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Sonntag, 3. November 2024

Godzilla 1954

 

Beeinflusst von dem gigantischen
Saurier Wandgemälde
 
 


von Rudolph F. Zallinger
und dem Film 
 
 


"The Beast from 20000 Fathoms"
schuf die  japanischen
Produktionsfirma Toho
unter Regie von Ishirō Honda
das Filmmonster "Godzilla" ( Goira)
das bislang in 32 japanischen und
vier amerikanischen Filmen
die Welt in Angst und Schrecken
versetzt hat.
 
 

Mittlerweile besteht
bereits ein "Godzilla Wiki"
auf das ich die geneigte 
Leserschaft gerne verweise.


 

Montag, 20. Mai 2024

William Gibson - Neuromancer

 

 „Neuromancer“ von
William Ford Gibson 
(17. März 1948 ) erschien 1984.
Das Buch begründete das 
Subgenre des Cyberpunk.
Gibson erschuf oder popularisierte  
Begriffe wie
"Matrix" und „Cyberspace“ und liess
ausgeflippte Hacker gegen künstliche
Intelligenzen kämpfen.
 
 

 
 Der Roman erhielt den 
Philip K. Dick Award,
den Nebula Award und 
den Hugo Award.
Vieles von dem, was Gibson damals
erfand, ist heute so 
selbstverständlich,
dass der Hype um den 
Roman nur verständlich ist,
wenn man einen Blick in die
damalige Zeit wirft.
 
 

1982 war der Computer gerade
zur machine-of-year-1982 erklärt worden
und das Internet steckte noch 
in den Kinderschuhen.



Dienstag, 20. Februar 2024

FATE Magazine - True Stories of the Strange and Unknown

 

 
 1948 gründeten Raymond A. Palmer,
der Herausgeber von Amazing Stories
und Curtis Fuller die Zeitschrift FATE.
 
 

 
 FATE Magazine - True Stories of the Strange
and Unknown widmete sich fortan
allen Bereichen des Paranormalen.
Die erste Nummer beschäftigte sich
mit Kenneth Arnold's Sichtung von
"fliegenden Untertassen"im 
Jahr 1947, die den Beginn
des UFO Zeitalters markierte. 
 
 



 
FATE griff das Thema mehrfach auf,
wie sich am Beispiel 
dieser schönen Titelbilder
aus den 1950er Jahren zeigt.
 
 

 












 

Donnerstag, 7. Dezember 2023

Frank Herbert - Dune - Analog

 

Von Dezember 1963 bis Februar 1964
veröffentlichte die SF Zeitschrift
"Analog" 72/Volume 4,
die dreiteilige Serie "Dune World"
 von Frank Herbert.- ein Meilenstein der SF.
Der Roman gewann den "Hugo"
 und den "Nebula" Award
und wurde vom Geheimtipp zum Weltbestseller.
Die Dune-Saga rankt sich um den Konflikt
zweier Fürstenhäuser, Atreides und Harkonnen,
um die Herrschaft über den Wüstenplaneten Arrakis,
Arrakis ist der Herkunftsort des magischen "Spice",
eine bewusstseinsverändernde Droge, die  für
die Weltraumnavigation notwendig ist.
Nur die Droge ermöglicht es, die
überlichtschnellen Schiffe hellsichtig
 sicher durch den Hyperraum steuern.
Inspirationsquelle waren Herberts  
Interesse an Wanderdünen und seine
Erfahrungen mit Psilocybin.



Oekologie und  Drogenerfahrungen,
mystische Kriegerorden
und gigantische Sandwürmer, messianische
Heilsvorstellungen und politische
Ränkespiele, ökologische Ausbeutung,
Verrat und Machtgier.feudaler
Gesellschaftsstrukturen  fanden zu  
einer gelungenen Symbiose zwischen
SF und Fantasy.zusammen.
Von besonderer Bedeutung für die
SF wurde die Zusammenarbeit
so wichtiger Künstler wie Moebius,
H.R.Giger und Chris Foss für den
nie realisierten "Dune"Film von
Alejandro Jodorowsky.

Montag, 4. Dezember 2023

Hubert Schweizer - Chronist der Unendlichkeit

 

Wie René Moreau von der Redaktion des SF Magazins
"Exodus" mitteilt, ist der deutsche Science Fiction
Künstler Hubert Schweizer am 30. November
in der Nähe seines Wohnorts Emmendingen
verstorben.
 

 
Der Kontakt zu Hubert hatte sich, wohl altersbedingt,
auf jährliche Neujahrsgrüsse beschränkt. 
So wusste ich nichts von seiner Krankheit

Hubert war den Science Fiction Fans seit
1972 ein Begriff, als er bei einem Wettbewerb der
Perry Rhodan Redaktion den ersten und dritten Platz
für seine eingereichten Arbeiten gewann.

Zwischen 1979 und 1983 schuf er Innenillustrationen
für den Heyne Verlag. So etwa 31 ganzseitige
Bilder zu Ursula Le Guins Erdsee Trilogie.

2007 illustrierte er den Gedichtband "Winds of Time"
von Robert E. Howard.
Es folgten Titelbilder für Heyne und den Blitz Verlag.
 
 


Besonders beeindruckend bleiben
seine in altmeisterlichem Stil gemalten
visionär - surrealen Landschaften.
 
 


2008 widmete ihm Exodus eine "Galerie" und
seitdem waren seine Arbeiten in fast
jeder Ausgabe vertreten.

Für das Titelbild zur Exodus Ausgabe 43
erhielt er 2022 den Kurd Lasswitz Preis
in der Kategorie "Beste Grafik zur SF"


Donnerstag, 23. November 2023

Doctor Who - The First Doctor

 

 

 
Am Samstag dem  23. November 1963 hatte die
bisher am längsten laufende Science-Fiction
Fernsehserie "Doctor Who" Premiere, -
und ging beinahe unter.
Die Medien wurden von dem am Vortag
verübten Attentat auf Präsident Kennedy
beherrscht.
Die Folge "An Unearthly Child" wurde
deshalb am 30. November wiederholt.
 
 


William Hartnell
(8. Januar 1908 - 23. April 1975)
verkörperte den ersten Doktor.,
der zusammen mit seiner Enkelin
Susan mit seiner TARDIS
(T ime A nd R elative D imension I n Space )
durch Raum und Zeit reist.
 
 


Die TARDIS ist eine alte Polizei-Notrufzelle,
die Innen viel grösser ist als Aussen.

Hartnell beschrieb seine Figur des Doktors als
 „eine Kreuzung zwischen dem Zauberer von Oz
und dem Weihnachtsmann “.
Ein Autorenleitfaden zeichnet
„Doctor Who“ als „gebrechlich aussehend, aber
 drahtig und zäh wie ein alter Truthahn“.

Aus gesundheitlichen Gründen gab Hartnell 1966
seine Rolle ab, trat 1973 aber nochmals
zum 10. Jahrestag  in "The Three Doctors "auf. 
 



Mittlerweile sind wir
beim Thirteenth Doctor angelangt.


Donnerstag, 20. April 2023

Ray Gun - Strahlenpistole

 

Ich habe schon verschiedentlich auf die
unübersehbaren Anleihen hingewiesen, die
Pulp, Comic- und Science Fictionhelden
in der Märchen- und Sagenwelt
gemacht haben.
 
 

 



"Das Laserschwert aus "Star Wars ,
auch Light Sabre genannt,
setzt  wohl die Tradition der
magischen Schwerter wie
König Arturs "Excalibur,
 Tourendal des Recken Roland,
Wittichs Mimung,
Dietrich von Berns  
Eckesachs und Nagelring
oder
Siegfrieds "Balmung"fort.
 
 
 
 
Eher an den guten, alten Zauberstab mahnt
Doctor Who's Allzweckwaffe,
der Schallschraubenzieher.

Und Supermans Cape erinnert an den Zaubermantel.


 
 
In die Kategorie Wunderwaffen 
und Zaubergewehre, wie einst
Old Shatterhands
Henrystutzen gehört auch die
Strahlenpistole  der Science Fiction
Helden.
H.G.Wells ausserirdische
Invasoren verfügten
bereits über tödliche Strahlenwaffen.
 
 

 
Aber populärer wurde
die Strahlenpstolen
der Science Fiction Helden.
 
 

 

Buck Rogers  (1928)
("Armageddon 2419 A.D."
 von Philip Francis Nowlan)
wurde nicht zuletzt durch
seine Desintegrator-Strahlenwaffe
 berühmt.
 
 
Durch  Comics
(und  Filmserien ) wie
 



 

  Brad Brickford  
und Flash Gordon und mit
tatkräftiger Unterstützung
der Spielzeugindustrie,
wurde die Strahlenpistolen in
den 1940er Jahren zum SF-Klischee.





Der Phantasie waren
keine Grenzen gesetzt.



Die Namen variieren.
Ray Gun, Blaster,
Tap Gun, Phaser,oder
Atomic Pistol etc .

Mit der Erfindung des Lasers
im Jahr 1960 wurden
Laserwaffen Mode.



 
In der Fernsehserie Lost in Space
(1965–1968) und in der
Star Trek- Pilotfolge " The Cage "
(1964) trugen die Helden  Laserwaffen. 
 
 
Han Solo's  Waffe schien deutlich von
und der Mauser C 96 inspiriert

 






Dienstag, 18. April 2023

Electric Guns

 

 Ein weiterer Versuch,
Näheres über
Mr. Whitherspoons
geheimnisvolle
Elektrowaffen
herauszufinden,
waren wenig ergiebiger.
 

 
Jack Cover, ein NASA - Forscher,
stellte 1974 eine Elektroschockwaffe vor,
die  er TASER nannte,
Der Name war ein loses Akronym
des Titels des Buches
Tom Swift and His Electric Rifle.

 

 Tom Swift war eine Jugendbuchreihe
des Stratemeyer-Syndikats,
die ab 1910 unter dem
Pseudonym Victor Appleton
verfasst und herausgegeben wurde.
 
 

 
Auch Kapitän Mors, der Held
der deutschen
Serie "Der Luftpirat" soll
Besitzer einer geheimnisvollen
Elektroschusswaffe gewesen sein.
Weitere Beispiele
aus der
Abenteuerliteratur
elektrischer Waffen
sind mir nicht bekannt.
 
 

In der Science Fictionliteratur
wurde schon früh die Ray Gun,
die Strahlenpistole
zum Inbegriff der Wunderwaffe.
 
In Wirklichkeit setzten sich
die wenigen Versuche
mit elektrischen Waffen nicht durch.
 
 

 
 Zwar soll ein"French Baron living in Prague"
um 1860 ein elektrisches Gewehr
konzipiert haben, dessen Batterie
sich im Kolben befand. Aber offenbar setzte sich
die Erfindung nicht durch.
Auch das Gaußgewehr  ist nie über das
Versuchsstadium hinausgekommen .

Heute schiessen lediglich
einige Spftairgewehre
mittels eines elektromechanisch betriebenen
Druckluftsystems ihre Rundkugeln