das Heft „Angeldust“ 
1985 eine zweiteilige Story
 über ihn brachte,
war er schon so etwas, 
wie eine Schweizer
Rocklegende, aus 
einer scheinbar weit
zurückliegenden Aera.




Walti Anselmo 
 am 10. April 1947
 geboren, war einer der
ersten Schweizer 
Rockgitarristen überhaupt.

 Mit 14 Jahren kaufte er seine  erste
Gitarre und schon während seiner 
Lehrzeit als Retoucheur gründete er
 seine erste eigene Band,
 das „West Street Quartett“.
Mit sechzehn spielte er
bei "Pichi and the Limelights",
später bei "The Hellfires".

Es folgte ein Folk Duo,
zusammen mit Heiner "Hardy" Hepp,
das "Walti Anselmo Set",
dann „Anselmo Trend“
 ein Trio, mit dem er 1968 
als einzige Schweizer Band
 am  legendären 
zweitägigen Monsterkonzert spielte.





1969 gründete er zusammen
mit Hardy Hepp und dem
 Sauterelles Schlagzeuger
Düde Dürst „Krokodil“, ...




... angeblich benannt 
 nach dem Krokodil,
das in Anselmo's
Wohnung lebte.
Eine Band,
 die bis zu ihrer Auflösung
mit fünf Alben und unzähligen
 Tourneen  grosse 
Erfolge in ganz Europa feierte.




Danach verschwand
 er weitgehend
von der Bildfläche,
tauchte  da und dort
mal wieder auf. 
Gerüchten nach,
widmete  er sich
in Schweden der
 Bonsaizucht und spielt
immer noch Gitarre.



Donnerstag, 14. Juni 2018

Onno Behrends Tee - Sammelbilder




Von 1932 bis 1953 legte die 
 Norden auf Ostfriesland
ansässige Teefirma
“ OnnO Behrends Tee ”...





... ihren  Teepackungen 
aufwändig gemalte 
Sammelbilder bei. 




Die Originale lagen 
lange Zeit vergessen 
in den Archiven.
Im Jahr 2012 hat die
Universitätsbibliothek Oldenburg
hat zusammen mit dem Teemuseum, 
dem Ostfriesischen Landesmuseum 
sowie zwei Oldenburger 
Wissenschaftlern eine 
Ausstellung zusammengestellt. 




Ein Album beschreibt 
„Teeblättchens“ Reise
 vom fernen Asien in 
die deutschen Teekannen.




Andere Bildserien 
entführten in ferne Länder, 
 in die ehemaligen deutschen Kolonien, ...




... auf Robinson Crusoes Insel, oder
waren Klaus Störtebeker gewidmet.
Für die Gestaltung 
der Sammelbilder 
verantwortlich waren
der Marinemaler 
Robert Schmidt- aus Hamburg 
sowie der Bremer Grafiker 
Boye Ahrens.




Von Ahrens stammen auch die 
Bilder zu Karl May’s Abenteuer,
von denen ich in der Folge 
einige Beispiele zeigen werde.






Dienstag, 12. Juni 2018

Klagemauer Basel




Im Jahre 1936 wurde der 
Barfüsserplatz teilweise abgesenkt 
und diente fortan
als Parkplatz.



Die Stützmauer  gegen die Barfüsserkirche 
erhielt  den Übernamen Klagemauer 
 und wurde vor allem in den 1960/70er Jahren
zu einem beliebten Treffpunkt der Jugend.




Obwohl Treffpunkt für eine
ganze Generation, sind im Internet
kaum Zeugnisse davon  zu finden.




 1979 wurde „umgestaltet und die
 Klagemauer verschwand mitsamt
 dem Parkplatz.

Sonntag, 10. Juni 2018

Leylinien





Auf die Geheimnisse der



... die Mr. Whitherspoon
in unserem Comic hier anspricht,
bin ich schon früher eingegangen.

Das Buch von
Alfred Watkins über die 
 "Ley Lines"
wurden zwar erst 1925 
veröffentlicht,
aber bekanntlich spielt unser
Comic in einer Parallelwelt,
in einem andern Raum- und Zeitgefüge.





Alfred Watkins 
( 27. Januar 1855; -  15. April 1935) 
war ein britischer Hobby-Archäologe.

Im Jahre 1921 markierte 
Watkins  einige südenglische
Megalithen auf einer Landkarte und
glaubte zu entdecken, dass 
diese nicht willkürlich
in der Landschaft standen,
 sondern  durch gerade Linien
miteinander verbunden
 zu sein schienen.




Er nannte sie, nach der 
 Aufreihungen englischer 
Ortschaften mit der
 Endungen -leigh bzw. -ley 
(altenglisch für „Lichtung, Rodung“)
 Ley Lines.




Alfred Watkins vermutete dahinter
 alte Handelspfade, "Old Straight Tracks"

Später las man immer mehr in 
die Linien hinein, so etwa,
dass sie  auf ein prähistorisches 
 System der Landesvermessung hin
weisen würden, das auf 
astronomischen und religiösen 
Grundlagen beruhen soll.





Kraftfelder und Erdstrahlungen, ...






... Geister- und Totenwege
wurden in Betracht gezogen.



1969 brachte 
der Schriftsteller John Michel
 die Ley Lines ( Heilige Linien)
mit spirituellen und mystischen 
Theorien in Verbindung.




Erich von Damniken wollte
 in den Linien gar
 Flugrouten von
 Ausserirdischen sehen,
während dem der  Archäologe
Richard J. C. Atkinson,  anhand 
der Position von Telefonzellen
 demonstrierte,
 dass das Vorhandensein 
solcher Linien rein zufällig sei.