Montag, 5. November 2018

Sherlock Holmes in Tibet





1903 in  der Geschichte 
"The Empty House "
( Das leere Haus) 
erwähnt Holmes kurz 
seinen Aufenthalt in Tibet.
 Nach den Ereignissen an
den Reichenbachfällen, 
verbrachte Sherlock Holmes 
unter dem Decknamen 
Sigerson eine gewisse 
(Aus)Zeit ( "Great Hiatus")
 in  Tibet,

Als als norwegischer Forscher 
Sigerson weilte er 
 zwei Jahre lang Tibet, zog durch
 Persien und vertiefte seine 
chemisch-kriminalistischen
 Forschungen in Montpellier..




Etliche Autoren sponnen ihr 
Garn um diese Jahre, so
Richard Wincor 
(Sherlock Holmes in Tibet)...




,,, oder Jamyang Norbu 
 ( The Mandala of
 Sherlock Holmes: 
The Adventures of the 
Great Detective in
 India and Tibet)




Auch die deutsche 
Autorin Franziska Franke
weiss von einem Abenteuer
 in Tibet zu berichten.
"Sherlock Holmes und 
die Spur des Yeti“"




Stark geprägt wurde das westliche
Tibetbild um
 1900 durch die Schilderungen von
 Helena Petrovna Blavatsky (1831-1891)
die behauptete,
1868  nach Tibet gereist zu sein und das
 okkulte Wissen einer uralten 
Weisheitslehre studiert zu haben.
 Sie stand mit ihren Meistern 
in Tibet in telepathischer,
 später auch in direkter Beziehung. 
Ob sie tatsächlich 
jemals dort  war, ist umstritten. 
Tibet  war damals für Fremde 
praktisch unzugänglich.
Tibet, wurde bei Blavatsky
 "das wahre Land
des Mysteriums, des 
Mystizismus und der 
Abgeschiedenheit", 
ein okkultes ,
geheimnisumwittertes
 Traumreich, wo
Telekinese, Levitation,
 Entmaterialisierung und
 Astralreisen alltäglich waren.





Sven Hedin, 
(19. Februar 1865 -  26. November 1952)
der berühmte schwedische
 Forschungsreisende,  unternahm um die 
Jahrhundertwende eine dreijährige
 Expedition ins Innere Tibets. 




Alexandra David-Néel, 
 ( 24. Oktober 1868 - 8. September 1969) 
kam 1923 als vermutlich erste 
Europäerin die verbotene Stadt Lhasa




James Hilton spann 1933  den Faden
 von Helena Blavatsky weiter.
 "Lost Horizon" beschreibt eine 
mehrheitlich weisse Bruderschaft, die
in der  Lamaserei "Shangri-La", 
die stark an Blavatskys 
Shambhala “ erinnert.




1938  startete der deutsche Zoologe 
Ernst Schäfer  eine  von
 der SS-Organisation
 Ahnenerbe und von
  Heinrich Himmler 
geförderte Expedition 
nach Zentraltibet,
die so mancher 
Verschwörungstheorie 
Nahrung gab.




Lobsang Rampa entfachte 
in den 1950er 
Jahren eine neue Welle 
um das okkulte Tibet.

Seine Werke, sowie 
immer wieder 
auftauchende Gerüchte 
um den Schneemenschen
Yeti“ beflügelten Bücher, 
Comic Strips ,...





wie "The Green Lama"


"Dr. Strange" oder




*Tim und Struppi in Tibet"...





... sowie diverse  Filme
bis zum heutigen Tag.