Samstag, 16. Februar 2019

Old Shatterhand Quartett - Teil 2



Der zweite Teil des
 "Old Shatterhand Quartetts",
erschienen 1950
bei Franz Schmidt (Nr 501 -13)
und herausgegeben
von Harry Wolf. 

Die Bilder wurden mir
freundlicherweise 
 von Willi Diwo
zur Verfügung gestellt.












Donnerstag, 14. Februar 2019

Petite Fleur - Chris Barber





Am 13. Februar 1959 
kam ein Instrumental 
in die britischen Pop-Charts und
 drang bis  bis auf Rang drei vor.




“Petite Fleur” komponiert vom 
amerikanischen Jazzmusiker
 Sidney Bechet, in der Version von
 Chris Barber’s Jazz Band .
Bis heute einer der meistverkauften
Instrumentaltitel überhaupt.




Die späten 50er Jahre waren 
musikalisch mitgeprägt 
vom Trad Jazz, ...




... einer
vornehmlich  in Europa 
vorkommende Variante des 
Dixieland Jazz.
Chris Barber gehörte zu den 
Hauptvertretern 
dieses Musikstils,
der von England aus auf 
ganz Europa übergriff.




Der wegen rassistischen 
Anfeindungen nach Frankreich
emigrierte Bechet hatte den 
Titel 1952 erstmals 
aufgenommen.





Chris Barber nahm den  
Instrumentaltitel mehrfach 
auf, erstmals am 3. September 1955.
Weitere Fassungen folgten,
 jeweils mit dem Klarinettisten  
Monty Sunshines ,
stiessen aber allesamt nicht
 auf überwätigende Resonanz.
Erst einer Wiederveröffentlichung
 im Januar 1959 war der 
Durchbruch vergönnt. In den USA 
 erreichte die Aufnahme  Platz 
fünf derHitparade,
in Deutschland Platz zwei
 und entwickelte sich 
weltweit zum Millionenseller. 
Ueber 30 Versionen des Titels 
wurden aufgenommen.




Eine der bekanntesten dürfte
die des Klarinettisten
Acker Bilk sein. der ein Jahr später mit
 “ Stranger on the Shore ” ähnliche Triumphe feierte.

Dienstag, 12. Februar 2019

Topograohie des Unbewussten



Was Professor Ambrosius hier
 zu erklären versucht, ...


... bezeichnet 
der Psychiater Stanislav Grof, 
in seinem Buch „Topographie 
als „transpersonale Erfahrungen“.




Stanislav Grof 
(geboren am  1. Juli 1931 in Prag) 

Grof unterteilt die transpersonalen
 Erfahrungen  in zwei Gruppen:
„ Die erste umfasst eine Erweiterung
 des Gewahrseins innerhalb
 des Rahmens der „objektiven Realität“. 
Diese teilt er in mehrere 
Untergruppen ein: als erstes 
die Erfahrungen, die mit einer 
zeitlichen Bewusstseinserweiterung
 einhergehen wie 
embryonale und fötale 
Erinnerungen, kollektive und 
rassenspezifische Erfahrungen, 
das Erleben einer früheren 
Inkarnation, Präkognition, Hellsehen, 
Hellhören und Zeitreisen.
 Zu den Erfahrungen der räumlichen 
Bewusstseinserweiterung 
gehören die Ich-Transzendenz in 
zwischenmenschlichen Beziehungen,
 die Identifikation mit anderen Personen,
 mit Gruppen, mit Tieren,
 Pflanzen und anorganischer Materie, 
ausserkörperliche Reisen 
und planetarisches oder 
kosmisches Bewusstsein. Bei der
 räumlichen Verengung des 
Bewusstseins treten zum Beispiel 
Organ-, Gewebe- und Zellbewusstsein
 auf. Zur zweiten Gruppe
 gehören Erfahrungen, die über
 den Rahmen der als objektiv
 betrachteten Realität hinausgehen. 
Dazu zählt Grof spiritistische
 und mediale Erfahrungen, die 
Begegnung mit übermenschlichen
 geistigen Wesenheiten, unbekannten
 Lebensformen und mit 
Gottheiten sowie archetypische
 und mythologische Erfahrungen.“

Grofs Kategorisierungen sind 
wissenschaftlich umstritten.
Je nach wetanschaulicher Ausrichtung
 werden diese Erlebnisse
als „symbolisch“ oder
 „pathologisch" zu erklären versucht.


Sonntag, 10. Februar 2019

Moritz Kennel Website




Als ich vor Jahren
meinen Blog
über den Grafiker
verfasste, stand mir
 kaum Material
zur Verfügung.




Viele der von ihm illustrierten
Bücher waren vergriffen.




Lediglich seine 
Umschlagsillustrationen
waren noch in
Bibliotheken zu finden.




In der Zwischenzeit hat
sich die Situation gebessert.
Pierangelo Boog veröffentlichte 
auf seiner Website eine Reihe von
Werken aus der 





veröffentlicht,
auf die ich ausdrücklich
hinweisen möchte.





Sie zeigt eine Fülle
von mir bislang unbekannten 
 Bildern  Kennels
und enthält
 auch eine
ausführliche Biografie
des Künstlers .




 Bislang der wohl umfassendste
Überblick über Moritz Kennels
Schaffen, 




Ausserdem ist Moritz Kennel 
seit Kurzem
auch auf Wikipedia
zu finden.



Samstag, 9. Februar 2019

Deutsche Hits des Jahres 1959 - 2




Die Hitparade
als solche, gab es eigentlich 1959
noch gar nicht.
Die Rede war noch von “Schlager”.




Es gab "Schlager -Revue Hefte"
"Schlagerpaletten und jede Menge
Schlagerfilme.
Diese brachten die aktuellen
Gassenhauer, in eine dürftige
Handlung verpackt,
ins Kino.




Ab April 1954 wurden von der  
Musikzeitschrift „Der Automatenmarkt“ 
Statistiken über Erfolgsschlager 
 in  Musikboxen geführt,
 die heute  als eine Art 
 „offizielle Hitparade”
 betrachtet werden.
Daneben gab es unterschiedliche, 
oft stark voneinander
abweichende Statistiken von 
Verlagen und Plattenfirmen.
  Eine erste deutschsprachige 
Hitparade 
 wurde am 6. April 1958 
von Camillo Felgen
in  Radio Luxemburg ausgestrahlt. 
Es dauerte bis 1967 als der Begriff 
Hitparade im “Duden” erstmals 
 aufgeführt wurde.

Die Platzierungen der beliebtesten  Titel 
im Jahre 1959 sind also unterschiedlich.
Die Popularität der aufgeführten Titel 
deckt sich aber weitgehend mit
meinem Erinnerungsvermögen.




Billy Vaughn: La Paloma
Ein Jahr zuvor hatte
 Vaughn seinen grössten und 
bekanntesten Hit mit seiner 
 Sail Along Silv’ry Moon.
und sammelte 1959 weitere goldene 
Schallplatten in Old Germany.




Bill Ramsey: Souvenirs
Ramsay hatte sich bereits 
mit Wumba-Tumba Schokoladeneisverkäufer 
als Spassvogel vom Dienst
etabliert.

"Charly Chaplins Schuh
 und Picassos Kamm
Von der Garbo eine Brille und 
von der Monroe einen Schwamm
Von Louis (Armstrong) das weisse
 Tuch, das die Trompete hält
Und von Eddie die Pistole 
mit der er Gangster fällt

Mit Eddie, war, damals jedem Kind
 bekannt, Eddie Constantine gemeint.




Hans Blum: Charly Brown
ein Leiber - Stoller Titel, im Original
 von den Coasters gesungen.

"Charly Brown, Charly Brown,
das ist ein Clown, der Charly Brown.
Und wenn der Lehrer spricht,
wer hört gar nicht hin?
Charly Brown, der hat nur
 immer Unsinn im Sinn."




 Kriminal-Tango

“Kriminal-Tango in der Taverne,
dunkle Gestalten, rote Laterne.
Abend für Abend lodert die Lunte,
brühende Spannung liegt in der Luft.”

Ein Klassiker !



Peter Kraus: Sugar Baby

“A One, a Two, a Three, a Four!
Sugar-Sugar-Baby, oh-oh, Sugar-Sugar-Baby
Mmmhhh, sei doch lieb zu mir ”

Mit diesen Zeilen wurde
Peter Kraus definitiv
zum Teenageridol
seiner Zeit.

Auch sein  "Kitty Cat" liegt
mir noch in den Ohren.

 Conny Froboess
hatte zwei Erfolge:
"Mister Music"
und eher untypisch
"Kleine Lucienne"




Chris Howland: Das hab’ ich in Paris gelernt

"Das hab' ich in Paris gelernt
Und zwar im Handumdreh'n
Das lernt man sonst in keiner Stadt
So gut
So schnell und schön
Und wenn sie noch 'was lernen soll'n
Dann kommen sie hier her."

Chris Holland, alias
Heinrich Pumpernickel, ein Tausendsassa
der als Schlagerinterpret,
imFernsehen bis hin zu Karl
May und Edgar Wallacefilmen,
immer dabei war.




Melitta Berg hatte  mit
Nur du, du, du allein, einer  Coverversion
des Teddy Bears Hits
To Know Him Is to Love Him
ihren durchschlagendsten Erfolg.




Louis Armstrong & Gabriele (Clonisch)
sangen sich mit Onkel Satchmo's Lullaby
in die Herzen der Zuhörer

Es gab natürlich noch 
eine Menge anderer Titel,
oft eben Coverversionen von US Hits,
oder im Zuge der allgemeinen
 Italienbegeisterung 
eingedeutschte Hits aus Italien.

Ciao Ciao Bambina
war etwa in Versionen


 von Caterina Valente, 



Dalida und Peter Alexander
zu hören.
Oft hatten gerade
Interpreten mit fremdländischem Akzent
den grössten Erfolg.




Gegen Ende des Jahres
 landeten  Rocco Granata  bzw.  Will Brandes
einen Riesenerfolg mit Marina.

Dann waren da noch
"Wenn die Glocken hell erklingen"
an dem sich verschiedene
Interpreten versuchten.




Ted Herold
"Ich bin ein Mann"
"Hula Rock"
und
"Isabell"



Heidi Brühl: "Chico Chico Charlie /
Nur der Mond schaut zu "
A und B Seite hatten Erfolg und
man müsste wohl die Platzierungen
 zusammenrechnen.




Angèle Durand und
Danny Mann frönten dem
" Hula Hoop".

Tom & Tommy besangen
" Eine Handvoll Heimaterde"




Tommy Kent - "Oh, Susie Darlin'"
und Peter Alexander mit
"Mandolinen und Mondschein",
ein Titel den auch Willy Hagana einspielte.