Samstag, 25. Oktober 2014

Herbschtmäss 2014



Von Niklaus Stoecklin stammt
dieses Bild der Herbstmesse auf
dem Barfüsserplatz.





Und dieses Plakat von Celestino Piatti
hat auch schon mehr als
ein halbes Jahrhundert
auf dem Buckel.

Heute, am 25. Oktober 2014 ist es wieder soweit.
Punkt 12. Uhr läutet der Mesmer von
St.Martin
die 544 Herbstmesse ein.


Ueber Mässmogge, Rosekiechli,
Magenbrot, Lebkuchen und andere
Spezialitäten…



Burkhard Mangold 


... sowie
 fast alles Wissenswerte
über die Mäss findet sich auf
Basel Insider.




Nachdem ich mich das letzte Jahr über
das Wiederauftauchen der  alten
Prater Geisterbahn …



… in der Messehalle 3 am
Riehenring freuen konnte, warte ich
eigentlich nur noch darauf, noch einmal das
legendäre Tanzrad in Aktion zu sehen.




Damals, zu Zeiten der Halbstarken, von
Rock'n Roll und Beat
die absolute Sensation.
Bislang ist es mir nicht einmal gelungen
ein einziges Photo davon zu finden.



Foto: Lothar Jeck

Freitag, 24. Oktober 2014

John Clum - The Tombstone Epitaph






“Every tombstone needs an epitaph,” 




The Tombstone Epitaph, gegründet am 1.Mai 1880, 
ist die älteste, ununterbrochen
 erscheinende Zeitung Arizonas.




Herausgeber war John Philip Clum
(1851 - 1932) ein enger Freund von Wyatt Earp.
(John Clum und Wyatt Earp in Nome, Alaska  1900.)





John Philip Clum war Agent für die 
 San Carlos Apache Indian Reservation
 im Arizona Territorium.
Von den Apachen "Nantan Betunnikiyeh" genannt, 
versuchte er so etwas wie Selbstverwaltung
im Reservat einzuführen und geriet zwischen die
Fronten von Armee, Politik und
aufständischen Indianern.




1877 war er massgeblich an der Festnahme
Geronimos beteiligt.
Clums Tätigkeit als Indianeragent
wird unterschiedlich beurteilt.
Clum knappe 22 Jahre alt, als der den
Posten übernahm und  Mitglied
 der Dutch Reformed Church 
zu der viele Apachen “bekehrt” wurden.
Er scheint  aber eine für damalige Begriffe eher
"fortschrittliche" Haltung gegenüber den
 Indianern eingenommen und sich eine gewisse
Achtung bei den Apachen verschafft zu haben.


1877 resignierte er ab der US Politik und zog nach Tombstone,
wo er den "Tombstone Epitaph" gründete.





Er wurde zum Chronisten der 
legendenumwobenen
Auseinandersetzung der Earp Brüder mit
den Clantons ...




... der vielfach verfilmten Schiesserei am OK Corral...




... und war 
war zeitweiliger Bürgermeister
der Stadt.
Später zog es ihn von einer Boomtown zur nächsten,
bis hinauf nach Alaska.


Russ Manning  vermittelt
in Heft No.10 von
" Famous Marshal Wyatt Earp"...





... erschienen 1960 im Dell Verlag...





... eine anschauliche Vorstellung,
wie es in Clums Druckerei
zu und her gegangen sein  könnte.



Für die Abenteuer von Lieutenant Blueberry in 
Tombstone, warb der Verlag mit obigem,
dem "Tombstone Epitaph"
 nachempfundenen Zeitungsauschnitt,

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Zeitungen im Wilden Westen



Selbstredend hatten sie nie den
Stellenwert des Sheriffs oder des Gunfighters,
aber sie gehörten, wie etwa der "Doc"
zum unverzichtbaren Inventar
eines ordentlichen Westerns
und hatten so
immerhin einen sicheren Platz 
in den Nebenrollen.
Die Zeitungsmänner im wilden Westen.




Rex Reason, "Der Mann ohne Colt" und
Herausgeber des Yellowstone Sentinel" brachte es gar
zu einer eigenen TV Serie.






Und auch Jamie McPheeters Vater
zog es als Zeitungsmacher ins ferne
Goldland California.




Yancey Cravat war der Herausgeber
 des "Oklahoma Wigwam"
in Edna Ferbers
zweimal verfilmten
Roman"Cimarron".



Glenn Ford und Maria Schell

John Ford verdanken wir einige
klassische Szenen  über
die Zeitungsmacher im alten Westen.




So etwa in "Stagecoach" 1939
wo der aufgeregte Herausgeber
seinem alten Drucker zuruft:




"Billy! Billy! Kill that story about the Republican
 convention in Chicago and put this on the
 front page: The Ringo Kid shot on Main Street
 in Lordsburg tonight!" "I didn't hear any
 shooting, Ed..." "You will, Billy, you will."







Ein anderer Klassiker. Edmond O'Brian
als besoffener Drucker in
John Ford’s “The Man who shot Liberty Valance”


Der Film  spielt um 1880. Die Schrift,
 Cooper Oldstyle, in der der “Shinbone Star” gesetzt ist,
 wurde allerdings erst 1918 eingeführt.


In vielen Fällen wurden die Druckpressen für
Hollywoodfilme und Fernsehserien
vom International Printing Museum, Carson, California
ausgeliehen.
So etwa für  Bonanza, Have Gun will Travel,
Rockford Files, Dr Quinn Medicine Woman,
 Treasure Hunters und Gilmore Girls.
Ebenso für Twilight Zone und die Waltons.




Nicht immer klappte es hundertprozentig
 mit der historischen Genauigkeit.
So spielt die Serie “Deadwood” 1876. die
 Druckerpresse stammt aber aus dem Jahr 1892.






Zu den berühmtesten Zeitungsmännern des Westens
gehört zweifellos John Clum und sein "Tombstone Epitaph"

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Gold in California - "The Travels of Jaimie McPheeters"



Der Goldfund bei Sutters Mill im Jahre 1848 löste
 einen bis anhin nie dagewesenen Goldrausch aus.
Eine wahre Völkerwanderungaus allen Ecken und
 Enden der Welt ins Goldland Kalifornien setzte ein.





Zwei Romane zu diesem Thema, 
Anfang der 1960er Jahre erschienen,
sind mir in bester Erinnerung geblieben.

Der 1959 erschienene Roman von Pulitzerpreisträger
 Robert Lewis Taylor,
"The Travels of Jaimie McPheeters" 

Taylors Buch wurde auch in eine
TV Sendung umgesetzt, und ob man es glaubt oder nicht,
der pausbäckige Junge ist niemand anders
als Kurt Russell, der Sohn von Deputy
Clem Foster aus Virginia City.

So weit ich mich erinnere, war die Serie nur
auf einem französischen Sender zu sehen,
wo man nur die Hälfte verstand...
aber das war mir weitgehend egal.

Taylor schrieb (möglicherweise)
 noch zwei weitere Romane
um Jamie Mc Pheeters.
"Reise nach Matecumbe"
und "Zwei Wege nach Guadelupe"
wurden offenbar auch auf
Deutsch übersetzt. Ich hab sie aber leider nie gelesen.




Das andere Buch war der 1965 mit dem "Spur Award"
 prämierte Roman “Gold in California”
von Willis Todhunter Ballard.

In beiden Romanen werden die vielfältigen Fährnisse und
Abenteuer aus der Perspektive eines
halbwüchsigen Jungen
auf dem Treck durch den Kontinent beschrieben.
Nicht unbedingt typische Westernromane.
Man fühlt sich eher ein wenig an Huckleberry Finn erinnert.

Trotzdem, in beiden Fällen ein echtes Lesevergnügen.


W. Todhunter Ballard  13.12.1903 - 27.12, 1980
war Drehbuchautor  und schrieb daneben
rund 90 Romane und an die 1000 Kurzgeschichten.
Hauptsächlich Krimis und Western.




Unter dem Namen Jack Slade, einem seiner vielen
Pseudonyme, verfasste er die ersten Bände
 der langlebigen Westernserie "Lassiter"die seit Jahr
und Tag von unbekannten "Ghostwritern" fortgesetzt wird.
Auf die Gefahr hin, wieder einmal
allzu sehr auszuschweifen, sei doch darauf
 hingewiesen, dass Lassiter ursprünglich ein
Held in Zane Grey's Klassiker "Riders of the purple Sage"
( Das Gesetz der Mormonen" war.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Montag, 20. Oktober 2014

Disco volante - Domenica del Corriere



Auch in Italien grassierten 
 Meldungen über  Unbekannte Flugobjekte,
seltsame Himmelserscheinungen und Gerüchte
über Begegnungen mit Ausserirdischen..




Disco Volante über Mailand 1962



“Anonym aufgetauchte  
Dokumente", datiert von 1936,
 beinhalten  angeblich einen Rapport  über 
einen 1933  in der Lombardei abgestürzten,
unbekannten Flugkörper mit zwei Insassen .
Der Duce befahl absolutes Stillschweigen 
und setzte eine Untersuchungskommission ein,
RS/33. Wie es heisst, die erste 
staatliche Untersuchungskommission.
Benito Mussolini vermutete  allerdings  eher 
 fremdländische Technologie dahinter,
das wissenschaftliche Komitee, das das 
Wrack und die Insassen untersuchte, 
glaubte angeblich  eher 
an einen ausseriridischen
 Ursprung.  




Das von Papst Pius XII 
beobachtete 'Sonnenwunder' 
gegen vier Uhr am Nachmittag
 des 13. Oktober 1950. 
Noch drei weitere Male sah er
 die Erscheinung im selben Jahr .




Die seltsame Begegnung der
40 jährigen Rosa Dainelli aus Cennina.
1..November 1954

Am 27. Oktober 1954 
Stadio Artemio Franchi. Florenz
Während des Spiels zwischen
 AC Florenz gegen Unione Sportiva Pistoiese
taucht ein UFO über dem Stadion auf.





Die italienischen Fußball-Legende Ardico Magnini:
 "Ich erinnere mich noch an alles von A bis Z. 
Während wir spielten kam plötzlich alles zum Stillstand,
 weil jeder nach oben an den Himmel blickte. (...) 
Da war etwas, das aussah, wie ein Ei und es 
bewegte sich sehr langsam. Jeder blickte nach 
oben und zur gleich Zeit fiel da auch eine Ar
t silbriger Glitter vom Himmel. Wir waren verblüfft, 
da wir so etwas noch nie zuvor gesehen hatten und
 wir waren in diesem Moment von dem, was
 wir das sahen, absolut schockiert. (...)
 Nachdem alles vorüber war, setzten wir das Spiel fort."





3 . Juli 1965. Sichtung eines UFOs
 auf einer argentinischen,
wissenschaftlichen Forschungsbasis 
in der Antarktis.



Ob in Italien oder sonst wo auf der
Welt, die Zeichner des
"Domenica del Corriere"
lieferten Bilder ab, als 
wären sie dabeigewesen.




Einer der bekanntesten Zeichner war
Walter Molino 
(5. November 1915 - 8. Dezember 1997 )
Molino war ein italienischer
 Comiczeichner und Illustrator.





Im Jahr 1941 begann Molinos 
die Zusammenarbeit[ mit der Zeitschrift 
"Domenica del Corriere", ...





UFO über Perruggia
Cover vom 17.06.1962

Knapp 30 Jahre schuf Walter Molino
 Titelbilder, Illustrationen  und 
humoristische Zeichnungen
für den "Dominica del Corriere".




17 . September 1954 
Sichtung in der Nähe des Aeroporto Forlanini





Der 9 jährige Raimundo Aleluia Mafra
 aus Duas Pontas, nahe Belo Horizonte
wird Zeuge der Entführung seines Vaters.





UFO über Florenz 1957