Samstag, 18. August 2012

Freitag, 17. August 2012

Ernest Borgnine



Er spielte  Dominic in Airwolf...




... in Supercop an der Seite von Terence Hill... 




...und soll dem 
Mermaid Man in Spongebob Squarepants 
seine Stimme geliehen haben.






Ernest Borgnine ( Ermes Effron Borgnino)
24. Januar 1917 - 8. Juli 2012
Er spielte in über 140 Filmen, Grossproduktionen und
B-Movies, in unzähligen Fernsehserien, in Dutzenden
von Western. Meist kleine und kleinste Nebenrollen,
die aber alle im Gedächtnis haften blieben.
Hollywood, immer auf der Suche nach überzeugenden Schurken
 – besetzte ihn gerne, wenn bedrohlich-sadistische Charaktere
aller Schattierungen gefragt waren.
Erspielte an der Seite der grössten Hollywoodstars.






Ob neben Gary Cooper und Burt Lancaster in 
Vera Cruz (1954),




...als sadistischer Sergeant James „Fatso“ Judson
in  From Here To Eternity (1953),




 ...als Bart Lonergan neben Joan Crawford
und Sterling Hayden in Johnny Guitar (1954)





...oder als Gegenspieler von Spencer Tracy in 
Bad Day At Black Rock (1955),  




... in Jubal (1958, mit Glenn Ford,




1955 brach er aus dem Schurkenschema aus und
 gewann einen Oscar mit Marty (1955),
einer rührseligen Geschichte um einen Metzgergesellen.



Dann war er wieder Ragnar der
 Wikingerkönig an der Seite 
von Kirk Douglas und Tony Curtis 
in The Vikings (1958)

Borgnine einer der prägendsten Nebendarsteller
Der bulligen Mann mit den buschigen Augsbrauen
 und der Zahnlücke  war (fast) immer gut,
was sich nicht von allen Filmen behaupten lässt,
in denen er mitspielte.

Erwähnenswert seine Auftritte in:




The Dirty Dozen (1967),  



The Wild Bunch (1969)  
von Sam Peckinpah.




 Willard (1970)




Mit Gene Hackman und vielen Anderen in
 The Poseidon Adventure (1972),




Neben Raquel Welch in
Hannie Caulder (1972)




Zusammen mit Lee Marvin in
Emperor Of The North (1974)



Mit Kris Kristofferson in 
Convoy (1978)
wieder unter der Regie von Sam Peckinpah.



...und nicht zuletzt als Zeichentrickfigur
in der Simpsons Folge
Boy-Scoutz 'N The Hood


In seiner ersten Filmrolle spielte er einen Chinesen.
Etliche Filme in denen er mitmachte gelten als Klassiker.
Andere waren ausgemachter Schrott.
Oft wurde er weit unter seinem Wert verheizt,
manchmal tauchte er in einem Umfeld auf.
in dem ich ihn nie vermutet hätte,...




...so wie er mich  etwa in Tierärztin Christine
mit Uschi Glas erstaunte.




Dies nur eine Auswahl seines Schaffens.
Eine vollständigere Liste all seiner
weit über 200 Film- und Fernsehrollen 
findet sich auf Wikipedia.

Am 9. Juli 2012 verstarb Ernest Borgnine
im Alter von 95. Jahren.

Donnerstag, 16. August 2012

Daimon und Schutzengel


 


In seinem Buch “Engel und andere Ausserirdische” weist
Keith Thompson verschiedentlich auf Aehnlichkeiten 
zwischen der Vorstellung
von Aliens und “Engeln” bzw “Dämonen” hin.
Der griechische "daímon" war eine Art  Schutzgeist,
der dem römischen Genius
und dem christlichen Schutzengel nahe steht.



 


Es gab  auch die Vorstellung von zwei
 den Menschen begleitenden Daimones.
Der Eine dem Menschen gut gesinnt, 
 Andere böse, wobei diesem bösen Daimon ...



 


− dem Kakodaimon −
die üblen Taten zugeschrieben wurden.

Der römische "Genius " war
 persönliche Schutzgeist eines Mannes und Ausdruck seiner Persönlichkeit,
seiner Schicksalsbestimmung und  seiner Zeugungskraft.  Der Geburtstag
war auch das Fest des Genius. Er erlosch mit dem Tod seines Schutzbefohlenen.

Ursprünglich waren die Genien Ahnengeister, 
die sich dann zu  persönliche Schutzgeister entwickelten.




Noch im frühen Christentum waren
Schutzengel im Sinne von Daimones  um das
Seelenheil der Menschen bemüht. 
Erst im Mittelalter wurde Dämon negativ konnotiert
und auf die teuflische Bedeutung reduziert.
Im Volks- und Kinderglauben hat sich aber
die Vorstellung
des "Schutzengels" bis heute erhalten.



 . 



C.G. Jung's persönlicher Geistführer "Philemon"

"Philemon war ein Heide und brachte eine 
ägyptisch-hellenistische Stimmung mit 
 Färbung herauf. ... 
Philemon und andere Phantasiegestalten brachten 
mir die entscheidende Erkenntnis, dass es Dinge in 
der Seele gibt, die nicht ich mache, sondern die sich
 selber machen und ihr eigenes Leben haben. 
Philemon stellte eine Kraft dar, die ich nicht war. 
Ich führte Phantasiegespräche mit ihm, und er sprach 
Dinge aus, die ich nicht bewusst gedacht hatte. 
Ich nahm genau wahr, dass er es war, 
der redete und nicht ich. ...

"Erinnerungen, Träume, Gedanken" S. 186f

Mittwoch, 15. August 2012

Alien und Homunculus





"Der Beobachter" von Peter Birkhäuser-Oeri.
Geführt von Träumen entwickelte Peter Birkhäuser ab 1953
seinen unvergleichlich eigenen Stil.



Er schuf ein umfangreiches Werk an Traumbildern.
Bilder seelischer Wirklichkeit.
Das obige Bild wird von verschiedenen Betrachtern oft als eine
Art Aliendarstellung empfunden.
Auffällig erscheint mir aber auch die
Aehnlichkeit mit der Darstellung von “Zwischenwesen”
die -Jahre später- durch das Medium Film in
das kollektive Bewusstsein verankert wurden.





ET, Yoda aus “Star Wars”...





...und Gollum aus “Herr der Ringe” haben eine
alle verblüffende Aehnlichkeit mit
Schilderungen von Ausserirdischen,...





...aber auch mit dem Homunculus aus dem
Kontext alchemistischer Theorien.
Häufig erscheint dort der Homunculus
ein künstlich geschaffenenes Menschlein.

 



Der Homuculus war ein dämonischer Helfer
bei magischen Praktiken, ähnlich
einem Hilfsgeist beim Schamanen.








Hier kreuzt sich das Homunculus-Motiv
mit dem des Alien-Hybriden...



 ...das wiederum vielfältige Aehnlichkeiten
mit den Sagen um "Wechselbälgern" aufzeigt,
wo Elfen ein Menschenkind
in ihr Reich entführen und stattdessen
einen unirdischen Doppelgänger
zurücklassen.

http://rooschristoph.blogspot.com/2010/12/traumflug.html


Aufgrund der Gemeinsamkeiten
zwischen Ausserkörperlichen
Erlebnissen (OOBE) und gewissen
UFO Begegnungs- und Entführungsberichten
wird angenommen,
dass Zusammenhänge zwischen den beiden
Phänomen bestehen könnten.
Dies gilt auch für die Theorien,
die eine Schlafparalyse
( das sogenannte “Old Hag Syndrom”)
 bzw. “Halluzinationen”
im Schlafzusammenhang
als “Erklärung” für sogenannte
Entführungserlebnisse anführen.



Ein von Aleister Crowley gemaltes Bild zeigt ein
 menschenähnliches Wesen mit  grossem Hinterkopf
und mandelförmigen Augen, das an  moderne
 Darstellungen von „Ausserirdischen“.erinnert.
 Crowley nannte das dargestellte Wesen „Lam“

Dienstag, 14. August 2012

Gollum



Bevor Gollum sein "definitives"
Aussehen für den Film erlangte,
hatte schon eine ganze Reihe von 
Künstlern versucht, mit ihrer Imaginationskraft
der Figur Gestalt zu verleihen.





Die Brüder Hildebrandt





Inger Edelfeldt





Frank Frazetta





Ralph Bakshi für seine Trickfilmadaption.





John Howe






Alan Lee






Während die Figur in den frühen 
Ausgaben des "Hobbit" noch meist
"kindlich-märchenhaft" aussah, ...







...wie etwa hier
 in der Version von Tove Janson, 
die doch stark an die
Mumins erinnert, festigte sich die Vorstellung 
vom Aussehen Gollums im
Laufe der Jahre zusehends.






Darrell Sweet





Michael Hague





Ted Nasmith






Ist es Zufall, dass dieser "dem Schatten
verfallene",
dunkle Doppelgänger des Ringträgers...





...eine auffallende Aehnlichkeit mit dem Bild, das
 wir uns von gewissen  Ausserirdischen machen, hat???





Oder gehört Gollum in die Kategorie, die Jaques Vallée
in seinem Buch 
"Dimensionen- Begegnungen mit Ausserirdischen
 von unserem eigenen Planeten"
beschreibt?