Freitag, 20. April 2018

Charles Fort - Fortean Times



Charles Hoy Fort
( 6. August 1874 - 3. Mai 1932) 
war ein US Autor 
dessen Leidenschaft
unerklärten  “paranormalen”
 Phänomenen  galt.





In seinem "The Book of
 the Damned" (1919) 
 behandelte er  Phänomene, 
die  von der Wissenschaft 
“tabuisiert” oder 
“totgeschwiegen” wurden. 
Fort  entwickelte darin 
die Vorstellung, 
dass jedes Weltbild  nur 
konstruiert werden kann, 
wenn die ihm widersprechende 
„Daten“  ignoriert und eliminert,
also "verdammt" werden.




Dazu gehörten Berichte 
über Frösche oder  Fische,
die vom Himmel fallen,  
spontane menschliche
 Verbrennung, ...




.. fremde Kulte,
Kugelblitze,
Poltergeister,
Levitation ,
Teleportation,
nicht identifizierte 
Flugobjekte, Aliens ...



... und
unerklärliches Verschwinden.
Fort, der sein halbes
Leben in Bibliotheken verbrachte,
hatte dazu jahrzehntelang Berichte
und wissenschaftliche 
Fachartikel gesammelt.




 Es folgten  weitere Bücher, wie
New Lands,
  Lo! 
 und Wild Talents,
 die sich alle mit paranormalen 
Phänomenen  beschäftigten.





Forts Wirkung ging 
so weit , dass sich im 
englischen Sprachgebrauch, 
“Forteana” als Begriff
 für unerklärte Phänomene 
einbürgerte.
Gross war auch sein Einfluss
auf die Popkultur
der späten 1960er Jahre.




 Fort beeinflusste verschiedenste 
Science Fiction Autoren, 
 die Kryptozoologen,
den Verschwürungstheoretiker
 Robert Anton Wilson,  die Ufologen
 Jacques Vallée und John A. Keel
und die Prä - Astronautik.



Fortean Times ist eine
von Bob Rickard 
gegründete,
  britische Zeitschrift,
 die sich  Charles Fort
Vermächtnis  widmet.
Die Zeitschrift begann 1973 als
 “The News” und
 wurde dann 1976
in “Fortean Times”
umbenannt und besteht, 
trotz mehrfacher
 Verlagswechsel bis heute.





Fort selbst wurde in jüngerer Zeit
auch Held verschiedener.
Comics.



Mittwoch, 18. April 2018

Montag, 16. April 2018

Western 1968




1968 wurde das Western Genre fast total
 vom italienischen Spaghettiwestern
dominiert.
Nebst einer Flut von Dutzendware, die die 
Kinos überschwemmte, setzten 
 Sergio Leones Meisterwerk
“C’era una volta il West”...



... und  Sergio Corbucci’s
“Il Grande Silenzio”,
dem ersten "Schneewestern",
( der damals in Basel wegen seines
grausamen Endes
verboten wurde)
und dem Revolutionswestern
“ Il Mercenario”  neue Massstäbe.




Hollywoos  versuchte, irgendeine Antwort zu 
finden, die sie der italienischen 
Attacke auf den amerikanischen
Nationalmythos entgegen setzen könnten,
 allerdings mit durchzogenem Erfolg. 
Was nicht zuletzt daran lag,
dass die grossen US Westernhelden fast
 allesamt in die Jahre gekommen waren
Glenn Ford, Dean Martin, Robert Mitchum,
 Gregory Peck hatten alle um 
die fünfzig Jahre auf dem Buckel,
James Stewart ging auf die sechzig zu.
John Wayne spielte 1968 Feuerwehrmann
(Hellfighters) und war in seinem umstrittenen
Vietnamfilm mit den "Green Berets" unterwegs.




"Firecreek" war ein lahmes 
Altmännerdrama, das 
uninspiriert italienische
 Einflüsse zu übernehmen suchte.

schienen ausgereizt,
der Glaube an die vom amerikanischen 
den den "Code of the West"
schien irgendwie abhanden 
gekommen zu sein.

Man suchte neue Wege,
imitierte mehr
oder weniger schamlos
die italienische Konkurrenz
oder setzte auf Aussenseiterthemen.




Auch "Bandolero"
und ...



"5 Card Stud"
 vermochten, trotz, oder eben wegen 
Starbesetzung nicht zu überzeugen.




“Villa Rides ” war ein lust- 
und talentlos heruntergespulter 
Revolutionswestern aus Mexiko,
 mit einem fehlbesetzten
 Yul Brynner und
einem eben schon zu
 angegrauten Robert Mitchum.




Eine positive Ausnahme war
 “The Scalphunters”
 mit Burt Lancaster und Ossie Davis
Lancaster war zwar 
auch schon über 50, aber 
Sidney Pollacks Film spielte
 in einer Westernnische,
in der das nicht unbedingt
 eine Rolle spielte.
 Ein ernstes Thema,
( Sklaverei und Rassenkonflikte)
 komödiantisch aufbereitet. 
Ossie Davis spielt den gebildeten 
Sklaven, der dem thumben Trapper
 Lancaster gegen dessen 
Felle als Bezahlung überlassen wird. 
Mit von der Partie Telly Savalas und
eine grossartige Shelley Winters.




Herausragend ist in 
meiner Erinnerung
"The Stalking Moon"
(nach dem Roman von Theodore V. Olsen)
geblieben, der sich des Themas der
"weissen Indianer" annahm.
Ein zu Unrecht weitgehend
unbekannt gebliebener Film,
der durch überzeugende schauspielerische
Leistungen, prächtige Landschaftsbilder
 und eine intensiv dichte Story 
überzeugt.
.



"Shalako" mit Sean Connery und
Brigitte Bardot in den Hauptrollen,
( nach einem Roman von Louis L'Amour)
war eine englische Produktion um 
eine Jagdgesellschaft im Apachengebiet.
Connery brachte zwar etwas jüngeres 
Blut auf die Leinwand, aber irgendwie
war es auch kein "richtiger"
Western.




Dann wäre noch Clint Eastwoods
 Debüt nach der Rückkehr in
die USA zu nennen. "Hang 'Em high",
Ein durchaus beachtenswerter
Filmtag auf den
anspielt.


Im selben Jahr brachte Eastwood noch
den Grosstadtwestern
 "Coogans Bluff" auf die Leinwand.


Samstag, 14. April 2018

Paul Kirchner - Dope Rider



Erst jetzt entdeckt,
aber besser später, denn nie !
Vor einigen Jahren begann Paul Kirchner
seine Zeichnungen für die
Serie “Dope Rider” auf seinem Blog 
wieder zu veröffentlichen.




“Dope Rider” war ein
 aussergewöhnlicher
 Comic, den Kirchner ab
Mitte der 1970er Jahre für 
“High Times” zeichnete. 






Ein surrealistischer Western mit
 einem Skelett als 
Hauptfigur, ...




... prallvoll mit
grafischen Experimenten
 und Anspielungen,
mit dem Kirchner
international Aufmerksamkeit und
Berühmtheit erlangte.




Alle "Dope Rider"
Zeichnungen sind unterdessen
 auch in Buchform
wieder greifbar.




Der deutschstämmige US Zeichner 
Paul Kirchner (29, Januar, 1952) 
war etliche Jahre Assistent von Wally Wood
dessen Einfluss auf Kirchners 
Stil unübersehbar ist.



Nebst  “Dope Rider” zeichnete
Kirchner 
für "Heavy Metal"   von 
 1979–85  den 
surrealistischen Strip “The Bus”,




... mittlerweile auch in Buchform erhältlich.





In "Realms" wurden weitere
Strips
veröffentlicht, die Kirchner für
"Epic" und "Heavy Metal" schuf.







"Shaman". Ebenfalls eine detailreich
durchkomponierte Story
im Umfeld der damals berühmten
Bücher von Carlos Castaneda




Zusammen mit Janwillem 
De Wetering schuf er 1986
den Krimi
"Murder By Remote Control",
eine der ersten "Graphic Novels".




Nebst seiner Arbeit als
Comiczeichner war  und ist....



 ... Paul Kirchner als Illustrator,
Storyboardzeichner
 und Spielzeugentwerfer tätig.



Donnerstag, 12. April 2018

Dienstag, 10. April 2018

Ultraterrestrials - John A. Keel.




Nebst seinen berühmten Titelbildern zu
Büchern von Robert E. Howard und
Edgar Rice Burroughs illustrierte 
Frank Frazetta auch die Titelbilder 
etlicher Bücher
 des oft vorschnell 
als “Sensationsschriftsteller” 
abgestempelten John A. Keel.




John Alva Keel  (Kiehle )
25. März 1930 - 3. Juli 2009
war schon früh von unerklärlichen und
übersinnlichen Phänomenen fasziniert.
Nach einer wechselvolen Karriere als 
Journalist und Auslandkorrespondent
veröffentlichte er sein erstes Buch 




“Jadoo”, in dem er u. A. 
über den tibetischen 
Yeti und den indischen Seiltrick
berichtete.




Beeinflusst von  Charles Fort, 
( 1874 - 1932 )
einem auf paranormale Phänomene
spezialisierten Schriftsteller, 
begann Keel über 
 “Fliegende Untertassen”
 zu schreiben, popularisierte
 den Begriff ...




... “Men in Black” 
und verknüpfte die UFOs mit  
Geistern und Dämonen, ...




... die er als
"Ultraterrestrials" bezeichnete.
Lebensformen,  
die in der Lage waren,
 jede gewünschte 
Form anzunehmen.
Gewisse Ähnlichkeiten
mit den Erklärungsansätzen 
sind dabei nicht von
 der Hand zu weisen.
Keels  fantastische Spekulationen
fielen in den 1970er Jahren
auf fruchtbaren Boden und
half sogar, Urbane Legenden und
 einen modernen Mythos
zu etablieren.





Sein Buch 
“The Mothman Prophecies” 
aus dem Jahr 1975  rief ein 
breites Echo hervor ...





... und wurde 2002  mit
Richard Gere verfilmt.


Keels unorthodoxe Ansichten,
sein "Querdenken" gelten
innerhalb und ausserhalb des 
UFO- und Fortean- Genres
 als einflussreich und
einfallsreich und 
haben auch das
Science Fiction Genre 
 beeinflusst .