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Montag, 15. Mai 2023

Dell Tarzan Comics - Lex Barker

 

Dells Tarzancomics
trugen von Ausgabe
Nr. 13 bis Nr. 54
Fotocovermit Lex Barker.


 
 
Mit Ausgabe Nr. 55 , vom April 1954
bis Nr. 79 April 1956
schuf der Künstler Mo Gollub
eine Reihe von  gemalten
Titelbildern. 

 



 
Einige Cover zeigen noch
unverkennbar
Lex Barker als Vorbild.



Allerdings wurden die Haare dunkler
und näherten sich  so langsam
an den *neuen" Tarzan, 
Gordon Scott an.



Mit Ausgabe Nr. 80 wurden wieder
Fotocover mit Gordon Scott verwendet.,




Dienstag, 27. September 2022

Leopardenmenschen

 

 
Diesmal fröne ich nicht 
meiner Begeisterung für
Dschungelprinzessinnen in 
Leopardenfellbikinis,...
 
 


... sondern möchte ein wenig 
Licht in das dunkle
Geheimnis um die 
Leopardenmenschen bringen.
 
 

 
Die berüchtigten  Anyoto-Leopardenmenschen
operierten zwischen ca 1890 und 1935  
im östlichen Kongo.
Leopardenmenschen-Gesellschaften
existierten  aber offenbar in mehreren Teilen Afrikas
und stellten die Kolonialherrschaft vor
ein schwieriges Problem.
 
 


Es waren Geheimbünde, deren Mitglieder sich
angeblich in Leoparden verwandeln konnten
und damit Angst und Schrecken verbreiteten.

Afrika war noch immer der dunkle Kontinent,
Therianthropie war Teil der "primitiven"
Vorstellungswelt der "Naturvölker".
 
 

 
 

 
Der Schweizer Theo Steimen ( 1895 . 1951)
hielt sich mehrere Jahre im französischen
Äquatorial-Westafrika (Gabun) auf und
schilderte seine Erlebnisse mit
Leopardenmenschen.
 
 



Der Gedanke an  die Gestaltverwandlung
erhitzte die Phantasie der Europäer.

Vorstellungen  und Wirklichkeit vermischten sich
immer mehr.
 
 


 


 
 
 


 
Und so geisterten Leopardenmenschen
bis in die 1960er Jahre
durch Tatsachenberichte, Filme, Romane,...
 
 

 

Jugendbücher  und Comics
und wurden zu einem
populärkulturellen Phänomen.
 
 

 
 



Einmal mehr war es
Edgar Rice Burroughs, der 1935
mit seinem "Tarzan and the Leopard Men"  
massgeblich an der Verbreitung
dieses Mythos mitwirkte.
 
 
 





Auch Hergé und andere Comiczeichner
trugen mit  dazu bei. 
 
 
 

Sonntag, 11. September 2022

Phantom und Tarzan

 



1952 erschienen auch zwei Comicreihen,
die meine Begeisterung für 
das Medium nachhaltig
prägten:
 

 

Die Phantom Reihe aus dem Aller Verlag ...

 

 

... und Tarzan aus dem Mondial Verlag.

Heute weiss man, dank akribischer Auflistung eifriger
Sammler,ganz genau, wann, wie und wo die Hefte
erschienen sind.




Damals gelangte man oft nur unregelmässig, oft Jahre
später, über ein einschlägiges Antiquariat oder im
Tauschhandel an ein Heft.


Donnerstag, 25. August 2022

Tarzan of the Apes

 


Am 27. August 1912 erschien  in der Oktoberausgabe
 des Pulp-Magazins All-Story Magazine, einer
der grössten Helden der Weltliteratur.
Tarzan ( Tarzan of the Apes) von ...
 
 

 
 ... Edgar Rice Burroughs.
Die erste Buchausgabe erschien 1914. Es folgten
23 Romanfortsetzungen. Um die hundert Filme
wurden gedreht.
 
 


Es gab TV Serien und ...
 
 

 

 
... eine schier unüberschaubare
Reihe von Comics.
 
 

 
 Und eine Unzahl von Kopien und
Nachfolgern.
Weitere Informationen zum Herrn des Dschungels
finden sich unter
dem Label Tarzan auf meinem Blog

Sonntag, 19. Juni 2022

Jungle Girl - Nyoka


 

Der Schöpfer von Tarzan,
Edgar Rice Burroughs,
gilt auch als einer der Väter
der Gattung "Jungle Girl".




Verschiedene weibliche
Figuren in den Tarzanromanen
weisen mehr oder minder Züge
der "Jungle Girls" auf.

So etwa Tarzans gefährtin Jane, 
Meriem, die Frau von
Tarzans Sohn Korak.
aber auch La, die
Hohepriesterin von Opar.


Am 2. Oktober 1929 begann Burroughs
unter dem arbeitstitel
"The Dancing Girl ofthe Lepra King"
mit einer Geschichte um ein vergessenes
Königreich in Kambodscha.




Von  Mai bis September 1931
veröffentlichte
Blue Book Magazine die Story
in fünf Teilen unter dem Titel
"The Land Of The Hidden Men".

 

 

Mehrere weitere
Veröffentlichungen folgten.

 



Am 18. Oktober 2014 startete
Edgar Rice Burroughs, Inc.
einen Webcomic.





1941 wurde eine 15-teilige Filmserie
produziert,  die offiziell auf Burroughs
Geschichte basierte, aber praktisch nichts
damit zu tun hatte. 

 


 

Keine asiatische Prinzessin Fou-Tan,
sondern eine Weisse namens Nyoka Meredith
(Frances Gifford) spielte die Hauptrolle.



Nyoka trug kein Leopardenbikini, sondern
ein Lederröckchen ...Ju
 

 
... und manchmal auch 
Khakishorts und Tropenhelm und machte
 als Comicfigur auch in der BRD Karriere.