Montag, 14. November 2022

Heidi - 1952



 

Am 14. November 1952 hatte 

der Film "Heidi", nach dem 

weltbekannten Roman 

von Johanna Spyri,

Premiere. Es war die dritte 

Heidiverfilmung,

nach einem Stummfilm und 

einem US Film mit

Shirley Temple (1937)

Der schwarz-weiss Film 

gilt bis heute als eine 

der besten Adaptionen,

obwohl der Stoff immer 

wieder verfilmt wurde.

Dies liegt wohl nicht 

zuletzt an den beiden

Hauptdarstellern, ...





... Elsbeth Sigmund, als Heidi 

und Thomas Klameth 

als Geissenpeter. 

Beide waren Laiendarsteller, 

die ihre Rollen wohltuend 

unverkrampft und natürlich spielten.

Heinrich Gretler schien 

zum Alpöhi geboren.





Isa Günther, die zusammen 

mit ihrer Zwillingsschwester Jutta,

seit der Verfilmung von Kästners

"Das doppelte Lottchen", als 

Kinderstar bekannt war, 

spielte Klara Sesemann.





Auch alle anderen Nebenrollen 

waren hochkarätig besetzt.


Comencini setzt in seiner 

Inszenierung die Bergwelt

recht authentisch in Szene.

Maienfeld, der Originalschauplatz,

 war bereits baulich zu stark

verändert, weshalb man

hauptsächlich auf die Gegend 

um Bergün auswich.


Die Idylle von Heimat und Bergwelt

stiess bei Kritikern zwar

 auf Zurückhaltung,

gefiel aber dem Publikum.





Der Film wurde ein Grosserfolg

und sogar in den USA gezeigt.

1955 entstand mit 

denselben Darstellern eine 

Fortsetzung in Farbe, "Heidi und Peter".

Diesmal mit Franz Schnyder 

als Regisseur. 


Samstag, 12. November 2022

Die Höhlenkinder

 

 
 Die Höhlenkinder ist eine zwischen
1918 und 1920 erschienene Jugendbuch
Trilogie des böhmischen
Schriftstellers Alois Tlučhoř,
(Pseudonym Alois Theodor Sonnleitner) 
 
 


1962 verfilmte der deutsche Regisseur
Peter Podehl die Romane für den WDR.
Die zwölfteilige bzw 10 teilige s/w Fernsehserie
startete am 15. November 1962 .
 
 

 
Die Filmhandlung wurde vom Dreissigjährigen
Krieg in die Wirren des
ausgehenden Zweiten Weltkriegs verlegt. 




Peter wurde wegen Bombenangriffen
aus Breslau nachKärnten evakuiert,
wird er von seiner Gruppe getrennt
und landet auf einem abgelegenen
Bauernhof. Als der Krieg immer näher
kommt,  fliehen die Kinder Peter
(Götz Burger) und Eva (Claudia Podehl)
mit dem Grossvater in eine
Höhle in den Dolomiten, wo sie das
Kriegsende abwarten wollen.
Unterwegs stirbt der Grossvater und
die Kinder sind auf sich alleine gestellt.


 

 
 Die Mischung aus Höhlenbewohner-
romantik und Robinsonade mit
aktuellem Bezug zur jüngsten
Vergangenheit, war eine der ersten
Kinderserien im deutschen Fernsehen.
 
 


 

Mittwoch, 9. November 2022

Jedermannstrasse 11

 


Am 9. November 1962 startete die 
26-teilige Familienserie 
 “Jedermannstraße 11"
die im Vorabendprogramm 
auch bei uns zu sehen war.
Der ehemalige Seemann 
Käpt'n” Jeschke  (Willi Rose)
auch   "Hermännchen"genannt,
war der  Hausmeister 
 in einem Mietshaus an der  
 Berliner Jedermannstraße 11.
Zusammen mit seiner Frau 
Frau Tinchen  (Berta Drews)
kümmerte er sich um die 
Instandhaltung des Hauses und
die alltäglichen Nöte der Mieter.
Vorbild war die britischen 
Serie “Coronation Street”.
“Jedermannstrasse 11” wurde selbst
 wiederum zum Vorläufer
der “Lindenstrasse”.



Es ging um Alltagssorgen in 
einem Berliner Mietshaus.
Solide  gemacht und mit einer
langen Reihe damals
bekannter Schauspieler ,...



... wie etwa Brigitte Mira.
Aber es war nicht gerade das ganz 
grosse Thema für einen (damals)
Dreizehnjährigen. Weil es aber 
eine der Liebingssendungen 
meiner Grossmutter war,
habe ich die meisten Folgen 
auch mitbekommen.
An den wiederkehrenden Spruch
 von Käpt'n” Jeschke
“"Wie sagte unser Admiral 
immer? Jungs, sagte er..”“ 
kann ich ich noch erinnern.
und dass die Frau Jescke  im 
wirklichen Leben die
 Mutter von Götz George war, ...




... der gerade
im “Schatz im Silbersee” für Furore sorgte.

Eine erste Staffel lief von 
November 1962 bis März 1963.
 Januar bis September 1965 wurde
  eine zweite Staffel mit 18 Folgen 
gezeigt.

Montag, 7. November 2022

Buch der Schatten 598 / 599




Der sagenumwobene Schneemensch
"Yeti" gehörte
zu den Lieblingsfabeltieren
der Krytozoologie
und bewegte die Gemüter
im 20. Jahrhundert immer wieder aufs Neue.

Samstag, 5. November 2022

Der Fluch der Pharaonen Teil 2

 

 
„Flüche aus dem alten Ägypten“ waren
bereits vor dem Fluch des Tut-ench-Amuns
Grabes ein Thema in der Literatur.
 
 


Jane C. Loudon beschrieb bereits 1828
 in "The Mummy"den  Rachefeldzug
einer Mumie im 22. Jahrhundert.
 
 


1869 folgte  "Der Fluch der Mumie"
von Louisa May Alcott.
 
Auch Sir Arthur Conan Doyle nahm sich  1890
in "The Ring of Thoth" (dt. Der Ring des Thoth)
der Thematik an und auch Mr. Holmes sah
sich da und dort mit Mumien konfrontiert.
 
 


Auch Bram Stoker beschäftigte sich mit dem Thema.

1910 veröffentlichte Mary Gaunt den Roman
"The Mummy moves".
Agatha Christie verfasste zwei Jahre nach der
Entdeckung des Grabes ihre 1924 veröffentlichte
 Kurzgeschichte "The Adventure of the Egyptian Tomb",
 
 

 
 Victoria Holt mit Die Rache der Pharaonen
Jean Francis Webb mit Carnarvon’s Castle
setzten die Geschichten um altägyptische Flüche
fort.
 
 



1932 erschien der bekannteste Horrorfilm zum Thema
"The Mummy" mit Boris Karloff.  
Ein unerreichter Klassiker.
 
 


Von Wally Wood als Comic umgesetzt.
 
 

 

1959 nahm sich Hammer  mit Christopher Lee und
Peter Cushing  der Geschichte an.
 
 

 


 
1999 erfolgte eine Neuauflage dieses Films
mit Brendan Fraser und Rachel Weisz.

 


 
Eine besonders schräge
Geschichte
ist die von Elvis im Kampf 
gegen Bubba Ho Teb.




Daneben gab es eine ganze Reihe von B -Filmen,
die um das Thema Mumien und Flüche kreisten.
 
 

 Auch in Comics tummeln sich 
Mumien noch und noch
und sorgen dafür, dass der 
Mythos lebendig bleibt.
 
 

 
Warrens Eerie brachte 
eine ganze Serie,
die leider nicht hielt, 
was die Sanjulian Cover 
versprachen.
 
 




Tardi's Adèle schlug sich mit Mumien herum.


Mike Vosburg erzählte
die schräge Geschichte
der "Mad Mummy".
 

 
Und auch in meinem "Dämon der Wüste"
kampfen die wackeren Helden
gegen Mumien und altägyptische Dämonen.

Donnerstag, 3. November 2022

Der Fluch der Pharaonen


 
Am 4. November 1922 entdeckte der
Archäologe Howard Carter im Auftrag
des britischen Aristokraten Lord Carnarvon
den oberirdischen Zugang zum Grab
Tut-ench-Amuns.
 
 

 
"Der Tod wird den mit seinen Schwingen
erschlagen, der die Ruhe des Pharaos stört."
 
 


So, oder ähnlich soll die Inschrift auf einer
Tontafel gelautet haben, die Howard Carter
 1922 in dem soeben entdeckten Grab
Tut-ench-Amuns  gefunden haben soll.
 
 

 
Bald darauf verschwand die Tontafel
auf geheimnisvolle Weise.
Die Existenz der Tontafel mit dem
Fluch ist umstritten.
Einige Autoren halten die Tafel für eine
reine Erfindung, da weder Fotos noch
Fundnummern dazu existieren.
 

 
In der Folgezeit kam es jedoch zu einer
seltsamen Häufung von Todesfällen unter
den beteiligten Wissenschaftlern
Dreizehn der zwanzig Mitglieder  des
Forschungsteams kamen unter
merkwürdigen Umständen ums Leben.
Eine Liste der vielen, mysteriösen
Todesfälle findet sich auf Wikipedia.
Eine Flut von Untersuchungen, Hypothesen,
Erklärungen und Widerlegungen folgte.
 
 



Seitdem geistert die Vorstellung
eines uralten, tödlichen Fluchs
um die Welt.
 
 


1973 landete Philipp Vandenberg
mit der Geschichte einen Weltbestseller.



Dienstag, 1. November 2022

Norman Rockwell - Halloween

 
 
Norman Rockwell
"Old Man and Boy, Halloween
Kohlezeichnung 1944

Das fertige Bild erschien 1952
im "Four Seasons Calendar"
von Brown and Bigelow.