Montag, 21. Januar 2019

Old Shatterhand Quartett Teil 1




Das "Old Shatterhand Quartett"
erschien 1950
bei Franz Schmidt (Nr 501 -13)
und wurde von Harry Wolf 
herausgegeben.

Die Bilder wurden mir
freundlicherweise 
 von Willi Diwo
zur Verfügung gestellt.




Harry Wolf wird da und dort
auch als Zeichner
angegeben.




 Der Zeichenstil ähnelt 
auch dem, des ebenfalls
von ihm herausgegebenen
 "Orient" Quartetts.




Vergleicht man aber
 den Zeichenstil
mit dem, des auch unter
seinem Namen 
herausgegebenen
 "Winnetou Quartett"
scheint es,
dass es sich wohl um 
verschiedene Zeichner
handeln muss.




Da das Archiv der
Firma Schmidt Spiele
in den 1970er Jahren
einem Brand zum Opfer fiel,
dürfte es wohl schwierig sein,
genauere Informationen zu finden.










Samstag, 19. Januar 2019

The Untouchables - Chicago 1930




1959 war ein gutes Jahr für TV Serien.
Einige absolute Klassiker erlebten
 1959 ihre Geburtsstunde.



Eine davon war “The Untouchables”
 mit Robert Stack als Eliot Ness.
 Von 1959 - 1963 liefen  118 Episoden
 mit einer Laufzeit von je 50 Minuten.




 Wie es heisst, gilt die Serie als 
eine  der gewalttätigsten  die im 
US Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Das lag wohl daran, dass sie eine der
gewalttätigsten Episode der 
amerikanischen Geschichte
darzustellen suchte:
Die Gangsterkriege zur Zeit
der Alkoholprohibition.





Hierzulande waren irgendwann, 
Mitte der Sechziger einige 
Folgen unter dem Titel 
 “Die Unbestechlichen - Chicago 1930 ”
in unregelmässigen Abständen
 im ZDF zu sehen.
Nicht oft und nicht  lange genug, um 
zum durchschlagenden Erfolg zu werden.
Ende der 70er Jahre wiederholte
 man die Serie in einigen
 Dritten Programmen, und 
später auf Privatsendern.




Die Serie stütze sich auf das 
gleichnamige Buch des Prohibitionsagenten
Eliot Ness. 




Sie griff  pseudodokumentarisch 
historische Figuren und Sequenzen 
 der Unterwelt Chicagos ,
wie Al Capone, Frank Nitti, 
Bugs Moran,   
und Dutch Schultz oder
auf und verwoben sie mit der
 Geschichte der Unbestechlichen.




“The Untouchables” war eine kleine Truppe
 Polizisten um Elliott Ness  die als 
unbestechlich, also nicht korrupt galt .

In den USA zog die Serie harsche Kritik der 
 Italoamerikaner auf sich, die sich
pauschal  als Kriminelle
 diskriminiert fühlten.




 Die Serie  lieferte wohl, zusammen 
mit Ness’ Buch, die Vorlage für
Brian De Palmas Film
 “The Untouchables ”
 aus dem Jahr 1987 mit 
Kevin Costner als Ness.

Heute noch sehenswert ist 
die Serie wegen
einer langen Reihe 
hochkarätiger Nebendarsteller.
Die Crème de la crème der 
damaligen Schauspielergilde ist 
in Haupt- oder Gastrollen vertreten.




So mimte Neville Brand 
Al Capone.




Nicht zuletzt machte
die Serie
eine Waffe wieder bekannt.




Die "Chicago Typewriter"
genannte "Tommy Gun"




Donnerstag, 17. Januar 2019

Mittwoch, 16. Januar 2019

Film 1959 Teil 2


1959 brachte einige von 
Kritikern hochgelobte
Werke hervor:
"Orfeo Negro"


“Porgy and Bess”


“Hiroshima, mon amour”

Erzieherisch wertvolle Filme
wie



“Die Brücke”
oder ...



“Tagebuch der Anne Frank” 
sah man im Lauf der Schulzeit 
im Geschichtsunterricht und...




“Geschichte einer Nonne”
in der  Sonntagsschule.
Das Spektrum der Kinolandschaft
war aber erheblich breiter.



Den dunkleren aber
verlockenderen  Seiten
des Lebens, widmete sich
der  sogenannte
Sittenfilm.




Daneben feierte aber auch der
 eher biedere Heimatfilm 
beim Publikum Triumphe.
Förster und Wilderer,
liebreizende Dirndl,
 rauschende Bäche,
 rufende Berge  und 
singende Wälder 
ohne Ende...




...und auch der Schlagerfilm 
erfreute sich grosser Beliebtheit.
Es war Hula Hoop Zeit.




Eine weitere, äusserst erfolgreiche
Filmserie, nahm 1959 ihren Anfang
Die Freddyfilme mit Freddy Quinn.



Das Seelchen Maria
Schell verschlug
 es in den wilden Westen 
unter den Galgenbaum ...




... und Horst Buchholz
auf “Das Totenschiff”




Eddie Constantine
klopfte immer noch
mit grossem Erfolg
Sprüche und
Gangster, wie kein
Zweiter.
Erst allmählich begann
sich die Konkurrenz
des Fernsehens
bemerkbar zu machen.

Montag, 14. Januar 2019

Ben Hur



Die Filmsensation des
Jahres 1959 war  “Ben Hur”.
Ein Film der Superlative. 
Er schlug alle Rekorde
und hält einige bis heute.
Die Anfänge der Geschichte 
um den fiktiven jüdischen Fürsten 
Judah Ben Hur, liegen
 im Wilden Westen.




 Der Verfasser, Lewis 
Wallace,war nämlich 
von 1878 -1881 Gouverneur 
des Territoriums New Mexico,




Er schlug sich mit dem Lincoln 
County Krieg und dem Outlaw 
daneben schrieb er an einem
 Roman, der zum Prototyp
des historischen 
Romans werden sollte
“Ben Hur”.




Der Roman wurde ein Welterfolg 
und gehört zu den meist
 gedruckten Büchern
des 19 Jahrhunderts.



Er wurde zum Theaterstück
 umgearbeitet.

1907 entstand erstmals ein
 fünfzehnminütiger Stummfilm.


1925 wurde der Stoff 
mit Ramón Novarro
 in der Titelrolle 
aufwendig verfilmt 




Und schliesslich  entstand  1959 der
 Klassiker und Inbegriff
 des Monumentalfilms
 von William Wyler. 
Ben Hur war eine der aufwendigsten 
Produktionen aller Zeiten,
gewann 1960 in elf 
Kategorien den Oscar und 
wurde auch sonst mit 
Ehrungen und Preisen überhäuft.
Für die Stuntszenen des sensationellen 
Wagenrennens war...




... Yakima Canutt verantwortlich.
Ben Hur läutete den Beginn des




Der römische Tribun Messala, der  
von seinem Jugendfreund Ben Hur  verlangt,
 ihm die Namen jüdischer Aufwiegler zu
 nennen  und ihn dann auf eine 
Galeere verbannt, soll eine kritische 
Anspielung auf die Kommunistenjagd
 unter McCarthy sein.




Special Effect Legende
Arnold A. Gillespie
vor den Galeerenmodellen.




Andere wollen aber in
 Messalas Handeln  die Geschichte
 einer enttäuschten Liebe
zu Ben Hur sehen. Gore Vidal,
 einer der Co-Autoren 
von Ben Hur, behauptete, er 
und William Wyler hätten
den  Film mit einem  
versteckten homosexuellen
 Subtext versehen.
Messala - Darsteller Stephen Boyd 
sei in ihre Version 
eingeweiht gewesen,
dem konservativeren Heston wurde
 der Plan verschwiegen.




Nun, möglicherweise 
 stützen die Bilder 
tausender halbnackter,
 schwitzender Männerkörper
in Röckchen und 
Sandalen  diese Theorie.



Ich fand damals (und auch heute noch)
das Wagenrennen toll, ansonsten
aber war mir der Film zu langatmig
 und mit religiösem 
Brimborium überladen.