Sonntag, 26. Februar 2017

Fernsehansagerinnen




Auch ein fast vergessenes Stück
Fernsehgeschichte, ...




...die
Fernsehansagerinnen.
 Da das Deutsche Fernsehen,
(es gab nur eines) ein Zusammenschluss
von sechs Rundfunkanstalten war,
gab es eine ganze Reihe verschiedener
Ansagerinnen.

Junge, adrette Damen, die
durch das Programm führten,
dem Zuschauer jeweils
erklärten, was ihn in der
 Glotze erwartete
und ob der folgende Beitrag
auch für Kinder und Jugendliche
geeignet sei.

Und so wurden sie zusammen mit ...




...Herrn Köpcke von der Tagesschau...




...  und dem HB Männchen, fast
ein Teil der grossen Fernsehfamilie.




Ursula von Manescul, Irene Koss,
 Dagmar Bergmeister, Annette von Arten,
 Ruth Breitag, Hilde Locker




Einige  erlangten teilweise fast Starruhm.
Irene Koss landete 1961 und
1962 unter den beliebtesten
BRAVO Otto TV Stars...




... und war zusammen mit ihrem Mann
Sammy Drechsel so etwas
wie ein Traumpaar.




Ich betrachtete die Ansagerinnen 
als notwendiges
Uebel. Mein Interesse war
auf Sendungen wie "Texas Rangers"
"Fury",
"Am Fuss der blauen Berge"
und wie die Fernsehabenteuer noch alle
hiessen, ausgerichtet und
ich liess die Ansage als
unvermeidlich über mich ergehen.
Daher sind mir nur wenige 
Namen der Damen im Gedächtnis
haften geblieben.

 Nebst Irene Koss wären da noch
als 
zu nennen: 


Ursula von Manescul, 


Dagmar Bergmeister,




 Annette von Aretin, die später
in Roberts Lemke Rateteam
schier Kultstatus
erreichte.




Ruth Kappelsberger, 




Anneliese Fleyenschmidt, 



Claudia Doren, 


Mady Manstein und 



Hilde Nocker.
  

Im Schweizer Fernsehen
waren es




Heidi Abel....



... Cordelia Guggenheim,

und später ...



... Dorothea Furrer,
die die Anfänge
des Fernsehzeitalters prägten.

Irgendwann, Mitte der 1990er Jahre,
verschwanden dann
die Ansagen  zugunsten von
mehr Werbezeit und damit auch
die Ansagerinnen.


Samstag, 25. Februar 2017

London Fog





London und sein Nebel waren im
19. bis weit ins 20 .Jahrhundert
fast sprichwörtlich.




Heute würde man den Nebel wohl
eher als Smog bezeichnen, 
mitentstanden durch den
 schwefelhaltigem Rauch der
weit verbreiteten Kohle-Heizungen.






Der grösste Londoner  Nebel aller 
Zeiten wurde aber in der
Mitte des 20. Jahrhunderts verzeichnet. 
Am Abend des 5. Dezember 1952 
verdichtete sich  der Nebel so plötzlich,,
 dass sich sogar viele sonst 
ortskundige Fussgänger verirrten .
Autofahren war unmöglich, selbst wenn
 jemand mit einer Lampe dem Auto voranging.

 Augenzeugen berichten, dass  man 
wortwörtlich die eigene Hand vor den
Augen nicht mehr sehen konnte.
Die maximale SO2-Konzentration betrug
 3,82 Milligramm pro Kubikmeter Luft 
und in der Folge starben tausende 
von Menschen an Atemproblemen.




Gerne wurden die wabernden
 Nebelschwaden, wie man etwa
aus den Edgar Wallacefilmen weiss,
in Krimis und Gruselfilmen 
eingesetzt.




Zwar heisst es, dass ein Vampir die
Elemente beeinflussen kann
 (Blitz, Donner, Nebel, Gezeiten, Wind)
Der in unserer Geschichte von
 Miss Murray entfachte Nebel, scheint
aber eher  eine Suggestion
oder Massenhalluzination zu sein,...




... denn weder Mac noch Inspector
Lestrade sind in ihren Sehfähigkeiten
dadurch eingeschränkt.

Freitag, 24. Februar 2017

Buch der Schatten S.113/114




Der Nebelzauber, mit dem Miss Murray
 den Verstand von Butcher Schergen
benebelt, erinnert  an Graf Dracula Fähigkeit
sich in Nebel zu verwandeln.


Auch sonst spielt der Nebel,
als Sinnbild von Orientierungslosigkeit
bei Uebergangssituationen
an der Grenze zu
der "Twilight Zone"
vielfach eine Rolle.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Schlotterbeck Basel




Die 1928 erbaute
 "Grossgarage Schlotterbeck"...




... war einer der ersten Stahlgerüst-
und Betongrossbauten und
über Jahrzehnte ein prägendes
und markantes Bauwerk.



An der Ecke Innere Margarethenstrasse/
Viaduktstrasse gelegen, ...




... war die Garage 
so etwas wie ein Sinnbild für
die moderne Zeit.
Bei Nacht vermittelte sie sogar
so etwas
wie Grossstadtflair.




1991 -1993 wurde das Gebäude
von der Werkraumbewegung
zwischengenutzt und dann abgerissen.

Meine Erinnerung wurde allerdings
mehr von dem im Gebäude untergebrachten
Antiquariat (ich glaube es 
war Otto Waser?) geprägt,
wo man damals, ( um 1960 )
 Comic- und Romanhefte
 im Verhältnis 2 zu 1 tauschen konnte.


Mittwoch, 22. Februar 2017

Moritz Kennel / Ernie Hearting




Ein paar Umschlagbilder
mehr, ...


Moritz Kennel ca 1956

... die Moritz Kennel
berühmte Indianerserie schuf.





Die Serie „Berühmte Indianer, 
weisse Kundschafter“ ...




... über die großen Häuptlinge
 der nordamerikanischen 
Indianer, war
 sorgfältig
 nach historischen
 Quellen erarbeitet und 
umfasste 15 Bände. 

Sie erschien
 erstmals zwischen 
1949 und 1963 im Waldstatt
 Verlag in Einsiedeln
und war bis in die 1970er Jahre
in jeder Schulbibliothek zu finden..




Bd.1: Rote Wolke (Red Cloud).
 Ein Lebensbild des grossen 
Häuptlings der Sioux (1949
Bd.2: Sitting Bull. 
Der grosse Führer im Freiheitskampf 
der Sioux-Indianer (1950)
Bd.3: Stumpfes Messer (Dull Knife).
 Führer der Cheyenne-Indianer in ihrem 
letzten Kampfe um Heimat und Freiheit (1951)




Bd.4: Geronimo. 
Die Geschichte der Apachen in ihrem Kampfe
 um Freiheit und Unabhängigkeit (1952)




Bd.5: Kleinkrähe (Little Crow).
 Die Geschichte eines Siouxhäuptlings (1954)
Bd.6: Rollender Donner.
 Kriegshäuptling Chief Joseph. Die Geschichte 
seines Lebens und seines Volkes (1953)




Bd.7: Kriegsadler. 
Die Geschichte des Comanchehäuptlings
 Quanah Parker (1955)




Bd.8: Wildes Pferd (Crazy Horse).
 Die Geschichte eines grossen
 Kriegshäuptlings der Teton Dakota (1956)
Bd.9: Osceola. 
Häuptling der Seminole-Indianer (1957)
Bd.10: Moxtaveto (Black Kettle),
 das tragische Schicksal dieses grossen 
Häuptlings der Cheyenne-Indianer (1958)
Bd.11: Einsamer Wolf. 
Die Geschichte eines Kriegers 
der Apachen-Indianer (1959)
Bd.12: Schwarzer Falke (Black Hawk).
 Die Geschichte eines Häuptlings der Sauk (1960)
Bd.13: Pontiac. 
Sendung und Schicksal eines 
grossen Indianerhäuptlings (1961)




Bd.14: Captain Jack. Kintpuash, 
Anführer der Modoc Indianer im
 Kampf um ihre Heimat (1962)
Bd.15: Metacomet. 
Sendung und Schicksal eines 
grossen Indianerhäuptlings (1963)





Wo möglich, orientierte
sich Kennel an historischem
Bildmaterial.











Hier dürfte allerdings
Pate gestanden haben.