Dienstag, 31. Januar 2017

Wyatt Earp und Clay Allison




Die legendenumwobene Begegnung 
zwischen Clay Allison 
und Wyatt Earp,
die  hier in der Dell
 Comickurzversion 
 auf einer Seite abgehandelt wird,
gehört zu jenen verwirrenden
Legenden des alten Westens, wo
 man nach eingehender Prüfung
der Sachlage nicht 
klüger ist als zuvor.




Robert Lehmallison besser
 bekannt als Clay Allison 
(2. September 1841 - 3. Juli 1887) 
Viehzüchter, Viehhändler und
berüchtigter Revolvermann. traf 
im September 1878 in Dodge City,
einer der damals berüchtigten
"Cattle towns" ein.




 Wyatt Earp schildert die
Begegnung  so:. 

'So,' said Allison truculently, 'you're
 the man that killed my friend Hoyt.'

'Yes, I guess I'm the man
 you're looking for,' said I.

His right hand was stealing round to
 his pistol pocket, but I made no move. 
Only I watched him narrowly. With my 
own right hand I had a firm grip on my 
six-shooter, and with my left I was ready
 to grab Allison's gun the moment 
he jerked it out. He studied the situation
 in all its bearings for the space of 
a second or two. 
I saw the change in his face.


'I guess I'll go round the
 corner,' he said abruptly.

'I guess you'd better,' I replied.

And he went. 




Earp  behauptet, dass 
er und sein Freund 
Bat Masterson Allison
 und seine Männer 
auf Schusswaffen 
kontrolliert hätten.



 Allerdings war Masterson
  zu der Zeit gar nicht 
 in der Stadt zu der Zeit, und 
es gibt keine  sicheren
Beweise dafür, dass 
die Begegnung 
überhaupt stattfand. 



Charlie Siringo,
damals  Cowboy, später ein 
bekannter Pinkerton - Detektiv, 
hinterliess als Zeuge des Vorfalls
 einen schriftlichen Bericht.
Demnach waren es der 
Viehzüchter Dick McNulty und 
Chalk Beeson (Inhaber des
Long Branch Saloon ), 
 die Allison und seine Cowboys  davon
 überzeugten, ihre Waffen abzugeben. 
 Siringo  schrieb weiter, 
dass Earp hatte sich nicht 
einmal an diesem Tag
 Lehmallison näherte. 

Nun, wie dem auch sei.
"se non è vero, è ben trovato"
oder wie es im Film
heisst:
 “When the legend becomes fact, 
print the legend!”


Die Fernsehserie
widmete der Begegnung am 
25. September 1956 eine Folge.


eine Comicversion.

Montag, 30. Januar 2017

Brian Knight - Revell Artist





Ende der 1940er Jahre kam 
der Gründer der Revell Inc. 
Lewis H. Glasekam  in 
Venice CA auf die Idee, 
aus mehreren Kunststoffteilen
 selbst ein  massstabsgetreues Auto
 zusammenzubauen.




 Das war die Geburtsstunde 
des Plastikmodellbaus. 
Schon 1956 begeisterte das
 neuentstandene Hobby 
 ungezählte Bastler und Sammler
in aller Welt.




Während mein Onkel 
mit Tubenkleber, 
Farbe und Pinsel an den 
Modellen werkelte,
bewunderte ich vor allem 
die Illustrationen auf den Schachteln 
in denen die Bausätze verkauft wurden.




Aber erst dank des Internets ist
 es mir gelungen, die Namen 
einiger der, wie so oft,
fast namenlos gebliebenen Künstler,
herauszufinden, ...




... die
für die ins Auge springenden, 
dramatischen Bilder auf den 
Schachteln verantwortlich waren.




Brian Knight
1926 -2007
schuf die hier abgebildeten Illustrationen
für Revell GB.





Knight träumte in seiner Jugend davon,
RAF Pilot zu werden
wurde aber dann technischer Illustrator.
Revell war einer seiner ersten Kunden.




Daneben arbeite er für
die Firmen  Airfix und
FROG



Sonntag, 29. Januar 2017

Buch der Schatten S.105/106




Welche Abgründe tun sich da
vor unseren Augen auf?

Der "Professor", wohl kein Geringerer
als der berüchtigte Moriarty,
der "Napoleon des Verbrechens",
Hand in Hand mit einem
 Erzschurken, der hier noch
quasi in den Kinderschuhen steckt,
Dr. Mabuse!

Wo soll das Alles enden?

Samstag, 28. Januar 2017

Dick Dale - The King of the Surf Guitar.





Dick Dale (Richard Monosur) 
 geboren am 4. Mai 1937
Der „King of Surf 
Guitar“. war einer der 
einflussreichsten Gitarristen der 
Surf -  Rock Szene der frühen 
1960er-Jahre...




...  und hatte
 darüberhinaus stilbildenden Einfluss auf 
Gitarristen wie Jimi Hendrix, 
Pete Townshend und Eddie Van Halen.
Mitunter gilt er als einer
 der Väter des “Heavy Metal”
Dale war mit Anfang der 
1960er Jahre mit seiner Band
den Del-Tones, in der 
kalifornischen Surfer Szene  erfolgreich. 




Dales  Let’s Go Trippin' von 1961 gilt als
einer der ersten typischen
Songs  der Surf-Rock-Szene.




Mit dem Album Surfers’ Choice  
1962 schaffte Dale den Durchbruch,
trat in der  Ed Sullivan Show und  in den damals 
beliebten Terenager -Strand -Filmen 
Hollywoods auf
z.B Beach Party, 1963. 
Bis zur “British Invasion” 
1964 war Dale ein national bekannt.
Dann ebbte der Erfolg seiner
 Instrumentalmusik ab. 
 Dale erkrankte an Krebs, zog 
sich für längere Zeit  zurück...





... und machte von sich reden, weil er mit 
Löwen und Tigern in einer großen Villa
  lebte.

Leo Fender gründete 1953
die Vertriebsfirma "Fender Sales Inc."
in Santa Ana, CA.
Fender wurde bald auf Dick Dale aufmerksam,
der in Kalifornien bereits eine Art Legende war.




Dale's Zusammenarbeit mit Leo Fender
ist von vielen Legenden umrankt.
Etwa, dass Dale als Linkshänder
die Fender Stratocaster
spielte, ohne die Saiten
umzuspannen.
Dass er ein halbes hundert
 Verstärker  schliss,
bis Fender ihn endlich mit
einem genügend starken Gerät,
 entsprechenden Lautsprechern
und weiterem technischen Schnickschnack
versorgte, die Dale für seinen
typischen Sound benötigte.




Die Verwendung von Dale's Hit
"Misilrou" im Vorspann
 zu Quentin Tarrantinos
Film "Pulp Fiction" 1994
rückte Dick Dale wieder
ins Bewusstsein eines grösseren
Publikums.



Freitag, 27. Januar 2017

Hotel Labels




Sie sind weitgehend aus
der Mode gekommen ...




... die Hotelkleber,...




... mit denen der "Globetrotter"
früher seine Reisekoffer
zupflasterte, ...




... und die wohl nicht zuletzt
beweisen sollten, dass er wirklich und
wahrhaftig an den genannten
Orten gewesen war.




Entstanden wohl aus den
Gepäckaufklebern in der Zeit, ...




... als Jules Verne von einer
Reise um die Welt
in 80 Tagen fantasierte...





... als Thomas Cook
das organisierte Reisen
populär zu machen begann.




Sie erlebten ihren ersten Höhepunkt,
als Reisen noch als mondän galt,
oder gar mit Abenteuer verbunden
war. 




Zur Zeit
der Dampfschiffe und
Eisenbahnen.




seine grosse Zeit hatte...





... und sich noch Hotelpagen
ums Gepäck kümmerten.





Oft kleine graphische
Meisterwerke, ...



... kündeten sie von der 
grossen, weiten Welt.




Sie warben für Winterkurorte ...




... und ferne, unbekannte Städte und
Länder.



 Rio und Shanghai, ...





...  Bali und Hawaii.

Orte, die man sonst nur von
den Liedern von Freddy Quinn
kannte.



Mit dem Pauschaltourismus 
der in den 1960ern
seinen ersten Höhenflug 
erreichte, verlor sich
das Ganze dann zusehends.

Die glorreiche Zeit
der mondänen Hotels
war irgendwie vorbei.




Daniel C. Sweeney
1880 - 1958 machte sich
 einen Namen mit seinen 
Illustrationen für 
seine exotischen 
Hotelprospekte.
Zeugnisse einer andern
Zeit.