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Sonntag, 24. März 2024

Oddjob - Harold Sakata

 

 Oddjob (in der deutschen Roman - Uebersetzung "Fakto"
war Auric Goldfingers stummes Faktotum,
Er konnte mit seiner Hand das Eichengeländer einer Treppe
zertrümmern und mit seinem Fuss den Kaminsims
zerschmettern. Diese erstaunlichen Fähigkeiten
wurden von Goldfinger mit seinem Schwarzen Gürtel
in Karate erklärt. Da Oddjob  koreanischer Staatsbürger
war, dürfte es sich wohl eher um Tae Kwon Do oder Hapkido
handeln. 
 

 
Ausserdem trägt Oddjob einen Hut mit
Stahlkrempe, den er als Wurfgeschoss 
einzusetzen weiss.
Auch soll er Geschmack an Katzenfleisch haben.
Ein weiterer, ikonischer Schurkengehilfe
aus Mr. Flemings Feder.
 
 

 Im Film wurde Oddjob von  dem
Hawaiianer Harold Sakata
(1. Juli 1920 -  29. Juli 1982) dargestellt.
 
 


Harold Sakata gewann  an den Olympischen
Spielen 1948 in London im Gewichtheben
die Silbermedaille ,
Anschliessen wechselte er zum Wrestling.
 Als Bösewicht  «Tosh Togo», war er dafür berüchtigt ,
seinen Gegnern Salz in die Augen zu werfen.
Dort wurden die Bond Produzenten
auf ihn aufmerksam.
 
 

Oddjob wurde einer der
bekanntesten Henchmen der ganzen Bond Serie  
 
 



Oddjob  wurde nach dem Kinostart von
Goldfinger im Jahre 1964, so populär
dass eine Reihe von Fanartikeln von
ihm hergestellt wurde.
 
 




Harold Sakata blieb bis zu seinem Tod
im Filmbusiness. Oddjob 
blieb aber seine bekannteste Rolle.



Sonntag, 25. Februar 2024

Cassius Clay wird Box-Weltmeister

 

 
 Nach seinen sensationellen Siegen
am 25. September 1962  und am   
22. Juli 1963 über Floyd Patterson galt
Charles L. „Sonny“ Liston
( um 1930 - 30. Dezember 1970 ) als
 unschlagbarer Box-Weltmeister.



Am 25. Februar 1964 nahm ihm der
junge Cassius Clay den Weltmeistertitel
ab.
 


Muhammad Ali - Geburtsname
Cassius Marcellus Clay Jr.
( 17. Januar 1942 -3. Juni 2016 )
ein mit sieben zu eins gesetzter Aussenseiter,
der als Maulheld und Prahlhans
verschrieen war, tanzte dem als
unbesiegbar gehaltenen Liston,
wortwörtlich auf der Nase herum.
 
 

 
Liston, einer der gefürchtetsten
K.O.-Schläger der Box-Geschichte,
gelang kaum ein Treffer.
 
 



Clay tänzelte, wich aus, provozierte
mit hängender Deckung.
Es war eine neue, nie gesehene Form
des Boxens. Nach Runde 6 blieb  Liston
 in seiner Ecke und gab den Kampf
frustriert auf.



Clay's Siegesgebrüll 
„I shook up the world!“
 und „I am the greatest!“
 ging um die Welt.



Donnerstag, 1. Februar 2024

The Yakuza 1974

 
1974 verschlug es den alten 
Haudegen Robert Mitchum nach Japan,
wo er  in der Rolle des ehemaligen 
Militärpolizisten Harry Kilmer mit
seiner Vergangenheit als Militärpolizist 
im besetzten Tokio und
einer alten Liebe konfrontiert wird.
 
 

 


Zusammen mit dem Schwertkämpfer 
Ken Tanaka (Ken Takakura )
tritt er gegen die Yakuza an.
 
 


Durch den Film erfuhr ich zum
 ersten Mal von den japanischen
Verbrechersyndikaten der Yakuza.
 
 

 


Es ist eine verwirrende Geschichte 
um eine alte Liebe, falsche Freunde,
unterschiedliche Vorstellungen 
von Ehre, Schuld und den  kulturellen
Zusammenstoss zwischen
 dem Westen und Osten,
 
 
 
 
Nichts ist so, wie es scheint. Weder in
 der Vergangenheit, noch im Jetzt.
 
 



Elemente des US "film noir" 
vermischen sich mit den in Japan
beliebten Yakuzafilmen.
Trotz etlicher Actionszenen eher ein 
ruhiger Film mit zwei brillanten
Hauptdarstellern
Ursprünglich war Lee Marvin 
für die Rolle vorgesehen.
Nach einigem Hin und her
 übernahm Mitchum.
Sydney Pollack ersetzte 
Robert Aldrich als Regisseur.

Samstag, 11. November 2023

55 Tage in Peking

 

 
 Eigentlich hätte der Film  "55 Days in Peking"
das Zeug zu einem grossen
Monumentalfilm gehabt. Eine dramatische Story um
die eingeschlossenen,  westlichen Diplomaten zur Zeit
des chinesischen Boxeraufstands.  Weltstars wie
David Niven, Ava Gardner und Charlton Heston in
den Hauptrollen. 
Aber die Sache stand unter keinem guten Stern.








Regisseur Nicolas Ray erkrankte schwer
und musste ersetzt werden.
Ava Gardner zickte.
Charlton Heston, der zwei Jahre zuvor
in "El Cid" Triumphe gefeiert hatte,
 beklagte das schlechte, improvisierte  Drehbuch.
 
 

 
Der prachtvoll ausgestattete Film zeigte ein
farbenprächtiges Spektakel mit imposanten Bauten,
aufwendig inszenierteKampfszenen.





Grossartige Musik von Dimitri Tiomkin,
litt aber unter einer dünnen Geschichte
und historischer Ungenauigkeit.




Gedreht wurde in Las Matas (Spanien) und
 für die Statisten wurden chinesische
Gastarbeiter aus halb Europa rekrutiert. 
Angeblich hatten die meisten
China Restaurants in Spanien deshalb geschlossen.
 


 
In den Hauptrollen wurde fleissig 
"yellow facing" betrieben und die Rollen
von weissen Darstellern gespielt.
 



 Der chinesisch-amerikanische 
Künstler Dong Kingman schuf die 
Aquarelle der Eingangssequenz.
 

 
Der Auftritt des Martial Art Darstellers 
Yuen Siu Tien ( Drunken Master)
zeigte meines Wissens zum ersten 
Mal chinesische Kampfkunst in
einem westlichen Film






Donnerstag, 20. Juli 2023

Bruce Lee - 50.Todestag

 

 
Am 20. Juli 1973  verstarb
Brude Lee im Alter von 32
Jahren.

Nach frühen Auftritten in den USA, hatte
er mit seinen drei Filmen
 
 
 

 
 


und
 
 

 
die Welt der Martial Arts
Filme revolutioniert
und weltweit erheblichen Einfluss
auf die Entwicklung
der Kampfkünste genommen.

"Enter the Dragon", sein letzter Fim
hatte erst nach seinem Tod Premiere.


Als Todesursache
wurde offiziell die Folge einer
schweren Hirnschwellung
angegeben.
Auch  eine allergische Reaktion
auf ein Schmerzmittel, später
 wurden auch eine
Nebenniereninsuffizienz.
oder ein epileptischer Anfall
in Betracht gezogen.

Die offiziellen Berichte  wurden
 bald und immer wieder angezweifelt.
Im Hintergrund trieben
Verschwörungstheorien ihre tollsten
Blüten.
Die  Gerüchteküche brodelte um die
Rolle der Schauspielerin Betty Ting Pei.
Der Produzent Raymond Chow wurde verdächtigt.
Immer wieder wurde geraunt, dass Bruce Lee
von den Triaden ermordet wurde.
Besonders hartnäckig.
hielt sich die Theorie eines Familienfluchs.
 
 


 
 
Die Legende eines Fluchs bekam zwanzig
Jahre nach Bruce Lee's Tod neuen Auftrieb.
Lees einziger Sohn, Brandon Lee,
der in die Fußstapfen
seines Vaters, getreten war, wurde während
Dreharbeiten erschossen.
Eine  Requisitenpistole,war versehentlich mit
scharfer Munition
geladen wordenn.



 
Am 30. Juli 1973 wurde Bruce Lee in
Seattle beigesetzt.Zu den Sargträgern
gehörten Steve McQueen, James Coburn
und sein Bruder Robert Lee. 

 


Freitag, 14. Oktober 2022

Kung Fu - Die TV Serie

 


 Am 14. Oktober 1972 startete
auf ABC die Serie  "Kung Fu".
 

 
 
Der halbchinesische Shaolin Mönch
Kwai Chang Caine gerät unverschuldet in
eine Auseinandersetzung mit einem Mitglied
der kaiserlichen Familie und flieht
in den Wilden Westen.wo er nach
seinem verschollenen Halbbruder sucht.
Dabei prallen seine buddhistischen
Werte auf die harten Sitten des
 amerikanischen Westens.
 
 


Dank seiner Kampfkünste gelingt es Caine,
all diese Fährnisse zu meistern.
 
Die Gerüchte halten sich hartnäckig,
dass Bruce Lee doe Story konzipiert habe
und sich um die Rolle des
Shaolin Mönchs Kwai Chang Caine
bewarb, aber angeblich wegen 
seines Akzents abgelehnt wurde.
Man kann nur davon träumen,
wie die Serie dann herausgekommen wäre.
 
 


Die Rolle ging an David Carradine
8. Dezember 1936  - 3. Juni 2009 
Carradines Kenntnisse
in Sachen "Martial Arts"
waren eher bescheiden.
Trotzdem wurde die Serie
ein Erfolg und war mitauslösend für
das Kung Fu Fieber, das damals 
die halbe Welt ergriff.
 
 

 
 In der deutschen Fassung
wurde gar der Hit
"Kung Fu Fighting"
eingespielt.

 

Mittwoch, 29. Dezember 2021

Sean Connery’s (vorerst) letzter Bond Film

 


Eine Ikone der 1960er Jahre 
verabschiedete sich 1971. 
Sean Connery spielte zum vorerst 
letzten Mal James Bond.




Nachdem es George Lazenby
 nicht gelungen war, die
 Bond-Rolle überzeugend 
auszufüllen, wünschte man sich 
Sean Connery als Bond zurück und 
bekniete ihn solange, bis er für eine
 Rekordgage von 1,25 Millionen 
US-Dollar, ein allerletztes Mal, zusagte.

Später sollte er sich für “Never Say Never Again”
noch einmal breitschlagen lassen.

Diamonds Are Forever” ist der siebte , von 
Eon Productions Ltd. produzierte Bond  Film 
Mit Ian Flemings1956 geschriebenen  
Roman um Diamantenschmuggel,
hatte der Film nur noch wenig zu tun.
Die Laserstrahlen um die es im Film geht,
wurden erst Anfangs der 
sechziger Jahre erfunden.

Im Nachhinein interessant ist vielleicht,
dass der Film bereits
die Verschwörungstheorie um 
aufgriff. Diese Theorie geweann ab den frühen
1970er Jahren allmflich Popularität.

Angebliche Indizien häuften 
sich, dass der Mondflug
zu Propagandazwecken 
nur inszeniert worden war.

Und tatsächlich flüchtet James Bond durch 
 ein Filmset in Las Vegas, an dem
 gerade die Mondlandung nachgestellt wird. 
 Regisseur Guy Hamilton war ein 
grosser Anhänger dieser Theorie.
In Erinnerung geblieben sind mir  in Nebenrollen :




Der Judoka und Wrestler 
Joe Robinson als  Peter Franks




Das schwule Killerpärchen
Putter Smith: Mr. Kidd und
Bruce Glover: Mr. Wint
Mit der heute üblichen “Political Correctness”
wohl kaum zu vereinbaren.
Aber sie gaben prächtige Schurken ab.




Und nicht zuletzt ihr weibliches Gegenstück
 die James Bond doch arg ins Schwitzen brachten.