Dienstag, 27. September 2016

Montag, 26. September 2016

"Pistol Pete" Frank Eaton




Frank Boardman 
"Pistol Pete" Eaton
 (26. Oktober 1860 - 8. April 1958) 
Er war eine lebende
Legende
und sein Lebensweg deckt
fast alle Grundmuster ab, auf
 denen  nach Frank Gruber,
der Western  basiert.

"Pistole Pete"war  Cowboy auf 
Postkutscher und  Army - Scout,
Er kämpfte gegen Geronimo, 
und wurde beinahe skalpiert.




Er war der jüngste
 Deputy US Marshal für
 Richter Isaac C. Parker, 
machte den Oklahoma 
und wurde schliesslich 
Buchautor
und Maskottchen 
der Oklahoma State
University.




In Connecticut geboren zog er
 mit seiner Familie nach Kansas.
Als Eaton acht Jahre alt 
war, wurde sein Vater,
ehemaliger Unionssoldat,
von der Ferber-Campsey Bande,
 sechs ehemaligen “Regulators” die 
zu Quantrills Raiders gehörten,
kaltblütig erschossen.




Mose Beaman, ein Freund seines 
Vaters gab dem jungen Frank 
einen alten Colt mit den Worten:
 “My boy, may an old man’s curse 
rest upon you, if you do not 
try to avenge your father.”




Mit 15 gewann er einen
 Schiesswettbewerb in Fort Gibson,
was ihm den Spitznamen 
“Pistol Pete” einbrachte.
Seine Schiesskünste 
wurden bald zur Legende
und in Dutzenden von Filmen 
zitiert..
So konnte er eine Münze
 in die Luft  werfen,
ziehen und sie treffen, bevor
 sie auf dem Boden aufschlug. 
Er soll den Kopf 
einer Klapperschlange 
mit jeder Hand getroffen haben.
 "Hotter than Pete's pistol,"
 wurde zu einem geflügelten
 Wort.




Er wurde
ein berüchtigter
"Gunslinger"  und am Ende seiner
 Karriere hatte er elf Kerben
an seinen Colts.
1885 wurde Eaton  Scout für Captain
 Emmett Crawford bei 
der Jagd auf  Geronimo.

Mit 17 nahm ihn der berühmte
 Cherokee Police Capt. Sam Sixkiller
unter seine Fittiche und
sorgte dafür, dass Eaton der jüngste 
Deputy  U.S. Marshal für “Hanging 
Judge” Isaac Parker wurde.
Das Indian Territory war
ein wildes und weitgehend
gesetzloses Land und die
Devise lautete:
"Kill or be killed".




Eaton  machte sich auf die Suche nach
den Mördern seines Vaters und
brachte fünf davon zur Strecke.
Der sechste wurde von jemand
anderem während eines Kartenspiels
erschossen.




Eaton wurde zum berühmten "Gunfighter"
und war  im Laufe seiner Karriere 
in etliche Revolverkämpfe verwickelt,
wurde mehrfach verwundet und
einen Kampf soll er nur Dank eines Kreuzes 
überlebt haben, das ihm eine 
Freundin geschenkt hatte.
Die Kugel seines Gegners traf das
 Kreuz um seinen Hals 
und Pete überlebte.



Pistol Pete um 1948



Im fortgeschrittenen Alter
zeigte er
sich immer noch
 gerne in Westenkluft...



... und wurde so etwas wie
eine lokale Berühmtheit
und lebende Legende.




Er schrieb zwei Bücher:
"Veteran of the Old West: Pistol Pete",
das sein Leben als Deputy erzählte und
Campfire Stories: "Remembrances 
of a Cowboy Legend". 
Letzteres erschien erst dreissig
 Jahre nach seinem Tod.



Eatons Grab



Statue von  Frank Eaton auf dem
 OSUIT Campus in Okmulgee, Oklahoma.

Sonntag, 25. September 2016

Albert Dorne - Famous Artists School





Mit etwas Fleiss
und Ausdauer
lässt sich mittlerweile
fast der ganze Lehrgang
aus dem Internet 
rekonstruieren.







"Famous Artists" war ein 
von Albert Dorne
gegründeter  Fernlehrgang,
wo Meister der
 US - Illustrationskunst
Tipps
und Anregungen
vermittelten.




Albert Dorne
7. Februar 1906 -15. Dezember 1965
war zu seiner Zeit einer der erfolgreichsten
und höchstbezahlten Illustratoren
der USA.






Hier eine Reihe
seiner Tipps
in den Famous Artists Lehrbüchern.


















Und sucht man noch ein bisschen weiter
stösst man auf seltene Trouvaillen,...





... wie diese Skizzen von








... wo man so Einiges über
Dramaturgie und
Bildaufbau lernen kann.







Oder Al Parker's Tipps
für die Idealisierung von Gesichtern...




2014 erwarb das
Norman Rockwell Museum
die Archive der
"FAS", die in einem
 nichtklimatisierten
Lagerhaus allmählich
vergilbten.

Samstag, 24. September 2016

TV Western - Fifties



Will Hutchins (Sugarcoat),
 Peter Brown (Lawman),
 Jack Kelly (Maverick), 
Ty Hardin (Bronco), 
James Garner (Maverick), 
Wayde Preston (Colt 45),
und John Russell (Lawman)


Während das Genre
heute leider nur
noch ein klägliches
Randdasein fristet,
war der Western bis in
 die frühen 1970er Jahre
eines der beliebtesten
 Film- und TV Genres.




Clint Walker, Cheyenne; 
Jim Arness, Gunsmoke; 
Richard Boone, Have Gun,
 Will Travel; 
Robert Horton, Wagon Train;
 James Garner, Maverick; 
John Payne, Restless Gun.




Während im grossen Kino
die Helden
bereits alterten, waren
die späten 1950er und 
frühen 1960er Jahre
die  glorreiche Zeit des TV Westerns. 
An die 40 Western Serien sollen 
zeitweilig  in den USA um die
Gunst des Publikums gebuhlt haben.




Längst nicht alle Serien  bekam man auch
 hierzulande zu sehen, aber
 doch eine ganze Reihe.
Grund genug jedenfalls,
wieder einmal in Erinnerungen
zu kramen.

"Riding the long, dusty trail."



Die famosen Texas Rangers
Jace Pearson und Harry Morgan,
stellvertretend für eine ganze Reihe von
Filmen und Serien über die berühmte
texanische Polizeitruppe.




"Laramie" ( Am Fuss der blauen Berge)
mit dem unvergleichlichen Robert Fuller
als Jess Harper.




"Wyatt Earp"




Rawhide,
(Tausend Meilen Staub)
die Rolle, der Clint
Eastwood seine
Auftritte in Sergio Leones Filmen verdankte.





"Yancy Derringer" der
als Geheimagent im New Orleans
der Nachbürgerkriegszeit
unterwegs war.




"Casey Jones"
der unerschrockene Lokomotivführer
auf seinem "Cannonball Express"..




"Stories of a Century"
Eisenbahndetektiv Matt Clark




"The Rifleman"
Westlich von Santa Fé




"Bonanza"
Mit 430 Folgen die zweitlängste
Westenserie Welt.




"Wells Fargo"




"The Virginian"
(Die Leute von der Shiloh Ranch)




"Man Without A Gun"
Der Mann ohne Colt




"Pistols ans Petticoats"
Pistolen und Petticoats
oder
"Dick Powells
Zane Grey Theater"
und viele Andere mehr,
wie etwa




"Gunsmoke"(Rauchende Colts)
Eine Serie, die von 1955 bis 1975
635 Folgen lang, lief und damit
die am längsten laufende Westenserie
der Welt wurde.




"Big Valley"




oder "Maverick".

Einiges fand man auch
auf französischen Sendern,
wo man zwar nicht alles verstand,
aber Hauptsache, es wurde
geritten und geschossen.


Andere, unterdessen als "Klassiker"
eingestufte Serien
fanden den Weg nicht,
oder erst viel später,
in den deutschsprachigen Raum.




"Have Gun, Will Travel"
mit Richard Boone.




"Wanted:Dead OrAlive"
mit Steve Mc Queen
als Bounty Hunter
und seinem "Mare Leg" Gewehr.





Einige davon sind unterdessen als
DVD erhältlich
oder zumindest teilweise
auf you tube zu sehen.


Und wenn sie nicht gestorben sind,
so reiten sie noch immer...
... dort, weit im Westen, wo
Männer noch Männer sind.