Freitag, 27. Mai 2022

Raumschiff Enterprise - Star Trek


 
 Vor genau 50 Jahren, am 27. Mai 1972
 startete das ZDF  mit der
von Gene Roddenberry  konzipierten Serie
Raumschiff Enterprise ( Star Trek)
 
 

 
„Der Weltraum, unendliche Weiten. 
Wir schreiben das Jahr 2200.
Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs 
Enterprise, das mit seiner
400 Mann starken Besatzung 5 Jahre
 lang unterwegs ist, um neue
Welten zu erforschen, neues Leben 
und neue Zivilisationen.
Viele Lichtjahre von der Erde 
entfernt, dringt die Enterprise
in Galaxien vor, die nie ein 
Mensch zuvor gesehen hat."
 
 


Science Fiction hatte es damals schwer.

Die deutsche Produktion, "Raumschiff Orion"
(Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer
des Raumschiffes Orion ) die fast 
zeitgleich mit dem US Start
von "Star Trek" gedreht wurde, konnte 
sich nur 7 Folgen lang halten,
obwohl sie ein Publikumserfolg war.
 
 

 
Auch "Star Trek" hatte Anlaufschwierigkeiten und
der US-Fernsehsender NBC stellte die
Serie 1969 nach drei Staffeln 
mit insgesamt 79 Folgen ein. 
 
Das ZDF wählte mehr oder weniger willkürlich
26  Folgen aus, später wurden 13 dazu gekauft.

Erst in den folgenden Jahren entwickelte sich "Star Trek"
zu einem weltweiten, popkulturellen Phänomen.
 
 
 
 
Der oft zitierte Satz 
“Beam me up, Scotty” soll in Tat
und Wahrheit kein einziges 
mal in “Star Trek” gefallen sein.
Weder in den Serien, noch in den Kinofilmen.
Trotzdem, die "beamerei" war etwas
vom Tollsten an Enterprise.



 
 

 

 


... oder die von Captain Kirk
 ausgeübte Kampfkunst
"Kirk Fu".

Montag, 23. Mai 2022

Johannes Grützke - Böcklin, Bachofen, Burckhardt, Nietzsche

 


Vier berühmte Basler sind auf dem 
Ölgemälde von Johannes Grützke 
von 1970 auf der Mittleren 
Rheinbrücke in Basel  einträchtig
vereint.

Der Maler A. Böcklin 
(16. Oktober 1827 - 16. Januar 1901) 
Der Mutterrechtler J. J. Bachofen, 
( 22. Dezember 1815 - 25. November 1887)
 Der Kulturhistoriker J. Burckhardt 
(1818 in Basel - 8. August 1897) und
der Philosoph F. Nietzsche 
( 15. Oktober 1844 - 25. August 1900 )

Alles Zeitgenossen !
Vier Männer, die ihre Zeit
mitprägten und weit darüber hinaus
wirkten.

Zumindest von Böcklin und 
Burckhardt weiss man um eine engere,
wenn auch nicht immer
harmonische Beziehung
und die anderen Herren Professoren
 sind sich sicherlich
allesamt auf der Universität
über den Weg gelaufen.

So weit hergeholt ist die
Bildidee also nicht. Sie wirkt
aber auf mich trotzdem
seltsam surreal.

Samstag, 21. Mai 2022

Donnerstag, 19. Mai 2022

Marylin Monroe - Happy Birthday, Mr. President

 


Am 19. Mai 1962 sang 
Marylin Monroe anlässlich
der Geburtstagsfeier 
von Präsident Kennedy ihr laszives
Happy Birthday, Mr. President"
ud sorgte damit für einen Skandal..

Die Veranstaltung war eine Spendengala
für die Demokratische Partei .
Kennedy’s 45. Geburtstag,
war eigentlich erst am  29. Mai.

Der Auftritt war skandalumwittert,




Sie trug ein hautenges,
strassbesetztes, vom
französischen Star 
Designer Jean Louis
entworfenes Kleid und
angeblich nichts darunter. 

Das  Publikum verfiel in Schnappatmung
und die Darbietung liess die Gerüchte
um eine Affäre zwischen ihr
und dem Präsidenten
erneut aufflackern.

Drei Monate  später, am  4. August 1962.
verstarb Marylin Monroe unter nie
ganz geklärten Umständen.

.

Sonntag, 15. Mai 2022

Fletcher Hanks - "Fantomah, Mystery Woman of the Jungle"

 

 

Eine der abstrusesten
Dschungelheldinnen
 aller Zeiten war wohl
"Fantomah, Mystery
Woman of the Jungle"
von Fletcher Hanks
(1. Dezember 1887 - Februar 1976)
unter dem Pseudonym Barclay
Flagg geschaffen.
Ihren ersten Auftritt hatte
sie  in Jungle Comics #2
 Februar 1940.
 

 

Die ursprüngliche Fantomah
verwandelte sich jeweils, wenn
sie ihre magischen Kräfte einsetzte,
zu einem Monster mit Totenschädel.

Später wurde die Geschichte von
einem Schriftsteller mit dem
Pseudonym HB Hovious verfasst,
die Zeichnungen werden
Robert Pious zugeschrieben

 

 

In einer dritten Phase
(Jungle Comics #27 (März 1942)
wurde zur ägyptischen Prinzessin,
die wiederbelebt wurde, um
den Dschungel zu schützen
und hiess fortan "Fantomah,
Daughter of the Pharaohs" 


 

Fletcher Hanks schuf auch die
Serien  "Stardust, the Super Wizard",
"Tabu, the Wizard of the Jungle"und
verschwand dann aus der Comic Szene.

1976 wurde er erfroren auf einer
Parkbank in Manhattan
gefunden.
Er war anscheinend völlig mittellos.

Vor allem Fantomah erreichte Jahre später
Kultstatus und wurde mehrfach
nachgedruckt. 


 

lässt Jürgen "Geier" Speh
"Fantomah" wieder aufleben.

Donnerstag, 12. Mai 2022

Arena - Spectromachie - Mañana Basel

 

 
An einem Samstagnachmittag
 im Mai 1969 wurde  die
"Kritische Untergrund Schule Schweiz KUSS"
ins Leben gerufen.
Das genaue Datum konnte ich nicht mehr eruieren.
Leider scheint es auch keinerlei Bilder
dieses Ereignisses zu geben.

Auf der Klagemauer auf dem
Barfüsserplatz und in der Arena
in Basel fand aus diesem Anlass ein
grosses Untergrundtreffen statt. 
 
 


Aus Bern reiste Sergius  Golowin an,
begleitet von von
seinen Hippie- und  Künstlerfreunden.
 
 

 

Urban Gwerder kam
mit seiner „HOTCHA!“-Sippe...
 
 

 
 
... und Frozen Angels Tino erschien mit den
„Lone Stars“, seiner Rockergang
aus Zürich .

Eine Zeitlang traf man sich
regelmässig in den Räumlichkeiten
der Arena an der St. Jakobs-Strasse,
nahe dem Aeschenplatz,
dann verlagerte sich die Szene.



 
1969 wurde die Spectromachie,gegründet.
 Die Spectromachie war ursprünglich ein
von Kurt Fahrner , dem Mitbegründer
der Gruppe Farnsburg, mitinitiertes Kulturprojekt
in einer Abbruchliegenschaft an der Austrasse,
wo er auch eine  Einzelausstellung hatte.

Später zog die lose Gruppe, (Kurt Fahrner war
soweit ich weiss, nicht mehr dabei,)
an den Claragraben, wo auch das  makrobiotische
Restaurant Mañana entstand und vorerst zum
neuen Begegnungsort einer kulturellen  
Subkultur wurde.
 




Leider entwickelte sich das alternative
Projekt bald zu einem Tummelplatz für
 «Betäubungsmittel-Konsumenten
 und -Händler» , wo sich  sich, laut
Polizei stets auch «Entwichene,
Entlaufene etc.» aufhielten.
In der Nacht  vom 15.01.1972 überfiel
eine Rockerbande das Lokal  und
schlug  alles in Trümmer.
Die von der GGG vermieteten Räume
wurden daraufhin gekündigt.
Die Liegenschaft wurde in der Folge
von Jugendlichen besetzt
und vom 1. März 1972 bis am 31. März 1973
zum  erste Basler Autonome Jugendzentrum
AJZ gemacht.

Dienstag, 10. Mai 2022

Rima the Jungle Girl

 

 
Es gibt Legionen von weiblichen 
Entsprechungen zu
"Mowgli" und "Tarzan".





Das wohl allererste Dschungelgirl 
war "Rima" aus dem
1904 erschienen Roman  "Green Mansions "
von William Henry Hudson
Das mysteriöse „Vogelmädchen“ 
 „Rima“ lebt  gegen Ende
 des 19.Jahrhunderts in den 
unerforschten Urwäldern Guayanas.
in völligem Einklang mit den 
Geschöpfen des Waldes.
Die Geschichte bezieht sich auf 
südamerikanische Legenden
 über einen verlorenen 
Stamm von Weissen.
 
 

 
Eine Plastik von Jacob Epstein
erregte
seinerzeit die Gemüter.




 
„Classics Illustrated 90 1951
und spätere Ausgaben, ...
 
 

 
... gezeichnet 
von Alex A. Blum .
 






1959 verfilmte MGM Studios  eine stark
 vom Original abweichende Version
mit Audrey Hepburn als Rima.




Vom Mai 1974 - Mai 1975 gab 
es eine siebenteilige Version
von Joe Kubert ...
 
 

 
 

 

 ... und Nestor Redondo und Anderen.





Von Mai 2010 bis März 2011
 erschien in "First Wave "
eine Neuinterpretation von
 Brian Azzarello. 




Daneben tauchte "Rima" in verschiedensten 
Medien in Gastauftritten auf.