Samstag, 4. Februar 2017

Atlantis Basel




Für Jahre Treffpunkt der Jugend und
 Schauplatz legendärer Konzerte -
das "Atlantis" in Basel,
benannt nach dem sagenhaften,
versunkenen Kontinent.

Auch hier finden sich im 
Internet kaum Spuren
der ruhmreichen Vergangenheit
und offenbar sind
die langsam schwindenden 
Erinnerungen an grosse  Bands
und tolle Konzerte 
nur noch im Gedächtnis
von Menschen im fortgeschrittenen
Rentneralter verhaftet.
Auf Anhieb fallen mir
"The Koobas" ein, 
"Les Sauterelles" natürlich,
The Slaves (?)
P.P. Arnold,
"Krokodil"
"Chicken Shack" mit
Gitarrenlegende Stan Webb,
die damals noch
unbekannten "Black Sabbath",
"Dr. Feelgood"
und, und, und...

Leider hatte ich damals keinen
Fotoapparat und es lassen sich 
auch kaum Fotos  jener Jahre 
im World Wide Web finden.




Eine (auch nur
unvollständige) Geschichte
der frühen Jahre, ist längst vergriffen.




Das erste “Atlantis”wurde 1947
 von den Brüdern Paul und 
Kurt Seiler gegründet,
die durch ihre  zahlreichen 
Afrikareisen berühmt waren.
 In den 1940er Jahren eröffneten 
sie das ,,Café Tropic", 
in dem sie ihre Souvenirs aus 
Afrika ausstellten. - damals
eine Sensation.
 Vom Erfolg angespornt, eröffneten sie
 ein weiteres Café mit 
afrikanischem Einfluss -
das Atlantis! 


Im Atlantis gab es Schlangen
und das berühmte Krokodil,...





... das bis heute das Logo bildet.
Riesenschlange, wie Krokodil
wanderten nach ihrem Ableben ins
Naturhistorische Museum.

Während der späten 50er 
Jahre wurde das Atlantis
  zu einem renommierten Jazz Club.
Wie das benachbarte Restaurant
"Besenstiel" fiel es der 
neuen Zeit zum Opfer.






1957 wurde es abgerissen und 
zog um an den Klosterberg,
wo es bislang allen Stürmen
der Zeit mehr oder minder
erfolgreich getrotzt hat,