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Mittwoch, 18. September 2024

Basler Beatles

 

 Die "Beatlemania" 
und das Beat Fieber
erreichten auch die Schweiz 
und die Stadt Basel.
Hier die Band "Les Pirates",
die sich bald zu 
"The Sevens" umtaufen sollte,
im "Bierkäller".

VielecKuriositäten und Raritäten aus
jenen längst vergangenen 
Tagen finden sich auf
der Website "Sam's Collection"

Sonntag, 25. August 2024

Henmann Sevogel - St. Jakob an der Birs

 

 Der Brunnen vor der Martinskirche
erinnert in der Volksmeinung an Henman Sevogel.
Hauptmann einer Truppe von ungefähr
300 Mann aus der Landschaft Basel.
 
 




Er  fiel am 25. August 1444 in der Schlacht von
Sankt Jakob an der Birs.
Auch die Sevogelstrasse wurde nach
ihm benannt. 
Die bewegte Geschichte des
Brunnens ist auf
https://altbasel.ch/fussnoten/brunnen_sevogelbrunnen.html
nachzulesen.
 
 

 
Unsereins ist noch mit dem
Schulwandbild von Otto Baumberger gross geworden.
 
 

 
Und die Heldentaten der 
Altvorderen...
 

 
 ... wurden noch
in der damaligen
Nationalhymne besungen.
 
 


In Liestal erinnert das Wandbild
von Otto Plattner 1939
an die Schlacht vor
580 Jahren.
 
 

 






Mittwoch, 3. Juli 2024

150 Jahre Zolli Basel

 

 Am 3. Juli 1874  eröffnete der Zoo Basel,
von den Baslern bald liebevoll
Zolli genannt, seine Pforten.

Das Wasser für die Teiche, Wasserbecken,
für Reinigungsarbeiten
und Tierpflege stammte  aus dem vom
Birsig abgeleiteten  Gewerbekanal Rümelinbach.
Ursprünglich
auf die heimische Tierwelt ausgerichtet,
wurden bald auch exotischere
Tierarten gezeigt.
 
 

 
Eine Reihe der heute umstrittenen,
 damals enorm populären
"Völkerschauen" gastierte 
über Jahre im Zoo.




Meine persönlichen Erinnerungen stammen
aus den 1950er Jahren.
Es war die Zeit, als der Binninger Tierarzt
Dr. Lang Zoodirektor war.


Als Carl Stemmler-Morath
als Affentierwärter
fast zur Legende wurde.
 

Es war eine Zeit des Aufschwungs.
Um den Publikumsandrang
bewältigen zu können, wurde 1951
ein zweiter Eingang beim
Dorenbachviadukt eröffnet.
 
 

 Der erste Kaiserpinguin in Europa.
1952 trafen am 1. November die
5 Elefanten  Ruaha, Idunda,
Tembo, Katoto, Omari ein. Oft
konnte man die Elefanten auch
bei ausgedehnten Spaziergängen
auf dem Bruderholz, im Allschwilerwald  
oder gar in der Innerstadt antreffen.
 
 
 
 
Oder wie hier, beim Schneeräumen.
 
 

 
Von seinen Expeditionen brachte Dr. Lang auch
Giraffen, Okapis und Somali - Wildesel mit.
 
 

Der Tierfänger Peter Rhyhiner lieferte
Panzernashörner, bei denen  1956 eine
weltweit erste Geburt in einem
Zoo zu verzeichnen war.
 
 

 
Eine lange Reihe sensationeller
Zuchterfolge gelang. 1951 die
erste in der Schweiz geborene
Giraffe. 1958 "Freeman",
der erste Orang-Utan, der in einem
Schweizer Zoo zur Welt kam
 1959 folgte mit  „Goma“ der erste in
einem europäischen Zoo
geborene Gorilla.
 
 


Die Menschenaffen waren
damals noch in kleinen
Käfigen im Vogelhaus
untergebracht, vor
denen sich die Zuschauer
drängten.
Im Sautergarten entstand die Freiluftvolière
für die Raubvögel. wo man mit
etwas Glück eine Adler, bzw. Geierfeder für
seinen Indianerschmuck finden konnte.
1959 wurde das heutige
Nashorn-Flusspferdhaus eröffnet.

Der Zolli von damals lebt weitgehend nur noch
in meiner Erinnerung fort, ...
 

 
... oder ist, wie  der Seehundfelsen,
der mir einst mächtig
gross vorkam, auf seltsame Weise
geschrumpft. 
 
 


Wer erinnert sich noch an den alten,
äusserst beliebte Affenfelsen.
 
 



Wer weiss noch von den Eisbären,
Braunbären und Malaienbären,
deren Gehegmauern mit Eisenspitzen
versehen waren, damit nicht kleine Kinder
darauf gesetzt wurden.
Das alte, im Stil von 1001 erbaute
Elefantenhaus verschwand ebenfalls.
Der 1961 fertigestellte nüchterne Neubau gehört
auch schon wieder der Vergangenheit an.
Gerettet wurde das Antilopenhaus.
Ebenso verschwunden ist das alte Aquarium. 
 
 


Noch immer in meiner Nase habe ich den
beissenden Geruch des  Raubtierhauses, wo die
Fütterung der Raubtiere zur Sensation wurde.
Verschwunden sind auch Tiger, Panther, Leoparden. 
 
 



Und wieder einmal stelle
ich erstaunt fest, dass offenbar kaum Bilder
aus jenen Jahren zu finden sind.




Montag, 15. April 2024

Wandbild Heinz Sutter Binningen

 

 Im Jahr 1954 schuf der
Binninger Maler  Heinz Sutter
an der der Oberwilerstrasse zugewandten
Seite des Schützenwegs 2 diese zwei
Armbrustschützen.



Wie auf dem Foto ersichtlich war die
Umgebung Mitte der 50er Jahre noch
stark ländlich geprägt. So verlief der
Schützenweg anschliessend
(nach links oben) auf freiem
Feld, Richtung Kugelfang und
"Chatzebuggel".

Heinz Sutter
( 15. September 1907 - 9. Januar 1987 in Binningen )
war Landschafts- und Porträtmaler
sowie Lehrer für Modezeichnen.
 
Er war zeitweilig Besitzer des vor
einigen Jahren sanierten"Sutter Hauses" am
Holleerain 42

Mittwoch, 17. Januar 2024

Greifengasse Basel 1954

 

 Ueber den sogenannten "Greifengasskrawall"
habe ich schon früher berichtet.
Am 5.2.2020 und 19.2.2020
nahm sich Peter de Marchi in
der BaZ des Themas an.
Aber auch er weiss nur noch gerüchtehalber
und vom "hörensagen" von den Ereignissen 
zu berichten.Sie sollen
bei der "Linde in der Rheingasse
ihren Anfang genommen haben,
wo sich die "Höschbrüder" herumtrieben.
 
 


De Marchi verweist auf das Jubiläumsbuch
von Robert Heuss
«Basler Polizei 1816 bis 2016» 
 


 
In der Nacht vom 16. auf den 17. Januar 1954
kam es zu einem Krawall in der Greifengasse,
Basels damaligem Ausgehviertel. Hier gab es
Bars und Bordelle – und Schlägereien. Die
ausgerückten Polizisten versuchten, einen der
«Skandaleure» abzuführen, aber Gäste mischten
 sich ein. «Betrunkene Radaubrüder» riefen zum
 offenen Widerstand gegen die Polizei auf.
Irgendwann waren es an die 900 Personen.
 «Gummiknüppel vor!»

Auf diesen Polizeieinsatz folgten vier
Interpellationen im Grossen Rat und die
 Zeitungen schrieben, die Polizei habe zu
spät eingegriffen. Ist der Gummiknüppel
zu wenig effizient? Braucht Basel einen
Wasserwerfer? «Nein, diese seien Ausdruck
 eines Polizeistaates», wehrte sich
der damalige Regierungsrat Brechbüh

Montag, 1. Januar 2024

Fritz Pümpin- Schneeballschlacht

 

 Fritz Pümpin hat das Thema
"Schneeballschlacht" mehrfach
aufgenommen.
Zwei schöne Bilder zum
Jahresbeginn
 

 

Sonntag, 24. Dezember 2023

Gruppe 33 in Basel

 

Die Edition Specht veröffentlichte 1985
zum 50 jährigen Bestehen 
der Künstlergruppe.
eine opulente Würdigung.

 Am 10. Mai 1933 – am Tag 
als in Deutschland die
Bücherverbrennungen 
stattfanden – wurde in Basel
die Künstlervereinigung 
"Gruppe 33"  gegründet.
 


 An der Weihnachtsausstellung 1933 in der
Basler Kunsthalle trat sie 
erstmals an die Öffentlichkeit.
 

Die Gruppe erlangte weit
über Basels Grenzen hinaus  grosse
Bekanntheit und grossen
Einfluss und wurde
für Jahre die
wichtigste Künstlergruppe
der Stadt.

Dorothea Christ weist auf 
die Bedeutung der Gruppe
für das Kulturleben der Stadt
im Basler Stadtbuch von 1983 hin.
 
 

1948  wurde von jüngeren Künstlern
 als Reaktion auf die unterdessen 
als all zu dominierend  empfundene
"Gruppe 33" der "Kreis 48" gegründet.



Samstag, 23. Dezember 2023

Fritz Pümpin

 

 "Zeit vergeht, Pümpin besteht"



 
Der in in Gelterkinden; beheimatete Fritz Pümpin
 (29. März 1901 - 5. Juli 1972 )
war Maler und Bodenforscher.
 


Zahlreiche Leser der "Volksstimme" beteiligten sich
an der Artikelreihe   «Ich und mein Pümpin» , die
zeigte, dass der Baselbieter Maler sich zumindest bei
der älteren Generation ungebrochener Beliebtheit
erfreut.
 
 

 
Sommer wie Winter war Fritz Pümpin
mit seiner Staffelei unterwegs.
 


Im Mittelpunkt seines künstlerischen
Schaffens standen  die
Landschaften und Bauerndörfer  
des Baselbiets.







Die Bilder laden zu einer Zeitreise
ein und zeigen die Veränderung
des Kantons im letzen halben Jahrhundert auf.




Fast schon idyllisch muten heute die Dorfansichten an,
die weiten, unverbauten Felder, die aber vor wenigen
Jahrzehnten noch bestimmende Wirklichkeit waren.




Ebenso eindrückliche Zeitdokumente sind
seine Eindrücke aus der Zeit des Aktivdienstes.

Weitere Bildbeispiele und
Informtionen zum Leben und Schaffen 
des Künstlers finden sich auf den Website