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Sonntag, 17. September 2023

The Fugitive - Auf der Flucht

 
 
The Fugitive (Auf der Flucht)
wurde am 17.9.1963in den USA
erstmals ausgestrahlt und lief bis
 am 29.August 1967.
In Deutschland war die Serie vom
9. Juli 1965 – 20. Okt. 1967 zu sehen.

Die Idee stammte von
Altmeister Roy Huggins.



 
David Janssen
(27. März 1931 als David Harold Meyer - 13. Februar 1980)
in spielte die
Hauptrolle als Dr. Richard Kimble,
der zu Unrecht wegen Mordes an seiner Frau
zum Tode verurteilt wurde, aber auf dem
Weg zur Hinrichtung entkommen kann.

Von der Polizeileutnant
Philip Gerard (Barry Morse)
gejagt macht er sich auf die
Suche nach dem wahren Mörder,
einem „einarmigen Mann“ (Bill Raisch)
 
 

 
Einzelne Folgen waren sehr gut, 
Andere blieben Durchschnitt.
Fast Alles, was unter den damaligen
 US Schauspielern Rang
und Namen hatten, spielte
in irgendeiner Folge mit.
Insgesamt wurde die endlose 
Flucht irgendwann einmal
unglaubwürdig und die Aufklärung  
nach rund 120 Folgen fiel
eher enttäuschend aus.




1993 wurde der Stoff mit
Harrison Ford und Tommy Lee Jones
verfilmt.




Mittwoch, 5. April 2023

Das Kriminalmuseum

 
 
"Nicht jeder darf, so wie wir das jetzt tun, eines
der Kriminalmuseen betreten, die sich im
Polizeipräsidium einiger deutscher 
Grossstädten befinden..." 

So begann , gerade mal vier Tage nach Sendestart,
die erste ZDF Krimiserie:
„Das Kriminalmuseum“ später
„Das Kriminalmuseum erzählt“
zeigte  zwischen den Jahren 1963 und 1970
41  jeweils in sich geschlossene Folgen.

Zwar wurde der Serie eine nicht
abstreitbare Aehnlichkeit mit
dem ARD Pendant "Stahlnetz" vorgeworfen,
aber ansonsten zeichneten sich die Filme
durch gute, realistische  Drehbücher,
ausgezeichnete Regisseure 
und eine endlos lange Reihe
erstklassiger Darsteller aus.
Heute wirken die Episoden manchmal etwas
betulich, lassen aber indirekt aufschlussreiche
Rückschlüsse über die Lebenswelt in 
der BRD der 1960er Jahre zu.

Die Titelmelodie stammte vom
Karl May Komponist
Martin Böttcher.

Aus nicht ganz geklärten Gründen
wurde die Serie abgesetzt, ebenso
wie die ähnlich beliebte Serie
"Die fünfte Kolonne".
Nachfolgeserie wurde der legendäre
"Kommissar" Erich Ode.
 



Mittwoch, 15. Februar 2023

Wally Cox - Hiram Holliday

 

 
Man muss schon ein paar Jahrzehnte auf dem
Buckel haben, um sich noch an
den früh verstorbenen
"Wally" Wallace Maynard Cox
( 6. Dezember 1924 - 15. Februar 1973 )
erinnern zu können.
In den USA Hauptrolle  wurde er für
noch live gesendeten Sitcom Mr. Peepers
zum TV Star. Ueber Jahre  war er in
mehreren Nebenrollen
zu sehen. 
 
 

 

Hierzulande wurde er vor allem durch die
legendäre Serie 
(The Adventures
of Hiram Holliday bekannt.
Sie lief in den frühen 196oer Jahren
in den Regionalprogrammen und hatte
für meine Jahrgänge absoluten Kultstatus.
 
 

 

Die Serie, entstand nach 
Kurzgeschichten von Paul Gallico
(The Adventures Of Hiram Holliday; 1956-1957).
Der unscheinbare Zeitungskorrektor
Hiram Holliday rettet seinen Verlag
vor einer Schadensersatzforderung und
bekommt eine Reise um die Welt geschenkt.

Begleitet vom Reporter Joel Smith (Ainslie Pryor)
bestehen die beiden viele Abenteuer,
in denen sie sich mit Finsterlingen
aller Schattierungen herumschlagen.



 
Dabei entpuppt sich Holliday
sich als Tausendsassa, der alle
möglichen Sportarten beherrscht, ausser
Mittelassyrisch jede Sprache
spricht und alle Lebenslagen mit
ungeahnten und erstaunlichen
Fähigkeiten meistert.
Hiram Holliday war der Erste, der
mich mit der Kunst des Umbrella Fighting
bekannt machte.


Sein Gegenspieler
Monsieur Cervaux (Sebastian Cabot)
gehört noch heute
zu meinen Lieblingsschurken. 


Freitag, 7. Oktober 2022

The Saint - Roger Moore als Simon Templar

 


startete im Oktober 1962,
also etwa zur gleichen Zeit, wie der 
erste Bond Film ins Kino kam.
Die Verbindungen, Aehnlichkeiten und 
Ueberschneidungen zu James Bond
sind vielfältig.




Sir Roger Moore war  als Kandidat 
zu James Bond in "Dr. No" 
und "Im Geheimdienst Ihrer Majestät",
 zwar  in der engeren Auswahl,
kam aber nicht zum Zug, weil er eben
 vertraglich 118 Folgen lang an “Simon Templar”
gebunden war.
Moore spielte später dann , nach 1969, auch 
sieben  mal erfolgreich die Rolle des James Bond.




Auch inhaltlich spielte die TV Serie
in einer ähnlich  mondänen, exotischen Welt,
wie James Bond.






Es gab  schöne Frauen und sinistre Schurken
aller Couleur zuhauf.
Hin und wieder kam Simon Templar 
auch den damals allgegenwärtigen 




Und sein Volvo  P 1800 erlangte fast, aber nur fast,
ähnlichen Kultstatus, wie Bonds Aston Martin.




Freund und Gegenspieler zugleich
war Ivor Dean, als Bonbons
lutschender Inspector Teal.




Die Serie  hatte nur  nur noch 
 wenig mit den Kriminalromanen 
des Schriftstellers 
Leslie Charteris  zu tun, ...





...  nach denen sie entstand und
die mehrfach auch auf 
Deutsch übersetzt wurden.

 Roger Moore spielte seine Rolle nonchalant 
und augenzwinkernd und rettete einiges davon
in seine spätere Darstellung von James Bond.
Die Serie wurde weltweit erfolgreich  verkauft.

Donnerstag, 5. Mai 2022

Alfred Hitchcock präsentiert

 

 
"Alfred Hitchcock präsentiert"
war eine Mysteryserie und wurde
ab dem 05.05.1962 gezeigt.
Hitchcock hatte mit "Psycho" den
Gipfel seiner Popularität erreicht...
 
 


... und war mit Kriminalmagazinen
auch viele Jahre auf dem
Buchmarkt präsent.
 



Aehnlich funktionierte auch die Serie.
Alfred Hitchcock gab der Reihe seinen
Namen und gab am Anfang einen
einleitenden, meist makabren  Auftritt. 
 
 



Der Meister  inszenierte persönlich
zwischen 1955 und 1962 18 Folgen.
 
 

 
Es waren jeweils einzelne, in sich
geschlossene Episoden.
Die Vorlagen zu dem Mix aus Thriller,
Krimi, Mystery stammten
von illustren Schriftstellern, wie
Henry Slesar, Roald Dahl, Robert Bloch,
Cornel Woolrich u.a. und auch
 unter den Schauspielern
waren bekannte Namen zu finden.

 

Montag, 17. Januar 2022

Francis Durbridge - Das Halstuch

 



Francis Henry Durbridge 
 ( 25. November 1912 -11. April 1998 i
sorgte am Abend des 17. Januar 1962 dafür,
 dass die Strassen in (West) Deutschland leer
gefegt waren. 
93 Prozent der 5,9 Millionen angemeldeten 
TV Geräte waren eingeschaltet. 
Die Nation sah sich  die letzte 
Episode des dreiteiligen  Durbridge Krimis
 “Das Halstuch” an.
Das Phänomen des "Strassenfegers" war geboren.




 Durbridge hatte zwei  Jahrzehnte zuvor mit dem 
für die BBC geschaffenen Hörspiel Detektiv 
Paul Temple angefangen, der auch bald in der
 Bundesrepublik beliebt wurde.




1959 gelangte Durbridge
mit "Der Andere" 
erstmals ins deutsche Fernsehen 
 Es ist soweit (1960) zementierte
 Durbridge’s Ruf und die Welle erreichte mit 
 Das Halstuch (1962),
ihren ersten Höhepunkt.

Die Edgar Wallace Filme hatten das Feld 
dafür  vor gepflügt, dass man deutsche 
Schauspieler, wie 




 Heinz Drache ( Inspektor Yates), Horst Tappert,
 Dieter Borsche, Eva Pflug, Hellmut Lange 
und Margot Trooger 
die sich für Briten ausgaben, 
auch als Solche akzeptierte und die
 Zuschauer deutsche Kleinstädte
als englische Kulisse durchgehen liessen.
Drehorte  wurden  etwa in Lennep gefunden,




Im Haus Munsterplatz 11 wurde 
die Polizeistation eingerichtet. 




Fernsehansagerinnen ( ja, das gabs damals noch)
fassten jeweils des Geschehen 
der letzten Folgen zusammen 
und inspirierte wohl auch 
Loriots Scetch “Die Englische Ansage”.


Der Kabarettist Wolfgang Neuss 



verriet in einer Werbeanzeige
 für einen eigenen Film 
(Genosse Münchhausen) 
 wer der Mörder 
in  "Das Halstuch" 
war und wurde dafür beinahe gelyncht




  Durbridge erreichte bis Anfang der 
siebziger Jahre Traumeinshaltquoten.




Tim Frazer (1963), 
Tim Frazer: Der Fall Salinger (1964),
 Die Schlüssel (1965), Melissa (1966), 
Ein Mann namens Harry Brent (1968), 
Wie ein Blitz (1970) und Das Messer (1971)

Dann hatte sich das Erfolgsrezept
erschöpft.









 

Mittwoch, 29. Dezember 2021

Sean Connery’s (vorerst) letzter Bond Film

 


Eine Ikone der 1960er Jahre 
verabschiedete sich 1971. 
Sean Connery spielte zum vorerst 
letzten Mal James Bond.




Nachdem es George Lazenby
 nicht gelungen war, die
 Bond-Rolle überzeugend 
auszufüllen, wünschte man sich 
Sean Connery als Bond zurück und 
bekniete ihn solange, bis er für eine
 Rekordgage von 1,25 Millionen 
US-Dollar, ein allerletztes Mal, zusagte.

Später sollte er sich für “Never Say Never Again”
noch einmal breitschlagen lassen.

Diamonds Are Forever” ist der siebte , von 
Eon Productions Ltd. produzierte Bond  Film 
Mit Ian Flemings1956 geschriebenen  
Roman um Diamantenschmuggel,
hatte der Film nur noch wenig zu tun.
Die Laserstrahlen um die es im Film geht,
wurden erst Anfangs der 
sechziger Jahre erfunden.

Im Nachhinein interessant ist vielleicht,
dass der Film bereits
die Verschwörungstheorie um 
aufgriff. Diese Theorie geweann ab den frühen
1970er Jahren allmflich Popularität.

Angebliche Indizien häuften 
sich, dass der Mondflug
zu Propagandazwecken 
nur inszeniert worden war.

Und tatsächlich flüchtet James Bond durch 
 ein Filmset in Las Vegas, an dem
 gerade die Mondlandung nachgestellt wird. 
 Regisseur Guy Hamilton war ein 
grosser Anhänger dieser Theorie.
In Erinnerung geblieben sind mir  in Nebenrollen :




Der Judoka und Wrestler 
Joe Robinson als  Peter Franks




Das schwule Killerpärchen
Putter Smith: Mr. Kidd und
Bruce Glover: Mr. Wint
Mit der heute üblichen “Political Correctness”
wohl kaum zu vereinbaren.
Aber sie gaben prächtige Schurken ab.




Und nicht zuletzt ihr weibliches Gegenstück
 die James Bond doch arg ins Schwitzen brachten.






Dienstag, 21. Dezember 2021

Clint Eastwood - Dirty Harry

 


Am 21. Dezember 1971 hatte
ein Film Premiere, mit dem sich 
Clint Eastwood endgültig von
 seinem Image als Spaghetti-
Westernstar löste und mit dem
 er eine Ikone des US Polizei-und 
Kriminalfilms erschuf: Dirty Harry.




Regie führte Don Siegel.
Obwohl der Film sich an 
wahre Begebenheiten 
um den „Zodiac-Killer“, 
anlehnte, scheint mir 
Dirty Harry doch bereits
 in der Figur von Walt Coogan...




... im drei Jahre 
zuvor erschienen Film "Coogan’s Bluff"
skizziert worden zu sein.




Die Filmfigur des Callahan geht auf
 den Zodiac-Ermittler Dave Toschi zurück,
der Detective beim San Francisco 
Police Department (SFPD) war.
In Wirklichkeit wurde der Zodiac Killer,
der in den späten 1960er Jahren in 
San Francisco wahllos 
Menschen erschoss. nie gefasst.




Am 12.12.2020 behauptete ein dreiköpfiges 
Team aus Kryptographie Experten
die Nachrichten  des Serienmörders 
entschlüsselt zu haben.
 Hinweise auf die Identität des „Zodiac-Killers“ 
enthielt die Botschaft nicht. 




Eastwood und Siegel schufen 
eine Art Grossstadtwestern
 und mit “Dirty” Harry Callahan einen
 Archetyp des  Actionkinos.




Der Cop, der das Recht mit 
seinem Smith & Wesson 
Mod. 29 /44 Magnum in die
 eigenen Hände nimmt.




Dirty Harry kritisierte die 
seit 1968 täterfreundlich
 gewordene Rechtspraxis,  
wurde deswegen kontrovers
 diskutiert und erntete von 
linksliberaler Seite heftige Kritik,
 da er Selbstjustiz propagierte.




Dirty Harry wurde, trotzdem oder deswegen,
weltweit einer der erfolgreichsten
 Filme des Jahres 1971.
Clint Eastwood gelang mit 
diesem Film der Durchbruch 
zum Hollywood-Superstar. 
Die Popularität der Dirty-Harry-Figur führte zu  
vier Fortsetzungen, von denen allerdings keine 
die Qualität des Originalfilms erreichte.