Samstag, 20. Dezember 2014

Gaylord Du Bois - King of Comic Writers





Das Bild wird den wenigsten Lesern etwas sagen.
Doch dieser ältere Herr gilt als
der "King of Comic Writers" 
Die Liste seiner Stories  scheint schier endlos.
Gaylord McIlvaine Du Bois 
24. August  1899 – 20. Oktober  1993,
schrieb in seinem langen
 Leben an die 3000 Stories 
für  Comic Books und Strips.
Der unglaubliche Umfang seines Schaffens
wurde erst in den letzten Jahren deutlich,
als das Augenmerk sich nebst den Zeichnern,
 auch auf die Verfasser der Comic Geschichten
richtete.
So etwa war er für Tarzan für Dell Comics
 und Gold Key Comics
von 1946 bis 1971 verantwortlich.





Er übersetzte den halben
 Kosmos in Comicbookform.
Tarzan, ( an die 350 Geschichten)
meist in Zusammenarbeit mit
 Jesse Marsh und Russ Manning,





 Korak,...




...  und  John Carter.




Er adaptierte die Radioshow
"The Lone Ranger" als Buch.





Er textete für  Cartooncharaktere, 
wie Raggedy Ann, ...





... Andy Panda,
 Our Gang, 
Tom and Jerry und Uncle Wiggily




 Er schrieb für  Gene Autry Comics,





Roy Rogers Comics ,




Er setzte Zane Grey's Romane für
die Comics um...





Turok, Son of Stone, heute wohl eher
als Videospiel bekannt,  war eine 
eigene Kreation von Du Bois. 




Brothers of the Spear wurde
kürzlich wieder neu aufgelegt.

Er schrieb die Comic Fassung für Filme. so
 Robin Hood,
Quentin Durward, 
The Animal World, 
 Around the World in Eighty Days, 
The Story of Mankind, 




Seventh Voyage of Sinbad, 

 Last Train from Gun Hill, 
 The Horse Soldiers, 
 Solomon and Sheba, 
 Spartacus, 
The Story of Ruth, 
 North to Alaska, 
Master of the World, 
Dondi, 
 Pepe. 
 und Lord Jim 

Er schrieb und schrieb und schrieb.
So etwa auch Dutzende von Big Little Books.
Zum Teil unter anderem Namen.





Er adaptierte TV Serien wie Bat Masterson 








 Space Family Robinson,
Wanted: Dead or Alive, 
The Rebel und Bonanza.

Als Lizenzprodukte
wurden die Dell und Gold Key Hefte
zum Teil um den halben Erdball
nachgedruckt und gelesen.
So etwa als Fernsehabenteuer  im
Neuen Tesloff Verlag und
im bsv Bildschriftenverlag
 Gaylord Dubois dürfte
in den 1950er und 60er Jahren einer
der meistgelesenen
Autoren gewesen sein


Freitag, 19. Dezember 2014

Theodore Roosevelt - Der Cowboy Präsident




"Speak Softly and Carry a Big Stick"



Nein, es ist nicht Karl May, der
hier als sein Alter Ego
Old Shatterhand posiert...




... sondern 
Theodore Roosevelt, Jr. 
27. Oktober 1858 -  6. Januar 1919 
 der von 1901 bis 1909 der 26. Präsident
 der Vereinigten Staaten war. 





Roosevelt verbrachte in jungen Jahren
einige Zeit als Rancher und Jäger 
in den Badlands von
Dakota um seine schwächelnde Gesundheit
zu kurieren und das Leben 
der Cowboys zu studieren.

Roosevelt freundete sich mit Seth Bullock, dem
legendären Marshal von Deadwood an.
"Seth Bullock is a true Westerner, 
the finest type of frontiersman."

Seine Westernposen wurden von den Zeitgenossen
nicht immer freundlich aufgenommen.
 Man bezeichnete ihn als
 "Jane-Dandy," "Punkin-Lily," and "our
 own Oscar Wilde." The New York World
erklärte ihn zum  "chief of the dudes."
Er selbst nahm es gelassen und schrieb 1884
an Henry Cabot Lodge:
 "You would be amused to see me
in  my "broad sombrero hat, fringed
 and beaded buckskin shirt, horse hide
 chaparajos or riding trousers, and cowhide
 boots, with braided bridle and silver spurs." 


Jedenfalls sollte sich Roosevelts  Westernvergangenheit
bald als äusserst Publicitywirksam erweisen.




Er taufte die  im  Spanisch-Amerikanischen
 Krieg im Jahre 1898 
ausgehobene "United States Volunteer Cavalry", flugs in
Roosevelt’s Rough Riders um.




 Die Rekrutierung übernahm er höchstpersönlich .
 wobei ihm seine Erfahrungen aus seiner
 Zeit in den „Badlands“ und als Polizeichef von New York.
zu Gute kamen. Einer der Rough Riders soll der
spätere Cowboy Star Tom Mix gewesen sein.





Der Einsatz der Truppe war nicht so glorios,
wie er in der zeitgenössischen Presse
dargestellt wurde.
Aber das interessierte niemand.
Die Rough Riders, von denen Roosevelt
 als Einziger beritten war,
 nahmen zuerst den  Kettle Hill ein und 
 stürmten dann weiter 
auf den San Juan Hill. 
MassgeblicheUnterstützung erhielten sie
 von den “Buffalo Soldiers” der
 10. US-Kavallerie. .Auch wenn 
böse Stimmen behaupten, dass  
 Roosevelt  eher zufällig an die Spitze
 der vorstürmenden Truppen geriet, so berichteten  die
Schlagzeilen am nächsten Tag einhellig 
von „Teddys Angriff auf San Juan Hill“




Der heldenhafte Sturm auf den
 San Juan Hill wurde von
Buffalo Bill in seiner
Wildwest-Show „Buffalo Bill's 
Wild West and Congress of Rough
Riders of the World“ dramatisiert und glorifiziert.




Im 1997 gedrehten Film
"Rough Riders" von John Milieus
verkörperte Tom Berenger
den draufgängerischen Roosevelt.

Nicht zuletzt der Popularität
der Rough Riders
hatte es Roosevelt zu verdanken, dass
er zu einem der berühmtesten und beliebtesten
Präsidenten seines Landes wurde, dessen Kopf
 am Mount Rushmore neben George Washington,
Thomas Jefferson, and Abraham Lincoln
verewigt wurde.

Während seiner Amtszeit gründete Roosevelt 
 eine Reihe von Nationalparks 
und gilt daher als früher Verfechter 
des Naturschutzes.
1978 wurde ihm zu Ehren der 
Theodore-Roosevelt-Nationalpark 
 in den Badlands eröffnet, wo
 Roosevelt einst seine Ranch unterhielt.





Auch in späteren Jahren pflegte
Roosevelt sein
Image als  Draufgänger,...




... Jäger, Forscher, Abenteurer...




... und rauhbeinigen Reiter
sorgfältig weiter.




Er blieb auch seiner Faszination für den Westen treu.
Er pflegte Freundschaft mit Bat Masterson, 
den er nach New York holte und engagierte
Captain Bill McDonald ( One Riot, one Ranger)
von den  Texas Rangers, als
Leibwächter in seinem Wahlkampf 1901.




Roosevelt schockte die Nation, als er als
 erster Präsident  einen Afroamerikaner, den ehemaligen
Negersklaven und nunmehrigen 
Sozialreformer Booker Taliaferro Washington
zum Dinner ins weisse Haus lud.







Eine weitere Legende verknüpft ihn mit einem 
der beliebtesten Spielzeuge des 
20. Jahrhunderts, dem Teddybären.
Als man ihm auf einem Jagdausflug in Mississippi
einen angebundenen, jungen Bären zum 
Abschuss vorsetzen wollte, weigerte sich
Roosevelt. Diese Begebenheit wurde
vom Karikaturisten der Washington Post
Clifford K. Berryman, festgehalten
Da Berryman den Bären in weiteren Cartoons
immer wieder verwendete,
wurde dieser bald zu Roosevelts Symbolfigur.




Auf legendenhaft verschlungenen Wegen
verknüpfte sich dieser Bär dann mit einem Stoffbären, den
Margarete Steiff auf ihrem Messestand in Leipzig ausstellte.
Ein amerikanischer Vertreter kaufte den Bären als
 „Verlegenheitsmitbringsel“ .
Irgendwann landete der Bär in einer Schaufensterauslage
wo er vom Sekretär Teddy Roosevelts entdeckt  wurde
und ein Geburtstagsgeschenk für  RooseveltsTochter
wurde, die  ihn nach ihrem Vater „Teddy“ taufte.



Neben seiner politischen Arbeit und
 seinen Expeditionsreisen
verfasste Roosevelt 18 Bücher,

1906  erhielt er als erster Amerikaner 
 den Friedensnobelpreis.




John Alexander setzte ihm 1944
als Teddy Brewster
in der Filmkomödie
“Arsenic and Old Lace” ein 
ungewöhnliches Denkmal.





In “The Wind and the Lion” von John Milius
liefert Brian Keith ein prächtiges Portrait
des Cowboy Präsidenten...





Im Film” Secret of the Tomb,”
verkörpert der kürzlich verstorbene Robin Williams...




… den sagenhaften Präsidenten zum dritten Mal
innerhalb der Serie "Night at the Museum". 




Zur Zeit sollen Martin Scorcese und Leonardo Di Cabrio
an einem Film über Roosevelts frühe Jahre arbeiten.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Buch der Schatten - Hintergründe 5






Wir sind im dritten Teil des 
vierten Bandes angelangt,
der sich um die Abenteuer von
 Jason Scott in Paris dreht.




Unterwegs nach Aegypten macht 
Scott  in Paris Bekanntschaft 
mit dem Nautilusclub,
dessen Vorsitzender niemand anders ist,
als der Magier Monsier Singh,...




...  den wir bereits da und dort 
schon  kennen gelernt haben.


Verfolgt von der inquisitorischen 
Gruppe der Gabrielsbrüder,...




... wird Scott durch die Katakomben
 von Paris gehetzt.




Trifft auf den Geist von Dr. Jekyll,
 der ihn orakelnd auf
ungeahnte Gefahren aufmerksam macht,...




... die im fernen Aegypten drohen.




Kaum dem "Schwertarm des Glaubens"
entkommen, lernt Jason Scott die
Geheimnisse des Schädels besser kennen...





... und begegnet, zumindest in der astralen Welt,
 dem derzeitigen Hüter des Schädels.





Während sich Miss Morgaine
in London mit ihrer wachsenden Hellsichtigkeit 
auseinandersetzen muss,
 Botschaften aus dem Elfenreich erhält...





...und sich mit den Schurken des Cerberusclubs
herumschlagen muss ...





... erhält  Scott  bei der der Ueberfahrt
nach Aegypten, auf seltsamen Wegen die
Botschaft, dass Professor Hutchinson nicht verrückt ist.
Das Buch der Schatten nicht verbrannt.


Mittwoch, 17. Dezember 2014

Black Canary - Judo im Comic





Erfunden von Robert Kanigher und
Zeichner Carmine Infantino
debütierte " The Black Canary"
erst als Nebenfigur bei "Johnny Thunder"….



… bevor sie dann selbst in den
Mittelpunkt trat.


Nebst Netzstrümpfen …



…Stulpstiefeln…




...und knappem Outfit,
waren vor allem ihre Kenntnisse
in fernöstlichen Kampfkünsten
ihr Markenzeichen.
Aehnlich wie "Black Cat" beherrschte sie
die Kunst des Judo



Carmine Infantino

Ihre Martial Arts Fähigkeiten,
sind  auch der Hauptgrund,
 weswegen ich sie hier
erwähne. Regten diese doch einige der
bekanntesten Comickünstler
zu wahren Höchstleistungen an.




Alex Toth schuf 1972
diese mustergültigen
Bewegungsabläufe.











Neal Adams




Giordano /von Eeden



Joe Quinones




Irgendwie war sie mit dem “Green Arrow” liiert,
war Mitglied der “Justice Society”,
der “ Justice League”, dem “Team Arrow” und
den” Birds of Prey”.

Auch ansonsten ist ihre Identität etwas verwirrend.
Irgendwann Ende der 1980 Jahre wurde die Serie
neu belebt, wobei nun die Tochter
ins Kostüm schlüpfte.